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Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

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  1. Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor NeverDefeated 26.05.12 - 16:07

    Wenn die GEMA wirklich Interesse an der Ergreifung und Verurteilung von Raubkopierern hätte, dann könnte sie sich eine Menge Mitarbeiter, Anwälte, Lobbyisten etc. sparen.

    Ein einfaches Kopfgeld für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung eines Raubkopierers führen würde reichen.

    Was meint ihr wohl, wie lange sich die Raukopierer hierzulande noch sicher fühlen könnten, wenn sie selbst von Freunden, die gerade Geld brauchen und überhaupt jedem der sie in der Öffentlichkeit illegales Material auf Handy, Tablet und Laptop ansehen sieht und sich sein Einkommen aufbessern möchte "verpfiffen" werden können?

    Da verschwindet bei den Raubkopierern dann das dümmliche Grinsen darüber, sich den neuesten Hollywood-Filmmüll zur Massenverblödung vor der Premiere ansehen zu können und weicht einer hoffentlich heilsamen Paranoia.

    Dummerweise möchte die GEMA aber garnicht, dass die Raubkopierer gefasst werden, da es mit dem Versiegen der Datenströme durch illegale Downloads im Internet und dem Quasi-Wegfall der Privatkopie (die meisten Datenträger sind mittlerweile kopiergeschützt und ein Privatanwender kann sein Recht auf Privatkopie garnicht mehr wahrnehmen, da er sich durch Umgehen oder Brechen des Kopierschutzes strafbar machen würde) dann sehr schwer würde die Gebühren auf "Kopiergeräte" und Datenträger aufrecht zu erhalten, aus denen sich der ganze Apparat der Verwertungsgesellschaften heute speist. Die wären schön blöd ernsthaft Jagt auf Leute zu machen, die hunderte bis tausende Raubkopien pro Jahr für jeden Provider sichtbar über ihren Internetanschluss "saugen". Damit würden sie sich ihr eigenes "Geschäftsmodell" zerstören.

    Die zeigen lieber Jahr für Jahr auf die Datenströme im Internet und erhöhen die Gebühren auf Datenträger und auf alles was sie für Kopiergeräte halten, welche eigentlich dazu gedacht waren VERLUSTE DURCH DAS RECHT AUF PRIVATKOPIE abzufedern. Diese Gebührenerhöhungen dürfte ein Richter der klar bei Verstand ist eigentlich überhaupt nicht als rechtens betiteln, da die Menge der wirklichen Privatkopien schon deshalb ständig sinkt, weil man legal dank Kopierschutz kaum in der Lage ist eine Privatkopie überhaupt noch zu erstellen.

    Die GEMA selbst sagt, dass immer weniger Datenträger verkauft werden, weil alle Welt sich Raubkopien aus dem Internet zieht. Wenn also immer weniger Konsumenten Original-Datenträger kaufen und zudem, dank Kopierschutz, keine legalen Privatkopien mehr davon erstellen können, wie kann es dann sein, dass die Gebühren auf Kopiergeräte und Datenträger steigen sollen, wenn es doch augenscheinlich kaum noch legale Privatkopien gibt für die rechtmässig Gebühren verlangt werden können?

    Die Gebühren dienen doch angeblich nur zum Auffangen möglicher Verluste durch LEGALE PRIVATKOPIEN, die ja offensichtlich selbst laut GEMA eher weniger werden, und nicht zum Ausgleich der Verluste durch aus dem Internet heruntergeladene RAUBKOPIEN, die nämlich verboten sind und für die es somit keine allgemeine "Volksbestrafung" durch Gebühren auf Datenträgern und Kopiergeräten geben dürfte, da diese Gebühren dann jeden Konsumenten zu einem Raubkopierer stempeln würden.

    Sollten die GEMA-Gebühren also in Wirklichkeit deshalb ständig erhöht und auf immer mehr Datenträger und Geräte ausgeweitet werden, weil immer mehr Leute illegal RAUBKOPIEN aus dem Internet laden, die GEMA für die RAUBKOPIEN Schadensersatz sehen will und dafür auch unbescholtene Bürger zur Kasse bittet und diese damit quasi als Raubkopierer verleumdet, dann sollten diese verleumdeten Bürger vielleicht mal an die deutschen Gerichte herantreten und die GEMA wegen dieser Verleumdung verklagen.

    Ich habe schon wegen der Malwareproblematik keinerlei Raubkopien auf meinen Rechnern/Datenträgern und ich sähe es als Beleidigung und Verleumdung meiner Person an, wenn mich die GEMA mit den Gebühren die ich in Deutschland für eine SD-Karte für meine Kamera zahle (und auf die ich lediglich meine SELBSTGESCHOSSENEN Fotos bzw. Videos aufnehme) zum Raubkopierer stempelt.

