1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » PC-Hardware
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » PearC - PC mit MacOS X (Update)
  6. » T…

"Klone" wären wichtiger denn je!

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Falsch!

    Autor sn4fu 06.02.09 - 19:46

    Hast du wirklich was zu kritisieren oder wolltest du nur mal meckern?

    Willst du absichtlich trollen oder hast du so wenig Ahnung?

    Zitat: "Jetzt kann man sagen: Aber ich liebe mein X11 und ich will doch weiterhin Apps Remote laufen lassen... wer sagt, dass man das nicht kann. Apple liefert auch einen X11 Server mit, das eine schliesst das andere ja nicht aus (für die ewig gestrigen)."

    Das ist eben falsch, denn dann laufen die Anwendungen nicht auf X sondern auf irgendwas Selbstgestricktem und entsprechend ists dann auch vorbei mit Remote-X.

    /mecki78 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Rather than recreate the wheel—as XGL does by rewriting the X-Server—this project attempts to modify the current X-server mechanism so that it can handle accelerated windows management."
    > Also statt was neues zu machen, was wirklich mal sinnvoll wäre, wird wieder der alte Schrott erweitert.

    Das Rad zum 1001x erfinden waere also sinnvoll?
    Der "alte Schrott" ist bis heute konkurrenzfaehig, was man sehr gut sehen kann, wenn man gute Treiber hat und einen direkten Vergleich z.b. zu Windows auf selber Hardware anstellen kann. Das Problem ist weniger die Architektur so alt und unzaehlige Male erweitert sie auch sein mag, es sind die Treiber, die im Falle von AMD/Ati bis heute zum heulen und im Fall von nVIDIA akzeptabel sind.

    > Dass ist wie wenn man sich nie ein neues Auto kauft, sondern immer nur neue Teile an seinen 30 Jahren alten Schrotthaufen schweißt und sich wundert warum dabei dann immer noch kein Highend Auto dabei herauskommt.

    Das mit dem Schrotthaufen ist wohl eine Frage der Perspektive. Geht man von einem modularen System aus in dem jedes Teil fuer sich verbessert wird (wie das mit OSS nunmal der Fall ist) erhaelt man ein "Auto" das bei regelmaessiger Wartung nicht altert sondern immer moderner wird.

    > "In this model, the “composite window manager” calls a special OpenGL API, which translates into a slightly extended GL-X protocol, even if direct rendering is installed. These are then transmitted to a slightly modified X-server, which handles the actual composites itself and performs all of the fancy effects."
    >
    > Ja, ganz toll. A special OpenGL API, die wiederum
    > eine Erweiterung von GL-X ist, und DRI aussen vor
    > lässt, die dann wieder einen modifizierten
    > X-Server voraussetzt. Ich bin begeistert.
    > Technisch voll sinnvoll.
    >
    > "...to create a composite, the X-client program transmits windows and contents to the X-server display, which then generates the composite. This is transmitted back to the X-client program, manipulated, then transmitted back again...

    > Ja, und wenn wir's noch ein paar mal im Kreis herumschicken... Ich kann mich vor Begeistrung kaum auf dem Stuhl halten.

    Und bei alle diesem scheinbar so grausamen Overhead ist die Performance immernoch konkurrenzfaehig. Stellt sich die Frage was die "moderne" und "effiziente" Konkurrenz mit ihrem technischen Vorsprung tolles bewerksetelligt, von dem man nichts sieht und spuert?


    > Oder aber wir werfen den ganzen Schrott einfach weg, machen eine neue API, die auch mit OS X oder Windows konkurrenzfähig ist

    Wo ist den was heute nicht konkurrenzfaehig?
    Compiz-Effekte liefen schon Monate vorher deutlich performanter als alles was Vista bis SP1 bieten konnte (nach SP1 kann ich nicht beurteilen).
    Schlechte Treiber sind ein Thema fuer sich, allerdings ist das weder die Schuld von Linux noch von Xorg, so wenig wie die schlechten Ati-Treiber vor ein paar Jahren Schuld von Windows/Microsoft waren.

