Was hat es mit Tuning zu tun, wenn man einfach mehr Grafikkarten reinsteckt?
Außerdem frage ich mich, wofür man 6 Grafikkarten überhaupt braucht. Zum Spielen wohl nicht, sondern eher zum Passwort cracken.
Man kann auch noch was anderes mit Grafikkarten berechnen...
Auf YouTube geistern durchaus seriöse Anwendungen mit mehreren Cuda-fähigen Grafikkarten rum. Für einen günstigen Superrechner wäre das Ding durchaus eine Lösung. Vorrausgesetzt es läuft unter voller Last auch stabil über Stunden/Tage. Für den Heimanwender ist es eher was wie eine Extreme Edition von Intel, wer zu viel Geld hat kann es sich ja kaufen.
Jemand1234 schrieb:
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> Was hat es mit Tuning zu tun, wenn man einfach mehr Grafikkarten
> reinsteckt?
> Außerdem frage ich mich, wofür man 6 Grafikkarten überhaupt braucht. Zum
> Spielen wohl nicht, sondern eher zum Passwort cracken.
Schon mal an Raytracing in Echtzeit gedacht? :)
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, liebe Spanther, aber ich glaube nicht das Grakas bei Raytracing erste Wahl sind, trotz Streamingprozessoren, da sie ja vorrangig auf Rasterizing ausgelegt sind, oder?
Oder ich habe deine Aussage zu ernst genommen. :)
Husare schrieb:
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> Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, liebe Spanther, aber ich glaube
> nicht das Grakas bei Raytracing erste Wahl sind, trotz
> Streamingprozessoren, da sie ja vorrangig auf Rasterizing ausgelegt sind,
> oder?
>
> Oder ich habe deine Aussage zu ernst genommen. :)
Keine Ahnung. War einfach ne Idee, das die vielen Cores in Grafikkarten extrem Power haben und man ja vielleicht über CUDA oder so...? Ach vergiss einfach was ich schrieb! ;)
Ja gut, dein Gedanke war ja nicht so gaaanz abwegig, da die Streaming prozesoren von einer Graka-Generation bis zur nächsten ja immer mehr in der Zahl werden, pro Graka-Core. Und die große stärke der Streamprozessoren ist ja die parallele Verarbeitung von Datenströmen. Alledings weis ich ja nicht wie beeinflussbar diese Datenströhme für die Streamprozessoren sind oder in welcher Form die Datenströhme dargeboten werden müssen. Veilleicht schlucken die SPs nicht alles und man muss mit Biegen und Brechen rumtricksen oder es ist vielleicht nichtmal aus Hardwaretechnischen Gründen möglich. Oder aber es ist möglich jedoch ohne Performance-Gewin oder sogar mit Verlusten. Für Raytracing wäre eine Multicore-CPU dann wohl geeigneter, da die CPUs ja für General-Purpose-Computation gadacht sind und nicht so hochspeziallisiert sind wie eben Grakas bzw. Graka-Cores. Und CUDA, so denke ich, erzeugt eben zwangsläufig Overhead, damit die Grakas machen wofür sie eigentlich nicht gedacht waren. Ich denke dieses Verbiegen und Anpassen machen eben nicht alle Anwendungen zwangläufig perfomanter, wenn man sie durch ne Graka jagt, aber einge eben schon: Stichwort Fastra wurde hier schon genannt.
