... die Preise.
Die Teile scheinen ja wirklich toll zu sein (von der HW her), aber ohne Preise uninteressant. Nicht jeder hat das Budget der deutschen Bank, um sich irgend welche Edelteile hinzustellen, Preis egal.
Die "große IT", wie sie in den meißten Firmen eingesetzt wird ist jedenfalls meißt für kleine Betriebe oder Privatanwender kaum erschwinglich.
Just,
*2Cents*
Du, das sind kommerziell verkaufte NAS-Systeme. Da brauchst Du das Budget einer Bank um Dir so was zu kaufen.
Hast Du das Geld nicht, so kannst Du Dir aber immernoch einen stromsparenden PC zusammenzimmern und da n Festplatten einbauen. Inzwischen gibt es ja auch Atom-Boards für wenig Geld. Nach den Festplatten ist sicherlich das Gehäuse eines der teueresten Komponenten.
Casandro schrieb:
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> Du, das sind kommerziell verkaufte NAS-Systeme. Da brauchst Du das Budget
> einer Bank um Dir so was zu kaufen.
Ich habe zu Hause einen QNAP TS-509 Pro im Betrieb, den es für mittlerweile 670 Euro zu kaufen gibt. Dafür das da 5 Festplatten reinpassen, die Betriebslautstärke absolut gering ist und ich eine out-of-the-box Lösung habe, zahle ich so einen Betrag gerne. Ich hatte vorher einen umgebauten Desktop-Rechner als Server im Betrieb. Wirklich zufrieden war ich allerdings nicht damit. Wartung, Stromkosten und Lautstärke sind bei mir alles kritische Punkte.
Casandro schrieb:
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> Du, das sind kommerziell verkaufte NAS-Systeme. Da brauchst Du das Budget
> einer Bank um Dir so was zu kaufen.
Vergleichbare NAS-Geräte für 2 HDDs und Atom CPU kosten so zwischen 300 und 400 Euro ohne Platten. Dafür kann man kaum die Zutaten für ein selbstgebautes System kaufen.
ABE schrieb:
> Vergleichbare NAS-Geräte für 2 HDDs und Atom CPU kosten so zwischen 300 und
> 400 Euro ohne Platten. Dafür kann man kaum die Zutaten für ein
> selbstgebautes System kaufen.
Mit Atom-CPU? Wo gibt es die? Von NAS mit Atom habe ich heute zum ersten Mal erfahren. (OK, bin nicht ueber alles in dem Bereich informiert).
Die Systeme, die ich bisher sah: Im Preisrahmen bis ca. 400 Euro (mindestens 2 Einschuebe sollten es schon sein) sah ich bisher nur recht billig gemachte Systeme teils mit voellig unterdimensionierten CPUs (entweder <<1GHz, oder Hauptspeicher minimal).
Wenigstens CPU-maessig duerfte das mit einem Selbstbau-System gehen. Immerhin gibt es Netbooks mit 1,6GHz Atom m.W. schon unter 200 Euro (ein grosses Display ist in dem Fall nicht noetig). Das Problem sind eher die Einschuebe. Man muesste am Besten einen Miditower (oder kleiner, mit Platz fuer mind. 2 Platten) nehmen und dort ein entsprechendes Board einbauen.
Selbstbau mag mit Neuteilen vielleicht zu teuer sein -- mit einem Gebraucht-PC (da gibt es noch keine Atoms, aber von der Geschwindigkeit mindestens ebenbuertiges -- der Stromspareffekt bleibt dann halt ein wenig auf der Strecke -- es gab aber auch schon vor dem Atom Stromspar-PCs ... man muss nur ein wenig suchen, habe fuer meine Loesung einen) kommt man aber definitiv billiger weg und hat dann vermutlich auch bessere HW als ein Wald-und-Wiesen-NAS mit schmalbruestiger CPU und Mini-Hauptspeicher.
Gruesse,
*2Cents*
Gerade im Parallel-Thread gesehen:
http://www.linux-discount.de/Store/hw99/HW99-PC026-INT/de
Fuer 300 Euro ein Geraet in das eine HD reingeht und ansonsten alle Voraussetzungen hat. Ist sogar ueberdimensioniert (Luxus-Grafikprozessor).
OK, keine Laufwerksschaechte fuer leichten Austausch und nur Platz fuer eine statt zwei Platten -- aber man sieht, prinzipiell sollte es gehen, sich so ein Teil fuer 300-400 Euro zu konfigurieren. Man muss nur etwas suchen, wo man entsprechende HW bekommt (Micro-Tower oder so, in das ein ITX-Board passt).
google doch mal - oder schau bei Alternate
so schwer ist das doch nicht!
die 4er liegen bei ca. 600eu
die 6er so bei ca. 1000eu
die 8er bei 1350eu
Gruß
ein 4er einbaurahmen der in 3x 5,25" passt kostet o um die 70eu
aber nciht vergessen - da ist keinerlei software dabei bei einem selbstbau system.
und mehr als 30 watt wirste auch verbraten - die HDs sind ja da wie dort die gleichen
gruß
So schauts aus.
