... aber dennoch werde ich weiterhin Apple Produkte kaufen, sonfern es meine Mittel zulassen.
Ich mein, Apple ist nur das bekannteste Beispiel. Aber das ist halt über all so. Nur hat Apple halt besonders viele Zulieferfirmen.
Mich wundert, dass Apple so offen darüber spricht. Auf SPON Ist zu lesen, es würde sogar Zulieferfirmen geben, wo Kinderarbeit an der Tagesordnung sind. -.-
ozelot012 schrieb:
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> ... aber dennoch werde ich weiterhin Apple Produkte kaufen, sonfern es
> meine Mittel zulassen.
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> Ich mein, Apple ist nur das bekannteste Beispiel. Aber das ist halt über
> all so. Nur hat Apple halt besonders viele Zulieferfirmen.
>
> Mich wundert, dass Apple so offen darüber spricht. Auf SPON Ist zu lesen,
> es würde sogar Zulieferfirmen geben, wo Kinderarbeit an der Tagesordnung
> sind. -.-
Apple verhält sich scheiße und seine Jünger finden's toll, dass das Unternehmen so offen darüber spricht.
Andere Unternehmen investieren in Stiftungen für Malaria-Bekämpfung, Jobs fand's hipp, sich einen Sch**** um die Probleme zu kümmern, die nicht seine Kunden betreffen.
So wird man groß und einflussreich und ich finde es /nicht/ gut.
lass mich raten, du findest Samsung & andere droid phones ganz dufte und apple ist der boese.... Das jene hersteller gennauso bei foxxcon & co die zustaende unterstuetzen aber darueber schweigen ist ok weil sie ja hier und da irgendwas unterstuetzen das man sich werbewirksam auf die ho schreiben kann .... Oh mann.
holyfly schrieb:
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> lass mich raten, du findest Samsung & andere droid phones ganz dufte und
> apple ist der boese.... Das jene hersteller gennauso bei foxxcon & co die
> zustaende unterstuetzen aber darueber schweigen ist ok weil sie ja hier und
> da irgendwas unterstuetzen das man sich werbewirksam auf die ho schreiben
> kann .... Oh mann.
Es geht nicht darum, was /ich/ habe. Aber um Dich zu beruhigen: ich habe kein Android-Telefon.
Natürlich findet man immer Firmen, die's noch schlechter machen, aber die sollten wir nicht als Maßstab nehmen, oder siehst Du das anders?
Ja, ich finds gut, dass die Firma darüber spricht. Die Firma wird ja schon dazu genötigt. Wie sieht es denn bei anderen Computerherstellern aus? Wenn man also irgendwo Geld spendet, dann ist das schon der Ausgleich? Das ist Deine Meinung dazu? Okay, dann könnte es sich Apple im Grunde ja leicht machen. Klar ist auch eine Firma Apple nicht perfekt. Wer oder welche Firma ist das schon?! Aber Du kannst mir da ja sicherlich sagen, wo die anderen Hersteller produzieren lassen, sie wieviel Prozent auf welchem Wege ihrer Produkte recyclen oder wie hoch oder niedrig die Marge ist? Ja? Nein? Ich denke, eher nicht. Und in Bezug auf andere Branchen (Bekleidung, TV-Hifi) dürfe es ähnlich aussehen.
Man sollte natürlich darüber diskutieren, was eine Firma richtig und was falsch macht. Ich lese aber in der Presse mehrheitlich nur noch Apple und in keiner Weise mehr beispielsweise HP (noch immer Weltmarktführer bei Computer-Verkäufen!), Acer, Sony oder Toshiba. Für die interessiert man sich schlicht überhaupt nicht. Warum ist das so? Weil man mit Apple heute ähnlich gut Nachrichten verkaufen kann wie früher mit Michael Jackson. Schlechter Vergleich, ich weiß. Aber vielleicht verstehst Du, worauf ich hinaus will.
Der Verbraucher indes interessiert sich nur vordergründig dafür, wer was wie wo produzieren lässt. Mehrheitlich eher nicht. Er möchte in aller erster Linie ein günstiges Produkt einfach beziehen. Und er macht sich nach dem Kauf ganz sicher keine tiefer gehenden Gedanken. Ausnahmen gibts natürlich :)
Nun ja. Nur noch so ein paar Gedanken zu später Stunde ... ;-)
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>Er möchte in aller erster Linie ein günstiges Produkt einfach beziehen.
nur leider sind die produkte von APPLE trotz miserabler herstellerbedingungen in der vergangenheit alles andere als günstig (im klartext; sie sind das ende der fahnenstange). trotz unklarer arbeitsbedingungen (vorsichtig ausgedrückt) wurden für Iprodukte ein horrender preis verlangt. mal ehrlich - wie kann man das ok finden?! ...facepalm
PS: bevor jemand das falsch versteht: ich möchte damit nicht sagen, daß ausbeutung dann ok ist, wenn die herstellungskostenersparnis an den kunden weitergegeben wird. aber nach der vorlage scheint mir die erwähnung dieses faktes wichtig.
Es ist doch ganz einfach...
Wenn's geht gar nicht erst kaufen!
Ich renn heut noch mit einem steinalt Handy rum und hab nen PC der inzwischen über 5 Jahre auf'm Buckel hat und bin vollkommen zufrieden damit.
Ne Q6600, 4GB Ram, 560er GTX... ich kann und mache damit alles mögliche wozu ein PC da ist.
Und damit mein ich nicht nur Office und Rumsurfen... ich schneide und rendere Videos, ebenso 3D... zocke anspruchsvolle Games und das in passablen Geschwindigkeiten.
Was soll er noch können außer alles etwas schneller?
Games werden ja meistens eh nur billig portiert...
Wozu brauch in nen Smartphone außer zum Rumspielen?
