50 euro für ein ct-Archiv sind mir zu viel. Sonst hätte ich es herausgesucht. Könnt ihr selber sicher online.
Aber die ct hatte bei "chips&flips"-Sektion oder wie das heisst wo das A20-Gate immer gebasht wird, iirc auch gelegentlich Messe-Berichte und vor 15-20 Jahren gabs schon eine deutsche firma, die auch sowas mit vielen CPUs auf einem Chip machen wollte.
Da waren Intels bei 25 oder 33 MHz. Die Alphas (und schnell auch ARMs) mit 150 MHz und mehr waren grade in Sichtweite usw.
3D-GPUs mit nennenswert Rechenleistung gabs nur testweise oder i860 o.ä. Spezialkrams. 2D-GPUs EGA/CGA/VGA rulten den PC mit DOS3 und vielleicht noch Windows3 / 3.11
Im Prinzip süß, wie Anfänger massive-multi-coring beschreiben. Unter Helios/Transputern usw. ist das aber auch schon 20 Jahre alt. Und die Modelle usw. sind auch so alt und älter. (iirc hiess das unter anderem Petri-Netze)
"announced"
Meine Güte, stellen sich Dir nicht die Nackenhaare auf, wenn Du so ein "Wort" benutzt?
Poke 53280,0; Peek 53281,1
10 PRINT "Das hab ich damals auch gelesen"
20 GOTO 10
Früher war die Zukunft echt besser schrieb:
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> Poke 53280,0; Peek 53281,1
> 10 PRINT "Das hab ich damals auch gelesen"
> 20 GOTO 10
Sowas in der Art wollte ich auch grad schreiben. *g*
Das ist noch keine Top10 der üblichsten Kommentare gibt. :)
Ja, die Transputer waren schon ein komisches Viechzeug, immerhin konnte Commodore damals einen Amiga mit 18(!!) CPUs präsentieren, ein 68000/7Mhz, ein T800/20Mhz auf einer Brückenkarte und 16 weitere T800/12Mhz im symetrischem Mesh aussenherum. Wäre damals ca. 100.000DM teuer gewesen wenns nicht nur ein Prototyp gewesen wäre. Apfelmänchen und 3D-Szenen hat das Ding gerendert, das konnte erst ein PentiumIII über zehn Jahre später besser.
Von Paratec in München oder so ähnlich gabs damals auch stackable 68020er Boards für gängige 68k-Plattformen, so nach dem Motto "steck Dir achtmal 020/16Mhz rein", aber die mußten ziemlich speziell programmiert werden und waren imho ein Flop.
Wenn man dann noch weis daß AmigaOS als TripOS-Abkömmling sogar sehr nahe am Transputer-OS HeliOS dran war dann weis man warum 1988 alle Welt meinte der Siegeszug des Amigas sei nahe.
War das Petrinetz nicht das Model, aus dem das heutige UML-Zustandsdiagramm abgeleitet wurde.
Mein Prof. hat das leider geliebt :-(.
Crass Spektakel schrieb:
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> Ja, die Transputer waren schon ein komisches Viechzeug, immerhin konnte
> Commodore damals einen Amiga mit 18(!!) CPUs präsentieren, ein 68000/7Mhz,
> ein T800/20Mhz auf einer Brückenkarte und 16 weitere T800/12Mhz im
> symetrischem Mesh aussenherum. Wäre damals ca. 100.000DM teuer gewesen
> wenns nicht nur ein Prototyp gewesen wäre. Apfelmänchen und 3D-Szenen hat
> das Ding gerendert, das konnte erst ein PentiumIII über zehn Jahre später
> besser.
Jaaa, das Ding hab ich damals in Köln bewundern dürfen.
Mit neiderfüllten Augen ... hach ;)
>Jaaa, das Ding hab ich damals in Köln bewundern dürfen.
>Mit neiderfüllten Augen ... hach ;)
Ich auch! Weiß nicht wie oft ich damals die von der Messe mitgebrachten Hochglanzprospekte erfuhrtsvoll verschlungen habe ;)
Die Kommunikation unter den Transputer-Knoten hatte nur einen gewaltigen Nachteil.
