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Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

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  1. Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

    Autor: spambox 30.08.13 - 14:32

    Dass öffentliche IP-Adressen auch mehrfach vorhanden sein können, hat Heise bereits 2004 oder 2005 berichtet. Das Argument und die Nachweisbarkeit stören die Richter auch nicht.

    #sb

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  2. Re: Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

    Autor: AllDayPiano 30.08.13 - 15:47

    Weil sie schlicht und ergreifend unfähig sind. Richter urteilen nur nach gut dünken, nicht nach Gesetzeslage. Berühmtestes Beispiel: Der klassische, über den Zaun wachsende Ast. Nach dem BGB ist ein eigenmächtiges Entfernen klar und deutlich zu unterlassen. Trotzdem werden - je nach Richter und Gericht - selbsttätige Nachbarn legitimiert.

    Es spielt keine Rolle, wie die Sachlage ist, es spielt keine Rolle, wie die Gesetzeslage ist, es spielt nur eine Rolle, ob man dem Guru dort oben auf der Kanzel sympathisch ist.

    Und das sage ich nicht aus der Luft heraus gegriffen...

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  3. Re: Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

    Autor: 486dx4-160 30.08.13 - 23:24

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass öffentliche IP-Adressen auch mehrfach vorhanden sein können, hat Heise
    > bereits 2004 oder 2005 berichtet.

    Wie das? Wenn ich mir als Kabel-Deutschland-Kunde eine IP-Adresse aus dem MNet-Adressbereich gebe, dann kommen meine Pakete genau einen Hop weit und werden darf von Kabel Deutschland verworfen.
    Wenn ich mir eine IP-Adresse aus dem KD-Adressbereich gebe, dann komme ich damit auch nicht weiter. Erst recht nicht wenn die Adresse aktuell per DHCP vergeben wurde.
    Die Adressen müssen eindeutig sein, wie soll sonst das Routing funktionieren?

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  4. Re: Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

    Autor: lear 31.08.13 - 17:53

    ISP NAT - ist nicht ganz so trivial wie bei Deinem Heimrouter (insbes, weil Kollisionen auf offenen Ports vermieden werden müssen) aber läuft im Prinzip genauso.

    Die IP ist nicht "mehrfach vorhanden" (evtl. hat der OP das auch mit DNS Überschneidungen verwechselt) aber gleichzeitig mehreren Kunden zugeordnet. Mobil ist das Gang und Gäbe und stationär wird das auch gemacht, weil den ISPs wg. der vielen "always on" Router und Smartphones die Adressbereiche ausgehen - und IPv6 immer noch aufgeschoben wurde (Grumpf!)

    Das läßt sich nur noch korrekt zuordnen wenn sicher gestellt ist, daß die IP im entsprechenden Zeitraum (der schon mal eine Zeitsynchronisation/translation von ISP und Abmahner voraussetzen würde) sicher nicht geNATted wurde - andernfalls brauchst Du mindestens einen relevanten Paketheader und der ISP muß die NAT table loggen (effektiv Vorratsdatenspeicherung), um das Paket tatsächlich zuordnen zu können.

    Das sagt dann aber auch noch gar nichts:
    http://www.admlife.de/2013/04/28/eindeutigkeit-von-ip-adressen-bei-unitymedia-nicht-gegeben/

    Mal abgesehen von diversen Routerschwächen: schwache WPA keys und lausige Implementierung des WPS Schwachsinns sind ja hinlänglich bekannt - und da ist noch lange nicht Schluss. Billig UND einfach UND sicher geht halt nicht.

    Nicht daß sich die Handlangergerichte der Abmahngebührindustrie mit derlei technischen Feinheiten belästigen würden... sobald Du so ein Schreiben hast, bist Du schuld - s. prominente Fälle mit Rentnerinnen in jüngerer Zeit.
    Das Mißbrauchspotential ist dementsprechend. (Geld verdienen mit dem Druck von Standardbriefen - man darf nur nicht einen Hauch von Anstand und Ehrgefühl besitzen)
    Gottseidank kann im Strafrecht nicht derartig verfahren werden - da langt die IP aus gutem Grund gerade mal als Anfangsverdacht.

    --
    Was Du da versucht hast ist spoofen - und das geht wenn überhaupt nur in eine Richtung (weil *Du* unter der angegebenen IP nichts empängst)
    Da sowas vor allem dem flooding dient(e), werden derartige Pakete iA. als ungültig verworfen.

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  5. Re: Leicht OT: IP-Adressen sind nicht eindeutig

    Autor: Moe479 01.09.13 - 00:36

    so ist es, es kursieren hierzu sehr viele gut formulierte 'antwortschreiben', und spätestetens der oft genannte torrent filehash ist als beweis schlichtweg nicht genug, ich kann jeden torrent in die die abarbeitungsliste meines clienten reinnehmen ohne, dass ich jeh einen bit einer urheber/verwertungsechtlich relevanten datei lade oder hochlade.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.13 00:37 durch Moe479.

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