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Sollte sowas bestraft werden?

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  1. Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der_Amwallt 27.07.10 - 13:57

    Ich denke die Antwort sollte selbstverständlich "Ja" lauten.

    Die Dokumente sind "geheim", also nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Person, die diese weitergereicht hat, hat seinem Arbeitgeber (und der gesamten Nation damit) vorgelogen er teile diese Meinung. Er hat sich also unter Vorspiegelung falscher tatsachen Zugang zu Material verschafft, zu dem er laut Willen des amerikanschen Volkes keinen Zutritt hätte haben sollen, hätte haben dürfen.

    Es ist ja nun schon hinlänglich diskutiert worden das hier mit diesem Verbrechen Menschenleben akut gefährdet wurden. Nicht nur die Leben von Amerikanern sondern auch von Franzosen, Briten und Deutschen. Eben allen Nationen die Streitkräfte im Rahmen der internationalen Sicherungstruppe in Afghanistan stationiert haben. Und das sind einige tausend Menschenleben die hier willentlich aus niederen Beweggründen heraus Gefährdet worden sind. Meiner Meinung nach könnte man also schon von Vorsatz ausgehen. Zumal versuchter Massenmord kaum fahrlässig sein dürfte.

    Ich denke in Kriegszeiten, und im Krieg befinden wir uns seit nun mehr fast 9 Jahren kann, ja muss das Strafmass im Falle einer Verurteilung lauten: Hinrichtung. Natürlich muss hier ein ordentlicher Prozess vor einem Militärgericht abgehalten werden und aufgrund dieser Verhandlung ein Urteil gefällt werden. Aber wenn man den Verdächtigen mit den geeigneten Methoden überzeugen kann, sich von seinem irrigen Pfad zurück auf den rechten Weg zu orientieren, sollte es eine Leichtigkeit sein ein umfassendes Geständnis als letzte Geste der Wiedergutmachung durch den Täter zu erlangen.

    Danach muss man sich natürlich des Problems Julian Assange's und Wikileaks genauer annehmen. Denn durch diesen und einige vorangegangen Fälle ist ja nun bewiesen das sie nicht nur ein nationales Sicherheitsrisiko für die USA darstellen sondern für alle Nationen der westlichen Welt. Diese Gefahr können, ja dürfen wir nicht länger ungehindert operieren lassen sondern müssen geeignete Massnahmen ergreifen das von ihnen ausgehende Risikopotential zu neutralisieren.

    In diesem Sinne Euer,
    Manfred

  2. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Peterlein 27.07.10 - 14:00

    Hier dein Fisch:

    (Sorry, die Zeit einen ASCII-Fisch zu zeichnen, war es mir nicht wert)

  3. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor katzenpisse 27.07.10 - 14:08

    Der_Amwallt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zu
    > dem er laut Willen des amerikanschen Volkes keinen Zutritt hätte haben
    > sollen, hätte haben dürfen.

    Seit wann ist das Militär das Volk?

  4. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der_Amwallt 27.07.10 - 16:13

    Das Volk unterhaelt das Militaer und macht seine Regeln. Wenn also bestimmte Dokumente nicht zugaenglich sind muss das amerikanische Volk (oder seine Vertreter) das so beschlossen haben.

  5. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor DerRofl 27.07.10 - 16:25

    Tja, das ist genau die Perversion der Demokratie. Das Volk hat die großartige Chance 2-3 mal pro Dekade ein paar "Volksvertreter" zu wählen. Dieses Feigenblatt an demokratischer Legitimation war es dann aber auch schon, gerade zu lächerlich was davon dann alles abgeleitet wird.
    Viele Gesetze und gerade geheimdienstliche sowie militärische Entscheidungen entziehen sich vollkommen dem Willen des "Souveräns".
    Gab es beispielsweise je einen Zeitpunkt wo es eine echte Mehrheit der deutschen Bevölkerung für den Einsatz in Afghanistan gab?

  6. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Leterpein 27.07.10 - 16:35

    Peterlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Sorry, die Zeit einen ASCII-Fisch zu zeichnen, war es mir nicht wert)

    Ist die Zeit einen ASCII-Fisch zu zeichnen nicht viel geringer als zu schreiben "Sorry, die Zeit einen ASCII-Fisch zu zeichnen, war es mir nicht wert"?

  7. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der Kaiser! 27.07.10 - 17:18

    > Sollte sowas bestraft werden? Ich denke die Antwort sollte selbstverständlich "Ja" lauten.

    > Ich denke in Kriegszeiten, und im Krieg befinden wir uns seit nun mehr fast 9 Jahren kann, ja muss das Strafmass im Falle einer Verurteilung lauten: Hinrichtung.
    Du hast ne Macke..

