alles Projekte von irgendwelchen Weltverbesserern.
Ich habe nichts dagegen, dass die Welt durch jeden einzelnen Beitrag (egal wie klein er auch sein mag) etwas besser wird. Aber es gibt Menschen auf dieser Welt, die wollen uns ihre Weltansicht aufzwingen!
Siehe (deutsche) Wikipedia: auf der Hauptseite steht: "Jeder kann mit seinem Wissen beitragen." Ja moment mal! Wird darauf hingewiesen, dass auch nicht jedermanns Wissen erwünscht ist? Resultat: Löschungen von Artikeln.
Auch ein Vorfall aus der Vergangenheit: Eine "Vulva" als Artikel des Tages. Trotz zahlreicher Beschwerden, haben sich die Betreiber dieser Seite dazu entschieden, den Artikel nicht von der Titelseite zu entfernen.
Trotz der pros und contras - Wikipedia ist meiner Meinung nach keine vertrauenswürdige Informationsquelle, höchstens zur Erstinformation (z.B. wenn man mal nicht weiss, was eine Telegabel ist oder so).
Ähnlich ist es da bei Wikileaks. Es ist ein Zeitphänomen mit der falschen Botschaft. Zumal es mit Journalismus wenig zu tun hat, beruht dieses Projekt nur auf Enthüllungen von unethischen Entscheidungen irgendwelcher Organisationen oder Regierungen.
Diese Form des "Fast-Food"-Journalismus, wo nur die Schlagzeile zählt, kennt man schon von anderen Boulevardzeitungen wie Bild oder Hürriyet. Nur mit dem Unterschied: viel paranoider.
Es ist täglich Krieg irgendwo auf der Welt, aber im Netz holt man sich das Kriegsgeschehen direkt ins Arbeitszimmer, egal ob Krieg gegen Terrorismus, gegen die Industrie, eine Diktatur, eine Meinung, einen Gedanken. Nicht lesenswürdig, meiner Meinung nach.
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Ich bin der Ansicht, dass diese Projekte sehr sinnvoll sind. Niemand wird gezwungen, die Angebote zu nutzen und in sofern zwingen sich diese Angebote auch niemandem auf und könnten demjenigen dann ihre Weltsicht aufzwingen.
Wikileaks hat übrigens nicht den Anspruch, journalistisch tätig zu sein. Es veröffentlicht die Dokumente ohne Kommentare oder Bewertungen.
Viel mehr dienen die Infos "richtigen" Journalisten als Quelle für eigene Recherchen und Artikel.
Und ehrlich gesagt: bei dem ganzen Mist, der geheimgehalten wird, muss es auch einen Gegenpol geben.
Den Kopf in den Sand stecken und den Krieg nicht ins Wohnzimmer zu lassen, ist dafür auch keine Lösung. Die Kriege gibt es trotzdem und wenn Du Dir mal das Apache-Video ansiehst, bei dem einfach auf irgendwelche Leute gefeuert wird, wird Dir auch anders. Da bin ich echt froh, dass sowas zumindest rauskommt.
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jedem seine Meinung...
...aber meine Einwände:
Wikileaks mit Wikipedia zu vergleichen...naja.
Deine Kritik zu Wikipedia kann ich nachvollziehen. Es wird viel gelöscht und auch viel Mist geschrieben. Ich denke generell gilt, dass man eine Information in welcher Form auch immer hinterfragen muss und sich Diese auch von anderer Seite bestätigen lässt. Das gilt besonders für das Internet.
Tatsache ist aber auch, dass im Brockhaus viel Falsches steht.
Zu deinem Beispiel mit dem Vulva-Artikel habe ich die entgegengesetzte Meinung: Es beschweren sich immer nur die paar Leute, die ein Problem mit etwas haben. Die, die es nicht stört melden sich nicht. Ich finde es also in Ordnung so einen gut bewerteten Artikel auch auf Seite 1 zu stellen.
Zu Wikileaks:
...hatte nie den Anspruch "Journalismus" zu sein.
Es geht viel mehr um Wahrheitsfindung und den normalen Menschen die Möglichkeit zu geben Informationen selber zu bewerten und nicht auf den vorgefilterten Mist angewiesen zu sein.
Nochmal: Kein Journalismus. Es geht um freie Informationen.
Ich verstehe nicht was paranoid daran ist Informationen zu veröffentlichen.
Soso...ungefilterte Informationen sind also nicht lesenswürdig?
anti-wiki schrieb:
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> alles Projekte von irgendwelchen Weltverbesserern.
>
> Ich habe nichts dagegen, dass die Welt durch jeden einzelnen Beitrag (egal
> wie klein er auch sein mag) etwas besser wird. Aber es gibt Menschen auf
> dieser Welt, die wollen uns ihre Weltansicht aufzwingen!
>
> Siehe (deutsche) Wikipedia: auf der Hauptseite steht: "Jeder kann mit
> seinem Wissen beitragen." Ja moment mal! Wird darauf hingewiesen, dass
> auch nicht jedermanns Wissen erwünscht ist? Resultat: Löschungen von
> Artikeln.
>
> Auch ein Vorfall aus der Vergangenheit: Eine "Vulva" als Artikel des Tages.
> Trotz zahlreicher Beschwerden, haben sich die Betreiber dieser Seite dazu
> entschieden, den Artikel nicht von der Titelseite zu entfernen.
>
> Trotz der pros und contras - Wikipedia ist meiner Meinung nach keine
> vertrauenswürdige Informationsquelle, höchstens zur Erstinformation (z.B.
> wenn man mal nicht weiss, was eine Telegabel ist oder so).
>
> Ähnlich ist es da bei Wikileaks. Es ist ein Zeitphänomen mit der falschen
> Botschaft. Zumal es mit Journalismus wenig zu tun hat, beruht dieses
> Projekt nur auf Enthüllungen von unethischen Entscheidungen irgendwelcher
> Organisationen oder Regierungen.
>
> Diese Form des "Fast-Food"-Journalismus, wo nur die Schlagzeile zählt,
> kennt man schon von anderen Boulevardzeitungen wie Bild oder Hürriyet. Nur
> mit dem Unterschied: viel paranoider.
>
> Es ist täglich Krieg irgendwo auf der Welt, aber im Netz holt man sich das
> Kriegsgeschehen direkt ins Arbeitszimmer, egal ob Krieg gegen Terrorismus,
> gegen die Industrie, eine Diktatur, eine Meinung, einen Gedanken. Nicht
> lesenswürdig, meiner Meinung nach.
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> Zu Wikileaks: ...hatte nie den Anspruch "Journalismus" zu sein. Es geht viel mehr um Wahrheitsfindung und den normalen Menschen die Möglichkeit zu geben Informationen selber zu bewerten und nicht auf den vorgefilterten Mist angewiesen zu sein.
Bei wikileaks wird auch gefiltert (nach Assange Aussage - siehe Spiegel-Interview - hat man sogar bei all den Dokumenten nur die Kontra-USA-Punkte herausgezogen).
> Tatsache ist aber auch, dass im Brockhaus viel Falsches steht.
Na dann mal los, wenn das soviel ist, hast du ja jetzt ne Menge zu erzählen, statt einfach nur so eine leere Phrase in den Raum zu werfen.
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