    > ...von Anfang auf beste Performance ausgelegt ist und volle 3D Unterstüzung hat, ohne jegliche Erweiterung und optional Remote Clients ermöglich, dort wo es wirklich noch gebraucht/genutzt wird.

    Du meinst so wie Microsoft das immer wieder mal macht und dann hinther doch wieder ne halberzige Kompatibilitaet hinpfuscht, so wie mit Vista?
    Das beste aus beiden Welten: Schlechte Performance und schlechte Kompatibiltaet.

    Mal ne Frage am Rande: Was moechtest denn mit der "vollen" 3D Unterstuetzung auf dem Desktop machen? Fester zappeln lassen? Alt-Tab in 3D blaettern? Ausser dass es "toll" aussieht bringt das genau was, ausser zusaetzlich Leistung zu verbrauchen?
    Um ganz ehrlich zu sein, gibt es m.M. ca. 2 "Desktop-Effekte" die einen Produktivitaetsgewinn aufweisen koennen, einen aus OSX (Expose) und einen aus Win7 (Show Desktop). Obs die vielleicht vorher schon so mit Compiz (oder auf Suns Java 3D-Desktop-Demo) gab, oder ob die wirklich von OSX und Microsoft kommen, kann ich allerdings nicht beschwoeren.

    > Auch eine Idee, oder?

    Ja, ne ganz tolle Idee, jedes Jahr aufs neue stehn ein paar auf, die glauben sie sind cleverer als der Rest der Welt und wissen genau wie man alles besser macht. Man koennte das die Arroganz der fehlenden Erfahrung nennen... ich fuehre jetzt nicht weiter aus was aus diesen Weltverbesserern wird.

    snafu


  2. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor /mecki78 06.02.09 - 19:57

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Der Grund hierfür liegt imho aber auch etwas in
    > der Basisstrategie begraben. Man kann bei Linux
    > leider (!) nicht hergehen und sagen BÄM hier ist
    > ein vollkommen neues Grafiksystem, von oben bis
    > unten durchdacht, sauber und performant, nur
    > leider müssen wir dafür alte Zöpfe abschneiden und
    > brauchen ein neues Treibermodell.

    Ja, aber wie haben die Linux Fans doch immer so schön über Windows 98 gewettert:

    A 32 bit Extension to a 16 bit Graphical Shell of an 8 bit Operating System originally coded for a 4 bit Processor by a 2 bit company that can't stand one bit of competition.

    Damit will ich nicht sagen, dass das nicht stimmt. Win9x war in vielen Teilen nur eine Sammlung von 32 Erweiterungen für Win3.11 mit überarbeitet UI (32 Bit APIs statt 16 Bit APIs und FAT32, statt FAT16, etc.), und Win 3.11 war auch einen grafische 16 Bit Shell für ein ursprünglich mal 8 Bit OS (DOS). Ob es das jemals für einen 4 Bit Prozessor gab, weiss ich allerdings nicht.

    Gerade beim Kernel war die Linux gemeinte so stolz, dass das ein Kern ist, der von Grund auf neu geschrieben wurde. Das stimmt ja auch. Anders als jedes andere UNIX, das eben auf einen alten UNIX Kernel basiert (selbst in OS X findet man nur ein paar uralte BSD Sourcen), wurde Linux von Grund auf an neu geschrieben und verhält sich lediglich nach außen hin an vielen Stellen wie ein UNIX (POSIX Schnittstellen usw.)

    Aber genau diesen Stolz der die Linux Nutzer hier so hoch über die Windowsnutzer getragen hat, ist völlig witzlos, wenn man bedenkt, dass sie zur Ausgabe von Grafiken auf ein Protokoll zurückgreifen aus dem Jahre 1987 kommt; aus dem gleichen Jahr wie Windows 2.0(!). Wenn MS heute in ihren Windows (Vista) noch das gleiche UI API Protokoll wie damals Windows 2.0 verwendet hat, ich glaube die Leute würden sich vor lachen weg werfen, du nicht? Aber genau das macht Linux ohne jegliche Absicht erkennen zu lassen das auch nur irgendwann zu ändern. Sie erweitern das Protokoll immer mal wieder, sie arbeiten "teilweise" drum herum, sie versuchen es an bestimmten Punkten zu beschleunigen... aber es ist und bleibt im Kern das Protokoll das es schon immer war.

