1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › WD Black: 5 Millimeter dünne…

Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: Zwangsangemeldet 15.02.13 - 02:13

    Ich meine, gibt es dann bei einer solchen Festplatte /dev/sda und /dev/sdb, oder sind das dann automatisch als 2 Partitionen (die sich womöglich nicht mal ändern lassen), /dev/sda1 für den Flash-Speicher und /dev/sda2 für die HDD?

    Letzteres wäre blöd...könnte man auf den beiden Partitionen dann evtl. noch logische Laufwerke einrichten?

    24GB ist ja schon weit mehr als man für ein normales System inkl. Anwendungen braucht, zumindest ist das bei den Debian-Derivaten so, und ich bezweifle, dass es bei Arch oder Redhats etc. sonderlich anders ist. Also hätte man die komplette SSD für / und für den SWAP-space, und die HDD dann für /home. Wäre sinnvoll, aber man muss die SSD partitionieren und eine SWAP-Partition darauf erstellen können.

    Am besten wäre es, wenn dieses Gerät als 2 unterschiedliche Laufwerke, also z.B. /dev/sda und /dev/sdb erkannt werden würden.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: elgooG 15.02.13 - 08:05

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine, gibt es dann bei einer solchen Festplatte /dev/sda und /dev/sdb,
    > oder sind das dann automatisch als 2 Partitionen (die sich womöglich nicht
    > mal ändern lassen), /dev/sda1 für den Flash-Speicher und /dev/sda2 für die
    > HDD?
    >
    > Letzteres wäre blöd...könnte man auf den beiden Partitionen dann evtl. noch
    > logische Laufwerke einrichten?
    >
    > 24GB ist ja schon weit mehr als man für ein normales System inkl.
    > Anwendungen braucht, zumindest ist das bei den Debian-Derivaten so, und ich
    > bezweifle, dass es bei Arch oder Redhats etc. sonderlich anders ist. Also
    > hätte man die komplette SSD für / und für den SWAP-space, und die HDD dann
    > für /home. Wäre sinnvoll, aber man muss die SSD partitionieren und eine
    > SWAP-Partition darauf erstellen können.
    >
    > Am besten wäre es, wenn dieses Gerät als 2 unterschiedliche Laufwerke, also
    > z.B. /dev/sda und /dev/sdb erkannt werden würden.

    Leider noch immer anhängig vom Hersteller. Es gibt keine richtigen Standards dafür bzw. auch keine wirklich perfekte Lösung.

    Wie der Artikel erwähnt, wird die Seagate-Platte transparent eingehängt, das heißt dein System bekommt nur die eigentliche Platte zu sehen, nicht aber den Flashspeicher.

    Bei Apples Fusiondrive ist es dagegen ein einziger zusammenhängender Speicher, als wären beide Laufwerke nur ein einziges Laufwerk. Ein Treiber verschiebt hier Daten ständig von der SSD auf die Festplatte, wenn die SSD voller wird bzw. häufig verwendete Dateien werden auf die SSD verschoben.

    Western Digital scheint bei dieser Platte auf einen eigenen propritären Treiber zu setzen, der das Ganze zusammenhält und die SSD ausblendet. Unter Linux sieht man sicher beide Speicher wie zwei separate Laufwerke, wie es zB bei den Fake-RAIDs der Fall ist.

    Außerdem gibt es bereits länger unzählige Ultrabooks (zB von Samsung) die das auch wie WD machen, dabei aber auf physich getrennte Laufwerke + Treiber setzen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: Zwangsangemeldet 15.02.13 - 09:51

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider noch immer anhängig vom Hersteller. Es gibt keine richtigen
    > Standards dafür bzw. auch keine wirklich perfekte Lösung.
    Naja, die perfekte Lösung wäre, das Teil als 2 getrennte Laufwerke anzuzeigen. Um den Rest soll sich das OS/der Treiber kümmern.

