ist nur ein Imageverbesserungsprodukt. Würde es wirklich um Fairness gehen, würden die Shareholder längst das Weite suchen.
Das sehe ich in der Tat ähnlich. Zumal dort ja auch sehr stark die Bekleidungsindustrie tätig ist. Aber das ist natürlich ein probates Mittel, zu sagen, wir machen ja etwas. Auf der anderen Seite kann man den Leuten auch schwer klar machen, dass in vielen solchen Ländern Veränderungen eben nicht über Nacht geschehen. So etwas braucht Zeit. Der Kunde möchte aber eigentlich immer nur direkte, kurze, schnelle Wege. Problem ---> Lösung. Fertig. Er möchte sich nicht gedanklich damit befassen, dass seine Rosen für 1,99 Euro das Bund in Ländern angebaut werden, wo Menschen teils ohne Mundschutz und unter Einsatz ihres Lebens Pflanzenschutzmittel sprühen. Auch möchte er nicht wissen, dass seine teure Marken-Jeans für über 100 Euro im Grunde einen Warenwert von 5 Euro hat. Er kauft das Image und sich damit von sämtlichen Gewissensbissen frei. Weitere Beispiele? Kaffee. Kakao. Man könnte endlos so fortfahren ... :-))
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Its Time to think. More Different ...
ja, wenn es um fairness geht, sollten bereits bei den Ausschreibungen für Aufträge die entsprechenden Standards von Einhaltung bestimmter Umweltauflagen bis hin zum Arbeitsschutz mit drin stehen. Dann wären aber die asiatischen Werkbanken plötzlich gar nicht mehr so viel billiger wie Auftragsfertiger hier.
Schon vor einigen Jahren gab es Berichte von Abwanderugnen großer Marken aus China, nicht wegen der so schlechten Bedingungen. Sondern weil die Produktionskosten anfingen zu steigen.
Die Welt benötigt Zuwanderung großer high tech Anbieternetze:
Marktwirtschaft statt Sozialismus.
99 % der techn.-wiss. Entwicklung stammt schon immer von Betriebslosen.
Besitzt man keinen Betrieb, ist man auch in D verratzt, arbeitsgesetzlich zum teilleistungsreduzierten Kostenfaktor marginalisiert.
Noch nicht mal eine Honorarordnung wie z.B. für Ärzte gibts.
Damit könnte man sich in lukrative, also anspruchsvolle Geschäftsfelder wiss. weiterbilden - so, wie Fachärzte.
Ich kenne keine Partei, die mir Marktwirtschaft garantieren will.
Was heißt "Labor"? Bezieht sich das auf die DAX-Vorstände?
Es geht um Anbieterprofit, um den provider.
AndyGER schrieb:
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> Das sehe ich in der Tat ähnlich. Zumal dort ja auch sehr stark die
> Bekleidungsindustrie tätig ist. Aber das ist natürlich ein probates Mittel,
> zu sagen, wir machen ja etwas. Auf der anderen Seite kann man den Leuten
> auch schwer klar machen, dass in vielen solchen Ländern Veränderungen eben
> nicht über Nacht geschehen. So etwas braucht Zeit. Der Kunde möchte aber
> eigentlich immer nur direkte, kurze, schnelle Wege. Problem ---> Lösung.
> Fertig. Er möchte sich nicht gedanklich damit befassen, dass seine Rosen
> für 1,99 Euro das Bund in Ländern angebaut werden, wo Menschen teils ohne
> Mundschutz und unter Einsatz ihres Lebens Pflanzenschutzmittel sprühen.
> Auch möchte er nicht wissen, dass seine teure Marken-Jeans für über 100
> Euro im Grunde einen Warenwert von 5 Euro hat. Er kauft das Image und sich
> damit von sämtlichen Gewissensbissen frei. Weitere Beispiele? Kaffee.
> Kakao. Man könnte endlos so fortfahren ... :-))
Ich würde auch 150 oder 200 Euro für eine Jeans bezahlen, die von guter Qualität und unter fairen Bedingungen produziert wurden. Aber woher bekomme ich so ein Kleidungsstück?
Man hat die Wahl zwischen billig produzierten und billig verkauften sowie billig produzierten und teuer verkauften Jeans. Selbst wenn Geiz nicht geil ist, hat das nur Einfluss auf die Gewinnspanne, nicht auf Produktionsbedingungen oder Qualität.
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