    ___

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  8. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Klaus5 27.07.10 - 17:21

    > die hier willentlich aus niederen Beweggründen heraus Gefährdet worden
    > sind.

    Hier "niedere Beweggründe" zu unterstellen ist sicher unzutreffend

    > Ich denke in Kriegszeiten, und im Krieg befinden wir uns seit nun mehr fast
    > 9 Jahren kann, ja muss das Strafmass im Falle einer Verurteilung lauten:
    > Hinrichtung. Natürlich muss hier ein ordentlicher Prozess vor einem
    > Militärgericht abgehalten werden und aufgrund dieser Verhandlung ein Urteil
    > gefällt werden. Aber wenn man den Verdächtigen mit den geeigneten Methoden
    > überzeugen kann, sich von seinem irrigen Pfad zurück auf den rechten Weg zu
    > orientieren, sollte es eine Leichtigkeit sein ein umfassendes Geständnis
    > als letzte Geste der Wiedergutmachung durch den Täter zu erlangen.
    >
    > Danach muss man sich natürlich des Problems Julian Assange's und Wikileaks
    > genauer annehmen. Denn durch diesen und einige vorangegangen Fälle ist ja
    > nun bewiesen das sie nicht nur ein nationales Sicherheitsrisiko für die USA
    > darstellen sondern für alle Nationen der westlichen Welt. Diese Gefahr
    > können, ja dürfen wir nicht länger ungehindert operieren lassen sondern
    > müssen geeignete Massnahmen ergreifen das von ihnen ausgehende
    > Risikopotential zu neutralisieren.

    Alles das kann gerne geschehen, denn falls hier Menschen mit Charakter am Werk waren haben sie dieses Risiko sicher einkalkuliert und sind zweifelsohne bereit Verantwortung für ihre Tat zu übernehmen, auch in Form der Todesstrafe.

    So funktioniert übrigens Verantwortung, nämlich abzuwägen und notfalls auch gegen Gesetze zu verstoßen, wenn einem das geboten erscheint - das eine ganz konkrete Lehre des 20.Juli 1944.

  9. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der Kaiser! 27.07.10 - 17:22

    > Es ist ja nun schon hinlänglich diskutiert worden das hier mit diesem Verbrechen Menschenleben akut gefährdet wurden. Nicht nur die Leben von Amerikanern sondern auch von Franzosen, Briten und Deutschen.
    Was haben die in erster Instanz da zu suchen??

    > Danach muss man sich natürlich des Problems Julian Assange's und Wikileaks genauer annehmen. Denn durch diesen und einige vorangegangen Fälle ist ja nun bewiesen das sie nicht nur ein nationales Sicherheitsrisiko für die USA darstellen sondern für alle Nationen der westlichen Welt.
    Die USA ist ein nationales Sicherheistrisiko! Keiner hat so viel Terror erzeugt, wie dieses Scheiss Land!!

    ___

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.10 17:25 durch Der Kaiser!.

  10. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der_Amwallt 27.07.10 - 18:10

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben die in erster Instanz da zu suchen??

    Sie sind von den genannten Völkern (oder deren gewählter Vertretung) zur Vertretung ihrer Interessen (nämlich der Wahrung von Sicherheit und Frieden in Afghanistan) dorthin entsendet worden. Das heisst auch die Deutschen haben entschieden, das die Sicherheit und der Frieden in Afghanistan dem Deutschen Volke den Einsatz der Leben ihrer Jugend (der vornehmlich recht jungen Soldatinnen und Soldaten) wert ist.

    > Die USA ist ein nationales Sicherheistrisiko! Keiner hat so viel Terror
    > erzeugt, wie dieses Scheiss Land!!

    Es besteht kein Grund darin hier feindseelig gegen irgendeine Nation zu werden, speziell nicht eine deren gewähltes Oberhaupt erst kürzlich für seine Mühen um Sicherheit und Frieden den Friedensnobelpreis erhalten hat. Die höchste Auszeichnung die ein Mensch für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und gewaltfreie Lösungen erhalten kann.

    Zumal der Antiamerikanismus, der als Meinung in einem freien Land natürlich in (verfassungsrechtlich unbedenklichem Rahmen) akzeptiert werden muss, nichts daran ändert, dass das Instrument "Wikileaks" das Hochverrat in Kriegszeiten nicht nur begünstigt sondern sogar anstiften will genauso neutralisiert werden muss wie seine Urheber, Financiers und Hintermänner.