    Irgendwann muss man sich mal von alten Zöpfen trennen auch wenn man sie noch so lieb gewonnen hat. Ich meine, im Kern passiert das doch auch. Was wurde im Kern noch nicht ausgetauscht? Sogar der Thread Scheduler wurde schon komplett ausgetauscht, der WLAN Stack doch mitlerweile auch, oder? Und war da nicht auch mal was mit dem USB Stack und Hotplugging? Auf jeden Fall trennt man sich sehr wohl im Kern von alten Zöpfen.

    Ich finde es war ein Fehler, dass man Grafik und den Rest des Systems so getrennt hat. Die Kernelprogrammierer hätten auch die Grafikkartentreiber mit den den Kernel nehmen sollen (jetzt gibt es teilweise Module von NVidia usw., aber ursprünglich waren Grafikkartentreiber ja sogar mal nur X11 Module) und sie hätten auch eine Grafik Schnittstelle bereitstellen sollen, so wie sie auch Schnittstellen für andere Systemkomponenten bereitstellen (die man ja im Userspace wieder durch Daemons kapseln kann, das hat ja damit nichts zu tun).


    /Mecki

  3. Das sind keine Klone, das ist Müll.

    Autor Luigie 06.02.09 - 20:35

    Purer Elektronik-Schrott. Die Verarbeitung unter aller Sau, die Gestaltung der Hardware wo endlos mies... Das verdient nicht einmal den Namen 'schlechter halbherziger abklatsch'.


    Als Metallmüll dürfte es mehr wert sein.

  4. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor ManInTheMiddle 06.02.09 - 21:00

    Ne, wie süß! Wiedermal einer der von nix wirklich ne Ahnung hat aber große Reden schwingt.

    > Beispiel ich installiere ein
    > App unter OSX in dem ich ein Bundle wohinkopiere
    > und deinstalliere sie, in dem ich es lösche
    Da kannste unter jedem anderen Unix auch. Und ist auch bei propertiären
    Produkten so üblich. Der normale Installationspfad für so einen
    Kram ist /opt
    Für Hersteller solcher Produkte mag das sinnvoll sein. Weil sie nicht wissen können, was sie auf dem System vorfinden, bringen sie halt alle Abhängigkeiten mit. Aber im Normalfall ist das eine ziemlich bescheuerte Idee, da man nicht nur Plattenplatz verschwendet, sondern sich die gleichen Sicherheitslücken gleich mehrfach ins Haus holt.
    Da vertrau ich lieber den Paketmanagern des System. Bei denen kann ich auch mit einem einzigen Befehl ganze Anwendungen installieren und wieder löschen. Einfach so.

    > so muss dass da z.B. auch funktionieren, nicht make
    > install und tausend winzige Dateien werden überall
    > über die Platte verstreut und nie wieder gefunden
    >
    Ich wette Du hast noch ein Paket selbst kompiliert, wenn doch hast Du noch nie die Optionen von configure angeschaut. Du kannst genau bestimmen wo die Dateien installiert werden. Und normaleweise funktioniert auch "make uninstall".
    Und Projekte aus den Sourcen zu kompilieren dürfte unter OSX kaum anders sein.


    > und ohne ein System wie apt-get oder rpm wäre man dann total verloren.
    >
    Ja, und? Dafür gibt es die ja. Und funktionieren übrigens super.

    > Abgesehen eben vom völlig veralteten
    > Dateimanagement Konzept (das mal für UNIX
    > Mainframes vor 30 Jahren und mher interessant war)
    >
    Geh doch mal ein bischen in die Tiefe. Vielleicht ein kleiner Vergleich der Dateimanagementkonzepte der wichtigen Systeme. Würde mich mal interessieren wie weit wir da kommen.
    30 Jahre alte Unix Mainframes? Hast Du eigentlich von irgen.. ach was solls.

