Laut der sueddeutsche.de sollen bereits 2013 Produkte mit dieser Technik auf den Markt kommen. Die 6 1/4 mal höhere Speicherdichte* und der Fakt, das die neuen Chips in bereits bestehenden Anlagen produziert werden können, dürften SSDs günstiger werden lassen.
*http://de.wikipedia.org/wiki/Memristor#Speicher
Nicht nur für SSDs. Die hohen Schaltgeschwindigkeiten, die die Teile abkönnen lassen auf RAMs hoffen, die ihre Daten bei Stromverlust nicht verlieren. Energiesparender und vor Allem nicht flüchtig. Betriebsystem für immer im RAM. Das wär's doch! Beim Hochfahren müssen nur noch die Treiber die Geräte erneut initialisieren. Wenn die Grafikkarten auch mit diesem Speicher ausgerüstet werden, bräuchten die GPUs die Daten nur erneut holen und SOFORT das das letzte Bild vor dem Ausschalten wieder da, ohne dass es neu gerendert werden muss. So kann man die Kiste mitten im GAME oder während einer Videokonversion ausschalten, beim nächsten Einschalten geht es normal weiter. DAS wäre mal genial!
Grüße vom Planeten Deviluke!
Habe gerade gelesen (bei Wikipedia glaube ich), das der Speicher noch ziemlich langsam sein soll.
Die von dir genannten Einsatzmöglichkeiten sind auch sehr interessant. Da würde das BIOS ja die längste Zeit des Bootvorgangs beanspruchen.
Das dann noch im RAID...
Naja, da ich zur Zeit noch mit der HDD leben kann, werde ich mal die Preisentwicklung bei den SSDs abwarten nach dieser Meldung. Da mein aktuelles Notebook neu ist, wird es wohl beim nächsten Gerät zur Debatte stehen ob HDD oder SSD.
Im Artikel steht, dass das sehr schnell sein soll und für DRAM durchaus in Frage käme.
Das BIOS braucht bei einigen PCs schon jetzt fast genau so lange wie das Booten von Windows 7 oder ein perfekt getweaktes Linux. ;o)
RAID? Zu langsam, man bräuchte da schon Anbindungen wie zum RAM, damit sich das lohnt. Da müssen die Betriebssysteme anders arbeiten: Nutze den RAM als Bootplatte, den Rest als richtigen RAM, die SSD als Programmablage und die HDD als Datenablage.
Am Besten so wie bei Linux (ähnlich)
System auf /boot im unflüchtigen RAM
Programme auf /programs auf der SSD
Application-Daten auf /appdata
Benutzereinstellungen der Programme auf /appdata/usr
/home oder ~/ auf der HDD
Alle weiteren Datenträger von USB in /usbdrives/<fs name oder gerätename>
Optische Laufwerke unter /optical/<gerätename>
Für den DAU kann man dann noch deutsche Namen nehmen, so kommt er auch so gut zurecht. Das räumt entlich mit den Laufwerksbuchstaben auf. Die kann man durch Symblinks aber auch für Kompatibelität nutzen.
Flaschenhals Festplatte ist somit ausgemerzt und die Systeme fühlen sich endlich nicht mehr wie 386er an, wenn man mal mehrere Dateien kopiert und gleichzeitig Firefox öffnen will.
Wenn du ein 18,4 Zoll Notebook hast mit 2 Festplattenplätzen, würde ich mir eine 64 oder 80GB SSD holen und eine 500GB / 1TB HDD. Auf die SSD Windows und Programme und den Rest auf der HDD. Das ist dann schon recht schnell und du hast für weniger Geld trotzdem viel Speicherplatz.
Grüße vom Planeten Deviluke!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.10 12:03 durch Lala Satalin Deviluke.
Ist 17,1 Zoll. Aber das BluRay-Laufwerk würde der SSD einfach weichen müssen. Das brauche ich unterwegs nie, und zur Not habe ich noch ein externes DVD-Laufwerk aus meinen eeePC-Zeiten.
Bringt die SSD auch mehr Batterielaufzeit? Habe im WWW nur widersprüchliches darüber gelesen..
Über Batterielaufzeit ist mir nichts bekannt, es kommt hier stark darauf an, was die SSD gerade tut. Bei ner HDD läuft der Motor ja kontinuierlich.
Ich denke es verhält sich ähnlich wie AMOLED zu LCD: Viel weniger Strom nimmt das AMOLED nicht auf, es sei denn man lässt alles sehr dunkel (dunkles Design des Systems oder so).
Auf optische Laufwerke kann ich auch verzichten. Hätte gerne wieder ein 18,4 Zoll Notebook ohne optisches Laufwerk, kauf mir von TEAC so ein USB-Gerät und fertig. Der Platz kann für sinnvolleres genutzt werden: Größerer Akku, Basslautsprecher, leistungsfähigeres Chipset, 3. Festplattenplatz, Zusatzakku.
Grüße vom Planeten Deviluke!
Werde beim nächsten Gerät auch Hauptaugenmerk auf die Akkuleistung legen. Und hoffen das ich einen Stromsparenden Prozessor mit AES und Virtualisierung finde... Und die Möglichkeit das Teil mit 2 Akkus zu versorgen.
Dann noch ne SSD und ich bin zufrieden ;-)
Basslautsprecher in einem Notebook? o.O
Ash Ketchum schrieb:
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> Habe gerade gelesen (bei Wikipedia glaube ich), das der Speicher noch
> ziemlich langsam sein soll.
> Die von dir genannten Einsatzmöglichkeiten sind auch sehr interessant. Da
> würde das BIOS ja die längste Zeit des Bootvorgangs beanspruchen.
> Das dann noch im RAID...
>
Durch Parallelisierung lässt sich jede "Geschwindigkeit" erreichen.
Beispiel:
Angenommen, die Speichermatrix liefert bei einem Takt von 100 MHz 1 Bit. 1024 Matrizen liefern dann 102,4 GBit/s.
Ein Datenselektor (64 aus 1024) liefert einen 64 Bit breiten Datenstrom mit einem 1,6 GHz Takt.
Das sollte für einen Prozessor mit 3,2 GHz reichen.
Sinnvoll ist das aber nur, wenn die zu speichernden Datenpakete auch groß genug sind, ein gezieltes Arbeiten mit adressierten 64 Bit bremst den Speicher aus.
Gibt es. Sind die gleichen Kickbass-Systeme wie bei LCD/Plasmas-TVs.
Leider hab ich bei Wikipedia nichts über Kickbass gefunden.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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