Menschen die vor wenigen Tagen ACTA, SOPA und PIPA noch für tschechische Eissorten gehalten haben, fühlen ihren netzpolitischen Enthusiasmus erwachen.
Ein paar Fakten über den ACTA-Alarmismus gibt es hier: http://bit.ly/zR1iyR Dort kann auch gern der original ACTA-Text nachgelesen werden. So geheim ist der gar nicht!
>[l] Ich stolperte gerade über diesen Blogpost über ACTA, der im Wesentlichen sagt: was habt ihr denn, die ganzen schlimmen ACTA-Forderungen haben wir doch eh schon im Gesetz, das betrifft uns doch gar nicht. Ich sehe das ganz anders. Die ACTA-Hysterie ist ein perfekter Moment, um mal unsere Gesetze kritisch anzugucken und mal die ganzen üblen Passagen wieder zurückzurollen. Wir haben jetzt die Chance, wenn wir genug Unmut im Volk generiert kriegen, da mal ein Gegengewicht zur im Allgemeinen deutlich überlegenen Contentmafia-Lobby zu schaffen, und die Politiker darauf hinzuweisen, dass sie von UNS gewählt werden, nicht von der Contentmafia. Jetzt ist der Zeitpunkt, die ganzen unsäglichen Urheberrechtsgesetz-Körbe zurückzurollen. Jetzt ist der Zeitpunkt, das Verfolgen von Filesharern zu stoppen. Jetzt haben wir endlich eine ordentliche Debatte zu dem Thema. Jetzt sollten wir die Gelegenheit nutzen, um das Pendel wieder deutlich in Richtung Bevölkerung zurückschlagen zu lassen. Solange die mit ihren Gängelgesetzen durchkommen, werden die sich nie mit uns an einen Tisch setzen, um über ein Zukunftsmodell wie die Kulturwertmark zu reden. Erinnert euch daran, dass die Weihnachtsbaumindustrie mehr Umsatz macht als die Musikindustrie. Wir lassen uns von der Weihnachtsbaumindustrie nicht die Gesetze schreiben, und so sollten wir es auch mit der Musikindustrie halten.
>Update: Ach Mist, das stimmt nicht mehr mit den Weihnachtsbäumen. Die Weihnachtsbaumbranche musste wegen der Globalisierung große Einbußen hinnehmen. Halbwegs aktuelle Zahlen sind wohl 1,7 Milliarden Jahresumsatz für die Musikindustrie und 2,95 Milliarden Euro für Miele. Müller Milch: 2,3 Milliarden.
Quelle:http://blog.fefe.de/?ts=b1ce8871
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