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Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

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  1. Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor entonjackson 06.02.13 - 11:00

    Deswegen versteh ich nicht:
    1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte

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  2. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor John2k 06.02.13 - 11:09

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen versteh ich nicht:
    > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte

    Natürlich nutzen sich digitale Medien ab. Nicht so wie normale Güter, aber hinsichtlich ihrer Aktualität, Funktionsumfang, Inkompabilität und Kompatibilität. Warum soll man für ein zwei Jahre altes Produkt den Neupreis bezahlen, wenn es schon lange überholt ist? Versuch mal ein Spiel von Diskette auf einem aktuellen Pc zu installieren. Iphone Apps auf Android? Kannste auch vergessen.

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  3. Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 11:11

    Hintergrundinfo: Nun, ich bin wirklich eine Leseratte und zudem spiele ich sehr gerne mal eine Runde (oder zwei, oder drei ...). Auch die Technik begeistert mich seit jeher, sonst wäre ich wohl im falschen Metier unterwegs.

    Soviel zu mir, jetzt zu einem großen Kritikpunkt meinerseits. Es wäre wirklich ungemein bequem einen Teil meiner Büchersammlung auf einem kleinen Gerät mit mir herumzutragen, anstatt immer ein bis zwei Bücher mit mir zu tragen.

    Deshalb interessiere ich mich schon lange für eReader und die Technik dahinter scheint mir mittlerweile sehr ausgereift. Dennoch will ich mir keinen kaufen. Das hat zwei Gründe:

    I) DRM-Gängelungen: Ja, einige Verlage bringen überhaupt nur DRM-freie elektronische Bücher auf den Markt, viele tun dies jedoch nicht und ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Lust so etwas wie die Sache mit Der Löschung von "1984" (*) zu unterstützen

    Und da ich aus der Branche komme wären diese ganzen Maßnahmen sinnlos. Allerdings verspüre ich nicht die geringste Lust meine Zeit damit zu verschwenden Hürden zu umgehen, die nicht sein müssten. In diesem Fall bin ich ausnahmsweise einmal konsequent und zeige den Herstellern, dass ich nicht kaufen werde.

    Dass viele andere zugreifen und es auf meinen Kauf nicht ankommt, kümmert mich da recht wenig!

    II) Die Preise: Ernsthaft, ich fände es ja okay, wenn sich ein eBook in einem angemessenen Bereich bewegt. Werbung kostet immerhin Geld und auch die Arbeit will vergütet werden.

    Wenn eBooks allerdings teurer sind als Taschenbücher (Eines meiner Lieblingswerke kostet in digitaler Form doppelt soviel!) oder auch wenn sie gleich viel kosten, dann empfinde ich das als Frechheit sondergleichen.

    Ein digitales Gut hat nicht nur Vorteile für den Käufer, sondern vor allen Dingen auch für den Verkäufer. Lager- und Versandkosten halten sich doch ziemlich in Grenzen, wieso also soll ich für etwas das weitaus weniger kostet dasselbe bezahlen wie für ein Buch, dass ich mir persönlich sehr gerne ins Regal stelle und an dessen Duft ich mich erfreue?

    Diese dämliche Buchpreisbindung und die Gier der Verkäufer machen es für mich leider (noch?) zu einem NoGo.

    * hier: http://www.nytimes.com/2009/07/18/technology/companies/18amazon.html?_r=0

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  4. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor hypron 06.02.13 - 11:18

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen versteh ich nicht:
    > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte

    Fragst du dich auch, warum Software mit der Zeit billiger wird und nicht bis zum Ende der Welt für 50¤ oder so angeboten wird? Die Daten gehen ja schliesslich nicht kaputt.

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  5. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor honk 06.02.13 - 11:46

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen versteh ich nicht:
    > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte

    1. Ernsthaft nicht? Vieleicht weil es sonst niemand kauft?
    2. Klar wenn Dir 1. zu hoch ist. Ansonsten: Es lädt ja auch niemand schwarzkopien aus dem Netzt, weil man die gleiche Qualität auch kaufen kann. *Kopf auf den Tisch*

    Die Verlage haben das sofort kapiert und wollen den Gebrauchthandel natürlich möglichst verhindern, oder wenigtsen einschränken. Du bist der erste Mensch, den ich lese, der das nicht kapiert.

