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Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

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  1. Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Thread-Anzeige 29.06.11 - 19:34

    Ich würde es bezahlen und unauffällig PostgresQL fördern. Gezielt dort, wo Oracle viele kleine Kunden hat. Appliances für Krankenhäuser-Server u.ä.

    Automatische Zertifizierungs-Prozesse sind Gold wert weil sie teures Personal sparen. Und Zertifzieren muss man in Firmen ziemlich viel.
    Wenn Oracle also zufällig für mehrere Milliarden $ Kunden an PostgresQL verliert, oooohhhh wie schade.
    Die Lizenzen sind das eine. Viel Umsatz wird im Business auch mit Wartungs-Knebel-Verträgen gemacht. Bei PostgresQL gibts keine Knebelverträge.

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  2. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor korriban 29.06.11 - 19:49

    Amen!

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  3. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor redwolf 29.06.11 - 19:49

    Wofür bezahlen? Für eine Spezifikation? Solange sie die internen Abläufe von Grund auf selbst programmiert oder aus freien Quellen übernommen haben sehe ich da überhaupt keinen Grund, warum sie nicht die Spezifikation einfach übernehmen könnten. Wie sollen sie sonst Kompatiblität gewährleisten? Wenns nach mir geht, geht das in die Richtung von Reverse Engineering von Schnittstellen, wofür unser Urheberrecht ja sogar Ausnahmen stellt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.11 19:50 durch redwolf.

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  4. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Benutzername123 29.06.11 - 19:51

    wie so nicht einfach nicht zahlen und das gleiche tun?

    Oracle ist wirklich erschreckend. Aber private Meinung zählen nicht. Der Ruf in Forum rund um Google, Android usw. zählt auch nicht. Ist ja nicht die Klientel/Kundenschicht von Oracle.

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  5. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Thread-Anzeige 29.06.11 - 20:20

    Sicher. Deswegen geht man ja zu den Anbietern von Appliances und fragt, wie man helfen kann, das die Appliance auch mit PostgresQL läuft.

    Krankenhäuser, Mitarbeiter-Personal-Verwaltung, Rechnungen, Warenwirtschaft usw. Da ist doch ein guter Platz für PostgresQL.
    Halt von unten bei den kleinen Installationen anfangen und nicht gleich die Gehalts-Software aller US-Beamten durch PostgresQL ersetzen wollen.

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  6. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Thread-Anzeige 29.06.11 - 20:28

    In einigen Ländern sollen sogar Business-Modelle patentierbar sein.

    Und innere APIs haben auch ihren Wert weil sie ja die Aufgaben-Zerlegung zur Erbringung der äußeren APIs zeigen.

    Als M$ eigene Java-Versionen herausbringen wollte, um es vielleicht wie seine Kherberos-Implementierung oder HTML+ActiveX bei IE6 zum offiziellen Standard inkompatibel zu machen, wurde m.W. ähnlich argumentiert und M$ hat die Finger von Java-Mutationen gelassen.

    Dalvik ist vielleicht auch so eine Art Mutation. Kann ich den Google-Appstore auch im Browser laufen und Android-Apps auf dem Desktop laufen lassen ? Oder ist Dalvik eine Insel wo die Android-App nicht mehr runterkommt.

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  7. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Testdada 30.06.11 - 02:07

    Auch die direkte Kundenschicht lehnt sich gegen Oracle auf. Angefangen mit SAP, MySQL (Wechsel zu MaxDB und der völlig übertriebenen Forderung wegen TomorrowNow), Hudson, Dalvik, Preiserhöhungen und strengere Bedingungen bei Peoplesoft-Kunden, uvm.

    Kannst mir ja jeden Quatsch verkaufen, aber die Kundenschicht von Oracle hat definitiv auch Auswirkungen zu verkraften, die sehr wohl relevant sind.

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  8. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor antares 30.06.11 - 02:35

    lol wie viele hier auf den ********** Nummer eins auch noch reinfallen.

    Ein Firmenkunde wird niemals seine SunFire mit Oracle-Datenbanken gegen eine Postgre/PC-lösung tauschen. Einfach aus dem Grund, dass man laufende Systeme nicht verändert, und dass umstellung geld kostet. So sehr ich ein Anhänger von wirklich Freier(NICHT: kostenloser) Software bin, würde ich dennoch niemals meine SunFire 280R hergeben.

    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
    'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
    ******
    macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.11 09:57 durch mb (Golem.de).

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  9. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Elanius 30.06.11 - 09:22

    Unser ist richtig: "Reverse Engineering von Schnittstellen, wofür unser Urheberrecht", das gilt zumindest in DE. Aber in US ist das ein bisschen anderst. Da kann man auch jeden Scheiss patentierren.

    Naja, zumindest kenne ich Firmen die auf MS SQL umsteigen bzw. umgestiegen sind.

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  10. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor bstea 30.06.11 - 09:23

    Fassen wir zusammen, SAP vertraut dem Konkurrenten keinen Support mehr an und nutzt weiterhin seine eigene Software. Diebstahl und Missmanagement werden von einigen als Kavaliersdelikt gesehen.
    Gleiches gilt auch für Google die sich um die notwendigen Lizenzzahlungen gedrückt haben und eine sehr eigene Auslegung von Softwarelizenzen haben.
    Und und und ...

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  11. Re: Ich würde bezahlen und PostgresQL fördern

    Autor Thread-Anzeige 30.06.11 - 09:45

    Daher rede ich auch von Appliances. Die werden doch gelegentlich ausgetauscht und sind dann auch ab sofort mit PostgresQL zu haben.
    Um mich selbst zu zitieren: "Man sollte unten anfangen und nicht gleich die Verwaltung aller US-Beamten-Gehälter auf PostgresQL umstellen wollen.". Das sind dann Deine SunFire oder IBM-DB/2 auf AS/400-Kunden. Darum geht es nicht sondern um das "Kleinvieh" das halt out-of-the-box etwas kauft wo halt Anwendung+Datenbank usw am Stück gemeinsam zertifiziert usw. "drin"stecken. Oder auch Appliances von Cloudanbietern.
    Wenn man immer mehr mietet und leased, damit die Bilanz schlanker ist, ist Austausch eingeplant und möglicher.
    Die Abschreibungszeiträume sind nicht endlos. Bei 10 Jahren sind es 5%-10% Austausch jedes Jahr. Da müsste man halt schauen ob PostgresQL kleine Installationen übernehmen kann.

    Warenwirtschaften die fast komplett in PL/SQL in der Oracle-Datenbank laufen, sind eher nicht gemeint. Aber es gibt genug andere Installationen. Siehe das SAP-Beispiel.

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