    > zeigt schon alleine die Klammerung an X11 dass das
    Zu Deinem Sermon zu X11: die OSX-Oberfäche und so ein Kram wie Compiz
    interessieren mich nicht die Bohne. Dagegen brauch ich die Netzwerktranparenz täglich. Aber jedem das seine. Und solange Kernel und Grafik getrennt bleiben, kann jeder glücklich werden wie er will.
    Es gibt ja neue Projekte wie z.B. Wayland. Wenn die was werden kann ja jeder der will Xorg dagegen austauschen. Bei solchen Fehlkontruktionen wie Windows oder OSX ist das natürlich nicht möglich.

  5. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor Marktwirtschaft 06.02.09 - 21:04

    in sachen 3d ist apple schon immer "ungewöhnliche" wege gewandert,
    einige werden sich sicherlich noch an "quickdraw 3d" erinnern.

    fast alle damaligen grafikkartenhersteller hatten probleme damit,
    dies zu implementieren, einer nach dem anderen
    (formac, matroxx, ati, wie hies die andere firma noch gleich?)
    hatte es aufgegeben, weil apple immer eigene wege
    gegangen ist...

    was das "3d-design" betrifft, werden die wohl nie richtig dazu lernen...

  6. Re: Das sind keine Klone, das ist Müll.

    Autor Jawoll JA 06.02.09 - 21:21

    rrrrrrrrrrrichtig.....
    CLONES sind was anderes ... fragt UMAX ....
    http://www.macinfo.de/rechner/clone-umax.html

  7. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor Scapegoat 06.02.09 - 21:53

    Grafikkartentreiber in den Kernel? Das riecht nach Lizenzproblemen (die freien Treiber mal außen vor gelassen). :/

  8. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor haines 06.02.09 - 23:20

    Apple fokussiert das Augenmerk immer wieder sehr stark auf sich,
    weil es Computer mit eigenem Betriebssystem herstellt.
    Dann gibt es aber hunderte Computer Hersteller,
    auf deren PCs Windows oder Opensource Systeme laufen.
    Hersteller von Klones sind keine Samariter für uns Sparfüchse,
    sondern wollen mit ihren Klones Geschäfte machen.
    Dabei bedienen sie sich (hier, in Sachen Betriebsystem) bei anderen.
    MAC OSX wurde speziell für Apple Computer gemacht.
    Warum soll es auf Klones genauso gut laufen?

    Meiner Meinung nach ist der beste Computer der Welt
    der HAL9000.

  9. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor Yeeeeeeeeha 07.02.09 - 02:47

    haines schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MAC OSX wurde speziell für Apple Computer
    > gemacht.
    > Warum soll es auf Klones genauso gut laufen?

    Macs sind normale PCs, der einzige Unterschied ist das EFI statt BIOS. OSX basiert auf einem normalen x86-Kernel, der von Haus aus mehr CPU, Chipsätze usw. unterstützt als Apple benutzt. Nichts ist speziell für Apple Computer gemacht, weil es Apple Computer an sich nicht mehr gibt; es gibt nur eine Zusammenstellung bestimmte Hardware und einem Betriebssystem.



    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  10. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor spanther 07.02.09 - 06:38

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auweia... wenn man sich das mal durchliest...
    > kommt man direkt ins Wundern, warum es dennoch
    > vergleichsweise gut läuft.
    >
    > Irgendwie erinnert mich das ganze sehr an Perl,
    > bzw. das was mich täglich so zum Wahnsinn treibt.
    > Erweiterung, Reuse, hin und her und viel
    > Diskussion und Gewusel.
    >
    > Der Grund hierfür liegt imho aber auch etwas in
    > der Basisstrategie begraben. Man kann bei Linux
    > leider (!) nicht hergehen und sagen BÄM hier ist
    > ein vollkommen neues Grafiksystem, von oben bis
    > unten durchdacht, sauber und performant, nur
    > leider müssen wir dafür alte Zöpfe abschneiden und
    > brauchen ein neues Treibermodell. Apple und M$
    > können das auch gegen Proteste durchsetzen, in
    > einem freien System geht das halt nicht. Das nennt
    > sich dann wohl der Preis der Freiheit. ;)
    >
    > Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    > YAPH

    Dann kommt man aber nie weiter im Fortschritt wenn man ewig auf einem alten Stand bleibt ohne sich zu trauen Dinge zu wechseln und Sachen zu verbessern weil es ja sonst mit altem Kram nicht mehr ginge...
    Virtualisierung kann doch helfen um Support für alte Software zu gewährleisten.

