Man kann auch einen Atom oder AMD64 low-power Barebone mit 4x SATA ausstatten, und FreeNAS 0.7 mit zfs auf ein IDE SSD/DoM installieren. Preiswerter, leistungsfaehiger, und komfortabler.
Das gesparte Geld kann man in WD RE4-Platten anlegen.
Ok, dann schlüssel mir bitte mal ALLE Teile (Preise!) auf die ich für solch ein Selfmade-NAS brauche ausgenommen der Platten. Und bitte die vermutlich grauenhafte Frickelorgie mit irgendwelchen Linux oder BSD Distris die dafür gedacht sein sollen einbeziehen in die Kalkulation. Ich will was fertiges das ich einschalte und läuft.
Exakt: Freenas, WD Greendrives und das drumherum von Tranquil (5 3,5" LW-Schächte) machen mich recht fröhlich.. wenn jetzt nur noch das Booten von USB vernünftig funktionieren würde.. grmpf.
Eigenbau:
Asus Itx-220 (Sockel M Celeron 220 @ 1,2Ghz, Gbit-Lan)
2GB Ram (1GB würde es wohl auch tun)
WD15EADS 1,5 TB (Caviar Green)
Slim-Laufwerk aus altem Laptop (braucht man nicht unbedingt, man kann ja auch über usb booten)
und ein Mini-ITX gehäuse.
OS: teste gerade Puppy Linux evtl. noch FreeNAS
Macht alles in allen ~270€, man kann zwar max. zwei platten anschließen und je nach Gehäuse unterbringen, aber ohne die Platte würde die Hardware inkl. Gehäuse ~180€ kosten. Und es gibt sicher Atom/Sockel M/Sempron 64 ITX Boards mit mehr Sata anschlüssen die nicht viel tuerer als das o.g. Board sind.
Das interessante ich bekomme Burst-Geschwindigkeiten von 80MB/s schreiben und konstant immer >=50MB/s meistens höher. Lesen sieht änhlich aus jedoch Burst nur 60MB/s (Avg. 40Mb/s) denk aber das liegt an der Client Festplatte diese kann nicht so schnell schreiben (muss es mal mit tmpfs testen).
Das System Bootet von einem USB-Stick.
Gegenfrage: wie bekommt man denn vernünftige Anwendungen (z.B. Slim server) da drauf? Fahren die Platten auch artig runter, wenn das Teil Stunden lang idled? Sobald man das Ding nicht nur wie ne USB-Festplatte benutzt, muss man nun mal basteln..
BTW: Puppy Linux bootet von usb und läuft Out-of-the-Box auf diesem system.
Apropos, jemand ne IDee, warum mein Tranquil-Teil nur MANCHMAL von USB bootet? ;) Hab mir jetzt nen SATA-CF-Adapter organisiert, vielleicht gehts damit besser..
Von einem Kartenleser der über usb angebunden ist zu booten ist immer so eine Sache. Hab das bisher auch noch nicht vernünftig hinbekommen. Mit einem CF-Sata oder IDE Adapter sollte es aber keinerlei probs geben.
Ein ähnliches Produkt von Synology kosten etwa 200 - 300 € und bietet mehr.
Auf der Herstellerseite kann man auf eines dieser Geräte direkt zugreifen und es ausprobieren.
http://www.synology-distribution.de/de/cube-station-cs406e-overview.html
NAS schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein ähnliches Produkt von Synology kosten etwa 200 - 300 € und bietet
> mehr.
Nein!
Das Teil zieht 60Watt! --> unbrauchbar
nanana, wir wollen doch fair bleiben.
der günstigste verfügbare 4bay nas von synology kostet mindestens 289 euro. und dann hast du im besten fall ne 500 mhz marvell cpu mit 128 mb ram! und diese verbraucht sogar mehr strom als der neue 800mhz von marvell (orion vs. kirkwood).
der TS-410 ist rund 50% schneller und kostet ca. 30% mehr. und verursacht weniger laufende kosten aufgrund des geringeren verbrauchs.
ziemlich gut oder?
Bei Leuten die nicht mehr zur Schule gehen ist Zeit = Geld!
Wenn ich einmal eine Lösung habe die 400 Euro kostet und nach 1 Stunde einsatzbereit ist und eine zweite Lösung für die ich 2 Stunden im Inet suchen muss, dann bei 3 Händlern Teile kaufe und diese in weiteren 2 Stunden zusammen schraube und dann noch 4++ Stunden mit dem Linux OS und der Konfiguration verbringe dann hat mich das Geräte vielleicht 250 Euro in Teilen + 7 zusätziche Stunden Arbeit (~ 600 Euro) gekostet was 850 Euro macht ;-)
Da arbeite ich die Zeit lieber für einen Kunden und verdiene mit dem was ich besser als Hardware und Linux frickeln kann das Geld um mir so ein Gerät zu kaufen um mit dem restlichen Geld geh ich in der gesparten Zeit mit meiner Familie lecker was Essen.
Nicht jeder hat endlos Zeit...
Das setzt voraus dass man genug Aufträge hat. Bzw. dass man weitere Aufträge annehmen kann, um die nicht (mit basteln) vergeudete Zeit in Geld umzusetzen. Das ist für viele Menschen aber auch Betriebe gerade Utopie in der Wirtschaftskriese.
@Graue Männer,
und jemand der so gerade über die Runden kommt, weil es hinten und vorne fehlt (wegen der von Dir genannten Auftragslage) sollte sich Fragen, ob ein NAS (egal ob Schulkinderbastellösung oder etwas Professionelles) gerade jetzt benötigt wird, oder ob man das Geld nicht lieber in wichtige Dinge investiert.
FreeNAS? Warte mal… das ist doch die Software die letzte Woche das Dateisystem unseres NAS samt allen Backups geschrottet hat.
wenn das nas auf alle backups zugreifen konnte ist sowieso das konzept im a* gewesen ;)
Wir hatten noch Backups der Backups ;-)
Trotzdem halte ich FreeNAS für alles andere als produktiv einsatzfähig.
Opensource Gefrickel halt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.09 13:23 durch Cassiel.
man kann auch einfach einen Ubuntu-Server aufsetzen. Dank apt-get ist dieser Server dann auch auf komfortable Weise aufs unendliche erweiterbar...
Dale schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Gegenfrage: wie bekommt man denn vernünftige Anwendungen (z.B. Slim server)
> da drauf? Fahren die Platten auch artig runter, wenn das Teil Stunden lang
> idled? Sobald man das Ding nicht nur wie ne USB-Festplatte benutzt, muss
> man nun mal basteln..
Gegenfrage :P Seit wann kann eine USB Platte RAID Level?
Und weiterhin hat so ziemlich jedes kommerziell vertriebene NAS inzwischen einfach zu bedienende Webinterfaces für verschiedene vorinstallierste Dienste (sogar welche mit Apache und php) am Start bei denen ich nicht frickeln muß.
Okay, 270 Euro, aber...
- kein Raid
- nur 2 Platten
also
- keine Alternative
Das Teil von QNAP hier rockt deshalb, weil es Raid 5 mit HotSwap und HotSpare bietet.
Da kann eine Selbstbaulösung für den Preis nicht mithalten.
Alleine der Raid-Controller kostet schon mindestens die Hälfte des Gerätes.
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