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  6. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor Trockenobst 06.02.13 - 11:55

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen versteh ich nicht:
    > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen

    Weil "Alice im Wunderland" eine alte Geschichte ist und ich deswegen nicht einsehe dafür 14,99 im Hardcover zu zahlen?

    Im Kontext des Copyright-Regimes werden die Gesellschaften in den nächsten 20 Jahren die längst überbordenden Schutzfristen radikal zusammenstreichen. Denn 90% der Kreativen hat gar nichts davon. Außerdem änderrn sich die Zeiten gerade massiv was die Mediennutzung angeht.

    > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte

    Es gibt in der Zukunft kein Medium,. Es wird in der Cloud umkopiert und
    dann auf dein Endgerät gezogen.

    Es gibt bereits einen "Konsumpreis" und einen Besitzpreis. Diese künstliche Trennung wird es aber nicht lange geben. Zukünftig ist alles nur noch eine Flat, alles andere wird nicht praktikabel sein. Wenn Du nichts mehr besitzt brauchst Du nichts verleihen, kannst es aber jederzeit Nutzen wenn dir danach ist. Dann kann man eben wie in der Bücherei 50 Bücher auf seinen Kindle laden und nach dem langen Urlaub eben die 50 löschen und dafür andere aufspielen.

    Mit einer VSDL Leitung kannst Du heute schon in *einer Stunde* mehr Bücher runter laden als Du und deine Enkels-Enkel jemals lesen können. Diesem Fakt muss man Rechnung tragen und nicht mit alten Konzepten kommen.

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  7. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor honk 06.02.13 - 12:01

    Das habe ich auch Jahre lang so gemacht. alleridngs bin ich jetzt doch über meinen Schatten gesprungen, und habe ein Gerät erworben.

    Allerdings lese ich auch viel englische romane. Die sind als ebook meist deutlich billiger als die printversion, außerdem bekommt man sie sofort und hat auf dem ebook reader auch noch ein elektronisches Wörterbuch zum nachschlagen. Das ist schon verdammt praktisch. Neuerscheinungen sind allerdings auch da oft unverhältnismäßig teuer. Das sehe ich dann auch nicht ein, da wie Du ja sagts in der Tat weder Druck- noch Lager- oder Versandkosten anfallen. Aber nur weil man ein Gerät hat, muß man die ja nicht kaufen. Auf der andern Seite gibt es auch sehr viel DRM freie Literatur, ältere Klassiker sind oft sogar ganz legal kostenlos verfügbar.

    Die Verlage kann ich allerdings z.T auch verstehen. Von wenigen Bestesellern abgesehen, werfen die wenigsten Bücher großen Gewinn ab. Dazu kommt, das die meisten Menschen nicht Dutzende von Büchern pro Monat kaufen, sondern nur was sie auch lesen können. Wenn man da jetzt in Onlinebörsen alle aktuele titel für ein paar cent gebraucht bekommt, wird es wirklich schwierig. Zumal schriftsteller in der Regel auch keine Konzerthallen mit Leseungen füllen.

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  8. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 12:09

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich auch Jahre lang so gemacht. alleridngs bin ich jetzt doch über
    > meinen Schatten gesprungen, und habe ein Gerät erworben.
    >
    > Allerdings lese ich auch viel englische romane. Die sind als ebook meist
    > deutlich billiger als die printversion, außerdem bekommt man sie sofort und
    > hat auf dem ebook reader auch noch ein elektronisches Wörterbuch zum
    > nachschlagen.

    Ich auch. Bei dem Werk mit dem doppelten Preis handelt es sich auch um einen solchen. Das hat mich doch wirklich erschüttert.

    > Das ist schon verdammt praktisch. Neuerscheinungen sind
    > allerdings auch da oft unverhältnismäßig teuer. Das sehe ich dann auch
    > nicht ein, da wie Du ja sagts in der Tat weder Druck- noch Lager- oder
    > Versandkosten anfallen. Aber nur weil man ein Gerät hat, muß man die ja
    > nicht kaufen. Auf der andern Seite gibt es auch sehr viel DRM freie
    > Literatur, ältere Klassiker sind oft sogar ganz legal kostenlos verfügbar.