    Aber selbst mit installiertem Grafiktreiber wenn ich dann Fenster auf dem Desktop bewege kann ich sehen wie sie wie in der Mitte durchgeschnitten aussehen während des bewegens...

    Das grafische System zieht sich so und ist total lahmarschig...

  11. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor IdiotenHerauspicker 07.02.09 - 11:35

    Grafik-Quatsch gehört nicht in den Kernel. Das wäre _der_ OS-Design-technische Supergau schlechthin: Was ein solcher architektonischer Klogriff alles für Nachteile hat sieht man an Windows: hohe Systemlast führt zu einem unresponsiven UI, Redraw selbst von kleinsten UI-Elementen beinflusst das Thread-Scheduling (das geht ja wohl mal garnicht), der Kernel ist fett, fetter, wasserköpfiger gehts nicht mehr, weil diese und noch andere Nachteile durch programmiergetrickse ausgeglichen werden müssen!

  12. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor Treibholz 07.02.09 - 12:17

    /mecki78 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nur warum zeigt dass keine Firma beim OS? Warum
    > finden denn alle OS X so geil? Ist doch unten
    > drunter nur ein einfaches BSD (so wie FreeBSD z.B.
    > auch) und trotzdem kenne ich kein System, dass
    > einfacher zu bedienen oder administrieren ist...
    > warum eigentlich? Was auch immer Apple da macht,
    > sofern es nicht patentiert ist, kann man es
    > genauso, sonst eben in abgewandelter Form in jedes
    > andere OS einbauen. Ist doch keine Magie
    > dahinter.

    Eigentlich wird auch alles, was beim Mac was taugt kopiert, Expose z.B.

    > Wenn mal jemand eine Linux Distribution machen
    > würde, die es wirklich mit OS X aufnehmen kann...
    > und dazu müsste man einige Linux Konzepte weit
    > aussen vor lassen. Beispiel ich installiere ein
    > App unter OSX in dem ich ein Bundle wohinkopiere
    > und deinstalliere sie, in dem ich es lösche - so
    > muss dass da z.B. auch funktionieren, nicht make
    > install und tausend winzige Dateien werden überall
    > über die Platte verstreut und nie wieder gefunden
    > und ohne ein System wie apt-get oder rpm wäre man
    > dann total verloren. Es muss den gleichen
    > Hardwaresupport bieten, gleich gute Treiber,
    > gleich gute Performance und es muss grafisch echt
    > was her machen. Aber das ist alles machbar.

    Also Programme einzeln installieren ist für mich der absolute Horror. Jedes Programm einzeln von irgendeiner Webseite runterladen und installieren. Wenn es Updates gibt muss man das wieder bei jedem einzelnen machen (oder jedes hat sein eigenes update-Programm...) Das ist dermassen Benutzerunfreundlich... Bei allen modernen Linux-Distrubutionen kann ich mit einem Klick (oder alternativ einem einzigen Befehl) alles auf den aktuellen Stand bringen. Davon sind sowohl MacOS als auch Windows noch ganz weit entfernt.

    >
    > Und wenn eines Tages so was kommt, dann braucht
    > doch auch keiner OS X mehr und es es doch egal, ob
    > Apple es beschränkt oder nicht.
    >
    > Aber die Linux Jungs kommen nicht in die Puschen.
    > Abgesehen eben vom völlig veralteten
    > Dateimanagement Konzept (das mal für UNIX
    > Mainframes vor 30 Jahren und mher interessant war)
    > zeigt schon alleine die Klammerung an X11 dass das
    > nichts wird. Sorry, aber das X11 Konzept ist so
    > was von veraltet. Apple hat eine fast durchweg 3D
    > beschleunigte Oberflächen API mit mächtigen
    > Operationen, die beim Zeichen an die PDF
    > Beschreibungssprache angelehnt sind. Jetzt kann
    > man sagen: Aber ich liebe mein X11 und ich will
    > doch weiterhin Apps Remote laufen lassen... wer
    > sagt, dass man das nicht kann. Apple liefert auch
    > einen X11 Server mit, das eine schliesst das
    > andere ja nicht aus (für die ewig gestrigen). Aber

    Ja? Dann zeig mir mal, wie ich Safari oder iTunes remote darstellen lassen kann? (ohen VNC!)

