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  5. › 70 statt 50 Jahre…

Ein Mal arbeiten, immer kassieren

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  1. Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Rost 31.10.12 - 20:27

    Kein schlechtes Geschäftsmodell. Kein Wunder, daß die Bereitschaft Geld für diese Werke auszugeben so gering ist, denn das hat schon mehr als nur einen Beigeschmack von Nassauertum.

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  2. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: hubie 31.10.12 - 23:21

    Was redest du da? Schon mal verglichen mit normalem Einkommen? Wie schwer ist es bitte einen Hit zu produzieren? Ja genau, sehr schwer. Und deshalb soll es denen, die es schaffen (und somit tausende, wenn nicht millionen andere anspornen es ihnen gleichzutun) auch vergönnt davon zu profitieren. Es gibt genügend Wege vergünstigt oder "umsonst" an solche Werke heranzukommen.

    Allerdings halte ich 50 Jahre auch für ausreichend oO, bis dahin is man ja schon reich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.12 23:22 durch hubie.

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  3. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Feuerfred 01.11.12 - 07:15

    hubie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schwer ist es bitte einen Hit zu produzieren?

    Wenn ich das Radio anschalte und höre, wie die das wort "Hit" für das Gedudel vergewaltigen, kommt mir der Verdacht, dass es so schwer nicht sein kann. Ist ja nicht so, dass der Beat sich recht häufig ähnelt und man locker erkennen sollte, dass das Zeug schnell am Fließband zusammengekloppt wird.

    Die Schutzfristverlängerung ist für mich eher ein Zugeständnis an die Plattenfirmen. Anstatt daran zu schrauben hätte man mal den Anteil für die "Künstler" und Songwriter (immerhin die wahren Urheber) erhöhen sollen.

    Die Politik ist wieder mal käuflich. Nicht umsonst gibt es "Beratungshonorare" für einige Politiker, die sich in wenigen Jahren mal eben im Bereich einiger Millionen ¤ bewegen. ;-)

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  4. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Catbert 01.11.12 - 07:58

    Feuerfred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hubie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie schwer ist es bitte einen Hit zu produzieren?
    >
    > Wenn ich das Radio anschalte und höre, wie die das wort "Hit" für das
    > Gedudel vergewaltigen, kommt mir der Verdacht, dass es so schwer nicht sein
    > kann. Ist ja nicht so, dass der Beat sich recht häufig ähnelt und man
    > locker erkennen sollte, dass das Zeug schnell am Fließband zusammengekloppt
    > wird.

    Das denken vermutlich 100.000 andere "Künstler" auch und floppen damit grandios. Eigentlich ein Grund den Verwertungstypen viel zu bezahlen weil scheinbar verdienen die sich ja nach wie vor eine goldene Nase damit weil sie es schaffen das Gedudel als Hit zu verkaufen, ergo: exzellenter Vertrieb und ausgezeichnetes Marketing und weniger "künstlerische" Tätigkeit.

    > Die Schutzfristverlängerung ist für mich eher ein Zugeständnis an die
    > Plattenfirmen. Anstatt daran zu schrauben hätte man mal den Anteil für die
    > "Künstler" und Songwriter (immerhin die wahren Urheber) erhöhen sollen.

    Hm, aber die "Künstler und Songwriter" bauen das Gedudel doch schnell zusammen? Das kann ich auch und meinen Freunden auf Facebook kann ich das auch schnell erzählen und zum Download anbieten, ein Hit wird das aber sehr wahrscheinlich trotzdem niemals.

    > Die Politik ist wieder mal käuflich. Nicht umsonst gibt es
    > "Beratungshonorare" für einige Politiker, die sich in wenigen Jahren mal
    > eben im Bereich einiger Millionen ¤ bewegen. ;-)

    Hm, normalerweise bezahlen die Politiker doch Firmen und Leute von Firmen die sie beraten und deren Beratung sie dann folgen. Normalerweise sollte man es gut heißen das es auch andersrum geht, also das Politiker dafür bezahlt werden Großkonzerne zu beraten und dort Vorträge zu halten und vielleicht so das Management der Unternehmen zu etwas bringt was gut für alle ist. Gerade beim aktuell exponiertestem Beispiel Steinbrück ist das eine gute Sache da der Mann, im Vergleich zu vielen anderen Vollpfosten in seiner Partei, einige gute Ideen zur Lösung unser Finanzmarktprobleme und zusätzlich maßgeblich auch bei den Hartz-Reformen mitgearbeitet hat und somit auch mitverantwortlich für die aktuell gute Position Deutschlands ist.

