Hmm, wie hoch ist momentan die Lebensdauer einer aktuellen SSD (mit z.B. 100GB) überhaupt? Kann jemand mal erläutern wie viel Schreibzyklen möglich sind und welcher Menge an Daten das entspricht?
Wenn man OCZ vertraut, dass der verbaute Speicher in meiner Vertex 2 E 120GB 10.000 Schreibzyklen übersteht, dann wird diese noch bis 2019 mit 80% ihrer Kapazität benutzbar sein: [imgur.com]
Das wurde aus meinem bisherigen Nutzungsverhalten von der Freeware SSDLife berechnet, welche die Abnutzung der SSD über Smart sehr genau schätzen kann.
Auf die SSD schreib ich allerdings kaum was manuell, wenn dann Windows und die Programme die drauf sind (habe davon nichts auf andere Platten verschoben). Daten pack ich ausschließlich auf meine HDDs.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.11 19:55 durch c3rl.
und was ist wenn auf den restlichen 20% was wichtiges drauf war?
ist dann nicht so cool oder?
wobei das bei hdds auch nicht anders ist
bugmenot schrieb:
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> und was ist wenn auf den restlichen 20% was wichtiges drauf war?
>
> ist dann nicht so cool oder?
> wobei das bei hdds auch nicht anders ist
Ist ja weiterhin auslesbar, von daher kein Problem ;)
Und ja, HDDs haben viel höhere Ausfallraten (wenn wir lediglich von den SSDs und HDDs ausgehen, die die ersten 2-3 Wochen überleben :P)
Hab grad eine kleine Berechnung gemacht. Nimmt man an, dass die SSD mit ca. 200MByte/sek Durchsatz arbeitet, kommt man mit 1,5 *10^15 Bytes auf 2083 Stunden Betriebsdauer, also knapp über 86 Tage ununterbrochenen Betrieb. Und dann isses Schluß.
Das ist schon schlechter als eine althergebrachte Harddisk, oder?
> Das ist schon schlechter als eine althergebrachte Harddisk, oder?
Und du Nase SCHREIBST permanent mit 200 MB/Sekunde auf deiner Disk rum? Wie wäre es mal mit einem Realitätscheck der dir sagen wird dass auch eine klaiische HD wenn du sie PERMANENT mit der vollen Leistung beschreibst keine 86 Tage halten wird?
Meine erste SSD von OCZ hat nach mehr als 2 Jahren angefangen zu sterben. Nach und nach sind Dateien beschädigt worden, bis sich das System nicht mehr starten lies. Allerdings wurde TRIM von OS X damals noch nicht unterstützt. Evtl. hat das den Alterungsprozess beschleunigt. Selbst nach einem Reset der SSD und Aktualisierung der Firmware kam es weiterhin zu Fehlern. Die SSD wurde anstandslos von OCZ getauscht.
Mittlerweile nutzen wir in sieben Geräten SSDs von verschiedenen Herstellern und hatten keinerlei Probleme mehr.
vielen dank für die reichlichen antworten, auf C:\ habe ich sowieso nur das nötigste installiert, werde mal schauen wann es wieder einen test gibt z.b. auf combuterbase und zugreifen was gerade gut ist.
c3rl schrieb:
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> Wenn man OCZ vertraut, dass der verbaute Speicher in meiner Vertex 2 E
> 120GB 10.000 Schreibzyklen übersteht, dann wird diese noch bis 2019 mit 80%
> ihrer Kapazität benutzbar sein: imgur.com
> Das wurde aus meinem bisherigen Nutzungsverhalten von der Freeware SSDLife
> berechnet, welche die Abnutzung der SSD über Smart sehr genau schätzen
> kann.
>
> Auf die SSD schreib ich allerdings kaum was manuell, wenn dann Windows und
> die Programme die drauf sind (habe davon nichts auf andere Platten
> verschoben). Daten pack ich ausschließlich auf meine HDDs.
Bei OCZ habe ich die erfahrung gemacht, dass der Sandforce-Controller vor dem Flash schlappmacht. Da selbiger die Daten on the fly verschlüsselt, ist aber selbst durch experten dann keine rettung mehr möglich.
<quote>Und du Nase SCHREIBST permanent ...</quote>
Selber Nase - stell dir mal vor ein HDD-Laufwerk im Raid Verbund in einem Storage Server, auf den so ungefähr 1000 User zugreifen. Da hast Du bald mal einige Tage beisammen.
Ja was ist dann?
Beim RAID-Verbund wird die Schreiblast sogar noch verteilt und die Anzahl der User ist Jacke wie Hose weil die nicht den ganzen Tag riesige Datenmengen SCHREIBEN sondern ein üblicher Workload hauptsächlich aus LESEN besteht was der SSD wiederrum einfach nur scheissegal ist - Eine klassische Festplatte die mit tausenden Usern beim lesen allerdings den ganzen Tag wie verrückt im Kreis fährt wird auch damit belastet
Kind du hast einfach keine Ahnung von einem echten Workload und irgendwelche auf Teufel komm raus erdachten Szenarien haben mit der Wirklichkeit selten was zu tun
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