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  5. › Prozessorgerüchte: Intel ab 2014…

Gigabyte, MSI, Tyan

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  1. Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Technikfreak 27.11.12 - 11:47

    Heisst das, es geht den Mainboard-Herstellern an den Kragen?

  2. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: robinx999 27.11.12 - 12:06

    Vermutlich verkaufen die Mainboard hersteller die Boards mit Aufgelötere CPU. So wie es auch schon beim Intel Atom gemacht wird.
    Das Problem ist eher die Auswahl. Man kann jetzt wenn man will mal ein Billiges Board mit einem i7 kombinieren oder auch mal ein Teures Board mit einem i3. Vermutlich wird es hinterher so sein, dass auf teuren Boards dr i7 (bzw. was dann immer aktuell ist) drauf ist und auf billigen Boards dann eine Kleine CPU
    Davon abgesehn wird es vermutlich sogar etwas günstiger, da sockel auch kosten verursachen.
    Konsequenzen fürs Upgrade sehe ich eherlich gesagt nur sehr begrenzt, da CPU Sockel so schnell wechseln, dass man meistens sowiso ein neues Mainboard + RAM braucht
    Defekte sind innerhalb dr ersten 2 Jahre eh ein Garantie fall und danach wird es wohl teurer wenn etwas defekt ist.

  3. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: zendar 27.11.12 - 12:23

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Davon abgesehn wird es vermutlich sogar etwas günstiger, da sockel auch
    > kosten verursachen.

    Günstiger glaub ich weniger, ein Sockel kostet nur ein paar Cent, da ist die Risikokosten beim auflöten eine CPU viel höher. Außerdem müsste die Mainboardhersteller die CPUs alle auf Vorrat kaufen, was auch Geld kostet.

  4. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: nie (Golem.de) 27.11.12 - 12:27

    In der Produktion selbst tendiert der Unterschied gen Null, denn ob ein Sockel oder gleich die CPU verlötet wird, ist der gleiche Aufwand. Der Hersteller spart sich aber die Kosten für den Sockel ;)

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  5. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: zendar 27.11.12 - 12:46

    nie (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Produktion selbst tendiert der Unterschied gen Null, denn ob ein
    > Sockel oder gleich die CPU verlötet wird, ist der gleiche Aufwand. Der
    > Hersteller spart sich aber die Kosten für den Sockel ;)

    Trotzdem müssen die MB Hersteller die Prozessoren auf Vorrat kaufen was auch Geld kostet.

  6. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Chevarez 27.11.12 - 12:58

    Gar nicht zu sprechen von der Vielfalt der CPUs und Mainboards. Wenn man da nicht flexibel, sozusagen auf Kundenzuruf in Form eines Mass-Costumizing-Prozesses, auf die Wünsche der Kunden reagieren kann, wird es extrem schwierig.

    Oder will man das vollausgestattete Board (größte Anschlussvielfalt, etc) mit den besten Übertaktungsfeatures (hochwertigstes elektronische Komponenten, etc.) dann auch nur ausschließlich mit dem größten Prozessor verbundeln? Mir reicht allerdings evtl. ein Board ohne Thunderbolt und ohne Triple-SLI-Fähigkeit und ich möchte dennoch nicht auf einen i7 verzichten.

    Man erkennt die Problematik: Aus 5 bis 10 Mainboardlinien kann so unter Umständen das Doppelte werden, wenn die CPU fest verlötet wird, da der Kunde, zumindest in Grenzen, eine gewisse Auswahl wünscht, selbst wenn ein nachträgliches Aufrüsten wegfallen würde. Und aufgrund dieser Umstände weiß ich persönlich nicht, ob sich das alles so durchsetzen lässt.

    Bei All-in-One-PCs, Laptops, Tablets, Netbooks, Smartphones und was uns da auch sonst noch an hochintegrierten Geräten in den nächsten Jahren erwarten mag, hat die Sache definitiv Sinn. Geht der Marktanteil an zusammengebauten oder auf Kundenwunsch konfektionierten Geräten allerdings nicht gegen Null, dann wird es nach wie vor auch noch Mainboards mit Sockeln geben. Letztenendes entscheidet die Nachfrage, denn bei einem PC kommt es weder auf ein paar Millimeter, noch auf ein paar Cent Einsparung an. Die Hoffnung stirbt aber ja bekanntlich zuletzt.