    Wie hättet Ihr es denn nun gerne, liebe GEMA? Sind die Gebühren rechtmässig und nur zum Ausgleich der immer weniger werdenden legalen Privatkopien gedacht oder verunglimpft Ihr alle unbescholtene Bürger indem Ihr sie pauschal als Raubkopierer verleumdet und sie für ein Verbrechen Strafe zahlen lasst, welches sie nicht begangen haben?

    Im ersten Fall müsstet Ihr die Gebühren eher senken, im zweiten Fall wandert Ihr vor Gericht, da Ihr Euch Euren Schadensersatz bei den wirklichen Straftätern, sprich den Raubkopierern holen müsstet und nicht illegalerweise ein ganzes Volk "in Sippenhaft" nehmen und für die Verbrechen einzelner zahlen lassen könnt.

    Wie wäre es Euch also genehm?

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  2. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor SSD 26.05.12 - 17:39

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die GEMA selbst sagt, dass immer weniger Datenträger verkauft werden,
    > weil alle Welt sich Raubkopien aus dem Internet zieht. Wenn also immer
    > weniger Konsumenten Original-Datenträger kaufen und zudem, dank
    > Kopierschutz, keine legalen Privatkopien mehr davon erstellen können, wie
    > kann es dann sein, dass die Gebühren auf Kopiergeräte und Datenträger
    > steigen sollen, wenn es doch augenscheinlich kaum noch legale Privatkopien
    > gibt für die rechtmässig Gebühren verlangt werden können?
    Mit Privatkopie ist ja nicht "eine Kopie eines Datenträgers" gemeint afaik, sondern vielmehr "eine Kopie einer urheberrechtlich geschützten Software".
    Daher hat die Privatkopie imho auch nicht recht viel mit verkauften Datenträgern zu tun. Denn ob ich jetzt einen Film online kaufe und meinem Freund gebe oder eine DVD kaufe und dann den Film meinem Freund gebe, bleibt letzlich egal - beides ist eine Privatkopie.

    hmm
    Auch wenn ich privat den Inhalt für mich selbst auf mehreren Datenträgern habe, ist es eine Privatkopie, nicht?
    (ausgenommen Sicherungskopien)

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  3. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor NeverDefeated 26.05.12 - 21:45

    SSD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Privatkopie ist ja nicht "eine Kopie eines Datenträgers" gemeint afaik,
    > sondern vielmehr "eine Kopie einer urheberrechtlich geschützten Software".
    > Daher hat die Privatkopie imho auch nicht recht viel mit verkauften
    > Datenträgern zu tun. Denn ob ich jetzt einen Film online kaufe und meinem
    > Freund gebe oder eine DVD kaufe und dann den Film meinem Freund gebe,
    > bleibt letzlich egal - beides ist eine Privatkopie.

    Ich denke, dass die GEMA eine gekaufte und heruntergeladene Kopie einer Audio-CD oder DVD/Blueray in die gleiche Statistik einträgt wie einen im Laden als "Hardware" erworbenen Original-Datenträger gleichen Inhalts. Wenn sie daher davon sprechen, dass die Menge der abgesetzten Datenträger bzw. Kopien rückläufig ist, schliesst das Kopien, die über legale Download-Verkaufsportale abgesetzt wurden definitiv mit ein.

    Ein berechtigter Einwand könnte aber sein, dass es möglicherweise ja immer noch Menschen gibt, die sich urheberrechtsgeschützte Inhalte legal aus dem Fernsehen oder dem Rundfunk/Internetradios aufnehmen. Aber der Anteil dieser Leute wird auch nicht wirklich gewachsen sein, da sowas Zeit kostet und ich von einem Bekannten zudem gehört habe, dass im Free-TV viele Filme nur in einer stark zusammengeschnittenen/gekürzten Version zur Ausstrahlung kommen. Der Bekannte nannte damals den Film "Bloodsport" als Beispiel, aus dessen Kampfszenen, obwohl er damals um 23 Uhr ausgestrahlt wurde, derart grosse Teile entfernt wurden, dass man nicht einmal mehr erraten konnte, was in der fehlenden Szene wohl passiert sein muss. Mein Bekannter ist Kampfsportler und meinte da wären Szenen gewesen, wo einer der Käpfer den Fuss zu einem Drehtritt eindreht, dann ein Schnitt und die Kämpfer standen 5 Meter voneinander entfernt auf der Matte und einer blutete. Toll. Sowas nimmt doch keiner freiwillig aus dem Fernsehen auf und selbst wenn jemand sowas mal aufnimmt, so hat er heutzutage vorher schon zehnfach die Gebühren dafür an die Verwertungsgesellschaften entrichtet. Wo eine ganze Familie früher mit dem Kauf ihres einen Videorecorders nur einmal und niedrigere Gebühren an die Verwertungegesellschaften für die damit möglichen Fernsehaufnahmen von geschütztem Material entrichtete, hat heute eine Einzelperson gleich diverse Aufnahmegeräte in PCs, Laptops, Standalone-Recordern etc. für die Gebühren gezahlt wurden und zahlt zudem noch für alle Speichermedien Abgaben. Da ich kaum glaube, dass ein einzelner heute in 24 Stunden mit seinem ganzen Gerätepark mehr Inhalte konsumieren kann als eine ganze Familie vor 20 Jahren besteht da keine Verhältnismässigkeit zu den gezahlten Gebühren mehr.