Es beruht auf dem Rendezvous-Verfahren.
Sender und Empfänger mussten sich also zeitgleich treffen,
um kommunizieren zu können.
Wenn da FIFO's in die Transputer-Links eingebaut gewesen wären,
hätte das auch entsprechenden Speed-Up gegeben.
Nein, gab es damals nicht, auch nicht im Ansatz
Petri-Netze sind ebenfalls etwas anderes.
So so massive-multi-coring, sagst du.
Siga9876 schrieb:
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> 50 euro für ein ct-Archiv sind mir zu viel. Sonst hätte ich es
> herausgesucht. Könnt ihr selber sicher online.
>
> Aber die ct hatte bei "chips&flips"-Sektion oder wie das heisst wo das
> A20-Gate immer gebasht wird, iirc auch gelegentlich Messe-Berichte und vor
> 15-20 Jahren gabs schon eine deutsche firma, die auch sowas mit vielen CPUs
> auf einem Chip machen wollte.
>
> Da waren Intels bei 25 oder 33 MHz. Die Alphas (und schnell auch ARMs) mit
> 150 MHz und mehr waren grade in Sichtweite usw.
> 3D-GPUs mit nennenswert Rechenleistung gabs nur testweise oder i860 o.ä.
> Spezialkrams. 2D-GPUs EGA/CGA/VGA rulten den PC mit DOS3 und vielleicht
> noch Windows3 / 3.11
>
> Im Prinzip süß, wie Anfänger massive-multi-coring beschreiben. Unter
> Helios/Transputern usw. ist das aber auch schon 20 Jahre alt. Und die
> Modelle usw. sind auch so alt und älter. (iirc hiess das unter anderem
> Petri-Netze)
Ich meine das, wo man auf den Knoten des Netzes Token/"Spielfiguren"/Murmeln setzt und es bei Parallelität mehrere Murmeln gibt.
Bei Single-Thread gäbe es nur eine Murmel die von Zustand/Aktion zum nächsten wandert.
Und das mit dieser MultiCory-CPU war sowas wie Tesa-ROM und kam jedes Jahr wieder auf. Allerdings ging es schneller unter als Tesa-ROM.
Wollt ich grad auch anmerken.
200 CPUs sind ziemlich viel wenn offensichtlich 2-4 zu unterstützen, Probleme macht.
Erfuhrt? Du Massenmörder ;-)
Kannst du eigentlich auch mal aufhören, zu trollen?
Mit möglichst vielen "iirc"s irgendwelche schwammigen Erinnerungen an gute, alte Zeiten und Magazintitel hervorholen und andere Leute als totale Vollidioten abstempeln mit einer Latein-für-Klugscheißer-artigen Sprache, die in ihrer Nichtigkeit sogar die Möchtegern-Experten-Kritiker auf Amazon, Idealo und Co. übertrifft, _ist_nicht_klug_ver_dammt_noch_mal_.
Es hätte dich vielleicht zwei Minuten gekostet, dich auf Wikipedia über Petrinetze zu informieren. Dann hättest du nicht dein armes Gedächtnis anstrengen müssen.
Ja, jetzt geht's mir besser.
g wikipedia petri netze liefert
######################### schnipp
Petri-Netz – Wikipedia
10. Aug. 2009 ... Ein Petri-Netz ist ein mathematisches Modell von nebenläufigen Systemen. Es ist eine formale Methode der Modellierung von Systemen bzw. ...
########################### schnapp
Genau das meine ich. Multicores sind Nebenläufig.
Was ist jetzt Dein Problem mit meinem Hinweis auf Petri-Netze ?
Echte mathematischere Modelle wären natürlich auch nett.
Aber meinen guard/schranken/ampel-Checker-Vorschlag zum systematischen Durchprobieren parallelrer Programme bei der gnu-debugger(gdb)-Meldung hat keiner verstanden.
Von Multicores mitreden wollen aber die Modelle nicht kennen. jajaja. Da könnte man glatt eine Liste von Stromberg-Sprüchen zur Verächtung ablassen. Wenn man nicht so überlegen wäre.