  7. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: bla 27.11.12 - 13:17

    Die Boardhersteller müssen dann warscheinlich mehr Produkte anbieten, aber das Board kann ja trotzdem noch mit unterschiedlichen CPUs bestückt werden.

    Was ich viel eher als Problem ansehe, das sind die Boardkosten. Klar man spart die Kosten für den Sockel. Aber man sollte auch bedenken, das wenn man ein BGA-Package mit einem üblichen Ball-Pitch von 1mm hat, dann wird das Board sicherlich auch mehr als 4 Lagen benötigen, da es sonst schwierig wäre, die ganzen Leitungen nur auf 2 Lagen aus der Fläche unterhalb des Prozessors rauszurouten. Mehr als 2 Leitungen bekommt man da durch zwei Balls nur schwer durchgeroutet. Und selbst auf der Platinenunterseite wird es schwierig, wenn man durchkontaktierte VIAs benutzt.

    Bei den Sockel 1366 Boards konnte man das sehr gut sehen, wo es anfangs hieß, das man durch den dritten Speichercontroller der CPU mindestens eine 8-Lagen-Platine benötigt.
    Der Preis war dann natürlich entsprechend hoch.

  8. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: robinx999 27.11.12 - 13:18

    zendar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nie (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In der Produktion selbst tendiert der Unterschied gen Null, denn ob ein
    > > Sockel oder gleich die CPU verlötet wird, ist der gleiche Aufwand. Der
    > > Hersteller spart sich aber die Kosten für den Sockel ;)
    >
    > Trotzdem müssen die MB Hersteller die Prozessoren auf Vorrat kaufen was
    > auch Geld kostet.
    Dafür dürften die Support kosten sinken (Bios Updates für neue CPUs) man muss nicht soviel testen in der entwicklung (das board muss ja nur mit einer CPU funktionieren). Und je nachdem was Intel genau plant könnte es sogar sein, dass man bei den Billigeren Boards vieleicht sogar weniger leistung zur verfügung stellen muss, dann spart man sich vieleicht sogar noch den ein oder andere Bauteil.

  9. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: QDOS 27.11.12 - 13:31

    Nachdem man allerdings mehr Boards anbieten müssten, könnte das ganze sogar teurer sein...

  10. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Chevarez 27.11.12 - 13:54

    bla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Boardhersteller müssen dann warscheinlich mehr Produkte anbieten, aber
    > das Board kann ja trotzdem noch mit unterschiedlichen CPUs bestückt
    > werden.

    Ja, genau das ist aber ja das Problem. Denn jetzt müssen sich die Boardhersteller im Voraus Gedanken über die Nachfragezusammensetzung machen. Man sollte ja vorher wissen, wie viele CPUs man von welchem Typ braucht, um eine Ausstattungslinie an Boards zu bestücken. Und das dann jetzt noch für eine Vielzahl an Ausstattungslinien. Da wäre man dann quasi besser beraten, das ganze via Mass-Costumizing-Prozesse abzubilden, was dann jedoch mit gewissen Wartezeiten einhergeht. Die Preise würden jedenfalls schon alleine aus diesem Grund in die Höhe schnellen.

    > Was ich viel eher als Problem ansehe, das sind die Boardkosten. Klar man
    > spart die Kosten für den Sockel. Aber man sollte auch bedenken, das wenn
    > man ein BGA-Package mit einem üblichen Ball-Pitch von 1mm hat, dann wird
    > das Board sicherlich auch mehr als 4 Lagen benötigen, da es sonst schwierig
    > wäre, die ganzen Leitungen nur auf 2 Lagen aus der Fläche unterhalb des
    > Prozessors rauszurouten.

    Haben aktuelle Boards ab der Mittelklasse (>120 Euro) nicht ohnehin schon mehr als nur 2 Lagen. Ich glaube, selbst mein uraltes Gigabyte X48-DQ6 für meinen Q6600 hat mehr als 2 Lagen. Spielt aber ja keine Rolle, denn wo du wahrscheinlich Recht hast, ist, dass auch dadurch der Preis steigt.

    Dann kommen hoffentlich mal strenge Auflagen zur Recyclefähigkeit und dem Umweltschutz seitens der EU oder besser auf der ganzen Welt, und wir haben aufgrund der schlechten Wartbarkeit beim Ausfall einzelner Komponenten und dem erhöhten Risiko eines Ausfalls durch die stetig steigende Integration noch weitere Kostentreiber in unserer Rechnung.

