32 TByte mit WD RE4 mit FreeNAS 0.7 mit zfs (raidz-2), 2x quadcore Nehalem und 24 GByte RAM in Supermicro Chassis mit IPMI built-in ist 6200 EUR ohne MaerchenSteuer. Etwa eine Groessenordnung mehr, wenn man ein Sun wapperl drauf haben will.
Eat your heart out, Netgier.
Hast Du mit eine genaue Artikelbezeichnung und eine Bezugsquelle (am besten Großhandel)? Bezahlbare PC-Gehäuse mit ein paar Hotplug-Einschüben für Festplatten suche ich schon lange.
Grund ist, daß der Samba-Server unter BSD aus unerfindlichen Gründen nicht so gut funktioniert, wie er sollte.
Die Entwickler doktern daran mittlerweile Jahre herum - ohne nennenswertes Ergebnis.
Wer nur NFS, SCP, rsync und dergleichen macht, kann mit FreeNAS glücklich werden - da gehen durchaus > 100 MB/s über die (GBit-) Leitung. Die CIFS-Performance (SMB) ist aber unter aller Sau, höchstens 70 MB/s und auch die nur im allerseltenst vorkommenden Idealfall. Die Regel ist, daß Du an zig Sende- und Empfangspuffergrößen herumschraubst, Kernelparameter änderst, an Samba-Einstellungen herumoptimierst und doch nur 20 bis 40 MB/s aus einer hardwareseitig über jeden Zweifel erhabenen Kiste herauskitzelst.
Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. FreeNAS ist eine tolle Idee mit einer mittlerweile perfekt bedienbaren GUI, aber sie müßten dringend von BSD weg und hin zu einer Plattform mit SMB-Power.
Freenas auf OpenSolaris-Basis, das wäre der Hammer.
(Quelle: http://forum.golem.de/read.php?33490,1827381,1827457#msg-1827457)
Ich kann das aus eigener Anschauung bestätigen; sobald Windows-Clients beteiligt sind, ist FreeNAS aus dem Spiel.
Das ist aber kein grundsätzliches BSD-Problem, sondern ein Problem des SMB-Protokolls, vor allem unter XP und Server 2003. Das ist einfach nicht auf gbit-ausgelegt, als das spezifiziert wurde hatte man noch Koaxleitungen und hat sich über 10mbit gefreut
Mit Vista ist das Problem weg, nicht umsonst ist die Kombi Vista-Client und Server 2008 im Test 45x schneller gewesen als XP und Server 2003...
Wenn das SMB-Protokoll selbst der Flaschenhals wäre, wäre die gleiche Version des SAMBA-Servers unter einem beliebigen Linux-2.6-Kernel nicht über 40% schneller.
Was mit SMB außerhalb reiner Windows-Umgebungen möglich ist, zeigt Dir zudem OpenSolaris: Das erreicht nämlich bis auf ein, zwei Prozent die Performance eines Windows Server 2k8.
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