    Selbst den dümmsten Konsumenten drängt sich der Eindruck auf, dass einfach alles auf Teufel komm raus mit Gebühren belegt wird, egal ob es überhaupt zum Kopieren/Speichern urheberrechtlich geschützten Material genutzt wird oder nicht. Welcher Raubkopierer nutzt wohl seine teuren SD-Karten um darauf urheberrechtlich geschützte Filme oder Musik-CDs zu lagern? Die Dinger steckt man in die eigene Foto- oder Videokamera, speichert die selbstgemachten Filme und Fotos darauf und kopiert die Karten auf den Rechner um, wenn man sie vollgefilmt bzw. -fotografiert hat. Ich glaube nicht, dass irgendein Raubkopierer auf der Welt je auf die Idee gekommen ist sich einen Sack voll SD-Karten zu kaufen und sich pro raubkopierter DVD eine 8GB-SD-Karte in die Ecke zu legen um jedesmal Karten-DJ zu spielen, wenn er etwas davon ansehen möchte.

    Aber halt, die Gebühren werden ja angeblich nur für die vielzitierte Privatkopie eingetrieben und nicht für Raubkopien. Also sehen wir und den Fall mal an:

    Eine legale Privatkopie, so er denn noch einen nicht kopiergeschützten Original-Datenträger mit urheberrechtsgeschütztem Inhalt finden würde den er legal kopieren darf, würde ebenfalls niemand auf einer SD-Karte sichern, weil so eine Karte viel zu teuer und zu unpraktisch zur Lagerung eines Hollywood-Schundfilms wäre. Sorry, aber wie die GEMA Gebühren auf SD-Karten durchgedrückt bekommen hat ist mir ein Rätsel. Sind die Entscheider in den Instanzen, die sowas genehmigen müssen alle Hirntod? Kein Mensch, nicht mal die von ihrem Filmkonsum verblödeten Raubkopierer, nutzen teure SD-Karten oder USB-Sticks um ihre Schund-Filme oder ihre Schund-Musik zu lagern.

    > hmm
    > Auch wenn ich privat den Inhalt für mich selbst auf mehreren Datenträgern
    > habe, ist es eine Privatkopie, nicht?
    > (ausgenommen Sicherungskopien)

    Je nachdem was es für Daten sind und welcher Verwertungsverein dafür zuständig ist gelten da andere Bestimmungen. Ich speichere mittlerweile die Sicherungskopien meiner ausschliesslich im Original-Karton gekauften und im Schrank stehenden Software auf verschlüsselten Datenträgern, weil ich es entgültig leid bin mich für jede einzelne Software mit dieser Frage zu beschäftigen und so eben niemand nachhalten kann, ob überhaupt eine Sicherungskopie existiert. Wenn ich den Herstellern die Zeit allein mit meinem früheren Stundenlohn in Rechnung stellen würde, die ich schon damals im Job auf ihre dämlichen Aktivierungsszenarien und Lizenzrechtsspielereien verballert habe, dann hätten die mir die meiste Software schenken und noch etwas draufzahlen müssen.

    Privat arbeite ich daran die letzten verbliebenen Kaufprogramme, die mittlerweile bei mir wenigstens auf Linux und nicht mehr auf Windows laufen auch noch gegen freie Software zu ersetzen und mich nie wieder mit irgendwelchem Aktivierungskrampf befassen zu müssen. Ich habe Rechner mit persönlichen Daten, die nie das Internet sehen werden und bei denen ist es die Hölle auf Erden bei jedem Hardware-/Mainboardupgrade die Software wieder zum Laufen zu bekommen, die eigentlich über das Internet aktiviert werden muss. Ich mache drei Kreuze, wenn ich die ganzen Regalmeter an Kaufsoftware irgendwann packen und in meinen offenen Kamin feuern kann, weil ich nichts mehr davon brauche, da ich für alles bessere Open-Source-Programme gefunden habe.