    Wie schon anderswo erwähnt gibt es sicherlich Geräte, bei denen diese hohe Integration an Komponenten sinnvoll erscheint. Bei PCs, bei denen es auf ein paar Millimeter mehr Bauhöhe nicht ankommen dürfte, ist es dies jedoch auf keinen Fall.

  11. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.12 - 14:07

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heisst das, es geht den Mainboard-Herstellern an den Kragen?

    Genau das ist damit geplant.

  12. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Technikfreak 27.11.12 - 14:33

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technikfreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Heisst das, es geht den Mainboard-Herstellern an den Kragen?
    >
    > Genau das ist damit geplant.
    Wäre aber schade, wenn der einzigste Mainboardhersteller noch Intel wäre.
    Die Konkurrenz war in Bezug auf Funktionaltiät, Stabilität und verschiedenen Bios gut, fand ich.

  13. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: robinx999 27.11.12 - 15:19

    Glaube ich nicht, das da viele Boeard angeboten wird, vermutlich haben die meisten hersteller etwas im Billig segment, etwas im Mittelren Segment und etwas im oberklasse segment.
    Was dann natürlich die Auswahl einschränkt.

  14. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.12 - 16:36

    > > > Heisst das, es geht den Mainboard-Herstellern an den Kragen?
    > >
    > > Genau das ist damit geplant.
    > Wäre aber schade, wenn der einzigste Mainboardhersteller noch Intel wäre.

    Der PC wäre damit faktisch tot:

    http://semiaccurate.com/2012/11/26/intel-kills-off-the-desktop-pcs-go-with-it/

  15. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: QDOS 27.11.12 - 16:55

    Klasse, wo war dann noch mal der Vorteil dieser neuen Strategie, wenn man einerseits die Kombinationen vorgibt und andererseits die Anzahl der Kombinationen senkt? Für den Kunden gibts in meinen Augen nur Nachteile an diesem Ansatz - und die Hersteller sparen sich die paar Cent für den Sockel. Schöne neue Welt...

  16. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Technikfreak 27.11.12 - 18:02

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > > Heisst das, es geht den Mainboard-Herstellern an den Kragen?
    > > >
    > > > Genau das ist damit geplant.
    > > Wäre aber schade, wenn der einzigste Mainboardhersteller noch Intel
    > wäre.
    >
    > Der PC wäre damit faktisch tot:
    >
    > semiaccurate.com
    Ich empfinde das als dummes Geschwätz. Natürlich verliert der PC-Markt, wenn die Konkurrenz wie zB. MSI, Gigabyte, Asus, Tyan etc. keine Mainboards mehr herstellen würden, aber deswegen ist der PC noch lange nicht Tod. Der PC-Markt wird sich weiterhin wandeln, aber das werden vor allem die Anwender mitbestimmen.

  17. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Raumzeitkrümmer 27.11.12 - 19:02

    Der Mainboard-Hersteller bezieht den Prozessor genau so wie vorher, für ihn ist es doch egal, ob er einen Sockel oder gleich den Chip einlötet.

  18. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Technikfreak 27.11.12 - 19:04

    Raumzeitkrümmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mainboard-Hersteller bezieht den Prozessor genau so wie vorher, für ihn
    > ist es doch egal, ob er einen Sockel oder gleich den Chip einlötet.
    Hast du schon einmal ein Mainboard gekauft? Da ist doch die CPU gar nie dabei, die muss man selber kaufen.

  19. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: Raumzeitkrümmer 27.11.12 - 19:22

    In Zukunft wird es aber mit drauf sein.

    Sicher hab ich schon mal ein neues Board bekommen, die USB-Buchsen waren defekt.

  20. Re: Gigabyte, MSI, Tyan

    Autor: robinx999 28.11.12 - 07:30

    Die Vorteile für den Kunden sind minimal, das stimmt . Evtl. wird es etwas günstiger vorallem im Lowcost bereicht, aber das sind wohl höchstens 5¤.
    Anderer Vorteil währe einfacher Garantiefall. Wenn es nicht geht, dann ist es defekt und man bekommt es leicht umgetauscht momentan muss man erst mal schauen ob das Mainboard oder die CPU defekt ist, wenn es irgendwann als eine Einheit verkauft wird, dann ist es egal was defekt ist, man muss sich nur noch an einen wenden.

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