Bisschen Geld und Ruhe ist im Karton. Und vorallem Intel hat kein Huddel mehr mit der Kartellbehörde. Dank Schön-Doof-AMD.
Doof-AMD, soso... O_o Was hätte AMD denn tun sollen? Klage haben sie ja eingereicht, leider ist die Justiz so lahm, dass kleinere Unternehmen vorher sterben, bevor Urteile gegen größere Konkurrenten gefällt werden, die unlauter vorgehen.
Fakt ist doch, dass Intel höchst illegal die Händler von AMD-Prozessoren "ferngehalten" hat. Das hätte ganz anders für Intel ausgehen sollen, 12,5 Mrd. Dollar wäre eher angemessen gewesen! Das war 2003-2006 schon faszinierend, durch MediaMarkt & Co. zu spazieren und nur Pentium 4 / Pentium D Müll zu sehen. Vom sparsamen und technisch weit überlegenen A64 und X2 keine Spur. Hab ich mir die PC eben selbst gebaut.
Ich denke, AMD ist auf einem guten Weg und kann die 1,25 Mrd. gut für Forschung in (wieder) überlegene Produkte investieren.
Ich frag mich da in wie fern die entsprechenden Wettbewerbshüter und Kartellbehörden das interessieren muss? Müssen sie zwangsläufig nach dem Rückzieher von AMD ihre Ermittlungen einstellen, oder können die nicht auch Blut geleckt haben und nun trotzdem von Amtswegen weiter ermitteln?
Ich meine bei anderen Machenschaften(z.B. Preisabsprachen oder Absprachen zur Marktaufteilung) die "nur" zu lasten des Kunden geht gibt es doch auch keine klagende Firma(stecken ja unter einer Decke) und trotzdem wird da ab und an ermittelt...
Das ist für AMD in der momentanen Situation sicher nicht nur ein "bißchen Geld".
Ganz abgesehen von dem Patentabkommen, den hoffentlich jetzt faireren Geschäftsgebaren von Intel, dem gesteigerten Wert der Fabriken inklusive der Möglichkeit, diese bei Bedarf komplett zu verkaufen und der gewonnen Rechtssicherheit.
AMD ist hier eindeutig der Gewinner dieses Streits, freut mich für sie, die können es wirklich brauchen! Und wir Endkunden haben auch was davon.
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