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  4. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor L_Starkiller 26.05.12 - 21:59

    Deine Wut gegen die GEMA kann ich noch verstehen. Aber bist du sicher, dass du mit "verpfeiffen" und "Paranoia" erzeugen nicht ein komplett falsches Fass aufmachst?

    Auf der einen Seite muss man natürlich fragen, warum nicht auch Falschparker verpfeiffen und jene, die ab und zu kiffen. Auf der anderen Seite kenne ich keine Gesellschaft, in der Bürger systematisch andere Bürger verpfiffen haben und die trotzdem freiheitlich genannt werden kann. Hier drängen sich vielmehr dunkle Gegenbeispiele auf.

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  5. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor NeverDefeated 26.05.12 - 23:16

    L_Starkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Wut gegen die GEMA kann ich noch verstehen. Aber bist du sicher, dass
    > du mit "verpfeiffen" und "Paranoia" erzeugen nicht ein komplett falsches
    > Fass aufmachst?

    Oh, ich hege keine Wut gegen die GEMA. Die versuchen nur das maximal mögliche Kapital für ihre Clientel und ihre Mitarbeiter aus der Situation zu schlagen, wie jedes Unternehmen das tun würde. Was mich stört ist, dass die Politik und die Gerichte, die ja eigentlich die Interessen der unbescholtenen Bürger und Steuerzahler schützen müssten diesem Anspruch offenbar in keinster Weise nachkommen.

    Mich würde mal interessieren, ob die mit dieser Problematik befassten Politiker überhaupt schon realisiert haben, dass es eine legale Privatkopie von einem kopiergeschützten Datenträger (und kopiergeschützt sind heute nahezu alle Datenträger mit urheberrechtlich geschütztem Inhalt) heutzutage faktisch nicht mehr gibt. Auch legale Kopien aus dem Fernsehen und Radio gibt es weit weniger als noch vor 10-15 Jahren. Zudem gucken viele Leute weit weniger Filme als früher, weil sie sich in ihrer Freizeit eher in sozialen Netzen oder eben in Blogs und Kommentarforen austoben oder irgendwelche Online-Spiele spielen.

    Die ganze Datenbasis auf der die GEMA ihr Gebührengebilde aufsetzen könnte stimmt also für die heutige Zeit vorne und hinten nicht mehr, da sich Leben und Interessen der Leute gewandelt haben. Wenn unsere Politiker der GEMA auch nur eine Sekunde glauben, dass die privaten "Raubkopierer" Deutschlands auch nur 10% der Filme auf ihren Festplatten kaufen würden, wenn sie sie nicht anders kriegen könnten, dann wären sie noch naiver als ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausmalen könnte.


    > Auf der einen Seite muss man natürlich fragen, warum nicht auch
    > Falschparker verpfeiffen und jene, die ab und zu kiffen. Auf der anderen
    > Seite kenne ich keine Gesellschaft, in der Bürger systematisch andere
    > Bürger verpfiffen haben und die trotzdem freiheitlich genannt werden kann.
    > Hier drängen sich vielmehr dunkle Gegenbeispiele auf.

    Ein Falschparker bittet aber auch nicht jedem Bundesbürger dreist für sein Vergehen zur Kasse. Im Gegenteil: Wenn er erwischt wird zahlt er sogar etwas in den Haushalt ein. Da die Raubkopierer (auch wenn weder GEMA noch Politik das zugeben wollen) indirekt für die immer höheren und auf immer mehr technische Geräte und Datenträger aufgeschlagenen Gebühren verantwortlich sind, ziehen die auch Leuten wie mir, die mit ihren illegalen Machenschaften nichts am Hut haben und nur 16TB Sport und Urlaubsvideos auf ihren Platten speichern wollen beim Kauf der Datenträger Geld aus der Tasche. D.h. diese Raubkopierer bestehlen mich indirekt durch die Verwertungsgesellschaften, damit sie einen finanziellen Vorteil haben bzw. ihre Filmmüll und ihre Schund-Musik nicht selber bezahlen müssen. Das ist eine Unverschämtheit und gehört angezeigt wie jeder andere Diebstahl.

    Leute die ab und zu kiffen ziehen höchstens den Krankenkassenbeitragszahlern das Geld aus der Tasche, wenn sie durch ihren Drogenkonsum krank werden sollten und die Krankenkasse ihre Behandlungen zahlen muss. Hier sind aber rauchende, alkoholtrinkende, übergewichtige und sich ungesund ernährende Leute ein weit grösserer Kostenfaktor als Kiffer. Solange wir uns nicht entschliessen diese Risikogruppen aus der Krankenkasse zu werfen, wenn sie ihre Lebensgewohnheiten nicht ändern, brauchen wir über Repressalien für Gelegenheitskiffer nicht nachzudenken.

