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Endlich mal ein vernünftiges Urteil

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  1. Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor ITJunkie73 27.03.13 - 11:31

    Hier haben die Richter Augenmaß bewiesen und das, was technisch möglich ist und das was sich gerichtsverwertbar nachweisen lässt, gut auseinandergehalten. Denn es ist ja wirklich so, dass diejenigen, die torrent Dateien auf dem Rechner haben, nicht unbedingt auch anbieten.
    Ich kenne viele, die Sachen runterladen und dann, wenn der Download abgeschlossen ist, die fertige Datei in einen anderen ordner verschieben. Somit ist das Ziel der torrent-Datei leer und wenn man mal einen Fehler macht und eine Datei, die nicht freigegeben werden soll, aus Versehen freigibt, dann sollte man nicht päpstlicher als der Papst sein. Fehler machen wir alle und das darf nicht dazu führen, dass wir bei einen Augenblicksversagen im IT Bereich uns sofort vor dem Kadi sehen.

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  2. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor EqPO 27.03.13 - 11:39

    Auf so Leute kann man real und virtuell völlig verzichten. Nehmen aber blos nichts geben.

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  3. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor Seelbreaker 27.03.13 - 11:43

    EqPO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf so Leute kann man real und virtuell völlig verzichten. Nehmen aber blos
    > nichts geben.


    Der Punkt ist aber, dass die Begründung das erste Mal richtig dargelegt wird. Portale wie Piratebay etc. machen ja auch nix anderes und stellen den Ort eines Downloads bereit.

    Du kannst doch niemanden verklagen, der sagt wo der Hof XYZ ist der die ganzen [füge hier wertvolles Gut ein um der Autodiskussion zu entgehen] stehen...

    Aber lustig, dass die Erotikbranche gegen die Wand fährt... Man stelle sich mal vor, dass die Labels etc. genug Geld zum schmieren haben...

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  4. war ja auch in münchen und nicht in...

    Autor flasherle 27.03.13 - 11:52

    war ja auch in münchen und nicht in hamburg

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  5. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor SJ 27.03.13 - 12:23

    ITJunkie73 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne viele, die Sachen runterladen und dann, wenn der Download
    > abgeschlossen ist, die fertige Datei in einen anderen ordner verschieben.

    Nur solange man auch die File herunterlädt wird sie auch allen anderen Peers angeboten. Es sei denn, du hast deinen Torrent-Client so gehackt, dass gar nichts geuploaded wird.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  6. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor .02 Cents 27.03.13 - 12:55

    Wobei Piratebay Geschichten auch etwas anderes sind, als irgendeine private Nutzung. Es gibt ja auch so etwas wie das allgemeine Wettbewerbsrecht, nach dem man eben im gewerblichen Umgang auch Probleme bekommt, wenn man sich an der Arbeit anderer bereichert, ohne das dafür zwingend ein Urheberrechts- Patentrechts- Markenrechtsverstoss o.ä. vorliegen muss.

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  7. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor SJ 27.03.13 - 12:58

    Und was hat die Bucht denn gewerbliches getan?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  8. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor beaver 27.03.13 - 13:36

    Bei vielen Clients kann man das auch abschalten oder so niedrig machen, dass es vernachlässigbar ist.

    Gutes Urteil.

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  9. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor Abseus 27.03.13 - 13:48

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hat die Bucht denn gewerbliches getan?

    Sie bringt wie alle anderen Seiten dieser Art Werbung und die Aussicht auf ein urheberrechtlich geschütztes Werk zusammen. Sie verdient mit dem Werk Geld da die Nutzer von der Aussicht auf dieses Werk getrieben, die Seite zahlreich besuchen und (offensichtlich) Klicks auf die Werbung generieren. Was allerdings jemanden dazu treibt auf die Banner zu klicken ist mir schleierhaft.

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  10. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor SJ 27.03.13 - 15:22

    Einbeldung von Bannern sehe ich - entgegen den Gerichten - nicht unbedingt als "Gewerbe" an.

    Die Gretchenfrage die sich beim "gewerblichen" Tun stellt sollte sein, ob jemand etwas tut um damit Geld zu verdienen. Also die Tätigkeit sollte zum Zweck haben, Einnahmen zu erzielen.

    Wird hingegen ein Service angeboten um des Service Willen und wird dort Werbung eingeschaltet um die Kosten zu decken, dann sollte das nicht als gewerblich eingestuft werden.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  11. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor SJ 27.03.13 - 15:26

    Vernachlässigbar ist immer noch hochladen ;)

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  12. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor S-Talker 27.03.13 - 17:29

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei vielen Clients kann man das auch abschalten oder so niedrig machen,
    > dass es vernachlässigbar ist.
    >

    Haha. Diese Argumentation UND Beweisführung würde ich gern mal vor Gericht sehen. Sag mal Bescheid, wenns so weit ist.

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  13. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor GodsBoss 27.03.13 - 18:17

    > Bei vielen Clients kann man das auch abschalten oder so niedrig machen,
    > dass es vernachlässigbar ist.

    Niedrig ist vollkommen egal. Wenn du mit einer Verbindung mit niedriger Datenrate hundert Filme per Torrent anbietest, aber de facto insgesamt im ganzen Monat vielleicht die Datenmenge von fünf Filmen hochlädst, musst du trotzdem für hundert bezahlen.

    Abgesehen davon geht das Konzept natürlich nicht auf, wenn das alle machen. Wenn alle runterladen wollen und keiner hochlädt, wird auch nichts verteilt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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  14. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor Trockenobst 27.03.13 - 18:19

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird hingegen ein Service angeboten um des Service Willen und wird dort
    > Werbung eingeschaltet um die Kosten zu decken, dann sollte das nicht als
    > gewerblich eingestuft werden.

    Herr Richter, ich hatte doch als reiner Fluchtfahrer mit dem Banküberfall nichts zu tun. Aber ich hatte natürlich Ausgaben, ich musste das Auto besorgen, es tunen, tanken, mir vorher klar machen wie ich die Fluchtstrecke fahre und natürlich meine Arbeitszeit.

    Deswegen habe ich mir von den Leuten in meinem Auto 10.000¤ geben lassen. Dass
    dies aus dem Banküberfall-Geld kommt kann ich ja nicht wissen! ;^)

    Nicht zu vergessen: wenn man das Geld aus den Bannerwerbung in Leute steckt, die dann mehr auf die Plattform "Linken", bekommt man mehr Geld aus der Bannerwerbung weil man ja mehr Zeug hat was die Leute haben wollen. Das ist bei solchen Themen unvermeidbar, und schon ist man tief drin Im Schmuddel.

    Was ist denn aus der Mentalität geworden, die Suche nach Stuff einfach rein im Privaten zu halten und **niemand** daran einen finanziellen Gewinn erzielen zu lassen? Wann ist diese Mentalität einer Hehler-Mentalität gewichen, dass da jemand doch irgendwie schmuddelig einen Schnitt machen muss?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.13 18:22 durch Trockenobst.

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  15. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor divStar 27.03.13 - 19:44

    Du bist aber naiv. Früher wars teils noch schlimmer, denn Gruppen haben oft daraus Profit geschlagen
    Außerdem ist für mich einleuchtend, dass Die Server durchaus etwas kosten und man deswegen Werbung schaltet.

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  16. Re: Endlich mal ein vernünftiges Urteil

    Autor Pointer 27.03.13 - 20:50

    War doch nur das Amtsgericht...
    Lass den Fall mal im Landgericht in Revision gehn, dann gibts 'n wieder das übliche Urteil.

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