Ich hoffe jemand weis mehr von der Nutzbarkeit von Grakas für GPGPU und rotzt hier ein paar Links rein, ich habe nähmlich schonmal etwas darüber gelesen, weis halt nur nicht wo. :D
Husare schrieb:
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> Ja gut, dein Gedanke war ja nicht so gaaanz abwegig, da die Streaming
> prozesoren von einer Graka-Generation bis zur nächsten ja immer mehr in der
> Zahl werden, pro Graka-Core. Und die große stärke der Streamprozessoren ist
> ja die parallele Verarbeitung von Datenströmen. Alledings weis ich ja nicht
> wie beeinflussbar diese Datenströhme für die Streamprozessoren sind oder in
> welcher Form die Datenströhme dargeboten werden müssen. Veilleicht
> schlucken die SPs nicht alles und man muss mit Biegen und Brechen
> rumtricksen oder es ist vielleicht nichtmal aus Hardwaretechnischen Gründen
> möglich. Oder aber es ist möglich jedoch ohne Performance-Gewin oder sogar
> mit Verlusten. Für Raytracing wäre eine Multicore-CPU dann wohl geeigneter,
> da die CPUs ja für General-Purpose-Computation gadacht sind und nicht so
> hochspeziallisiert sind wie eben Grakas bzw. Graka-Cores. Und CUDA, so
> denke ich, erzeugt eben zwangsläufig Overhead, damit die Grakas machen
> wofür sie eigentlich nicht gedacht waren. Ich denke dieses Verbiegen und
> Anpassen machen eben nicht alle Anwendungen zwangläufig perfomanter, wenn
> man sie durch ne Graka jagt, aber einge eben schon: Stichwort Fastra wurde
> hier schon genannt.
>
> Ich hoffe jemand weis mehr von der Nutzbarkeit von Grakas für GPGPU und
> rotzt hier ein paar Links rein, ich habe nähmlich schonmal etwas darüber
> gelesen, weis halt nur nicht wo. :D
Da, das war 2008 :)
http://www.pcgameshardware.de/aid,662269/GPU-Raytracing-Neue-Bilder-zeigen-aktuelle-moegliche-Bildqualitaet-Update-mit-neuen-Infos/Grafikkarte/News/
Nein, ich fürchte das war es nicht was ich suchte, es hatte etwas mehr Informationen zur Nutzbarkeit von GPGPU und ging auch etwas tiefer ins technische. Aber trotzdem danke für den Link.
Aus dem Link:
"Hier werden nicht nur reines Raytracing vorgeführt, sondern auch Beispiele für Hybrid-Rendering, also beispielsweise der Mischung von Rasterisierung und Raytracing."
Ja, es ist eben ein Hybrid-Rendering, ich bin von 3d-grafiken ausgegangen, die vollständig mit Raytracing berechnet werden, in echtzeit natürlich! Ohne Tricks und Vereinfachungen, die beim Rasterizing eben eingesetzt werden.
Aber naja, ich sag mal es wird der tag kommen, da gibt es speziallisierte Raytracing-3D-Grakas, mit denen man vielleicht noch versucht alte spiele mit Rasterizing-Emulator zu spielen. ;)
Husare schrieb:
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> Nein, ich fürchte das war es nicht was ich suchte, es hatte etwas mehr
> Informationen zur Nutzbarkeit von GPGPU und ging auch etwas tiefer ins
> technische. Aber trotzdem danke für den Link.
Gerne geschehen hihi :)
> Aus dem Link:
> "Hier werden nicht nur reines Raytracing vorgeführt, sondern auch Beispiele
> für Hybrid-Rendering, also beispielsweise der Mischung von Rasterisierung
> und Raytracing."
>
> Ja, es ist eben ein Hybrid-Rendering, ich bin von 3d-grafiken ausgegangen,
> die vollständig mit Raytracing berechnet werden, in echtzeit natürlich!
> Ohne Tricks und Vereinfachungen, die beim Rasterizing eben eingesetzt
> werden.
>
> Aber naja, ich sag mal es wird der tag kommen, da gibt es speziallisierte
> Raytracing-3D-Grakas, mit denen man vielleicht noch versucht alte spiele
> mit Rasterizing-Emulator zu spielen. ;)
Mh keine Ahnung. Hab nur mal von Nvidia so ne Demo von Crysis in angeblich Echtzeit Raytracing über deren GPU gesehen! ^^
War hier so ein Video auf Golem, wo man bei so einer Pressevorführung dann sah, wie da so eine Demo in riesig (da über Beamer) ablief :)
>Ich hoffe jemand weis mehr von der Nutzbarkeit von Grakas für GPGPU und rotzt hier ein >paar Links rein, ich habe nähmlich schonmal etwas darüber gelesen, weis halt nur nicht >wo. :D
Es ist ind er Tat so dass man eine Grafikkarte mit der entspr. Library fast genauso wie eine normale Applikation programmieren kann - man muss sich lediglich angewöhnen andere Datentypen zu benutzen und nur innerhalb bestimmter Strukturen überhaupt auf der GPU zu rechnen aber prinzipiell gibt es keine Einschränkung und man kann absolut Alles auf der GPU berechnen und : Ja, auch Raytracing (wenn nicht sogar "GERADE Raytracing") geht auf diese Art u. Weise Bedeutend schneller.