Ich red hier mit Profis. Wenn andere mitmischen, ist das ein Rauschen-Problem. So als wenn Spacken sich an den Porsche-Super-Cup-Stammtisch setzen oder bei DTM-Fahrern mitdiskutieren wollen.
Das Rauschen hier ist wohl recht hoch.
Sogar Fan-Talk auf DSF ist besser und auf inhaltlich höherem Niveau.
Was kann ich dafür, wenn ich überlegen bin ? Manche verwechseln das wohl wegen Angeberverhalten im Teen-Alter mit "Überheblichkeit". Ich bin nur Spacken gegenüber überheblich. Die deklassieren sich im Verlauf der Diskussion nämlich meist selber, weil sie etwas nicht verstehen oder lern-befreit oder lese-befreit sind. Und die Spacken-Seiten-Hiebe haben die sich verdient. Ist ja nicht so, das ich verteidigt werden würde. Und die meisten hier peilen, wovon ich schreibe. Oder die interessiert das jeweilige Thema nicht.
Und warum sollte ich mit Leuten diskutieren, die sich nicht mal an Tesa-Rom-Meldungen jedes Jahr erinnern können.
Noch mal: Es gab eine deutsche Firma, die in der ct mehrmals vorkam und solch ein Massive-Multicore-System entwickeln/vermarkten/fertigen (Auftragsfertigung gabs vielleicht noch nicht in diesem Maße und wenn, war sie recht proprietär und die Software-Tools fürs (full-custom) Design vermutlich sehr teuer) lassen wollte.
Kannst du mal ein Foto von deinem Riesen-Schw@nz ins Netz stellen? Du bist der Obergeile Vollchecker, gegenüber all den Spacken hier!
Siga9876 schrieb:
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> 2D-GPUs EGA/CGA/VGA rulten den PC mit DOS3 und vielleicht
> noch Windows3 / 3.11
Hä? 2D-GPU?
Wüsste nicht das EGA/CGA usw. programmierbar waren.
Der PC war ja immer nach dem Prinzip aufgebaut - CPU muß alles machen, und andere Hardware ist "dumm".
Daher waren auch andere Computer im grafischen (und Audio) Bereich immer wesentlich besser - Hardware-Features wie Scrolling waren beim PC Fehlanzeige.
Die ersten "2D-GPU" gabs beim Atari 800 (1979, Display List, Scrolling usw.), C64, Amiga (als geistiger Nachfahre des Atari 800, Primitiven...) usw. (und natürlich bei vielen Spielkonsolen).
Beim PC hat das Konzept das andere Hardware auch "intelligent" sein darf, erst mit den ersten GPU Einzug gehalten, soweit ich weiß.
Gibts für PC eigentlich schon "intelligente" Audiochips, die unabhängig von der CPU laufen?
Argl, ich bin enttarnt :(
@irata
Also im PC wurde mal der DMA-Modus (und seine Nachfolgenden Kinder des Direct-Memory-Access) auf dem Bus eingeführt um der Hardware die Möglichkeit zu geben ohne CPU sich die Daten selbst zu beschaffen.
Also ist wohl der erste Co-Prozessor im PC schon der Floppy-controller der sich "selbstständig Daten holt und auf Floppy schreibt" und "liest und selbstständig in den RAM des Computer schreibt".
Das die Aktion vielleicht von der HauptCPU angewiesen werden muß im Floppycontroller und DMA-Controller ist da eher neben(co-)sächlich.
Unabhängige Audiochips gabs ab Soundblaster, die haben per DMA die Daten für die Soundausgabe selbstständig wie beim Floppycontroller geholt.
(Die Krönung dieser Technik ist dann wohl Firewire, wo an der CPU vorbei sogar über den Firewire-Bus Speicherzugriffe möglich sind.)
@irata: Ok, GPUs warens noch nicht.
Eigenständige programmierbare Audio-GPUs sind iirc diese x-fi oder wie die heissen/hiessen. Das waren die, wo es keine Vista-Treiber für gab. Vielleicht hat sich das geändert.
Siehe ct-Berichte. Die vermeintlich vielen Einheiten werden bei simplen Aufgaben schnell weniger.
Vielleicht könnte man (Wenn Soundblaster offener wäre) auch etwas vernünftiges damit berechnen.
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