    Nein, natürlich muss man nicht kaufen. Mein Traum wäre halt, dass man irgendwann ein Buch in gedruckter (und gebundener :)) Form kauft und dort gleich eine digitale Kopie dabei ist. (In Form eines Schlüssels)

    Ich les halt viel unterwegs, kaufe aber den großteil meiner bücher aus zweiter hand und möchte nicht doppelt und dreifach zahlen, wenn der Preis im Grunde ein paar Cents beträgt. (3-5¤ wäre ich bereit rein für die digitale Version zu bezahlen, wenn ich das Exemplar schon in realer Form habe dann nur 1-2¤)

    > Die Verlage kann ich allerdings z.T auch verstehen. Von wenigen
    > Bestesellern abgesehen, werfen die wenigsten Bücher großen Gewinn ab. Dazu
    > kommt, das die meisten Menschen nicht Dutzende von Büchern pro Monat
    > kaufen, sondern nur was sie auch lesen können. Wenn man da jetzt in
    > Onlinebörsen alle aktuele titel für ein paar cent gebraucht bekommt, wird
    > es wirklich schwierig. Zumal schriftsteller in der Regel auch keine
    > Konzerthallen mit Leseungen füllen.

    Versteh ich alles. Das ändert halt leider nichts an meinem Wertempfinden und daran, dass ich dann lieber wieder zum Buch aus zweiter Hand greife und meinen Rücken quäle.

    Vor allem der DRM ärgert mich besonders. Weil er so absolut sinnlos ist und ich ihn dennoch mitfinanzieren würde.

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  9. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 12:11

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entonjackson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen versteh ich nicht:
    > > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    > > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte
    >
    > 1. Ernsthaft nicht? Vieleicht weil es sonst niemand kauft?
    > 2. Klar wenn Dir 1. zu hoch ist. Ansonsten: Es lädt ja auch niemand
    > schwarzkopien aus dem Netzt, weil man die gleiche Qualität auch kaufen
    > kann. *Kopf auf den Tisch*
    >
    > Die Verlage haben das sofort kapiert und wollen den Gebrauchthandel
    > natürlich möglichst verhindern, oder wenigtsen einschränken. Du bist der
    > erste Mensch, den ich lese, der das nicht kapiert.

    Sag mal muss das sein? Auch wenn ich dir inhaltlich zustimmen kann, solche Beleidigungen führen genau wozu? Dass Diskussionen unmöglich werden.

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  10. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 12:12

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entonjackson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen versteh ich nicht:
    > > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    >
    > Weil "Alice im Wunderland" eine alte Geschichte ist und ich deswegen nicht
    > einsehe dafür 14,99 im Hardcover zu zahlen?
    >
    > Im Kontext des Copyright-Regimes werden die Gesellschaften in den nächsten
    > 20 Jahren die längst überbordenden Schutzfristen radikal zusammenstreichen.
    > Denn 90% der Kreativen hat gar nichts davon. Außerdem änderrn sich die
    > Zeiten gerade massiv was die Mediennutzung angeht.
    >
    > > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte
    >
    > Es gibt in der Zukunft kein Medium,. Es wird in der Cloud umkopiert und
    > dann auf dein Endgerät gezogen.
    >
    > Es gibt bereits einen "Konsumpreis" und einen Besitzpreis. Diese künstliche
    > Trennung wird es aber nicht lange geben. Zukünftig ist alles nur noch eine
    > Flat, alles andere wird nicht praktikabel sein. Wenn Du nichts mehr besitzt
    > brauchst Du nichts verleihen, kannst es aber jederzeit Nutzen wenn dir
    > danach ist. Dann kann man eben wie in der Bücherei 50 Bücher auf seinen
    > Kindle laden und nach dem langen Urlaub eben die 50 löschen und dafür
    > andere aufspielen.
    >
    > Mit einer VSDL Leitung kannst Du heute schon in *einer Stunde* mehr Bücher
    > runter laden als Du und deine Enkels-Enkel jemals lesen können. Diesem Fakt
    > muss man Rechnung tragen und nicht mit alten Konzepten kommen.

