Kurze Zusammenfassung des Artikels:
Programme die keine hohe Rechenleistung brauchen profitieren nicht von vielen Kernen weil sie nicht drauf optimiert sind. Sie brauchen ja auch keine hohe Rechenleistung.
Programme die hohe Rechenleistung brauche sind auf mehrere Kerne optimiert. Sie brauchen ja hohe Rechenleistung.
Mal im Ernst, ob Office jetzt die Ribbons in 2 oder 3ms darstellt, drauf is gschissen. Aber beim kompilieren, rendern, numbercrunching, Database, sogar den meisten modernen Spielen usw. bekommt man ganz geradlinig 50% mehr Leistung.
Es geht übrigens noch dramatischer, ich hab hier einen Xeon5500 herumstehen mit acht physikalischen und 16 virtuellen Kernen. Sogar das skaliert bei den angegebenen Anwendungen geradlinig. Und sobald es Sechskern-Xeon5500 gibt (die jetzigen sind ja noch 7000er) wird auch das geradlinig skalieren. Erst bei 32 physikalischen Kernen ist man mit der heutigen NUMA-Architektur nicht mehr in der Lage geradlinig zu skalieren, der Overhead (Cache-Trashing, Prozeß-Relokation, Aufgabengranulatio). Aber trotzdem gilt auch da noch: 32 ist besser wie 16, bei den richtigen Anwendungen gilt das sogar bei 1600 ist besser als 800 nur um mal die Radeon-GPUs für einen haarstreubenden Vergleich heranzuziehen.
Erm, du meinst doch bestimmt "linear" mit "geradlinig" und 32 ist auch besser als 16 ... bei 1600 und 800 geht es doch auch.
Crass Spektakel schrieb:
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> Kurze Zusammenfassung des Artikels:
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> Programme die keine hohe Rechenleistung brauchen profitieren nicht von
> vielen Kernen weil sie nicht drauf optimiert sind. Sie brauchen ja auch
> keine hohe Rechenleistung.
Das wäre der Löwenanteil der aktuellen Anwendungen oder?
> Programme die hohe Rechenleistung brauche sind auf mehrere Kerne optimiert.
> Sie brauchen ja hohe Rechenleistung.
>
> Mal im Ernst, ob Office jetzt die Ribbons in 2 oder 3ms darstellt, drauf is
> gschissen. Aber beim kompilieren, rendern, numbercrunching, Database, sogar
> den meisten modernen Spielen usw. bekommt man ganz geradlinig 50% mehr
> Leistung.
So wie es aussieht gilt dies für "einige moderne" Spiele. Nicht für die "meisten". Die Frage ist halt ob die Entwicklerstudios aktuell in diese Richtung entwickeln. Mich interessiert prinzipiell nicht ob jetzige Titel das unterstützen sondern wie die Zukunft aussieht.
Wenn in den nächsten paar Jahren immer noch ein großer Teil der Anwendungen keine Multi-Core Systeme unterstützt würde ich erstmal beim jetzigen System bleiben. Die Preise werden ja auch wieder fallen :)
Crass Spektakel schrieb:
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> Es geht übrigens noch dramatischer, ich hab hier einen Xeon5500 herumstehen
> mit acht physikalischen und 16 virtuellen Kernen. Sogar das skaliert bei
> den angegebenen Anwendungen geradlinig. Und sobald es Sechskern-Xeon5500
> gibt (die jetzigen sind ja noch 7000er) wird auch das geradlinig skalieren.
> Erst bei 32 physikalischen Kernen ist man mit der heutigen NUMA-Architektur
> nicht mehr in der Lage geradlinig zu skalieren, der Overhead
> (Cache-Trashing, Prozeß-Relokation, Aufgabengranulatio).
Ich werf dir da einfach mal einen Amdahl mitsamt seinem Gesetz an den Kopf. Von allein und nur mit HW Architektur skaliert da gar nichts linear, schon gar nicht über 8 physikalische CPUs hinaus. Wer so tut als würde Hyperthreading die Corezahl verdoppeln gehört eh nackt durchs Dorf getrieben ..
Crass Spektakel schrieb:
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> den meisten modernen Spielen usw. bekommt man ganz geradlinig 50% mehr
> Leistung.
>
Mit Verlaub, das ist Unsinn. Moderne Spiele profitieren auch heute noch kaum von mehr als 3 Kernen, dieser Umstand ist der Microsoft Xbox 360 geschuldet, welche im Augenblick die Entwicklungsplatform Nummer 1 für Spiele darstellt. Aufgrund ihrer nur 3 vorhandenen Kerne, beeinträchtigt sie die Spielentwicklung hin zu Mehrkern CPUs nachhaltig. Bis sich eine neue Generation etabliert hat, wird es bei 3 Kernoptimierung bleiben.
Na wieviele geradlinige Graphen kennst du denn bei einem Linearen Verlauf? Ist doch klar dass er das meint ...