OK, also es würde möglich sein alle Applikationen auf der Graka auszuführen, aber es heißt eben nicht das durch die Graka automatisch alles schneller wird.
Da aber eben eine Graka zig Stream-Prozessoren hat für parallele Datenstromberechnungen hat und Raytracing ein sogenanntes "Embarassingly Parallel Problem" ist, also superdupergut parallelisierbar ohne nennenswerten seriellen, nicht parallelisierbaren Rest, müsste es ja dann alles kein Problem sein, denn es geht ja scheinbar alles, wie du sagtest, und umso parallelisierter desto besser. Wieso wird dann in der PC-Spiele-Industrie immer noch rumgetrickst anstatt geraytracet? Ist die Leistung der Grakas immer noch nicht so weit? Oder das Raytracig ist noch nicht reif genug für Spiele?
Husare schrieb:
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> OK, also es würde möglich sein alle Applikationen auf der Graka
> auszuführen, aber es heißt eben nicht das durch die Graka automatisch alles
> schneller wird.
> Da aber eben eine Graka zig Stream-Prozessoren hat für parallele
> Datenstromberechnungen hat und Raytracing ein sogenanntes "Embarassingly
> Parallel Problem" ist, also superdupergut parallelisierbar ohne
> nennenswerten seriellen, nicht parallelisierbaren Rest, müsste es ja dann
> alles kein Problem sein, denn es geht ja scheinbar alles, wie du sagtest,
> und umso parallelisierter desto besser. Wieso wird dann in der
> PC-Spiele-Industrie immer noch rumgetrickst anstatt geraytracet? Ist die
> Leistung der Grakas immer noch nicht so weit? Oder das Raytracig ist noch
> nicht reif genug für Spiele?
Leider beides :(
Es ist was anderes, Effekte über Raytracing zu programmieren, als wenn du jetzt ein Spiel mit Raytracing programmierst. Beim Spiel kannst du dich nämlich frei bewegen und dann müssen noch Clipping Abfragen, Physik und andere Dinge her, die ja auch noch berücksichtigt werden müssen ^^
Leider ruckelte die Raytracing Ship Demo von Nvidia auch noch "leicht" (ein Rucken) und die Karten müssen noch ein bisschen mehr wachsen :)
Zumal ja noch lange nicht jeder das Geld für so eine Performante (und Stromfressende Karte xD) hat! :)
Es wird noch etwas dauern, bis es zum Massenmedium werden kann und auch für Games gereift ist (also Standard wird) ^^
*schmol*
Husare schrieb:
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> *schmol*
Ja ich weis, Raytracing wäre das Tor zur absoluten grafischen Perfektion und sogut wie grenzenloser grafischer Freiheit! *.*
Ich freu mich schon auf die Zukunft mit Raytracing und lebensnahen Grafiken! :D
Ach, du sprichst mir aus der Seele. *träum*
EDIT: Habe mich übrigens mal endlich registriert, wenn du dich wunderst. Hat ja nur 4 Jahre oder mehr gebraucht. :D
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.10 14:32 durch Husare.
Husare schrieb:
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> Ach, du sprichst mir aus der Seele. *träum*
>
> EDIT: Habe mich übrigens mal endlich registriert, wenn du dich wunderst.
> Hat ja nur 4 Jahre oder mehr gebraucht. :D
Das freut! *g*
Immerhin kann dich jetzt niemand mehr faken und das bedeutet ja auch schon mal was! :)
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