Da frag sich nur noch wie schnell die Random zugriffszeiten sind
und in welchen Grössen wird es angeboten?
Für nen HTPC würde ne kleine SD card als bootlaufwerk reichen,
Filme liegen ja auf dem Server.
Andererseit brauch die unterhaltungs branche den stick weil
Full HD 3d aufnahmen brauchen viel geschwindigkeit!
Die SSDs werden auch ein Evolution erleben, es ist noch nicht aller Tage Abend!
Was das booten angeht, dürften die Schreibzyklen das Problem sein. Es gibt zwar die SLC-Karten, diese sind einerseits teurer und haben zwar eine akzeptable, aber dennoch beschränkte Lebensdauer. Grad ein OS macht sehr viele Speicherzugriffe, da glaube nicht, dass diese viel länger als ein Jahr durchhält.
der unterschied zwischen SSD und flash karten is, dass die SSD die schreibzugriffe gleichmäßig auf die SSD speicherzellen verteilt.... wird also eine datei aktualisiert und überschirben landet sie in einem neuen speicherbereich..... bei normalem SD karten zugriff wird immer wieder in den selben bereich geschrieben......und das zerstört den speicher nach einiger zeit
Falsch, denn die Lebensdauer wird massiv durch schreiben und löschen bestimmt, das reine lesen (was, wenn man ein OS richtig konfiguriert, hauptsächlich vorkommen sollte).
Wie stelle ich denn fest, ob bei einer SD-Speicherkarte Speicherzellen ausgefallen sind?
Ich habe bei keiner meiner Karten / Sticks etwas bemerkt.
Unter anderem habe ich eine 8GB-Karte auf der seit bald einem Jahr Ubuntu im Plugcomputer läuft (inkl 500MB stark genutztem Swapspace) und eine 256MB-Karte von 2003, die bis heute in verschiedenen Geräten kontinuierlich zum Einsatz kommt.
Auch auf einem Intenso USB-Stick läuft seit 2007 bis heute problemlos Debian mit 256MB Swapspace. Da der Stick nur 10 Euro gekostet hat wär's mir auch egal wenn er jetzt mal gewechselt werden müsste aber wie's aussieht sind selbst da noch nicht die Schreibzyklen erreicht.
Wenn Karten & Sticks im unterschied zu SSDs also kein Schreibzyklenmanagement haben, scheint's dann ja doch nicht so ins Gewicht zu fallen. Wenn die dann nach paar Jahren anfangen schlappzumachen ist der Ersatz schon wieder 4 mal billiger.
hmm wenn du ein gutes dateisystem hast (in deinem fall alles linux also ext 2 oder? hab da net so ahnung von), dann erkennt das die fehlerhaften bereiche und markiert sie als unbrauchbar.... das einzige was du dann feststellst ist, dass mit der zeit der speicher schrumpft.... je größer der bereich ist der immer und immer wieder beschrieben wird desto schneller geht dann dieser prozess von statten dass du immer weniger speicher hast.....
andererseits bin ich nicht sicher ob deine linux distros vlt selber ein management system dafür haben, da diese speicher verteilung auch softwareseitig stattfinden kann.... ob das bei SD karten und USB sticks funktioniert, die nicht dafür vorgesehen sind, weiß ich aber nicht..... aber zumindest sensible daten würde ich persönlich nie auf diesen datenträgern speichern ;)
kann es nich auch sein, dass die hersteller hardwareseitig extra speicher einbauen?
also welchen den man nich sieht und der dann immer mehr verwendet wird, je mehr vom sichtbaren ausfällt?
der is so groß, dass es bei durchschnittlichem benutzen ~1 jahr lang nich auffällt das dauernd zellen abrauchen und danach gehts rapide bergab D:
du hast nicht wirklich jetzt energie in so blödsinnige gedankengänge verschwendet oder? xD
ich glaub der dafür nötige zusatzspeicher und der zugehörige controller (der mal immens komplex wäre) ist um einiges teurer als einfach die daten hardwareseitig zu verteilen ;)
Hm, man könnte sich mit dem Ganzen auseinandersetzen und wüsste dann, dass man im Normalfall von ca. 10% Reservezellen ausgehen kann, die eingesetzt werden, wenn eben Zellen kaputt gehen.
Des Weiteren werden die Daten natürlich auch so schon sinnvoll verteilt beim Speichern, damit eine möglichst gleichmäßige Ausnutzung gewährleistet wird. Gerade die neuesten Flashspeicher können teilweise an das Ausfallrisiko von ,,konventionellem" Speicher wie Festplatten rankommen (das eben auch existiert, Headcrashes, etc. und defekte Sektoren gibt es bei Festplatten ebsno).
the_black_dragon schrieb:
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> der unterschied zwischen SSD und flash karten is, dass die SSD die
> schreibzugriffe gleichmäßig auf die SSD speicherzellen verteilt.... wird
> also eine datei aktualisiert und überschirben landet sie in einem neuen
> speicherbereich..... bei normalem SD karten zugriff wird immer wieder in
> den selben bereich geschrieben......und das zerstört den speicher nach
> einiger zeit
Falsch, das tun auch CF und SD Karten, transparent für Treiber, OS etc.
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