Interessant. Im Grunde die gleichen Daten wie das Seagate Pendant, aber beim maximalen Datentransfer 50% schneller. Wie machen die das? (Oder macht Seagate was falsch?)
Die Übertragungrate auf der Verbindungsleitung muss nicht unbedingt identisch mit der Schreib- oder Leserate auf der Platte sein.
Ein Bild von 6 Mbyte Größe ist in 8 millisekunden komplett übertragen. Für den Rechner ist damit der Vorgang abgeschlossen und er kann sich mit der nächsten Aufgabe befassen.
Die Daten liegen zu dieser Zeit (8 millisekunden vom Start) aber gerade mal im Cache der Festplatte. Zu der schnellen Schnittstelle gehört also auch ein entsprechend schneller Cache.
Nach 4 millisekunden (vom Start) ist der Schreibkopf in Position und kann mit dem Schreiben der (immer noch in den Cache einlaufenden Daten) beginnen. Das geht, wenn der Cache ein first in first aut Speicher ist. Erst jetzt, also nach 4 millisekunden, wird mit dem tatsächlichen Schreiben auf der Magnetplatte begonnen. Dieser Schreibvorgang kann durchaus etwas länger dauern als 8 millisekunden.
Dass heißt, wenn ein Rechner "ein" 6Mbyte-Bild auf die Festplatte schreibt, entstehen für ihn keinerlei Verzögerungen. Ruckzuck ist für den Rechner das Problem gelöst, da bleib nicht einmal Zeit, auch noch einen "Fortschrittsbalken" aufzurufen. Die Zeit für den Aufbau eines Displaybildes benötigt da mehr Zeit. Ein User bekommt also nichts von alledem mit.
Anders sieht es aus, wenn ein Dutzend solcher Bilder gespeichert werden sollen.
600 GB lassen sich rein rechnerisch über eine 6 Gbit-Leitung in 800 Sekunden übertragen. Damit steht aber nicht fest, dass die Daten auch in 13 Minuten und 20 Sekunden auf dem Magnetträger liegen.
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