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  5. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Aerouge 01.11.12 - 10:01

    Catbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm, normalerweise bezahlen die Politiker doch Firmen und Leute von Firmen
    > die sie beraten und deren Beratung sie dann folgen. Normalerweise sollte
    > man es gut heißen das es auch andersrum geht, also das Politiker dafür
    > bezahlt werden Großkonzerne zu beraten und dort Vorträge zu halten und
    > vielleicht so das Management der Unternehmen zu etwas bringt was gut für
    > alle ist. Gerade beim aktuell exponiertestem Beispiel Steinbrück ist das
    > eine gute Sache da der Mann, im Vergleich zu vielen anderen Vollpfosten in
    > seiner Partei, einige gute Ideen zur Lösung unser Finanzmarktprobleme und
    > zusätzlich maßgeblich auch bei den Hartz-Reformen mitgearbeitet hat und
    > somit auch mitverantwortlich für die aktuell gute Position Deutschlands
    > ist.

    Not sure if trolling or really really stupid....

    Glaubst du ernsthaft das ein Politiker eine Firma "berät"? Das wird eher so aussehen: "Herr X... wir haben da einen Gesetzesentwurf verfasst der unsere Firmeninteressen, dem Gemeinwohl zugegen, durchsetzt. Bitte kommen Sie doch mal und "beraten" uns dazu. Wird auch gut bezahlt :-)"

    Ich sehe es so, das es Politikern verboten sein sollte neben ihren "Diäten" noch irgendwelche anderen Einkünfte zu erzielen oder Sachleistungen oder sonstige Vergünstigungen anzunehmen ... wir hatten da mal vor kurzem so nen Bundespräsidenten der das auch nicht so ernst nahm. Zum einen wird so die Käuflichkeit der Politiker reduziert und zum anderen erwarte ich von Politikern NICHT das die irgendwelche Firmen beraten sondern Politik im Sinne des Geminwohls betreiben.

    Und zurück zum Artikel: die Schutzfristen jetzt auf 70 Jahre raufdrehen ist in meinen Augen NICHT gemeinwohlfördernd. Das Argument "Ach die Armen alternden Künstler brauchen auch ihre Einkünfte" lasse ich bei diesen Fristen nicht gelten. Wenn ich mit 15 Jahren einen Welthit gelandet habe und 50 Jahre daran verdiene bin ich 65... sprich im Renteneintrittsalter. Wenn ich als Selbstständiger in den 50 Jahren nichts für den Ruhestand auf Seite geschafft habe leb dann ich von Harz IV. Aber als armer Musiker der zu letzt vor 50 Jahren was geleistet hat bin ich ein gesetzlich geschützter Bezugsempfänger? Wobei die wenigsten Musiker mit 15 ihre größten Hits haben... naja ausser Justin Bieber vielleicht ;-)

    Mit 70 Jahren Schutzfrist sind die Lebenserwartungen der meisten Menschen die nicht mit 10 Jahren ihre Hits haben in den meisten Fällen überschritten. Sprich das ist mal wieder ein Gesetz GEGEN das Volk zu Gunsten der Plattenfirmen...

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  6. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Eheran 01.11.12 - 10:29

    Die 50/70 Jahre gelten erst ab Tod des Künstlers.
    Zu lebzeiten hat er zu jeder Zeit immer alle Rechte.

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  7. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: lisgoem8 01.11.12 - 12:17

    Feuerfred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hubie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >...
    > Die Politik ist wieder mal käuflich. Nicht umsonst gibt es

    wieder? Sorry, dem wiederspreche. Immer noch ^^ Sie war es und wird es immer sein. Selbst die Grünen. Das hat man an "Ginsengwurzel" gesehen. Als er begann, topfit. Durch die vielen Lobbyessen* usw. wurde er aber schnell wie so ein Fussballmanager.

    *: Sicher auch in den Brieftasche

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  8. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Jakelandiar 01.11.12 - 12:41

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 50/70 Jahre gelten erst ab Tod des Künstlers.
    > Zu lebzeiten hat er zu jeder Zeit immer alle Rechte.

    Nein.

    "Bislang konnten Künstler 50 Jahre nach der ersten Veröffentlichung ihre Rechte auswerten"

    Erster Absatz. Da muss der Künstler nicht erst sterben für.

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  9. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Eheran 01.11.12 - 14:39

    Das ist Unsinn.
    Siehe §64 UrhG.

    http://dejure.org/gesetze/UrhG/64.html

    > Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers.

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  10. Re: Ein Mal arbeiten, immer kassieren

    Autor: Jakelandiar 02.11.12 - 13:18

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Unsinn.
    > Siehe §64 UrhG.
    >
    > dejure.org
    >
    > > Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers.

    Vielleicht solltest du nochmal den Artikel lesen und darüber nachdenken was du da schreibst.

    Du gibst das AKTUELLE Urheberrecht wieder. Das soll aber geändert werden. Darum geht es doch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.12 13:22 durch Jakelandiar.

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