Wenn mehrere Leute mit ihren Laptops oder Smartphones mobil über einen Anschluss ins Internet wollen, dann haben zwangsläufig gleich mehrere Leute Laptops oder Smartphones dabei und jedes fähige dieser Geräte ist in der Lage, den anderen ein WLAN-Netz anzubieten. Laptops sind außerdem meistens in der Lage, ein gleich doppelt so schnelles WLAN-Netz anzubieten, als es dieses Teil kann.
Wieso sollte man also diesen 50 ¤ teuren Extra-Ballast, für den man nochmal einen 25 oder 30 ¤ teuren UMTS-Stick kaufen muss, nehmen? Das Geld sollte man doch lieber in den nächsten Laptop oder das nächste Smartphone stecken, damit dieser / dieses diese Funktionalität selbst besitzt.
Nachteile:
• teuer
• Extra-Gewicht und Extra-Platzverbrauch
• bringt nicht alle erforderliche Hardware mit
• mit dem UMTS-Stick passt er lange nicht mehr so gut in eine Tasche
• mit dem UMTS-Sick besteht die Gefahr, diesen abzureisen
• ein weiteres Akku-Sorgenkind
• nicht ladbar während UMTS-Stick steckt
• zum Laden muss ein beidseitig männliches USB-Kabel, das zu sonst nichts Nutze ist, und das man sich deswegen auch nicht einfach so von einem anderen Gerät nehmen kann, mitgenommen werden
• jedes Gerät über WLAN verbunden, kein besonders verbindungsstabiler Host
• nach den Spezifikationen nicht unter 15°C Außentemperatur nutzbar, wobei man sich an dieser Stelle ernsthaft fragen muss, ob das ein Witz ist
• Ethernet-Buchse nicht mehr nutzbar, sobald ein UMTS-Stick steckt
Vorteile:
• man hat ein schick aussehendes weißes Gerät, um damit herum zu spielen, wenn einem langweilig wird
Besonders der letzte Punkt bei der Nachteilen stört mich und auch, dass es so schlecht ladbar ist. Hätte man die beiden Anschlüsse nicht auf unterschiedlichen Seiten anbringen können, oder einfach noch einen männlichen USB-Port zum Laden dazu, damit man es gleich am Notebook laden kann, ohne ein extra Kabel mit zu nehmen, bzw. einfach ein normales USB-Verlängerungskabel nutzen könnte?
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__destruct() schrieb:
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> Wenn mehrere Leute mit ihren Laptops oder Smartphones mobil über einen
> Anschluss ins Internet wollen, dann haben zwangsläufig gleich mehrere Leute
> Laptops oder Smartphones dabei und jedes fähige dieser Geräte ist in der
> Lage, den anderen ein WLAN-Netz anzubieten.
Nicht jeder Vertrag erlaubt Tethering. Ein WLAN fürs Tethering aufzuspannen nuckelt üblicherweise ruckzug den Telefonakku leer. Außerdem muß dann das Telefon in der Nähe der Rechner verbleiben. Gerade wenn man sich das Netz mit mehreren Kollegen teilt kann das problematisch werden.
> Laptops sind außerdem meistens
> in der Lage, ein gleich doppelt so schnelles WLAN-Netz anzubieten, als es
> dieses Teil kann.
UMTS-Sticks lassen sich unter Windows nur als Admin einrichten. Das kann gerade bei Firmenlaptops problematisch werden. Für das Einrichten einer WLAN-Verbindung braucht man hingegegen keine Admin-Rechte.
Und für die typische Anwendung (Internet-Zugang über UMTS ist das WLAN-Netz des TP-Link-Routers allemal schnell genug.
> Wieso sollte man also diesen 50 ¤ teuren Extra-Ballast, für den man nochmal
> einen 25 oder 30 ¤ teuren UMTS-Stick kaufen muss, nehmen? Das Geld sollte
> man doch lieber in den nächsten Laptop oder das nächste Smartphone stecken,
> damit dieser / dieses diese Funktionalität selbst besitzt.
Stimmt, für 80 Euro kriegt man auch Super-Laptops mit UTMS-Modem oder ein erstklassiges Smartphone.
