Gibt es eigentlich einen SSD-Modus bei den heutigen Betriebssystemen?
Also z.B. dass die ganzen temporären Dateien nicht auf SSD gespeichert/gelöscht werden sondern im RAM bzw. auf einer anderen Festplatte etc.
Ich weiß "google ist Dein Freind", aber trotzdem frag ich hier mal :)
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Im Linuxbereich müsste es dafür die Swap Partition geben wenn ich mich nicht irre. Die muss ja nicht auf der SSD liegen.
Unter Windows kannst du einstellen wo die Auslagerungsdatei geschrieben werden soll.
Profile (inkl. Desktop) etc. können auch auf andere Festplatten ausgelagert werden.
Genaue Anleitungen findest natürlich mit der Suchmaschine deines Vertrauens.
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Mit der Swap-Partition allein ist es aber nicht getan. Was ist z.B. mit den ganzen temporären Dateien, die von so ziemlich jeder Anwendung generiert werden?
Ich seh schon, aus dem Stegreif scheint keinem hier eine Linux-Distri (oder ein anderes OS(-Derivat)) einzufallen, die auf den Betrieb mit SSD optimiert ist und zwar von A bis Z, durchgehend über das komplette System hinweg. Oder zumindest ein OS, welches auf SSD-Hybrid-Betrieb optimiert ist.
Darauf werden wir wohl noch etwas warten müssen.
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Temporäre Dateien landen unter /tmp, /var oder dem home-Verzeichnis des Benutzers.
Unter Linux wäre die Aufteilung zwischen SSD un HDD doch nun wirklich einfach.
root, bin, boot, etc, lib, usr, opt und sbin auf die SSD, den Rest (insbesondere tmp, var und home) auf die HDD und Ruhe ist.
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unter Windows 7 oder Vista wird das aber schon erheblich schwieriger ;)
Unter XP ging es auch noch relativ einfach. Allerdings ist die Registry unter den aktuellen Versionen nicht mehr ganz so einfach zu überzeugen.
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Unter Linux lässt sich /tmp (und /var auch) mit einer Zeile in in das RAM auslagern. Das schont die SSD und macht das System flott.
Hier kann man schöne Zusammenfassungen und Möglichkeiten nachschlagen, die z.B. Ubuntu und Derivate wie Mint für SSDs bereit halten.
http://wiki.ubuntuusers.de/SSD
Schön wäre natürlich, wenn das ganze schon automatisch während der Installation geschehen würde, wenn eine SSD im System erkannt wird.
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> Also z.B. dass die ganzen temporären Dateien nicht auf SSD
> gespeichert/gelöscht werden sondern im RAM bzw. auf einer
> anderen Festplatte etc.
Warum willst Du das tun?
Eine RAM Disk mag ja noch Sinn machen, aber eine Auslagerung
von Temp Files auf eine HDD macht die Kiste nur wieder langsamer.
So ene SSD hält viel mehr aus als Du denkst.
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> Warum willst Du das tun?
Weil's Sinn macht :)
Ich will doch meine SSD nicht mit temporären Daten vollmüllen und dadurch auch noch die Lebenszeit der SSD künstlich verkürzen.
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Dann müsste man konsequenter weise mehrere Speicherarten zur Verfügung haben.
Eine SSD für das Archiv, in das immer wieder etwas neues abgelegt, die Daten selten modifiziert und praktisch nie gelöscht werden.
Eine HDD für ständiges überschreiben.
Einen Arbeitsspeicher für den schnellen Zugriff.
Durch den hohen Preis einer SSD kann sie aber nicht als Massenspeicher dienen und scheidet fast schon als Archiv aus. Zumindest eine kleinere Datenmenge wie System und Programme passen da hinein. Da macht dann auch die hohe Geschwindigkeit einen Sinn (beim Archiv für Massendaten wäre das nicht nötig).
Ich stelle mir unter diesen Gegebenheiten eine Kombination aus flüchtigem und nichtfüchtigem RAM vor. Der nichtflüchtige Teil kann ja langsamer sein, als der reine Arbeitsspeicher. Es wird dann einfach nur vor Ort umkopiert. Dort gehört eigentlich so ein Speichertyp hin, der dann nicht unbedingt als SSD auch noch eine Festplatte simulieren muss. Als Festplatte kommt dann nur noch ein RAID 0 aus HDDs infrage.
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Ein bisschen optimieren kann und sollte man je nach Rechnerkonfig schon.
Z.B.:
Ich habe zb. 16 GB Ram, die pagefily.sys auf der 120 GB SSD war daher nach der Installation 32 GB gross......
Bin mir nicht mehr sicher, entweder hatte ich die komplett gelöscht oder auf 2 GB verkleinert....
System läuft seit 1 Jahr 1a.
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