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Wo soll das Softwarproblem sein?

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  1. Wo soll das Softwarproblem sein?

    Autor: Casandro 15.11.12 - 07:24

    Es gibt doch einen Fortran Compiler, damit lässt sich 99,999% der Software aus dem HPC-Bereich kompilieren. Gut er ist nicht frei, aber das kommt sicher auch noch.

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  2. Re: Wo soll das Softwarproblem sein?

    Autor: m.lettrich 19.11.12 - 08:08

    Das Problem ist, dass du die Anwendungen zwar zum laufen kriegst aber der code halt 0 auf die Hardware optimiert ist, vor allem auf Struktur und Hierarchie der Caches, was bei massiv parallelen Berechnungen unglaubliche Performance bringt.
    Im HPC Bereich werden Anwendungen direkt auf die Hardware zugeschnitten auf der sie laufen müssen.
    Hier bei uns am LRZ läuft der ältere HBL2 trotzdem weiter obwohl wir den SUPERMUC haben, weil Anwendungen auf die neue Maschine vernünftig portiert werdern müssen um wirklich höhere Geschwindigkeiten zu erlangen. Crosscompilierter Code würde vermutlich auf der neuen Kiste bei gleicher Menge Kernen schneller laufen.

    Trotzdem glaube ich das vor allem Physiker/Chemiker sich sehr darüber freuen werden was Intel hier vorstellt. Für Molekulardynamik stelle ich mir die Intelkarte sehr interessant vor - für das lösen von LGS oder für Matrixmultiplikation ist die Karte hingegen deutlich weniger interessant. Die stupiden Rechnungen kriegen GPUs durch die schiere Masse an Kernen wieder schneller hin.

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