    Was die freie Gesellschaft anbelangt, so ist ein Einzelner in einer Gesellschaft nur dann frei zu tun und zu lassen was er will, solange er anderen damit nicht schadet bzw. deren Freiheit zu seinem eigenen Vorteil beschränkt. Raubkopierer tun aber genau das: Weil sie den Hals von ihrem Entertainment-Schund nicht voll genug bekommen können, werden Steuergelder aller Bürger für Palamentsdebatten und Gerichtsurteile im Bezug auf Urheberrecht und GEMA-Gebühren verschwendet. Zusätzlich greift die GEMA jedem Bürger in die Tasche, der Datenträger und Geräte für einen ganz anderen Zweck als der Speicherung von legalen Privat- oder illegalen Raubkopien verwendet. Wer einen Raubkopierer "verpfeifft" hilft damit also der Gesellschaft, da er auf lange Sicht die Kosten für das friedliche Zusammenleben aller senkt.

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  6. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor L_Starkiller 27.05.12 - 10:16

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich stimme dir zu, wenn du schreibst, dass das Gebührenmodell der GEMA überholt ist - das gilt für viele Modelle, weil man die Lebensrealität eines digitalen Zeitalters (ist jetzt etwas hoch gegriffen) natürlich nicht vorausahnen konnte.

    Ich glaube allerdings nicht, dass heute weniger Filme gesehen werden als "früher". Denn dann muss ich fragen, wann früher genau gewesen sein soll. Als es noch VHS gab? Oder sogar noch davor?

    Natürlich bitten auch Falschparker den Bundesbürger zur Kasse. Wenn wir keine Falschparker hätten und auch keine Geschwindigkeitsübertreter bräuchten wir viel weniger Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei. Vor allem, wenn man sich gegenseitig anschwärzen könnte. Da könnte man sicherlich einiges Geld sparen (die Frage nach der folgenden Arbeitslosigkeit lasse ich außen vor).

    Bei den Kiffern verhält es sich ähnlich. Wenn wir sie alle anschwärzen würden, bräuchten wir viele Polizisten weniger, Zollbeamte auch und auch der eine oder andere Richter hätte weniger zu tun. Wir würden also bares Geld sparen. Sollen wir deswegen alle verpfeiffen? Ich finde es gut, dass du auch "rauchende, alkoholtrinkende, übergewichtige und sich ungesund ernährende Leute" erwähnst. Sie alle liegen uns mit ihren Gewohnheiten auf der Tasche. Das ist zwar nicht illegal - aber vielleicht kann man sie trotzdem irgendwie zwingen, gesünder zu leben und so den Geldbeutel aller zu entlasten? (Der letzte Satz ist natürlich Ironie).

    Ich will eigentlich nur zeigen, dass man an vielen Stellen Druck ausüben könnte, um für die Gesamtgesellschaft Kosten zu sparen. Und darum finde ich es stark übertrieben die Raubkopierer und deren Nutznießer zu verpfeiffen.

    Ich stimme deiner Definition einer freien Gesellschaft vollkommen zu ("Was die freie Gesellschaft anbelangt, so ist ein Einzelner in einer Gesellschaft nur dann frei zu tun und zu lassen was er will, solange er anderen damit nicht schadet bzw. deren Freiheit zu seinem eigenen Vorteil beschränkt.") Aber die Definition ist unvollständig, bzw. es steckt implizit drin, was ich noch exlpizit ergänzen möchte: Die eigene Freiheit darf eingeschränkt werden, wenn es dazu dient, die Freiheit aller zu steigern (das könnte ungefähr von John Rawls stammen). Von daher finde ich es gut, wenn die Freiheit zu verpfeiffen und Paranoia zu erzeugen eingeschränkt wird.

    Ich hoffe, ich habe deutlich machen können, dass wenn man anfängt andere zu verpfeiffen, man nicht bei den Raubkopierern Halt machen kann (weil es eben noch andere Möglichkeiten gibt, zum eigenen Vorteil auf Kosten der Gemeinschaft zu leben) und dann sollte eigentlich klar sein, dass die Möglichkeit, frei von Verfolgung und Paranoia leben zu können über deiner Freiheit stehen sollte, kein zusätzliches Geld für GEMA-Gebühren zu zahlen. Deine Forderung macht aus einer freien Gesellschaft mit kleinen Mängeln eine unfreie Gesellschaft.

    Und mal ganz ehrlich: wenn du Zeit, Geld (d.h. die Möglichkeit) und den Ehrgeiz hast, 16 TB an privaten Sport- und Urlaubsvideos zu speichern, dann dürften ein paar Euro GEMA-Gebühren kaum ins Gewicht fallen. Ich habe das mal laienhaft durchgerechnet, dabei habe ich angenommen, dass 1 Stunde Material in FullHD rund 4GB einnimmt. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, kommst du somit auf rund 4000 Stunden Material oder 166 Tage nur eigene Sport- und Urlaubsvideos sehen.