    > was macht man stattdessen? Man hält an diesen
    > uralten Schrott fest, durchtunnelt ihn dann
    > teilweise wieder mit DRI (Direct Rendering
    > Interface), weil sonst die Performance eh nur noch
    > mehr zum heulen wäre. Und dann kommt da jemand und
    > versucht zumindest mal den alten Schrott mit hilfe
    > von OpenGL etwas richtig zu bekommen (Xgl), dann
    > wird das Projekt aber zu gunsten von AIGLX
    > eingestellt, dass 3D Beschleunigung macht in dem
    > es einen virtuellen X-Server in einen anderen
    > packt... :würgh: Das ist doch alles für die Tonne.
    > Da hat ja Mircrosoft besseres in den letzten
    > Jahren erreicht :-(

    Also ich persönlich finde den alten WIMP („Windows“, „Icons“, „Menus“ und „Pointer“) Ansatz mittlerweile sowas von überholt. Den einzigen vernünfigen Ansatz hier bringt meiner Meinung nach ion3, um der Fenster- und Progframmflut Herr zu werden. Rumfliegende Fenster oder alles im Vollbild finde ich grauenhaft ineffizient und auch Expose ist hier eigentlich nur ein Workaround um es ein kleines bisschen benutzbarer zu machen. Aber schon bei zwei Monitoren ist das vollkommen unbrauchbar. Aber MacOS selbstist mit zwei Monitoren vollkommen benutzerunfreundlich, da die Menüleiste des Programmes immer auf dem primären Monitor ist, obwohl das Programmfenster auf dem anderen angezeigt wird.

    Gruss
    Treibholz


  13. Re: "Klone" wären wichtiger denn je!

    Autor Risch Tisch 07.02.09 - 12:42

    Jetzt wo das Klauen von Microsofts Virenschleuder immer weniger lohnt, wäre es besser man könnte das OS von Apple klauen.

  14. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor spanther 07.02.09 - 15:04

    IdiotenHerauspicker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grafik-Quatsch gehört nicht in den Kernel. Das
    > wäre _der_ OS-Design-technische Supergau
    > schlechthin: Was ein solcher architektonischer
    > Klogriff alles für Nachteile hat sieht man an
    > Windows: hohe Systemlast führt zu einem
    > unresponsiven UI, Redraw selbst von kleinsten
    > UI-Elementen beinflusst das Thread-Scheduling (das
    > geht ja wohl mal garnicht), der Kernel ist fett,
    > fetter, wasserköpfiger gehts nicht mehr, weil
    > diese und noch andere Nachteile durch
    > programmiergetrickse ausgeglichen werden müssen!


    Dafür ist in Linux die Fensterbewegung total schleppend und zähflüssig hingegen zur der von Windows welche zwar mehr Last verursacht dafür aber flüssiger von statten geht...

    Hat alles seine Vor und Nachteile...

  15. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor IdiotenHerauspicker 08.02.09 - 14:46

    Du hast offensichtlich noch nie vor einem Linux auf passender Hardware mit Grafikbeschleunigung gesessen. Und dann traust du dich, mir zu antworten? Das ist schon ziemlich frech Bürschlein ....

  16. Re: erinnert mich irgendwie an Perl *g*

    Autor spanther 08.02.09 - 18:01

    IdiotenHerauspicker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast offensichtlich noch nie vor einem Linux
    > auf passender Hardware mit Grafikbeschleunigung
    > gesessen. Und dann traust du dich, mir zu
    > antworten? Das ist schon ziemlich frech Bürschlein
    > ....