Hab mein NAS auch aus "Altteilen" zusammengefrickelt.
Nen oller SanDiego 3700+ (auf 1GHz runtergetaktet), 1GB RAM, Minimal-Linux auf ner kleinen 8GB-SSD und 3 große Platten im Softraid-5.
Für die SSD und den 3er Einschub hab ich schon alleine knapp über 100 Euro ausgegeben, dazu noch 40 Euro für ne passiv gekühlte Grafikkarte (Radeon 4350).
Das ganze System läuft im Idle-Modus schon bei ca. 50 Watt, wenn die Platten und der Prozessor zu tun haben, werden es auch mal ganz fix 100 Watt.
Unterm Strich lohnt sich Eigenbau aus Altteilen praktisch nicht.
Wenn ich Mainboard, Grafik und Prozessor durch ein handelsübliches Atom-Board austausche (auch 150 Euro aufwärts) bin ich ganz locker bei 300 Euro. Das ganze sieht aber nicht ansatzweise so schick wie dan QNAS aus und bedarf auch einer ganzen Menge Konfigurationsaufwand, was die 100-150 Euro Ersparnis zum vergleichbaren QNAS m.E. nicht wert ist.
Sollte ich mal ans Umrüsten denken, wirds wohl ein QNAS werden. Das rechnet sich unterm Strich einfach.
... stimmt - mit wenig Aufwand kommt man an die Infos.
FEDOCH: Wenn ich schon News lese, dann will ich ja nocht nach grundsätzlichen Info selber suchen! Dazu gehören:
- Preise (wenn schon solche Artikel so ausführlich dargestellt werden)
- Kerndaten (hier: Übertragungsgeschwindigkeiten)
Grüße
Weiß ja nicht wo Du diese Preise her hast, aber Geizhals sagt:
TS-259 Pro ab 571 Euro
TS-459 Pro ab 814 Euro
TS-659 Pro ab 1137 Euro
TS-859 Pro ab 1329 Euro
Jeweils ohne Festplatten!
Also für rund 600 bzw. 800 Euro lässt sich wirklich ein gutes Maschinchen zusammenstellen das performanter ist. Von 1100 bzw 1300 Euro ganz zu schweigen.
Da wird ja sogar ein HP X510 Data Vault (WHS) wieder interessant!
Ich hab mir mein NAS aus Neuteilen selbst gebaut. Atom-Mainboards mit CPU kosten 60 Euro. Ein passendes Mini-ITX nochmal 60 Euronen, kannst aber auch was größeres besorgen, in das dann mehr als eine Platte Platz findet.
aczion schrieb:
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> Ich habe zu Hause einen QNAP TS-509 Pro im Betrieb, den es für mittlerweile
> 670 Euro zu kaufen gibt.
Scherzkeks: OHNE HDDs
Mit 10TiB --> 1294,90EUR.
Auf heise de steht `was zur Geschwindigkeit und zum Verbrauch:
"Laut Qnap sollen die neuen Dual-Core-NAS im RAID 5 beim Lesen und Schreiben via SMB Transferraten von bis zu 100 MByte/s erreichen. Die neuen Single-Core-Atom-NAS sind offenbar beim Schreiben deutlich langsamer und erreichen im RAID via SMB "nur" etwa 75 MByte/s, arbeiten jedoch einen Tick energiesparender. Als Leistungsaufnahme nennt Qnap im Betrieb für das TS-439 Pro II 33 Watt, für das schnellere TS-459 Pro 35 Watt."
Was mir bei den Angaben zu NAS Systemen immer wieder fehlt, sind konkrete Angaben über die Ausbaumöglichkeiten jenseits von 1,5 bzw. 2 TB Platten.
Wenn man sich für privat so eine Anschaffung leistet, dann soll diese auch für die Zukunft tragen. Die derzeitigen Specs nennen hier immer max. 2TB an verbaubaren Plattengrößen. In wie weit man mit Controller-Updates von den Herstellern versorgt werden wird, bleibt ungewiss. Dafür lohnt sich die Anschaffung auf Dauer für mich nicht.
Dann schau auf die Webseite des Herstellers, dort gibt es eine ausfühliche HD Kompatibilitätsliste... (auch mit 2GB HDs...)
Sorry, ich sehe gerade, wu wolltest die Ausbaufähigkeit >2TB wissen - Also bei QNAP würde ich mir da wenige sorgen machen, wenn solche Platten die gleichen Standards verwenden, wie derzeit. Wenn es noch keine HDs >2TB gibt, dann kann der Hersteller das auch nur schwer versprechen. Aber 2TB Platten gehen ja auch in Geräten, die schon so lange auf dem Markt sind, als es noch nicht mal 1,5TB HDs gabe. Wie gesagt, wenn es bei einem NAS Hersteller geht, dann wohl bei QNAP oder Synology.
