Ich finde es immer wieder erschreckend wie intransparent unsere "Demokratie" ist. In Amerika hat man wenigstens ansatzweise versucht mit dem "Freedom of Information Act" Zugriff auf die ganzen internen Papiere zu erhalten aber hier in Europa wird man nur müde belächelt wenn man mal wissen will wer was wo gesagt hat, damit ein Gesetzentwurf zustande kommt.
In Europa wird es auch endlich Zeit das LÜCKENLOS alle Verhandlungen offengelegt werden. Nur im Extremfall bei KONKRETEN und SPEZIFISCHEN Anlässen zur inneren Sicherheit und beim Militär darf es Geheimhaltung geben.
Aber bei den Verhandlungen über Steuergesetze, Strafgesetze, etc. *DARF* es einfach nicht sein, dass diese hinter verschlossenen Türen durchgeführt werden und erst recht nicht, dass die daraus resultierenden Dokumente geheim gehalten werden.
Dadurch wird es doch EINDEUTIG, dass hier gegen den Bürger gearbeitet wird. Anders sollte man wohl keine Probleme damit haben auch unfertige Entwürfe zu veröffentlichen.
In Deutschland werden wir das eh nicht erleben, dafür sind hier alle viel zu angepasst und obrigkeitshörig aber auf europäischer Ebene sollte man doch eigentlich denken, dass es noch ein paar mehr Freigeister gibt.
*Full Ack*
100% agree!
und wenn die nicht öffentlich sind warum dann ich?
ich werde mich also mal genauer mit diesem "darkweb" beschäftigen - was die können können wir doch schon lange... *kopfschüttel*
Deine Idee von mehr Transparenz finde ich gut. Wie kommst du aber auf die Idee, dass es in den USA demokratischer/transparenter zugeht als hierzulande? Ich denke damit liegst du falsch, die Geheimhaltung beim ACTA geht übrigens von den USA aus, die sind hier federführend.
Schnarchnase schrieb:
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> Deine Idee von mehr Transparenz finde ich gut. Wie kommst du aber auf die
> Idee, dass es in den USA demokratischer/transparenter zugeht als
> hierzulande? Ich denke damit liegst du falsch, die Geheimhaltung beim ACTA
> geht übrigens von den USA aus, die sind hier federführend.
Es geht nicht wirklich transparenter vor, daher ja auch die Formulierung "wenigstens ansatzweise versucht". Trotzdem ist der Freedom Of Information Act eine gute Sache auch wenn noch LANGE nicht ausreichend genug.
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