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Eine Frage, die man wohl nicht beantwortet bekommt

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  1. Eine Frage, die man wohl nicht beantwortet bekommt

    Autor Crapple 25.05.12 - 06:49

    Was mich (und wohl auch andere) mal interessieren würde, wie hoch die gesamten Einnahmen aus Urheberabgaben bezüglich Hardware denn so sind. Wenn die GEMA
    z.B. für Smartphones > 8GB Speicher 36.- EUR Zwangsabgaben verlangt, dann
    wären das 2011 bei 14,6 Million verkauften Smartphones 525,6 Millionen EUR gewesen. Und wer hat sich 2011 schon ein Smartphone gekauft, das WENIGER als 8GB Speicher hat? Genau, kein normal denkender Mensch mehr. Daher also über eine halbe Milliarde EUR mit NUR den Smartphoneverkäufen!

    2012 prognostiziert BITKOM (ich trau diesem Verein kein Spucker weit, aber was soll's) ca. 16 Millionen Smartphoneverkäufe, was dann schon 576 Millionen EUR wären und das in nur einem Jahr mit nur einer einzigen Gerätekategorie! Dazu kommen noch "Peanuts" wie USB-Sticks dazu, die 2011 mit 13,8 Millionen Stück und somit mit 1,38 Millionen EUR Zwangsabgaben zu Buche schlagen. Also, Smartphone- plus USB-Stickverkäufe im Jahr 2011 sind demnach ALLEINE schon 539,4 Millionen EUR! Und wie hier im Forum schon ein User mit einer Liste von Geräten, bei denen eine Zwangsabgabe fällig ist, aufgezeigt hat, kann sich wohl jeder vorstellen, wie viel bei diesen Abzockern jährlich in's Konto eintrudelt. Und jetzt wollen die tatsächlich eine 1850-prozentige Erhöhung für USB-Sticks und Speicherkarten einführen?! Auch wenn's die ZPÜ ist, ich unterscheide da schon lange nicht mehr.

    Übrigends, das einzige, womit die GEMA rüberwächst, ist deren bekackte Bilanz bezüglich Tonträger, Onlinegeschäft u.s.w. Insgesamt auch hier satte 825,5 Millionen im Jahr 2011.
    http://www.presseportal.de/pm/35830/2215307/gema-bilanz-des-geschaeftsjahres-2011
    Und wenn man dann noch das geheime Finanzierungsumverteilungssystem der GEMA miteinbezieht, wird einem auch klar, wieso ein gewisser Bohlen & Co. vor lauter Kohle aus allen Nähten platzen.

    Noch eine Frage - glaubt auch nur einer von euch, dass da alles bei den Künstlern ankommt? Ich ROFL dann schon mal im Voraus!

    ------------------------------------
    "Das Korrektiv der seit Jahren praktizierten Marktüberschwemmung der Musikindustrie, u. a. verursacht durch Talentshows und der Möglichkeit, mit nur einem Computer alles produzieren zu können, heist Musikpiraterie. Was nach der Schlacht übrig bleibt, sind Musiker."

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  2. Re: Eine Frage, die man wohl nicht beantwortet bekommt

    Autor DY 25.05.12 - 09:19

    Du sprichst es genau an,
    die Rechteinhaber haben es geschafft nicht mehr auf Tonträgereinnahmen angewiesen zu sein. Eine Zwangskultursteuer. Genau wie die GEZ für alle eine Zwangsstaatsfernsehabgabe ist.

    Bald wird vielen Gewahr wo unser Staatssystem hinläuft.

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  3. Re: Eine Frage, die man wohl nicht beantwortet bekommt

    Autor AdmiralAckbar 25.05.12 - 09:37

    Ja es ist wirklich schade das man ein solchen Institut wie GEMA soviel Rechte gibt, aber Verantwortung in Form von Transparenz muss sie nicht wirklich tragen, nur zum Teil.
    Was Einnahmen im einzelnen betrifft sowie die einzelnen Ausgaben und was ich noch Interessant finden würde, die Gehälter und Angestelltenzahl ohne Namen mit Ausnahme beim Vorstand.

    Ähnliches wünsche ich mir auch von der GEZ, Diese veröffentlicht aber auch grob schon mal die Einnahme und wie es an einzelne Sender verteilt wird (Wieso muss jeder für Radio Bremen zahlen...)

    GEMA Umsatz

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