  11. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der Kaiser! 27.07.10 - 19:42

    > Sie sind von den genannten Völkern (oder deren gewählter Vertretung) zur Vertretung ihrer Interessen (nämlich der Wahrung von Sicherheit und Frieden in Afghanistan) dorthin entsendet worden. Das heisst auch die Deutschen haben entschieden, das die Sicherheit und der Frieden in Afghanistan dem Deutschen Volke den Einsatz der Leben ihrer Jugend (der vornehmlich recht jungen Soldatinnen und Soldaten) wert ist.
    Ich wohne hier, und nicht in Afghanistan. Mit diesen Aktionen wurde dort nur Unruhe gestiftet. Und all die Länder die meinen dort Truppen absetzen, Krieg spielen zu müssen, dienen als Zielscheibe für Racheakte, die unter Umständen direkt auf das Land zurückfallen, aus dem sie entsandt worden sind.

    > Es besteht kein Grund darin hier feindseelig gegen irgendeine Nation zu werden, speziell nicht eine deren gewähltes Oberhaupt erst kürzlich für seine Mühen um Sicherheit und Frieden den Friedensnobelpreis erhalten hat. Die höchste Auszeichnung die ein Mensch für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und gewaltfreie Lösungen erhalten kann.
    Pfft. Wer weiss welche politische Lobby/Agenda dahinter steckt. Diese Preisverleihung war schon bei Al Gore politisch motiviert.

    > Zumal der Antiamerikanismus, der als Meinung in einem freien Land natürlich in (verfassungsrechtlich unbedenklichem Rahmen) akzeptiert werden muss, nichts daran ändert, dass das Instrument "Wikileaks" das Hochverrat in Kriegszeiten nicht nur begünstigt sondern sogar anstiften will genauso _neutralisiert werden muss_ wie seine Urheber, Financiers und Hintermänner.
    Sprich vom töten wenn du töten meinst! Diese Schönrederei gibt mir bei euerm Verein tierisch auf die Nüsse! Geht doch hin und sagt: "Wir gehen hin und töten ein paar Leute!". DAS wäre ehrlich! Und dann guck mal noch wieviele Leute hinter deiner Aktion stehen!

    ___

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    Wie im grossen, so im kleinen.

  12. Re: Sollte sowas bestraft werden?

    Autor Der_Amwallt 27.07.10 - 23:44

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wohne hier, und nicht in Afghanistan. Mit diesen Aktionen wurde dort
    > nur Unruhe gestiftet. Und all die Länder die meinen dort Truppen absetzen,
    > Krieg spielen zu müssen, dienen als Zielscheibe für Racheakte, die unter
    > Umständen direkt auf das Land zurückfallen, aus dem sie entsandt worden
    > sind.

    Du als Deutscher hast doch zugestimmt, als die Regierung, immerhin Deine direkt gewählten Vertreter, Deine Mitbürger in Uniform zum Kampfeinsatz nach Afghanistan geschickt hat um Deine Sicherheit zu gewährleisten. Das ist Deine Entscheidung gewesen, durch Deine Vertreter in der Regierung. Ich bin stolz auf jede und jeden der dort seinen Dienst versieht und ich trauere um jeden Sarg der in die Heimat zurückkommt. Diesen Respekt solltest Du diesen Menschen, die auf Dein Geheiss dort sind, auch zollen. Dort sterben Menschen in Deinem Namen. Das ist kein Spiel. Es macht mich krank wenn bei sowas respektlos von "spielen" gesprochen wird.

    > Pfft. Wer weiss welche politische Lobby/Agenda dahinter steckt. Diese
    > Preisverleihung war schon bei Al Gore politisch motiviert.

    Ist Frieden nicht politisch motiviert? Natürlich bekommen Politiker den Friedensnobelpreis. Denn immerhin entscheiden Sie über Krieg und Frieden. Und die exorbitanten Opfer die Barack Obama zur Wahrung und Verbreitung des Friedens in der Welt gebracht hat, musste einfach honoriert werden. Der Friedensnobelpreis für Obama krönt ein langes Leben erfüllt von dem Streben nach globalem Frieden das seinesgleichen in der Geschichte der Menschheit sucht.

    > Sprich vom töten wenn du töten meinst! Diese Schönrederei gibt mir bei
    > euerm Verein tierisch auf die Nüsse! Geht doch hin und sagt: "Wir gehen hin
    > und töten ein paar Leute!". DAS wäre ehrlich! Und dann guck mal noch
    > wieviele Leute hinter deiner Aktion stehen!

    Welchen "Verein" meinst Du? Und bitte, ich gehe nirgendwohin und töte Menschen. Ich habe lediglich gesagt, das wir als verantwortungsvolle Bürger Massnahmen unterstüzen sollten, die das Risikopotential das von hier desöfter erwähnten externen Einflüssen ausgeht neutralisieren müssen. Ich habe niemals mit einem Wort die physische Beeinträchtigung von irgendwem auch nur im Ansatz erwähnt und ich würde bevorzugen wenn solche Aussagen nicht in meinen Mund gelegt werden. Danke.

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