In einem RGB-System sind Cyan und Gelb keine zusätzlichen "Grundfarben". Die Grundfarben sind Rot, Gelb und Blau. Cyan und Gelb können als Mischungen dargestellt werden.
da spricht der fachmann *lol

Naja... im Prinzip hat er recht.
Allerdings wenn Cyan und Gelb als eigene Farbpixel ansteuerbar sind, lassen sich gewisse Tönungen einfacher darstellen. Allerdings vermute ich, dass mit Gelb als zusätzliche Farbe eigentlich bereits genug erreicht werden könnte.
Der Trick bei der Sache ist ja eigentlich nur, dass man mit mehr verschiedenen Farben auch die Farbanteile präziser einstellen kann.
Vermutlich ist das ganze aber eher für Grafiker interessant.
Neko-chan schrieb:
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> Vermutlich ist das ganze aber eher für Grafiker interessant.
... oder für TV oder Video auf dem LCD, oder ?! ... ^^
Nicht wirklich... oder willst die sagen du erkennst den unterschied zwischen einem Smaragdgrün und einem grün das so ähnlich aussieht?
Jo sehe ich auch so.
Was mich mal interessieren würde ist, ob das mit verfügbarem Bildmaterial, welches ja auf RGB beruht, überhaupt ausnutzen lässt. Gibt es "intelligente Algorithmen", die die fehlenden Farben dazurechnen? Oder bedarf es nicht vielmehr DVDs/BDs im RGBCY-Format bzw. im PC-Bereich entsprechender Bildformate?
Gruß, M.
Sturmflut schrieb:
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> In einem RGB-System sind Cyan und Gelb keine zusätzlichen "Grundfarben".
> Die Grundfarben sind Rot, Gelb und Blau. Cyan und Gelb können als
> Mischungen dargestellt werden.
Noch nie was von dem Unterschied zwischen subtraktiver und additiver Farbmischung gehört, oder?
Nur soviel: RGB = Rot Grün Blau.... Gelb wird aus Rot und Grün gemischt....
Ikari schrieb:
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> Sturmflut schrieb:
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> > In einem RGB-System sind Cyan und Gelb keine zusätzlichen "Grundfarben".
> > Die Grundfarben sind Rot, Gelb und Blau. Cyan und Gelb können als
> > Mischungen dargestellt werden.
>
> Noch nie was von dem Unterschied zwischen subtraktiver und additiver
> Farbmischung gehört, oder?
> Nur soviel: RGB = Rot Grün Blau.... Gelb wird aus Rot und Grün gemischt....
Die möglichen Grundfarben eines 3-Komponenten-Farbsystems sind prinzipiell der gesamte Regenbogen. RGB und CMY wurden nicht ganz ohne Grund ausgewählt, sind dennoch aber nicht die einzigen theoretisch möglichen Farben.
Wenn aber aus Rot, Grün und Blau ein Dreieck in den verfügbaren Farbraum (z.B. sRGB, NTSC oder Adobe RGB) aufgespannt wird, dann stellen die Mischfarben (R+G ~= Y, G+B ~= C, R+B ~= M)eben nicht genau die reinen Komplementärfarben dar. Ein Monitor _kann_ prinzipbedingt kein brauchbares CMY wiedergeben.
Wenn Du das dennoch vorhaben solltest, dann erfinde bitte 3 imaginäre Grundfarben, aus denen Du den sichtbaren Farbraum
vollständig abbilden kannst.
Lies mal hier: http://www.fho-emden.de/~hoffmann/ciexyz29082000.pdf
Neko-chan schrieb:
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> Nicht wirklich... oder willst die sagen du erkennst den unterschied
> zwischen einem Smaragdgrün und einem grün das so ähnlich aussieht?
... nun ja, ich beziehe mich auf den Punkt, dass sich der angezeigte Farbraum von 35-60% auf 99% erhöht ...
... denke zumindest, dass dieser Sprung schon merkbar sein könnte(!) ...
Ich frage mich woher die zusätzlichen Farben kommen sollen? Die Bildaufnahme moderner Digitalkameras und Videokameras erfolgt ja in RGB, also fehlen die zusätzlichen Farbinformationen schon beim aufnehmen oder denke ich da falsch?
Richtig, die fehlen... Wird wahrscheinlich wieder irgendeine technologie gamacht, die RGB in RGBCY umrechnet. Aber das wird genauso billig, als wenn man versucht nen PAL Bild in Full-HD hoch zu skalieren. Man muss die fehlenden Informationen raten/errechnen. Ebenso wie Stereo nach Pro-Logic.
Damit man die volle Pracht geboten bekommt, werden wohl DigiCams und Camcorder mit RBGCY rauskommen müssen, sowie DVD's und BD's in dem Format...
Schonmal daran gedacht, dass DVD, PAL, BD, Jpeg im YCbCr vorliegen und noch keinen echten Farbraum haben, also selbst erst in RGB umgerechnet werden müssen. Von daher ist es ein Leichtes das in RGBCY umzurechnen.
Offensichtlich gibt es unendlich viele Farben (Licht beliebiger Wellenlängen und Mischungen daraus).
Rein praktisch kann der Mensch jedoch nur einen eingeschränkten Wellenlängenbereich wahrnehmen (immer noch unendlich viele Farben). Leider hat er aber nur 3 verschiedene Farbrezeptoren (sog. Zapfen), die auf die unterschiedlichen Wellenlängen unterschiedlich reagieren. Ob ein RGB Bildschirm das Auge also in punkto Realismus optimal anspricht kann sicherlich bezweifelt werden.
Insfern ist das eine logische Weiterentwicklung.
Mit Sicherheit werden keine Spektralbereiche hinzukommen, die das Auge nicht "sehen" könnte. Also kein UV und kein IR. Dazwischen zählt nur, was das Auge in welcher Form wahrnimmt. Deshalb müssen alle Geräte dem menschlichen Auge angepasst sein.
Wie man den sichtbaren Farbbereich aufgliedert, ist beliebig. Es müssen nur Aufnahmegerät und Wiedergabegerät nach dem selben Prinzip arbeiten. Die Spektralkurve muss in ihrer Gesamtheit mit der des menschlichen Auges genau übereinstimmen.
Wenn man einseitig nur das Wiedergabegerät mit zusätzlichen Farben versieht, dann kann damit nur die bisherige Begrenztheit leicht erweitert werden. Wer mit unterschiedlichen Farbräumen zu tun hat, weiß ein Lied davon zu singen. Und genau darum geht es, einen erweiterten Farbraum zu schaffen, der einerseits dem menschlichen Auge eher entspricht und Bildmaterial mit unterschiedlichen Farbräumen besser darstellen zu können.
Wenn die Bildschirmelektronik die vorgegebenen Daten umrechnet, ist aber keine Speicherung möglich, es sei denn, man schaut sich die neuen Daten grundsätzlich immer nur auf diesem Bildschirm an.
Speichermedien brauchen keinen eigenen Farbraum, es werden dort ja nur die drei Grauwerte gespeichert. Entscheidend ist, wie sehr bei der Aufnahme die verwendeten Filter dem menschlichen Sehvermögen entsprechen. Silizium als Sensormaterial kommt dem bei weitem nicht entgegen, deshalb müssen die Messwerte speziell gewichtet werden.
Es müssen nicht nur die mittleren Wellenlängen der drei Farbanteile stimmen, sondern auch deren spektrale Breite. Genauer gesagt, der gesamte Verlauf jedes einzelnen Farbanteils sollte den Kurven des Auges angepasst sein.
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