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  5. › Tippen auf dem Arm: Google Glass…

So schlecht ist die Idee gar nicht

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  1. So schlecht ist die Idee gar nicht

    Autor: cyro 18.01.13 - 13:43

    Da das ganze auf Android basiert hoffe ich, dass ich einfach mein Smartphone verwenden kann, wenn ich mal ne Tastatur brauche. Noch ein weiteres Touchpad oder ähnliches nur für die Brille fände ich störend.

    Aber das Tippen auf dem Arm oder der Hand ist in vielen Fällen sicherlich die bessere Alternative. Auch besser als Augensteuerung.

    Ein Beispiel: Wenn man irgendeine Information mit Tonausgabe abruft und die Lautstärke anpassen möchte. Jeder kann blind die Hand heben und mit dem Zeigefinger wie auf einem Regler die Lautstärke ändern. Dazu muss man überhaupt nicht auf die Hand blicken, da jeder seine Hand perfekt kennt und die Berührung fühlt. Wenn man das ganze mit dem Handy macht, muss man trotzdem hinschauen, ob man es richtig rum hält. Zudem muss man es erst in die Hand nehmen und anschalten. Bei der Augensteuerung müsste man den Blick von der eigentlichen Information abwenden. Zudem könnte das störend sein, wenn man sich zB in einem Gespräch befindet oder bereits eine Anwendung mit Augensteuerung laufen hat.

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  2. Re: So schlecht ist die Idee gar nicht

    Autor: Himpelhuber 18.01.13 - 13:51

    > Bei der Augensteuerung [...] könnte das störend sein,
    > wenn man sich zB in einem Gespräch befindet

    Wenn ich mich in einem Gespräch befinde werde ich mir keine Information mit Tonausgabe anguckern. Zumindest nicht, wenn mein Gegenüber redet. Das wäre recht unhöflich... ;)

    > oder bereits eine Anwendung mit Augensteuerung laufen hat.

    In Deinem Beispiel ist die Zeigefingersteuerung ein zusätzliches Eingabegerät.
    Es spricht nichts dagegen, neben den dynamischen Inhalten (Dein Film) auch quasi-statische Bedienelemente abzubilden/anzubieten wie z.B. das, was unter Windows rechts unten auch immer dargestellt wird, also eine Uhr, oder aber auch ein Lautstärkeregler.

  3. Re: So schlecht ist die Idee gar nicht

    Autor: cyro 18.01.13 - 14:31

    > Wenn ich mich in einem Gespräch befinde werde ich mir keine Information mit
    > Tonausgabe anguckern. Zumindest nicht, wenn mein Gegenüber redet. Das wäre
    > recht unhöflich... ;)

    Eventuell handelt es sich ja um ein Telefonat mit Bildübertragung, bei dem man seinem Gesprächspartner in die Augen sieht. ich schätze mal, dass man dann auf die Brille auchverzichten kann aber es wird in Zukunft sicherlich viel mehr ähnliche Szenarien geben. Z.B. könnte man in einer Telefonkonferenz den eingeblendeten Gesprächspartner mit dem Antippen eines Fingers wechseln.

    > > oder bereits eine Anwendung mit Augensteuerung laufen hat.
    > In Deinem Beispiel ist die Zeigefingersteuerung ein zusätzliches
    > Eingabegerät.

    Es steht nirgendwo, dass es die einzige oder primäre Eingabe für die Google Brille werden soll. Also geh ich davon aus, dass es als Ergänzung durchaus Sinn ergibt.

    > Es spricht nichts dagegen, neben den dynamischen Inhalten (Dein Film) auch
    > quasi-statische Bedienelemente abzubilden/anzubieten wie z.B. das, was
    > unter Windows rechts unten auch immer dargestellt wird, also eine Uhr, oder
    > aber auch ein Lautstärkeregler.

    Kann man natürlich machen. Auf dem kleinen Display, dass zudem auch nur den oberen Sichtbereich abdeckt wird aber kaum viel Platz für viele statische Bedienelemente vorhanden sein. Auch das Einblenden nach Bedarf durch bestimmte Augenbewegungen könnte ich mir recht nervig vorstellen. Mich stört es ja sogar, wenn der Mauszeiger im Bildrand (eines Filmes) sichtbar ist. Ein Icon im direkten Sichtfeld stell ich mir noch störender vor.

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  4. Re: So schlecht ist die Idee gar nicht

    Autor: __destruct() 18.01.13 - 15:05

    Du weißt offensichtlich, dass nur in einer Ecke Informationen eingeblendet werden können. Wie kommst du dann darauf, man könne seinem Gesprächspartner dadurch in die Augen sehen?

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