@GregorD: Vielen Dank, genau an dieser Stelle stutze ich. Zumal auch nach Nachfrage die Herstellern immer nur explizit 2 TB nennen.
Hier bin ich mir einfach nicht sicher wie wahrscheinlich es sein wird, dass auch größere Platten verbaut werden könnten (wie Du schon sagst, sofern die Standards die gleichen sind). Oder aber die Angaben haben einen technischen Hintergrund, der die finale Endkapazität darstellt, so dass in keinem Fall größere Platte erkannt bzw. addressiert werden könnten.
Sowas gabs schon häufiger. Es wird wohl demnächst öfter dazu kommen, das große USB_Platten an einem ungepatchten Xp gefraggt werden, weil es noch nicht die aktuellen Patches hat.
Insbesondere wenn man keine kleinen Platten hat, wenn man den Rechner neu aufsetzen will.
2^10 = Kilo-Byte
2^20 = Mega-Byte
2^30 = Giga-Byte
2^40 = Tera-Byte
Wenn man 9 Bit abzieht für die Blockgröße von 512 byte, kommt man auf 31 Bit um die 512-Byte-Blöcke eines TeraBytes einzeln zu adressieren. Es könnte also sein, das wegen Nutzung von signed int (=32 Bit und eines davon für Vorzeichen also 31 Nutzbit) für die Nummer des Blockes in den Firmwares, Betriebssystemen und Laufwerks-Firmwares mit Problemen zu rechnen ist. Allerdings scheint dem nicht so zu sein weil ja 32 Bit also 2 TeraByte laufen.
Trotzdem ist bei 2 TeraByte = 2 Giga = 32 Bit für Block-Adressierung evtl doch bei manchen Firmwares Schluss.
Commodore Amigas konnten früher vor den PowerPC-AmigaOS-Versionen auch nur 2 Gigabyte Festplatten adressieren weil die Deppen die Platten in Bytes und nicht in Blöcken adressierten. Und dann noch signed statt unsigned.
Und Biosse haben seit eh und jeh bei 2,8,32,128 GigaByte Probleme bekommen. Und Updates von Ami und Award gab es natürlich keine. Man musste also für $30-$50 ein MrBios kaufen und damals war ein $ noch etwas wert. Oder von Conrad passende Steck-Karten mit einem besseren Bios oder sowas. Doof nur, das die im Laptop und HTPC mangels überfluss an PCI-Ports nicht gehen. Was auch ging, waren PATA-PCI-Karten von Highpoint usw. für 4 Platten oder zusätzliche CD-Roms usw. Doof nur das Windows immer so herumzickt, wenn man die Laufwerke verschiebt.
Und Windows ist noch blöder und fraggt gleich los und löscht die Inhaltsverzeichnisse. Wer ct liest, weiss das.
Big-Blocks (4Kbyte statt 512 Byte) würden dieses spezielle 31/32-Bit-Problem mindern, aber dafür braucht man Big-Block-Fähige Windows-Systeme (XP?) oder Biosse und Firmwares. Also auch etwas neues.
Und Windows ist sicher zu doof und fragged alles und dabei sind dann nur ein paar Inhaltsverzeichnisse kaputt und die Daten eigentlich ok. Sehr blöd. Survival-FS mit Redundanz-Daten wären wichtig. Und Festplatten und USB-Adapter bzw. ESata-Docking-Stations mit Schreibschutz-Schalter.
Oder könnt Ihr Euer ungepatchted Festplatten-Fragger-XP das Laufwerk read-only mounten lassen ?
Laucha schrieb:
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> @GregorD: Vielen Dank, genau an dieser Stelle stutze ich. Zumal auch nach
> Nachfrage die Herstellern immer nur explizit 2 TB nennen.
> Hier bin ich mir einfach nicht sicher wie wahrscheinlich es sein wird, dass
> auch größere Platten verbaut werden könnten (wie Du schon sagst, sofern die
> Standards die gleichen sind). Oder aber die Angaben haben einen technischen
> Hintergrund, der die finale Endkapazität darstellt, so dass in keinem Fall
> größere Platte erkannt bzw. addressiert werden könnten.
Das Maximum an möglicher Kapazität hängt vor allem am verwendeten Filesystem: Unter Linux bei QNAP aktuell meistens verwendeten EXT3 geht je nach verwendeter Blockgröße maximal bis 16TB, bei kleinster Blockgröße nur bis 2TB (liegt an der Formatierung der Platten).
Allerdings sagt QNAP für alle Produkte auch einen Support des neuen EXT4 zu:
http://www.qnap.com/images/products/comparison/Comparison_NAS.html
(in Zeile 9), mithin ausreichend Speicherplatz für die Zukunft (10^6 TB).
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