    Das was du da beschreibst birgt für mich die große Gefahr einer Dystopie.

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  11. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor Thobar 06.02.13 - 12:21

    Hallo Selberdenker,

    deine Argumente sind all die, die ich schon oft gehört habe.
    Ein Ebook-Reader lohnt sich wirklich nur für eine Leseratte. Wer zwei oder drei Bücher pro Jahr kauft, sollte weiterhin gedruckte Bücher kaufen. Meine Bibliothek erweitert sich jeden Monat um mehrere Bücher, seit dem Kindle 4 aber fast nur noch in digitaler Form. Die Platzersparnis ist ein höchst wichtiger Faktor.

    Sicherlich gab es den Vorfall, dass ein Buch gelöscht wurde. Doch nach der vehementen Kritik wird sich dieser Vorfall wohl kaum wiederholen. Da meine gekauften Bücher immer erst den Weg über den PC zum Kindle machen, wäre es bei mir sowieso nicht möglich.
    Doch ist DRM wirklich grundsätzlich lästig?
    Man findet kaum noch ein Buch, dass im Amazon-Format geschützt ist und als geschützte epub-Ausgabe nicht angeboten wird oder umgekehrt. Auch nach Preisunterschieden muss man lange suchen. Natürlich ist man durch die Wahl des Gerätes von Bücherkauf bei bestimmten Händlern ausgeschlossen, wenn man DRM nicht umgehen will. Doch ich war auch früher nicht bei tausend Händlern registriert, sondern habe meine Bücher bei Amazon gekauft - und mache es jetzt immer immer noch. Wo ist also der Unterschied?

    Ein Buch, dessen digitale Version doppelt so teuer ist wie die gedruckte, ist wirklich eine erstaunliche Ausnahme. Würdest du bitte den Titel deines Lieblingsbuches verraten? Doch da es dein Lieblingsbuch ist, hast du es ja schon und müsstest es nicht zwingend noch einmal kaufen.
    Tatsache ist aber, dass die meisten Bücher als Ebook günstiger sind und nur ein sehr geringer Prozentsatz wirklich gleich viel oder gar mehr kostet als ein gedrucktes Buch. Bei diesen Ausnahmen bleibt es dir ja überlassen, einfach die günstigere Variante zu kaufen. Ohne Ebook-Reader hast du jedoch keine Entscheidungsmöglichkeit.

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  12. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 12:28

    Thobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Selberdenker,
    >
    > deine Argumente sind all die, die ich schon oft gehört habe.
    > Ein Ebook-Reader lohnt sich wirklich nur für eine Leseratte.

    Nur wenn man Bücher neu kauft. Wie gesagt, ich lese viel und seit einigen Jahren fast nur aus zweiter Hand :)

    > Wer zwei oder
    > drei Bücher pro Jahr kauft, sollte weiterhin gedruckte Bücher kaufen.
    > Meine Bibliothek erweitert sich jeden Monat um mehrere Bücher, seit dem
    > Kindle 4 aber fast nur noch in digitaler Form. Die Platzersparnis ist ein
    > höchst wichtiger Faktor.

    Jein, was mir gefällt und von dem ich weiß, dass ich es wieder lesen werde kann gerne im Regal stehen bleiben. Platzprobleme habe ich diesbezüglich glücklicherweise nicht.

    > Sicherlich gab es den Vorfall, dass ein Buch gelöscht wurde. Doch nach der
    > vehementen Kritik wird sich dieser Vorfall wohl kaum wiederholen. Da meine
    > gekauften Bücher immer erst den Weg über den PC zum Kindle machen, wäre es
    > bei mir sowieso nicht möglich.
    > Doch ist DRM wirklich grundsätzlich lästig?

    Für mich schon, ja. Zumindest bei Büchern und vor allem dann, wenn der Preis nicht stimmt.

    DRM ist für mich ein weit geringeres Übel, wenn der Preis auch stark nach unten angepasst wird.