Naja dieser Prozessor ist ja ein Spezialfall, weil er vor der eigentlichen Serie veröffentlicht wurde.
Sprich einige Software muss wohl noch etwas optimiert bzw. kann noch etwas optimiert werden, obwohl es eigentlich schon alle Kerne unterstützt.
Jede CPU ist anders. Und weil Intel ca. 1000 Euro dafür haben will, sollte man sich vielleicht überlegen, ob man nicht vielleicht auf den echten Serienstart warten sollte oder ob man jetzt gleich diese CPU braucht.
Besonders wenn Intel wieder einen neuen Sockel (eventuell) zu dieser neuen Serie, der neuen CPUs, hinzufügt.
Dann hat man zwar trotzdem noch eine gute CPU mit allem Nötigen, aber eventuell einen alten Sockel, welcher wieder neue CPUs nicht unterstützt. Außerdem gibt es noch kein natives USB 3.0. Das könnte auch mit den neueren Motherbords der neuen CPUs kommen.
wieso denn 3?! wegen der xbox? sacht ma leute... ihr vermengt hier wirklich euer weltbild mit utopie, halbwissen und ner guten portion schuss ins blaue. sieht man dann im taskmanager nur 3 ausgelastete kerne oder wie? himmel hilf!
"we have computers, which can beat your computers"
Och mensch Tunnel,
ich glaube du bist hier der Unwissende. Ich empfehle dir einschlägige Forenthreads und Benchmarks (anderer Webseiten), zu Colin McRae: DIRT, Grid, RE5, etc. und dessen Multithreadingfunktionalitäten.
Vielleicht als Einstieg hier:
http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=440739&highlight=Dirt
Mir ist auch klar das die Programme dort nicht linear mit den CPU-Kernen skalieren aber es ist ein Anfang.
Und ja es ist nun einmal Fakt, dass viele PC-Games heute Konsolenportierungen sind und demzufolge die mittlerweile begrenzenden Faktoren wie CPU-Anzahl etc. auf den PC übertragen.
du weisst aber schon, dass die ps3 mehr kerne hat als der durchschnittsrechner? und nein danke, in gamerforen unterhalten sich doch auch nur gamer untereinander, was soll ich denn da bitte sehr lesen?!
ihr macht aus euren spielen und benchmarks und dem technischen drumherum eine pseudowissenschaft. spielt doch einfach die spiele und seid glücklich damit. mehr kann man doch dazu garnicht sagen. alles wirkt megalabormässig aufgezogen, aber der spass am spielen kommt mir da immer weniger zum vorschein.
"we have computers, which can beat your computers"
Ach Tunnel,
das weiss ich alles selbst. 3D-Center ist auch kein "Gamerforum", so wie du es beiläufig erwähnst, eher ein "Nerd-Forum" für 3D Freaks ;).
Und zweitens mache ich keine Pseudowissenschaft daraus. Ich bin nunmal einfach sehr interessiert an jeglichen Entwicklungen im IT-Geschäft und auch an solchen ggf. vielleicht auch eher gamerrelevanten Beiträgen. Ab und an ein Spielchen, neben meinen anderen Hobbies wie Sport usw. find ich einfach nur entspannend. Aber jedem seins.
Crass Spektakel schrieb:
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> Programme die hohe Rechenleistung brauche sind auf mehrere Kerne optimiert.
> Sie brauchen ja hohe Rechenleistung.
Es ist Scheißegal wieviel Rechenleistung das Programm braucht, es muss einfach Multithreading fähig sein, dann rockt das mit mehr Kernen. Wenn es eh nur auf einem Kern rennt kannst du soviele einbauen wie du willst. Mit den Anforderungen an Rechenleistung hat das 0 zu tun.
tunnelblick schrieb:
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> du weisst aber schon, dass die ps3 mehr kerne hat als der
> durchschnittsrechner?
jo der großteil davon wären 6 ansprechbare risc fpus vs 6 cores mit smt beim i7 :)
übrigens hat die box auf 3 cores mit smt und is damit threadtechnisch mit der ps3 fast gleich auf
FPUs? Wo sollen die sein?
ein auf floating point operationen spezialisierter coprozessor
beim cell nennt sich das ganze "Synergistic Processing Unit", sind halt sehr spezialisiert, aber auch sehr dumm (in order, etc)
Ich stimme dem Autor zu. Wenn ich mal son six Core hab, probier ich gleich mal meinen Primzahlenrechner drauf aus, der macht eine beliebige Anzahl Threads, hrhrhr.
Aber mal im ernst: Ich würde mir schon einen quad Core wünschen. Im Moment ruckelt (glau ich wegen den 2 Cores) mein Spiel wenn ich gleichzeitig versuche den Bildschirm übers Internet zu streamen (mit dem Windows Media Encoder). Ich hoff das wird dann besser.
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