    > Wie der Artikel erwähnt, wird die Seagate-Platte transparent eingehängt,
    > das heißt dein System bekommt nur die eigentliche Platte zu sehen, nicht
    > aber den Flashspeicher.
    Das wäre ja unsinnig...

    > Bei Apples Fusiondrive ist es dagegen ein einziger zusammenhängender
    > Speicher, als wären beide Laufwerke nur ein einziges Laufwerk. Ein Treiber
    > verschiebt hier Daten ständig von der SSD auf die Festplatte, wenn die SSD
    > voller wird bzw. häufig verwendete Dateien werden auf die SSD verschoben.
    Da müsste man darauf vertrauen, dass die Apple-Hardware da was sinnvolles macht. Da lassen sich sicher keine Parameter wie "cachyness" o.ä. einstellen...

    > Unter
    > Linux sieht man sicher beide Speicher wie zwei separate Laufwerke, wie es
    Das klingt doch perfekt! So kann man ein schnelles System + Swap auf der SSD installieren, und die große HDD als Datenspeicher einhängen. Genau so soll es doch sein...

    > Außerdem gibt es bereits länger unzählige Ultrabooks (zB von Samsung) die
    > das auch wie WD machen, dabei aber auf physich getrennte Laufwerke +
    > Treiber setzen.
    Das wäre aus Platzspargründen Unsinn. Hab ich in meinem Thinkpad auch, und dabei geht mir das optische Laufwerk verloren (was ich aber auch nicht so oft brauche).

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: simonweiler 15.02.13 - 12:32

    Swap auf der SSD ist keine gute Idee... SSDs sind extrem schnell bei Lesevorgängen und können dir so den Anwendungs- und Betriebssystemstart erheblich verschnellern. Aber Schreibvorgänge dauern ewig und sind auch nicht gut für die Technik. Und Swap-Partitionen werden natürlich ständig neu beschrieben, das ist sicherlich keine soo gute Lösung.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: Zwangsangemeldet 15.02.13 - 13:46

    Prinzipiell stimme ich Dir zu, allerdings ist meine Swap-Partition bei 6GB RAM meist nur mit wenigen MB belegt. Ich nehme nicht an, dass diese Platte für den Servereinsatz gedacht ist. Und obwohl ich in meinem System mit 2 Laufwerken die Swap-Partition auch auf der HDD habe, so habe ich in einem anderen Rechner, der nur eine SSD (und sogar viel weniger RAM) hat, auch eine Swap-Partition angelegt. Denn selbst beim Schreiben sind die meisten SSDs heutzutage noch viel schneller, als jede HDD.
    Wie gesagt, im normalen (Desktop-/Laptop-)Betrieb sind die Schreibzugriffe auf die Swap-Partition von der Menge her längst nicht so viele, dass es z.B. dafür ausreichen würde, die vom Hersteller angesetzten Betriebsdauer zu überschreiten oder auch nur zu erreichen.
    Klar gibt es Ausnahmen bei entsprechenden Anwendungen, aber dann weiß man das auch und richtet Swap eben auf der HDD ein.
    Und was sollen denn dann die ganzen Windows-User sagen, wo die SSD explizit als "Cache" genutzt wird, also dauernd beschrieben werden dürfte? Wenn eine SSD das aushält, dann sollte (bei normaler swappiness) die Nutzung einer Swap-Partition kein Problem sein.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: JTR 15.02.13 - 19:15

    Ich habe so eine schon von Seagate oder wem auch immer. Den Flash siehst du gar nicht, der dient quasi als Puffer und die Logik der Festplatte bestimmt anhand von Zugriffen etc. was dort drin ist oder dort auch wieder verschwindet. Weder braucht das OS das zu unterstützen, noch braucht es Treiber noch musst du dich als Benutzer darum kümmern. Es funktioniert einfach, und zwar spürbar gegenüber einer normalen HDD, und fertig!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: Zwangsangemeldet 15.02.13 - 19:39

    Das wäre mir ein bisschen zu wenig Kontrolle.

