1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » PC-Hardware
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Memory Vault: Sandisks…

USB und NTSF im Jahr 2111?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. USB und NTSF im Jahr 2111?

    Autor Augenbluten 15.09.11 - 10:59

    Weder der Anschluss noch das Dateisystem werden in einigen Jahrzehnten noch unterstützt werden. Wo liegt also der Sinn von so nem Ding?

    Außerdem heißt ist "bis zu" nicht "gleich" @ golem.

    ---
    I'm sorry. This is the fun-vee. The hum-drum-vee is back there.

  2. Re: USB und NTSF im Jahr 2111?

    Autor as (Golem.de) 15.09.11 - 11:18

    Hallo,

    Augenbluten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weder der Anschluss noch das Dateisystem werden in einigen Jahrzehnten noch
    > unterstützt werden. Wo liegt also der Sinn von so nem Ding?

    ich vermute eher exFAT wird benutzt, vielleicht auch FAT. Letztendlich kann aber jeder selbst entscheiden, was er verwendet. Aber Gegenfrage: Welches Dateisystem sollte es denn sein?

    Dann kann man Langzeitarchivierung grundsätzlich in Frage stellen. Berechtigt sogar. MO-Laufwerke gibt es nur noch in Japan in nennenswerter Stückzahl. In Europa nur noch gebraucht und die Laufwerke sind das Problem, die gehen nämlich kaputt. Dann bleibt nur noch ein Labor zur Datenrettung.

    UDO, PDD sind ähnlich. USB in 100 Jahren IMHO eher ein Problem, als ein Dateisystem, das dokumentiert ist.

    > Außerdem heißt ist "bis zu" nicht "gleich" @ golem.

    Welche Stelle ist gemeint?

    gruß

    -Andy (Golem.de)

  3. ... und dann wäre da noch ...

    Autor temolus 15.09.11 - 13:37

    ... das Dateiformat.

    Egal was da abgespeichert wird - JPG, PDF, von Word & Co mal ganz zu schweigen - es müsste dann auch noch Software geben, welche die Bytes versteht und in brauchbarer Form darstellen kann. Je nach Format kann das Aussterben länger dauern oder auch schneller gehen als z.B. bei USB, aber Prognosen sind bekanntlich schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. ;-)

    So gesehen ist die ganze Langzeit-Datenträger-Geschichte auf wirklich längere Zeiträume betrachtet Unsinn, weil eben das ganze System noch dazu passen muss.

    Die Lösung ist eher: regelmäßig (aller paar Jahre) den Datenbestand auf aktuelle Datenträger mit passenden Schnittstellen und den aktuellen Dateiformaten aktualisieren.

  4. Re: ... und dann wäre da noch ...

    Autor Keridalspidialose 15.09.11 - 13:52

    Na komm! Photoshop kann heute noch problemlos Amiga IFF lesen!

    ___________________________________________________________

  5. Re: ... und dann wäre da noch ...

    Autor elgooG 15.09.11 - 14:10

    temolus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Lösung ist eher: regelmäßig (aller paar Jahre) den Datenbestand auf
    > aktuelle Datenträger mit passenden Schnittstellen und den aktuellen
    > Dateiformaten aktualisieren.

    Ganz richtig. Solange keine Datei-/Stecker-/Dateisystemformate speziell für die Langzeitarchivierung standartisiert wurde, bleibt einem nichts anderes übrig.

    Zumindest hilft hier die Virtualisierung ganzer Betriebssysteme samt Programme weiter um alte Formate wieder lesen zu können. Damit muss ein zukünftiger Rechner nur mehr die VM ausführen können. Natürlich sind die Daten innerhalb der VM weniger flexibel.

  6. Re: ... und dann wäre da noch ...

    Autor Trollversteher 16.09.11 - 21:57

    >Egal was da abgespeichert wird - JPG, PDF, von Word & Co mal ganz zu schweigen - es müsste dann auch noch Software geben, welche die Bytes versteht und in brauchbarer Form darstellen kann. Je nach Format kann das Aussterben länger dauern oder auch schneller gehen als z.B. bei USB, aber Prognosen sind bekanntlich schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. ;-)

    Das wird jawohl das allerkleinste Problem sein - vorrausgesetzt, die Menschheit hat sich bis dahin nicht in die Steinzeit zurückentwickelt, aber in dem Fall ist jede Art von digitaler Archivierung sinnlos.

  7. Re: ... und dann wäre da noch ...

    Autor petergriffin 18.09.11 - 02:50

    oder man kombiniert das Speichermedium mit dem Ausgabegerät. Beides feuerfest und korrosionsbeständig, dann ist es für immer.

    (+ am besten noch durch langlebige solarzellen unabhängig vom stromnetz machen)

  8. Re: USB und NTSF im Jahr 2111?

    Autor tingelchen 19.09.11 - 17:05

    Langzeitarchivierung kostet nicht nur Sinnlos Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Es bedarf eines mechanischen Laufwerks/Schnittstelle das/die regelmäßig gewartet, geprüft und instand gehalten werden muss. Ansonsten steht man nach 100 Jahren da und hat zwar einen Intakten Datenträger, aber kein/e Laufwerk/Schnittstelle mehr um Daten auslesen zu kommen.

    Dies und in Anbetracht das Speicherplatz keine Geldgrößen mehr sind... ich mein.. 2 TB Festplatten für 150¤.. pfff.. ist es einfach Sinnvoller die Daten redundant in Bewegung zu halten. So kann ein altes durch ein neues Speichersystem ersetzt werden und die Daten einfach auf das neue geschoben werden.

    Bei Software ist es einfacher. Etwas abstraktes kann nicht kaputt gehen und wenn ein Datenformat zum Aussterben verdonnert ist, können die Daten in ein neues Datenformat konvertiert werden.

    Der nächste Punkt ist, das ein aktiver Zugriff nicht mehr möglich ist. Möchte man also etwas aus alten Archivbeständen holen, wird es schnell sehr kompliziert.


    Daher ist eine Langzeitarchivierung komplett für die Katz und ein USB-Stick der 100 Jahre hält auch quatsch. Der einzige Nutzen für so ein Ding, wäre in tropischen gefilden, mit einer permanenten Luftfeuchtigkeit von > 70% ^^

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 162 | letzter Beitrag 10:16 Uhr

  3. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 10:58 Uhr

  4. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Zulieferer: Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten
Zulieferer
Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

  1. iPhone 5 Kleinerer Dock-Connector im Gespräch
  2. Streit um Domains Apple hat Domain iPhone5.com erhalten
  3. 4 Zoll iPhone 5 wohl mit größerem Display

  1. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  2. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

  3. Libreoffice: "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"
    Libreoffice
    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

    Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.


  1. 14:48

  2. 14:29

  3. 14:24

  4. 12:30

  5. 12:23

  6. 18:49

  7. 18:33

  8. 18:08