    > Man findet kaum noch ein Buch, dass im Amazon-Format geschützt ist und als
    > geschützte epub-Ausgabe nicht angeboten wird oder umgekehrt. Auch nach
    > Preisunterschieden muss man lange suchen. Natürlich ist man durch die Wahl
    > des Gerätes von Bücherkauf bei bestimmten Händlern ausgeschlossen, wenn man
    > DRM nicht umgehen will. Doch ich war auch früher nicht bei tausend Händlern
    > registriert, sondern habe meine Bücher bei Amazon gekauft - und mache es
    > jetzt immer immer noch. Wo ist also der Unterschied?
    >
    > Ein Buch, dessen digitale Version doppelt so teuer ist wie die gedruckte,
    > ist wirklich eine erstaunliche Ausnahme. Würdest du bitte den Titel deines
    > Lieblingsbuches verraten? Doch da es dein Lieblingsbuch ist, hast du es ja
    > schon und müsstest es nicht zwingend noch einmal kaufen.

    Den Titel würde ich dir per PN nennen, wenn du möchtest. Allerdings habe ich gerade nachgeschaut und der Preis liegt jetzt "nur" noch 7¤ über den Taschenbüchern. (Was ich immer noch als eine gehörige Schweinerei empfinde)

    Wobei hier nicht das eBook billiger wurde, sondern die Taschenbücher gewaltig teurer!

    > Tatsache ist aber, dass die meisten Bücher als Ebook günstiger sind

    Das ist gut möglich, vielleicht lesen wir auch zu unterschiedliche Genres und ich lese viel ältere Bücher und wenig neue Werke. Jedenfalls sind sie, wenn sie günstiger sind, nicht soviel günstiger, dass es mich zur digitalen Kopie treiben würde.

    Wie gesagt, ich finde es ist eine nette Idee und ein tolles Konzept, doch ich mag meine Bücher sehr gerne in der Hand halten und umblättern. Deshalb wäre ein eBook-Reader so oder so nur für unterwegs etwas für mich.

    > und nur
    > ein sehr geringer Prozentsatz wirklich gleich viel oder gar mehr kostet als
    > ein gedrucktes Buch. Bei diesen Ausnahmen bleibt es dir ja überlassen,
    > einfach die günstigere Variante zu kaufen. Ohne Ebook-Reader hast du jedoch
    > keine Entscheidungsmöglichkeit.

    Die Wahl hat man immer, dafür braucht man kein extra Gerät ;)

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  13. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor trapperjohn 06.02.13 - 12:29

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man da jetzt in
    > Onlinebörsen alle aktuele titel für ein paar cent gebraucht bekommt, wird
    > es wirklich schwierig. Zumal schriftsteller in der Regel auch keine
    > Konzerthallen mit Leseungen füllen.

    Man muss halt sehen, wie die Preise bei Papierversionen sich verhalten. Dann liest man bei Amazon halt
    - Hardcover 19,99 Eur
    - Taschenbuch 9,99 Eur
    - Kindle Version 8,99 Eur
    - Gebraucht ab: 0,99 Eur

    Die Kindle Version soll ja auch gar nicht zum Gebrauchtpreis über den Tisch gehen, aber wenn ich inkl. Versand für ein 1x gelesenes Buch weniger als die Hälfte des Kindle-Preises zahle, läuft was falsch...

    Wenn es schon keinen Kindle Gebrauchtmarkt gibt, wäre es vielleicht eine Überlegung, den Preis am Alter des Buches festzumachen. Also bspw. bei Neuerscheinungen wie jetzt ca. 10% unter Taschenbuchpreis und dann Monat für Monat was abziehen, bis man in etwa beim "Gebraucht-plus-Versand" Preis ist. Also bspw. 5,- Eur pro Buch.

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  14. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor entonjackson 06.02.13 - 13:36

    Ich glaube einige verstehen hier nicht um was es hier geht. Es geht um digitale Medien die man nicht anfassen kann. Es geht nicht um irgendwelche Bücher, CDs oder DVDs.

    Und klar sehe ich ein dass ein 10 Jahre altes Spiel nicht mehr 50¤ kosten kann. Aber dann wird es ja vom händler selbst schon verbilligt angeboten werden.

    Wie soll hier überhaupt ein Gebrauchtmarkt entstehen können, wenn sich gebrauchte digitale Medien doch gar nicht von neuen digitalen Medien unterscheiden.

