Wo bekommt man denn die zusätzlichen Farbe im Quellmaterial her? Das kann doch höchstens berechnet werden. Wenn in Original die Farben nicht vorhanden sind, warum brauche ich sie denn auf meinem Display?
So einen Monitor kann man sicher doch mit mehr als 8 Bit pro Pixel ansteuern (siehe HDMI, Displayport). Wenn auf dem Rechner mit einem entsprechend großen Farbraum mit virtuellen Color Primaries gerechnet wird (über Adobe RGB hinaus), dann findet der Monitor hinreichend reine Kandidaten für die zusätzlichen Grundfarben.
In 8 Bit ginge das auch, leider dann auf Kosten der nutzbaren Quantisierungsstufen (stärker abgestufter Grau-/Farbkeil).
Wenn man irgendwelche Farbechte Software nutzt, geht es vielleicht.
Wichtig für z.b. Werbeposter die ein ganzes Hochhaus bedecken ist, das z.b. die Farben farbecht aussehen.
M$ hat das iirc bis heute nicht drauf.
Apple schon seit 15-30 Jahren.
Ein Bekannter meinte mal "Meine Freundin arbeitet im Werbestudio. Nur bei Mac sehen die Ausdrucke genau so aus wie auf dem Bildschirm."
Das sind dann vielleicht die Kunden für sowas.
Und evtl. Druckereien z.b. für Südsee-Werbe-Prospekte.
Die müssen ja "garantieren", das sie die Farben richtig drucken.
Und bei PDF kann man u.u. iirc auch andere Farbräume kodieren.
Richtig. PDF/X3 verlangt unter anderem auch, dass CMYK als Farbraum für den Prepress-Bereich verwendet wird.
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