    Wie lange muss man in Urlaube fahren, um so viel Material zusammen zu bekommen?

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  7. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor SSD 27.05.12 - 11:57

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Auf der einen Seite muss man natürlich fragen, warum nicht auch
    > > Falschparker verpfeiffen und jene, die ab und zu kiffen. Auf der anderen
    > > Seite kenne ich keine Gesellschaft, in der Bürger systematisch andere
    > > Bürger verpfiffen haben und die trotzdem freiheitlich genannt werden
    > kann.
    > > Hier drängen sich vielmehr dunkle Gegenbeispiele auf.
    >
    > Ein Falschparker bittet aber auch nicht jedem Bundesbürger dreist für sein
    > Vergehen zur Kasse.
    Klar tun sie das (im übertragenen Sinne zumindest) - wäre es sonst eine Ordnungswidrigkeit?

    > Im Gegenteil: Wenn er erwischt wird zahlt er sogar
    > etwas in den Haushalt ein.
    Wer vorsätzlich und wiederholt eine Straftat begeht, tut dies meist nicht, um den Staatshaushalt aufzubessern, sondern zu seinem eigenen Vorteil.
    Würde sich das Vorgehen des Kriminellen nicht lohnen, würde er es nicht tun, oder?
    Nur wenn sich der Kriminelle damit ins eigene Fleisch schneidet, ist er, wie von dir dargestellt, mitunter ein Menschenfreund.
    Davon aber auszugehen ist absurd, nicht?

    > Leute die ab und zu kiffen ziehen höchstens den
    > Krankenkassenbeitragszahlern das Geld aus der Tasche, wenn sie durch ihren
    > Drogenkonsum krank werden sollten und die Krankenkasse ihre Behandlungen
    > zahlen muss. Hier sind aber rauchende, alkoholtrinkende, übergewichtige und
    > sich ungesund ernährende Leute ein weit grösserer Kostenfaktor als Kiffer.
    > Solange wir uns nicht entschliessen diese Risikogruppen aus der
    > Krankenkasse zu werfen, wenn sie ihre Lebensgewohnheiten nicht ändern,
    > brauchen wir über Repressalien für Gelegenheitskiffer nicht nachzudenken.
    Dieser Argumentation kann ich nicht folgen. Wie kann Folgendes zutreffen:
    Solange wir A nicht tun, können wir auch nicht B tun.
    ... unter der Voraussetztung, dass B ähnlich und kleiner wie A ist?

    Also wenn du mich fragst, dann ist ein Anreizsystem, das die Menschen in die richtige Richtung lenkt, der richtige Weg (d.h. Belohnungen für jene, die die Krankenkasse wahrscheinlich weniger zur Kasse bitten oder Strafen für die gegensätzliche Personengruppe).
    Denkansätze dazu liefert die Gemeinwohl-Ökonomie.

    > Was die freie Gesellschaft anbelangt, so ist ein Einzelner in einer
    > Gesellschaft nur dann frei zu tun und zu lassen was er will, solange er
    > anderen damit nicht schadet bzw. deren Freiheit zu seinem eigenen Vorteil
    > beschränkt. Raubkopierer tun aber genau das: Weil sie den Hals von ihrem
    > Entertainment-Schund nicht voll genug bekommen können, werden Steuergelder
    > aller Bürger für Palamentsdebatten und Gerichtsurteile im Bezug auf
    > Urheberrecht und GEMA-Gebühren verschwendet. Zusätzlich greift die GEMA
    > jedem Bürger in die Tasche, der Datenträger und Geräte für einen ganz
    > anderen Zweck als der Speicherung von legalen Privat- oder illegalen
    > Raubkopien verwendet. Wer einen Raubkopierer "verpfeifft" hilft damit also
    > der Gesellschaft, da er auf lange Sicht die Kosten für das friedliche
    > Zusammenleben aller senkt.
    Ich denke, das stimmt prinzipiell so.
    Es stellt sich nur die Frage, ob sich dein Vorschlag auch tatsächlich in der Praxis bewähren würde.

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  8. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor SSD 27.05.12 - 13:51

    L_Starkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den Kiffern verhält es sich ähnlich. Wenn wir sie alle anschwärzen
    > würden, bräuchten wir viele Polizisten weniger, Zollbeamte auch und auch
    > der eine oder andere Richter hätte weniger zu tun. Wir würden also bares
    > Geld sparen. Sollen wir deswegen alle verpfeiffen? Ich finde es gut, dass
    > du auch "rauchende, alkoholtrinkende, übergewichtige und sich ungesund
    > ernährende Leute" erwähnst. Sie alle liegen uns mit ihren Gewohnheiten auf
    > der Tasche. Das ist zwar nicht illegal - aber vielleicht kann man sie
    > trotzdem irgendwie zwingen, gesünder zu leben und so den Geldbeutel aller
    > zu entlasten? (Der letzte Satz ist natürlich Ironie).
    Wieso ist das ironisch gemeint?