> Nachteile:
> • teuer
Das ist relativ. Ein Huawei E5 kostet etwa genausoviel wie dieses Gerät plus UMTS-Stick.
> • mit dem UMTS-Stick passt er lange nicht mehr so gut in eine Tasche
Dann nimmt man den Stick halt ab.
> • mit dem UMTS-Sick besteht die Gefahr, diesen abzureisen
Die Gefahr hast Du bei nem UMTS-Stick am Rechner auch.
> • ein weiteres Akku-Sorgenkind
Wo ist das Problem? Wenn der Akku schlapp macht, hängt man das Gerät halt per USB-Kabel zum Laden an den Rechner.
> • nicht ladbar während UMTS-Stick steckt
Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? Das Gerät hat zwei USB-Anschlüsse. Einmal USB-A für das UMTS-Modem und einen Micro-USB-B-Anschluss zum Laden.
> • zum Laden muss ein beidseitig männliches USB-Kabel, das zu sonst
> nichts Nutze ist, und das man sich deswegen auch nicht einfach so von einem
> anderen Gerät nehmen kann, mitgenommen werden
Hä? USB-Kabel sind immer Stecker auf Stecker. Stecker auf Buchse würden höchstens als Verlängerungskabel taugen.
Ich nehme mal an, was Du wirkklich sagen wolltest ist, dass man ein Kabel mit USB-A-Stecker auf USB-A-Stecker braucht. Das ist natürlich Unsinn. Siehe oben.
> • nach den Spezifikationen nicht unter 15°C Außentemperatur nutzbar,
> wobei man sich an dieser Stelle ernsthaft fragen muss, ob das ein Witz ist
> • Ethernet-Buchse nicht mehr nutzbar, sobald ein UMTS-Stick steckt
Steht wo?
> Besonders der letzte Punkt bei der Nachteilen stört mich und auch, dass es
> so schlecht ladbar ist. Hätte man die beiden Anschlüsse nicht auf
> unterschiedlichen Seiten anbringen können, oder einfach noch einen
> männlichen USB-Port zum Laden dazu, damit man es gleich am Notebook laden
> kann, ohne ein extra Kabel mit zu nehmen, bzw. einfach ein normales
> USB-Verlängerungskabel nutzen könnte?
Wäre es echt so schwer gewesen sich die Spezifikationen auf der Herstellerseite durchzulesen anstatt wilde (und falsche) Schlußfolgerungen zu ziehen und darauf herumzureiten?
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Stupendous Man schrieb:
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> __destruct() schrieb:
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> > Wenn mehrere Leute mit ihren Laptops oder Smartphones mobil über einen
> > Anschluss ins Internet wollen, dann haben zwangsläufig gleich mehrere
> Leute
> > Laptops oder Smartphones dabei und jedes fähige dieser Geräte ist in der
> > Lage, den anderen ein WLAN-Netz anzubieten.
> Nicht jeder Vertrag erlaubt Tethering. Ein WLAN fürs Tethering aufzuspannen
> nuckelt üblicherweise ruckzug den Telefonakku leer. Außerdem muß dann das
> Telefon in der Nähe der Rechner verbleiben. Gerade wenn man sich das Netz
> mit mehreren Kollegen teilt kann das problematisch werden.
Mit einem Vertrag, der das nicht erlaubt, muss man bei beiden Lösungen erst gar nicht anfangen.
Für 80 ¤ gibt es außerdem schon die (aller-)ersten Smartphones, die das können. Außerdem sind diese kleiner.
Stupendous Man schrieb:
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> UMTS-Sticks lassen sich unter Windows nur als Admin einrichten. Das kann
> gerade bei Firmenlaptops problematisch werden. Für das Einrichten einer
> WLAN-Verbindung braucht man hingegegen keine Admin-Rechte.
> Und für die typische Anwendung (Internet-Zugang über UMTS ist das WLAN-Netz
> des TP-Link-Routers allemal schnell genug.
Ok, daran merkt man wohl, dass ich kein Windows-User bin und mich mit den extrem bescheuerten Regelungen von Windows deswegen nicht auskenne.