    Beispiel: Bei Steam gibt es Pflanzen gegen Zombies reduziert für 5¤. Person A hat es vor 2 Jahren für 10¤ gekauft. Mit welchem Argument sollte er das Spiel jetzt für, sagen wir 3¤ verkaufen??? Weil es gebraucht ist? Wie kann ein digitaler Content gebraucht sein?

    Versteht ihr jetzt was ich meine...?

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  15. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor Anonymer Nutzer 06.02.13 - 13:39

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube einige verstehen hier nicht um was es hier geht. Es geht um
    > digitale Medien die man nicht anfassen kann. Es geht nicht um irgendwelche
    > Bücher, CDs oder DVDs.
    >
    > Und klar sehe ich ein dass ein 10 Jahre altes Spiel nicht mehr 50¤ kosten
    > kann. Aber dann wird es ja vom händler selbst schon verbilligt angeboten
    > werden.
    >
    > Wie soll hier überhaupt ein Gebrauchtmarkt entstehen können, wenn sich
    > gebrauchte digitale Medien doch gar nicht von neuen digitalen Medien
    > unterscheiden.

    Sie unterscheiden sich (im Idealfall) durch ihren Besitzer ;)

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  16. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor entonjackson 06.02.13 - 13:59

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entonjackson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube einige verstehen hier nicht um was es hier geht. Es geht um
    > > digitale Medien die man nicht anfassen kann. Es geht nicht um
    > irgendwelche
    > > Bücher, CDs oder DVDs.
    > >
    > > Und klar sehe ich ein dass ein 10 Jahre altes Spiel nicht mehr 50¤
    > kosten
    > > kann. Aber dann wird es ja vom händler selbst schon verbilligt angeboten
    > > werden.
    > >
    > > Wie soll hier überhaupt ein Gebrauchtmarkt entstehen können, wenn sich
    > > gebrauchte digitale Medien doch gar nicht von neuen digitalen Medien
    > > unterscheiden.
    >
    > Sie unterscheiden sich (im Idealfall) durch ihren Besitzer ;)


    Genau das ist der Punkt. Und wie will man dann einen Preisnachlass erwarten wie es bei klassischen Gegenständen mit Alterung der Fall ist?

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  17. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor John2k 06.02.13 - 14:06

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll hier überhaupt ein Gebrauchtmarkt entstehen können, wenn sich
    > gebrauchte digitale Medien doch gar nicht von neuen digitalen Medien
    > unterscheiden.

    Doch tun sie. Sie befinden sich im Besitz der Käufer. Das ist der entscheidende Unterschied. Je mehr Produkte auf dem Markt sind, desto wertloser wird es schließlich. Das versuchen die Hersteller auszuhebeln.

    > Beispiel: Bei Steam gibt es Pflanzen gegen Zombies reduziert für 5¤. Person
    > A hat es vor 2 Jahren für 10¤ gekauft. Mit welchem Argument sollte er das
    > Spiel jetzt für, sagen wir 3¤ verkaufen??? Weil es gebraucht ist? Wie kann
    > ein digitaler Content gebraucht sein?
    >
    > Versteht ihr jetzt was ich meine...?

    Warum nicht? Er besitzt eine Lizenz, die er nicht mehr benötigt und wenn jemand bereit ist eine gewisse Summe dafür zu zahlen, bleibt ihm das doch überlassen. Auch wenn es weniger als der originale Preis des Herstellers ist. Für den verkäufer bleibt es ein guter Deal, da er etwas nutzloses für sich selbst in etwas von Wert wandeln kann.

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  18. Re: Weitere Probleme: Preis und DRM-Gängelungen

    Autor John2k 06.02.13 - 14:08

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist der Punkt. Und wie will man dann einen Preisnachlass erwarten
    > wie es bei klassischen Gegenständen mit Alterung der Fall ist?

    Man geht hierbei von den marktüblichen Regeln aus. Je mehr von etwas existiert, desto wertloser wird es. Bei allem anderen geht es, nur bei digitalen Produkten soll es nicht gehen.