    > Ich will eigentlich nur zeigen, dass man an vielen Stellen Druck ausüben
    > könnte, um für die Gesamtgesellschaft Kosten zu sparen. Und darum finde ich
    > es stark übertrieben die Raubkopierer und deren Nutznießer zu verpfeiffen.
    Das verstehe ich auch nicht.
    Auch hier wieder: Wie kann Folgendes zutreffen:
    Solange wir A nicht tun, können [bzw sollen] wir auch nicht B tun.
    ... unter der Voraussetztung, dass B ähnlich und kleiner wie A ist?

    > Ich stimme deiner Definition einer freien Gesellschaft vollkommen zu ("Was
    > die freie Gesellschaft anbelangt, so ist ein Einzelner in einer
    > Gesellschaft nur dann frei zu tun und zu lassen was er will, solange er
    > anderen damit nicht schadet bzw. deren Freiheit zu seinem eigenen Vorteil
    > beschränkt.") Aber die Definition ist unvollständig, bzw. es steckt
    > implizit drin, was ich noch exlpizit ergänzen möchte: Die eigene Freiheit
    > darf eingeschränkt werden, wenn es dazu dient, die Freiheit aller zu
    > steigern (das könnte ungefähr von John Rawls stammen). Von daher finde ich
    > es gut, wenn die Freiheit zu verpfeiffen und Paranoia zu erzeugen
    > eingeschränkt wird.
    Und welche Freiheit wird erhöht?
    "Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben."
    (Charles de Montesquieu)

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  9. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor ID51248 28.05.12 - 11:38

    Die erlaubte Privatkopie wurde eingeführt, weil die Privatsphäre ein schützenswerter Bereich ist. Die Privatsphäre zu überwachen, nur um solche Kopien zu verhindern, wäre unverhältnismäßig. Also erlaubte man Privatkopien.

    Damit die Künstler bei erlaubten Privatkopien nicht völlig leer ausgingen, hat man auf Kassetten, etc. eine Abgabe erhoben. Es geht bei der GEMA-Gebühr also gar nicht um illegale Kopien.

    Die GEMA interessiert sich nicht für Raubkopien.

    Wer vielleicht ein Interesse an Strafverfolgung haben könnte, sind die Verwertungsgesellschaften. Die Privatsphäre ist aber noch immer ein schützenswertes Gut. Deshalb wird eine Staatsanwaltschaft bei Hinweisen auf private Raubkopien gewöhnlich keine Beschlagnahmung des Handy oder eine Hausdurchsuchung veranlassen.

    Die Verwertungsgesellschaften würde ein solches Kopfgeld folglich nichts bringen, weil eine Hausdurchsuchung mit Beschlagnahme gewöhnlich nicht wegen Verdacht auf Bagatelldelikte durchgeführt wird.

    Grüße
    Sascha

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  10. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor L_Starkiller 28.05.12 - 13:34

    Hast du eine Quelle für diese Aussage: "Die erlaubte Privatkopie wurde eingeführt, weil die Privatsphäre ein schützenswerter Bereich ist."

    "Da eine Kontrolle der Haushalte nicht durchsetzbar war, wurde vom Gesetzgeber die legale Privatkopie eingeräumt. " (http://de.wikipedia.org/wiki/Privatkopie#Einschr.C3.A4nkungen_der_Privatkopie)

    Ich glaube in diesem Zitat geht es weniger um die Privatsphäre als schützenswertes Gut und mehr um die praktische Machbarkeit. Jemand eine andere Idee?

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  11. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor Captain 28.05.12 - 14:44

    früher hiess sowas Blockwart...

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  12. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor lear 28.05.12 - 18:11

    Wer hat denn bitte den Satz verfaßt?

    Der Schutz der Privatsphäre wurde und wird in D. aus Art. 2.1 GG iVm. Art 1.1 GG abgeleitet. Die Wohnung ist dur Art. 13 GG, die Kommunikation durch Art. 10 GG geschützt.