Zum einen frage ich mich aber natürlich nach dem Sinn dahinter, zum anderen aber auch, welche Firma sich Konsumer-Notebooks zulegt und ob es überhaupt noch Business-Notebooks gibt, die klein UMTS-Modul integriert haben. Außerdem natürlich, warum die Firma vom Angestellten verlangt, für die Funktionen des Firmenlaptops zu sorgen und dann, wenn sie schon Konsumer-Notebooks kauft und dennoch wollen, dass die Angestellten mit den nicht UMTS-fähigen Laptops mobil ins Internet kommen, nicht wenigstens UMTS-Sticks für diese kaufen und diese gleich auf den Notebooks konfigurieren.
Stupendous Man schrieb:
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> > Wieso sollte man also diesen 50 ¤ teuren Extra-Ballast, für den man
> nochmal
> > einen 25 oder 30 ¤ teuren UMTS-Stick kaufen muss, nehmen? Das Geld
> sollte
> > man doch lieber in den nächsten Laptop oder das nächste Smartphone
> stecken,
> > damit dieser / dieses diese Funktionalität selbst besitzt.
> Stimmt, für 80 Euro kriegt man auch Super-Laptops mit UTMS-Modem oder ein
> erstklassiges Smartphone.
Einen Aufpreis von 80 ¤ übersteigt ein integriertes UMTS-Modul bestimmt nicht und außerdem bekommen langsam auch Konsumer-Notebooks standardmäßig UMTS-Module mit. Business-Laptops haben diese sowieso.
upendous Man schrieb:
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> > Nachteile:
> > • teuer
> Das ist relativ. Ein Huawei E5 kostet etwa genausoviel wie dieses Gerät
> plus UMTS-Stick.
Na also, dann nimmt man das doch. Das ist wenigstens funktional und keine Krankheit. Einen herausstehenden Stick hat man damit nicht. Die schlimmste Eigenschaft ist damit sofort abgeräumt.
Stupendous Man schrieb:
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> > • mit dem UMTS-Stick passt er lange nicht mehr so gut in eine
> Tasche
> Dann nimmt man den Stick halt ab.
Dinge, die man immer wieder abnehmen und anhängen muss, sind außerhalb des Bastelkellers Fehl am Platz. Problematisch wird es außerdem, wenn man weiter gebeten wird, aber ein wichtiger Download noch läuft und man den Router nicht bedenkenlos in die Tasche stopfen kann, bzw. noch besser ist es natürlich, wenn man einen solchen erst gar nicht hat, sondern nur seinen Laptop zuklappen und in die Hand nehmen muss.
Stupendous Man schrieb:
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> > • mit dem UMTS-Sick besteht die Gefahr, diesen abzureisen
> Die Gefahr hast Du bei nem UMTS-Stick am Rechner auch.
... weswegen keiner, der beim Kauf des Laptops auch nur im Entferntesten daran gedacht hat, irgendwann mal UMTS zu brauchen, einen UMTS-Stick hat. Die haben alle schon UMTS-Module im Laptop integriert.
Stupendous Man schrieb:
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> > • nicht ladbar während UMTS-Stick steckt
> Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? Das Gerät hat zwei
> USB-Anschlüsse. Einmal USB-A für das UMTS-Modem und einen
> Micro-USB-B-Anschluss zum Laden.
Echt? Davon habe ich weder auf den Bildern auf golem.de noch in denen des Datenblatts etwas gesehen. Ist da links der Ethernet-Buchse (Foto 4 im Artikel) noch etwas?
Stupendous Man schrieb:
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> > • nach den Spezifikationen nicht unter 15°C Außentemperatur
> nutzbar,
> > wobei man sich an dieser Stelle ernsthaft fragen muss, ob das ein Witz
> ist
> > • Ethernet-Buchse nicht mehr nutzbar, sobald ein UMTS-Stick steckt
> Steht wo?
Ganz unten im Artikel ist ein Link, der zum technischen Datenblatt führt. Man landet automatisch auf der Seite "Specifications", auf welcher "Operating temperature:15℃~40℃" steht.
Steckt man einen UMTS-Stick ein, dann verdeckt dieser nach links (Foto 4 im Artikel) teilweise die Ethernet-Buchse.
Und nochmal sorry für die falsche Behauptung, man könne den Router nicht während der Nutzung mit UMTS-Stick aufladen.
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