    Ich meine, ein normales Desktop-System belegt inklusive Anwendungen meist weniger als 6GB Speicher, und wird auch nur selten überschrieben, nämlich nur dann wenn die Paketverwaltung updates meldet, oder wenn man ein neues Programm dazu installiert.

    Ich wüsste nicht, weshalb, außer als Backup was regelmäßig mittels Cronjob aktualisiert wird, wenn es Änderungen gibt, das System nicht komplett und für alle Zeit auf der SSD liegen sollte, und gar nicht die HDD zu belegen braucht. Wenn man einzelne Verzeichnisse hat, die mehr Speicherplatz brauchen, wie z.B. gerne mal /var oder auch nur irgend ein Unterverzeichnis von /var, dann kann man dafür ja immernoch auf der Festplatte eine extra-Partition anlegen und die dann dort einhängen. /tmp würde ich auch von der SSD weg, evtl. auf eine RAM-Disk umbiegen etc...

    Der Vorteil dabei ist: Es lässt sich sehr gut tunen. Nachteil: Man muss es halt erst mal einrichten. Aber zumindest die Ubuntu-Derivate haben in ihrem graphischen Installer ein partitionierungswerkzeug, was das sehr stark vereinfacht.

    Zudem ist es bei der Seagate-Platte dann wohl auch so, dass als gesamter Speicherplatz nur derjenige auf der HDD angegeben wird, also die SSD als Cache nicht dazugerechnet wird, was ja auch nicht sinnvoll wäre. Dennoch ist so ein transparentes caching in meinen Augen fragwürdig. Das kann man für Festplattenzugriffe im RAM machen, und wird ja auch so gemacht, aber die Daten auf der SSD sind ja nicht flüchtig, und zudem ist das ja ein Speicher wo man viele Schreibzugriffe möglichst vermeiden will. Das widerspricht irgendwie dem Gedanken eines Cache Speichers, der ja dauernd wieder überschrieben wird.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Wie wird so ein Hybridlaufwerk im System erkannt?

    Autor: Moe479 17.02.13 - 22:33

    naja ... was am meisten gelesen wird ist dort gut aufgehoben, wenn die hdd noch nen mirror der dateien hält um so besser ...zb. die grafikpakte vom lieblingspiel und so schreibempfindlich sind aktuelle ssds schon lange nicht mehr, viele benutzen sie als disks fürs system und die oft genutzten programme, da gibt es oft auch updates ... wöchentlich ...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

Stuxnet lässt grüßen: Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
Stuxnet lässt grüßen
Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
  1. Kaspersky Lab Cyberwaffe Regin griff Mobilfunk-Basisstationen an
  2. Sicherheitslücke BND will Zero Day Exploits einkaufen
  3. Malware Europol will Backdoors gegen Cyberkriminelle nutzen

  1. Gift Trading: Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele
    Gift Trading
    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

    Mit dem System Steam Trade können nicht nur Gegenstände aus Spielen gehandelt werden, sondern auch ganze Titel. Da Steam-Betreiber Valve dabei wohl oft betrogen wurde, gibt es nun neue Vorschriften: Nur ein Spiel, das eine bestimmte Zeit beim Käufer blieb, kann weitergetauscht werden.

  2. Fluggastdaten: EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen
    Fluggastdaten
    EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen

    Vorabcheck beim EuGH: Das Gericht soll nach dem Willen des EU-Parlaments prüfen, ob der geplante Austausch der Fluggastdaten mit Kanada rechtens ist. Dies könnte Signalwirkung für andere Abkommen haben.

  3. LLGO: Go-Compiler auf Basis von LLVM
    LLGO
    Go-Compiler auf Basis von LLVM

    Der auf LLVM basierende Go-Compiler LLGo soll offiziell Teil des Compiler-Projekts werden. Damit könnten Programmierer für die Sprache drei Compiler mit jeweils unterschiedlichen Grundlagen verwenden.


  1. 19:17

  2. 18:38

  3. 17:54

  4. 17:33

  5. 16:56

  6. 16:47

  7. 16:11

  8. 15:38