    Wer immer versucht da was "durchzusetzen" versucht Verfassungsbruch. So einfach ist das. Und nein: die GEMA Gebühr hat keinen Bezug zu "Raubkopien" - da kann man ich gerne hinkonstruieren was man will, aber dafür gibt es keine belastbaren Begründungen. (Und das ist unserem "Unbesiegten" Amateur-IM hier auch schon öfter nahegelegt worden)

    Die Frage, warum dann die Gebühren erhöht werden ist ganz einfach beantwortet: "Weil sie es können!" Die ZPÜ muß keine Gründe angeben, hat zunächst auch keinen Grund angegeben und als sie es doch getan haben, war der ("bessere Kompressionsverfahren") an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

    Die GEMA behält ("offiziell") 14% der Einnahmen (2010 ¤9Mrd) in ihren klebrigen Fingern (normalerweise gelten 4%-6% Verwaltungsgebühren als Maximalwert, je nach Branche) - der Rest geht in einem völlig intransparenten Verfahren zum größten Teil (zwei Drittel - 65%!) an ihre 5% "ordentlichen" Mitglieder (gut knapp 3500 Personen, die Satzung sorgt effektiv dafür, das der Club unter sich bleibt) die ebenfalls die volle Kontrolle über die Verteilung der GEMA Gelder und sonstige Vorgänge in dem Verein haben. (Der mit 85% größte Teil der "angeschlossenen" GEMA Mitglieder sieht übrigens nur rund 20% der Gelder - nach benanntem 14% "Verwaltungskostenanteil")

    Gesichert ist die GEMA in ihrer Monopolstellung durch einen Beispiellosen Fall von Beweislastumkehr ("GEMA Vermutung") der die faktisch zur (zahlenden, aber NICHT ordentlichen) Mitgliedschaft in der GEMA zwingt, wenn Du in diesem Land irgendwie veröffentlichen (und sei es ein Konzert in der Dorfkneipe) willst (versuch' mal, ein "Gemafreies" Konzert aufzuziehen - das machst Du so schnell nicht wieder, denn Du mußt für alles *beweisen*, daß es keine GEMA Verbindung gibt - normalerweise gilt der Grundsatz, daß derjenige der fordert auch beweisen muß.)

    Wer im Ernst glaubt, der Haufen würde da irgendwie auf irgendwas verzichten, selbst wenn Raubmörderkopierer standrechtlich erschossen würden (warum auch - "Raubkopien" sind nicht die Legitimation der Gebühren; ich bin mir sicher die Verwertungsgesellschaften würden darauf mehr als jeder andere pochen wenn gesichert wäre, daß "Raubkopien" nicht -mehr- stattfinden), der möge sich bitte zu den Ursprüngen der GEMA, ihren ordentlichen Mitgliedern, ihrer Verwaltung (evtl. Überschneidungen ...), ihren Satzungen etc. erkundigen.

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  13. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor ID51248 28.05.12 - 19:29

    Ich denke, mein Satz und der aus der Wikipedia sollen in etwa das gleiche Ausdrücken.

    Praktisch ist es ja durchaus möglich, dass Beamte stichprobenartig Wohnungen durchsuchen und alles verdächtige Beschlagnahmen. In faschistischen Regimes geht das ja auch. "Nicht durchsetzbar" heißt für mich daher "nicht durchsetzbar in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz".

    Grüße
    Sascha

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  14. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor burzum 28.05.12 - 20:22

    NeverDefeated schrieb:
    ------------------------------
    > Was meint ihr wohl, wie lange sich die Raukopierer hierzulande noch sicher
    > fühlen könnten, wenn sie selbst von Freunden, die gerade Geld brauchen und
    > überhaupt jedem der sie in der Öffentlichkeit illegales Material auf Handy,
    > Tablet und Laptop ansehen sieht und sich sein Einkommen aufbessern möchte
    > "verpfiffen" werden können?

    Bravo, Denunziantentum zum Wohle irgendwelcher Raubritter fördern, ich muß kotzen...

    :-{

    Wie wäre es lieber mit dem Verbot solcher abartigen Selbstbedienungsläden und Methoden?

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

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  15. Re: Warum kein Kopfgeld auf Raubkopierer von der GEMA?

    Autor SSD 29.05.12 - 00:08

    ID51248 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht bei der GEMA-Gebühr also gar nicht um illegale Kopien.
    Direkt oder offiziell natürlich nicht, jedoch denke ich schon, dass indirekte Zusammenhänge wahrscheinlich sind.

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  16. Re: Sehr gute Idee

    Autor Anonymer Nutzer 29.05.12 - 06:36

    leider nur mit Bezug zum ersten Abschnitt:

    Kopfgeld auf Raubkopierer - Hinweise zur Ergreifung

    Wer oder was ist ein Raubkopierer?
    Nach wessen Ansichten soll hier gehandelt werden?
    Denen dieser Verwertungsgesellschaften?

    Super, weil ich habe da noch einige auf meiner Abschussliste und wenn ich mit der Zerstörung jener auch noch Kohle machen kann, um so besser.

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