    Wenn ich mir extra noch die Hardware passend fürs System zusammenfrickeln muss kann ich mir auch gleich nen Apple iMac holen....

  17. Re: Das sind keine Klone, das ist Müll.

    Autor pearC Fan 23.10.09 - 21:11

    Nach bitterer Enttäuschung mit einem 2007 er iMac, bei dem irgendwelche Billig - FireWire Chips verbaute waren (mein RME Fireface Audiointerface wurde nicht erkannt!! Von einem Computer, der eigentlich Grafiker und Musiker als Zielgrupe hat oder hatte)habe ich mir einen pearC gekauft. Und der ist alles andere als Müll. Ein PC, auf dem MAC OSX stabil und zuverlässig und jeden Tag und immer wieder läuft. Der Service bei Fragen ist sehr gut. Obwohl ich bisher keine Probleme hatte - außer 2 dazugekaufte defekte RAM Riegel, die natürlich nicht laufen wollten.
    Ich kann diese gottähnliche Huldigung der Apple Computer nicht verstehen, es ist ein fantastisches Betriebssystem mit inzwischen ausgesuchten Allerweltskomponenten. Mein pearC steht unterm Tisch, da ist er leise und ich seh ihn nicht - obwohl er gut aussieht. Apple sollte das Betriebssystem für alle freigeben,dann kann jeder sehen, daß es Windows haushoch überlegen ist. Und dann wird Windows irgendwann Geschichte sein. Die versperren sich mit Ihrer Polititk selber den Siegeszug. Und dann kann jeder selbst entscheiden, ob er ein iMac, Pro Mac oder einen PC mit MAC OSX kaufen will. Apple kocht auh nur mit Wasser, und OCZ, WD, Gigabyte, nVidia sind halt KEINE Apple - Geräte!!! Apple wird trotzdem seinen Siegeszug weitergehen, weil es das bessere System hat. Ich frage mich nur, wann sie auch die Souveränität haben, das OS allen zur Verfügung zu stellen.

  18. Re: Das sind keine Klone, das ist Müll.

    Autor spanther 23.10.09 - 22:09

    pearC Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich nur, wann sie auch die
    > Souveränität haben, das OS allen zur Verfügung zu stellen.

    Das wirste nie erleben ;)
    Die nutzen das OS doch als Grund, um ihre maßlos überteuerte Designerhardware an den Mensch zu bringen! Du willst OSX? Dann musst du auch einen Mac dazu kaufen! :)

    Zumindest offiziell *fg*

    Ich persönlich würde mir wünschen, das entweder ReactOS endlich fertig wird oder aber OpenSolaris Massenverbreitung und damit auch Support bekommt! Immerhin basiert OpenSolaris ja noch eher als Linux auf dem echten Unix System und ist nicht nur ein Clone :)

    (Unix -> Unix System V -> Solaris 10 -> OpenSolaris)

    Da Hersteller dafür auch Closed Source Applikationen anbieten könnten, wäre das doch ein idealer und genauso extrem stabiler Austausch gegen ein besseres System. Dann wäre das System sogar kostenlos ohne Marktinteressen, welche Funktionen vordiktieren und künstlich beschränken.

    Open Source, echtes Unix, absolut stabil, kostenlos :)

    Drei gute Gründe auf OpenSolaris zu setzen! :D

    Selbst wenns nun ein Solaris würde und kein kostenloses OpenSolaris, es wäre immernoch ein echtes Unix und Windows weit überlegen :)

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 165 | letzter Beitrag 13:58 Uhr

  3. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  4. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

IMHO: Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht
IMHO
Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

  1. Kulturelles Gedächtnis Wie speichern wir das Internet?
  2. Urheberechtsdebatte Piratenpartei legt Zehnpunktekatalog vor
  3. Urheberrecht SPD plädiert für "Vergüten statt verbieten"

  1. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  2. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  3. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.


  1. 13:23

  2. 14:48

  3. 14:29

  4. 14:24

  5. 12:30

  6. 12:23

  7. 18:49

  8. 18:33