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  19. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor Andrej553 06.02.13 - 14:41

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entonjackson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen versteh ich nicht:
    > > 1. warum gebrauchte medien billiger sein sollen
    > > 2. warum jemand ein gebrauchtes medium anstatt ein neues kaufen sollte
    >
    > Natürlich nutzen sich digitale Medien ab. Nicht so wie normale Güter, aber
    > hinsichtlich ihrer Aktualität, Funktionsumfang, Inkompabilität und
    > Kompatibilität. Warum soll man für ein zwei Jahre altes Produkt den
    > Neupreis bezahlen, wenn es schon lange überholt ist? Versuch mal ein Spiel
    > von Diskette auf einem aktuellen Pc zu installieren. Iphone Apps auf
    > Android? Kannste auch vergessen.


    Mal wieder ein wunderbares Beispiel einer Mießerablen Analogie.

    Digitale Medien nutzen sich nicht! ab im Sinne von Verschleiß.

    Die Klamotten vom letzten Jahr sind auch günstiger genauso wie das Automodell.
    Das hat jedoch nichts mit Abnutzung zu tun!

    Die Musik von ACDC von vor x Jahren jedoch wird nicht schlechter. Weder mit den Jahren noch mit der Anzahl an "Hördurchläufen". Wobei sich natürlich die allgemeine Geschmacksrichtung ändern kann -> weniger Nachfrage.

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  20. Re: Einziges Problem: Digitale Medien nutzen sich nicht ab.

    Autor John2k 06.02.13 - 15:02

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal wieder ein wunderbares Beispiel einer Mießerablen Analogie.
    > Digitale Medien nutzen sich nicht! ab im Sinne von Verschleiß.
    > Die Klamotten vom letzten Jahr sind auch günstiger genauso wie das
    > Automodell.
    > Das hat jedoch nichts mit Abnutzung zu tun!
    > Die Musik von ACDC von vor x Jahren jedoch wird nicht schlechter. Weder mit
    > den Jahren noch mit der Anzahl an "Hördurchläufen". Wobei sich natürlich
    > die allgemeine Geschmacksrichtung ändern kann -> weniger Nachfrage.

    Es stimmt dass es keinen klassischen Verschleiß gibt, aber durch meine aufgeführten Punkte sinkt der Wert eines digitalen Produkts.
    Habe ich eine Musikkassette, so ist der Wert dieser wahrscheinlich bei null. Bei einer zerkratzten CD, die digitale Inhalte hat welche nicht mehr abspielbar ist, ist der Wert ebenfalls null. Ein digitaler Download hat gegenüber einer CD eine minderwertige Abspielqualität und somit einen Wert von null. Heutige Musiktitel haben eine Halbwertszeit einer Eintagsfliege und somit ist deren Wert nach kurzer Zeit null. Eine Cd oder download die ich heute kaufe kann eventuell morgen schon nicht mehr auf meinem neuen Computer abgespielt werden, da nicht unterstützt oder kein Laufwerk vorhanden ist.
    Ist halt keine klassische Abnutzung , aber eine die durch Restriktionen, Aktualität und Plattformwandel bestimmt wird.

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Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Smartphone-Markt wächst Samsung verkauft weniger Smartphones
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  3. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit

  1. Orbit: Runtastic präsentiert neuen Fitness-Tracker
    Orbit
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    Mit dem Orbit hat Runtastic ein neues Fitness-Wearable vorgestellt, das am Arm und als Clip an der Kleidung getragen werden kann. Orbit verfügt über eine eigene Auswertungs-App, ist aber auch mit Runtastics verbreiteter Lauf-Anwendung kompatibel.

  2. Accelerated Processing Unit: Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich
    Accelerated Processing Unit
    Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich

    AMD hat sein Desktop-Portfolio um drei neue Kaveri-APUs erweitert: Der A10-7800 ist das schnellste 65-Watt-Modell, die beiden kleineren Varianten A8-7600 und A6-7400K runden das Angebot ab.

  3. F1 2014: New-Gen-Konsolen fahren hinterher
    F1 2014
    New-Gen-Konsolen fahren hinterher

    Codemasters kündigt zwei Formel-1-Rennspiele an: Bereits im Oktober 2014 erscheint eines für Playstation 3, Xbox 360 und PC. Die neuen Konsolen bekommen erst im Lauf des nächsten Jahres ein neues Programm.


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