Weder der Anschluss noch das Dateisystem werden in einigen Jahrzehnten noch unterstützt werden. Wo liegt also der Sinn von so nem Ding?
Außerdem heißt ist "bis zu" nicht "gleich" @ golem.
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I'm sorry. This is the fun-vee. The hum-drum-vee is back there.
Hallo,
Augenbluten schrieb:
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> Weder der Anschluss noch das Dateisystem werden in einigen Jahrzehnten noch
> unterstützt werden. Wo liegt also der Sinn von so nem Ding?
ich vermute eher exFAT wird benutzt, vielleicht auch FAT. Letztendlich kann aber jeder selbst entscheiden, was er verwendet. Aber Gegenfrage: Welches Dateisystem sollte es denn sein?
Dann kann man Langzeitarchivierung grundsätzlich in Frage stellen. Berechtigt sogar. MO-Laufwerke gibt es nur noch in Japan in nennenswerter Stückzahl. In Europa nur noch gebraucht und die Laufwerke sind das Problem, die gehen nämlich kaputt. Dann bleibt nur noch ein Labor zur Datenrettung.
UDO, PDD sind ähnlich. USB in 100 Jahren IMHO eher ein Problem, als ein Dateisystem, das dokumentiert ist.
> Außerdem heißt ist "bis zu" nicht "gleich" @ golem.
Welche Stelle ist gemeint?
gruß
-Andy (Golem.de)
... das Dateiformat.
Egal was da abgespeichert wird - JPG, PDF, von Word & Co mal ganz zu schweigen - es müsste dann auch noch Software geben, welche die Bytes versteht und in brauchbarer Form darstellen kann. Je nach Format kann das Aussterben länger dauern oder auch schneller gehen als z.B. bei USB, aber Prognosen sind bekanntlich schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. ;-)
So gesehen ist die ganze Langzeit-Datenträger-Geschichte auf wirklich längere Zeiträume betrachtet Unsinn, weil eben das ganze System noch dazu passen muss.
Die Lösung ist eher: regelmäßig (aller paar Jahre) den Datenbestand auf aktuelle Datenträger mit passenden Schnittstellen und den aktuellen Dateiformaten aktualisieren.
Na komm! Photoshop kann heute noch problemlos Amiga IFF lesen!
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temolus schrieb:
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> Die Lösung ist eher: regelmäßig (aller paar Jahre) den Datenbestand auf
> aktuelle Datenträger mit passenden Schnittstellen und den aktuellen
> Dateiformaten aktualisieren.
Ganz richtig. Solange keine Datei-/Stecker-/Dateisystemformate speziell für die Langzeitarchivierung standartisiert wurde, bleibt einem nichts anderes übrig.
Zumindest hilft hier die Virtualisierung ganzer Betriebssysteme samt Programme weiter um alte Formate wieder lesen zu können. Damit muss ein zukünftiger Rechner nur mehr die VM ausführen können. Natürlich sind die Daten innerhalb der VM weniger flexibel.
>Egal was da abgespeichert wird - JPG, PDF, von Word & Co mal ganz zu schweigen - es müsste dann auch noch Software geben, welche die Bytes versteht und in brauchbarer Form darstellen kann. Je nach Format kann das Aussterben länger dauern oder auch schneller gehen als z.B. bei USB, aber Prognosen sind bekanntlich schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. ;-)
Das wird jawohl das allerkleinste Problem sein - vorrausgesetzt, die Menschheit hat sich bis dahin nicht in die Steinzeit zurückentwickelt, aber in dem Fall ist jede Art von digitaler Archivierung sinnlos.
oder man kombiniert das Speichermedium mit dem Ausgabegerät. Beides feuerfest und korrosionsbeständig, dann ist es für immer.
(+ am besten noch durch langlebige solarzellen unabhängig vom stromnetz machen)
Langzeitarchivierung kostet nicht nur Sinnlos Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Es bedarf eines mechanischen Laufwerks/Schnittstelle das/die regelmäßig gewartet, geprüft und instand gehalten werden muss. Ansonsten steht man nach 100 Jahren da und hat zwar einen Intakten Datenträger, aber kein/e Laufwerk/Schnittstelle mehr um Daten auslesen zu kommen.
Dies und in Anbetracht das Speicherplatz keine Geldgrößen mehr sind... ich mein.. 2 TB Festplatten für 150¤.. pfff.. ist es einfach Sinnvoller die Daten redundant in Bewegung zu halten. So kann ein altes durch ein neues Speichersystem ersetzt werden und die Daten einfach auf das neue geschoben werden.
Bei Software ist es einfacher. Etwas abstraktes kann nicht kaputt gehen und wenn ein Datenformat zum Aussterben verdonnert ist, können die Daten in ein neues Datenformat konvertiert werden.
Der nächste Punkt ist, das ein aktiver Zugriff nicht mehr möglich ist. Möchte man also etwas aus alten Archivbeständen holen, wird es schnell sehr kompliziert.
Daher ist eine Langzeitarchivierung komplett für die Katz und ein USB-Stick der 100 Jahre hält auch quatsch. Der einzige Nutzen für so ein Ding, wäre in tropischen gefilden, mit einer permanenten Luftfeuchtigkeit von > 70% ^^
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