Permanente Erreichbarkeit über Email oder sonst einen Dienst?
Ne danke, ich bin froh wenn ich meine Ruhe habe!
Außerdem kann mein Handy das auch, wenn ich will...
IPad, um einem Kunden Bilder, Videos oder anderes zu zeigen?
Dafür hab ich nen Laptop der auch seine Jahre zählt.
Klar, der brauch ne Steckdose weil der Akku alt ist und man hat rund 2kg mehr zu schleppen... omg, ich werds überleben und Steckdosen gibts überall.
Der einzige wahre Grund wozu man diesen ganzen Müll noch wirklich braucht ist um seine digitale Schwanzverlängerung zu erweitern und zum rumspielen.
Wie sieht es denn bei der Bekleidung aus? Da werden auch Menschen ausgebeutet nach Strich und Faden. Die Margen sind ein Vielfaches höher. Der Preis kann nicht maßgeblich sein. Auch nicht, wieviel oder wenig eine Firma verdient. Hier müssen andere Maßstäbe her. Und ein anderer gedanklicher Ansatz.
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Es ist sehr erschreckend mit was für Ausreden und Rechtfertigungen hier Apple verteidigt wird. Nur weil es andere auch machen, ist es egal? Was für ein Rechtsempfinden muss man haben um sowas auch noch öffentlich rauszuposaunen?
Meine Güte... Also ich hab erstmal wieder genug von Kommentaren hier für die nächsten Tage...
Du solltest deine "Meinung" und insbesondere die eingeschränkte Golem-Berichterstattung nicht mit der Wahrheit verwechseln.
Niemand sagt, dass es egal sei. Die Frage ist, warum Golem bei diesem Thema ausschließlich über Apple berichtet ...
http://www.theglobeandmail.com/news/technology/tech-news/chinese-foxconn-workers-threaten-mass-suicide-over-xbox-layoffs/article2299919/
Die Wirtschaftsordnung der Menschen basiert seit Jahrtausenden auf Ausbeutung anderer, ist das schon mal Jemandem aufgefallen?
Der Römer hat sich Sklaven gehalten.
Der "Mittelaltler" hatte Leibeigene.
Wir haben Chinesen.
Und wenn wir nicht gehörig aufpassen, drehen die den Spieß irgendwann um. Zudem wage ich zu bezweifeln, dass unser Luxus (in dem jeder Deutsche lebt) ohne die Ausbeutung anderer möglich wäre.
Bis hierher ist das nur eine Feststellung und eine Aufforderung zum nachdenken, ab jetzt kommt meine persönliche, schäbige Meinung:
Lieber bin ich der Ausbeuter als der Ausgebeutete. Wer das anders sieht, mag sich bitte bei mir melden, ich hätte Aufgaben zu vergeben...
Da Apple der Top-Verdiener ist wird über die am meisten berichtet, dürfte klar sein.
Und das man an eine Firma mit über 50 Milliarden $ Guthaben (!) hohe ethische Maßstäbe anlegt dürfte auch klar sein.
Der Apple-Chef bekam vor ein paar Tagen 378 Millionen $ (!) "Antrittsprämie", da lässt dich bei besten Willen nicht erklären wieso so eine Firma solche Zustände in ihren Produktionsbetrieben hat. Und, nein, das diese Firmen nicht Apple gehören und sie nur im Auftrag von Apple produzieren gilt hier nicht.
maple2 schrieb:
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> Es geht nicht darum, was /ich/ habe.
Kennst du BB-Tags? [i ]ich[/i ] ohne Leerlücken erzeugt ich und wirkt besser. Probiers doch mal aus! Du scheinst auf diese Betonungen angewiesen zu sein.
NIKB:
Ein interessanter Denkansatz über den ich auch schon oft nachgedacht habe. Die Frage ist ob auf Dauer durch Technologie der Luxus, den der Ausbeuter hat, für alle Menschen möglich ist. Ich halte das gar nicht für so unwahrscheinlich. Nötig ist dafür nur noch Bildung.
Dieser Luxus für alle (sollte er denn erreicht werden) wäre natürlich zeitlich stark begrenzt. Bis die Ressourcen der Erde erschöpft sind.
AndyGER schrieb:
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> Warum ist das so? Weil man mit Apple heute
> ähnlich gut Nachrichten verkaufen kann wie früher mit Michael Jackson.
Und aus welchem Grund verkauft man mit Apple heute ähnlich gute Nachrichten? Eine mögliche Antwort ist vielleicht der Fakt (wenn man sich denn auch darauf besinnt), was Apple von wirklich allen Firmen der IT-Branche unterscheidet und erst über Branchengrenzen hinweg einen Vergleich findet: Der Verkauf von Lifestyle. Design. All das Zeug, das psychologische Spiel, das Marketing. Und just da schlägt einem die Wahrheit ins Gesicht, wie Apple diesen "Lifestyle" produzieren lässt, d.h. zu welchen Preisen. Das Weiss der Produkte, das schnörkellose Design, das alles passt nicht zu der sehr wohl prekären Situation der Arbeiter.
Mit solchen Image-Problemen müssen andere Firmen (gutes Bsp. von dir: HP) noch nicht kämpfen, da sie weiter im Schatten von Apple (soll mir jemand sagen, HP erzeuge Hypes) denselben oder gar schlimmeren Schrott produzieren können, ohne aufzufallen. Es gibt ja auch Reportagen über Abfälle in Afrika etc., doch dieser Schockeffekt bei Apple sorgt für Hits, und das ist, was zählt.
Darüber hinaus hatte Microsoft keine nennenswerte Vorfälle mit solchen Image-Problemen bei der Produktion, da sie grösstenteils SW erstellt. Dafür entstanden Kartell-rechtliche Probleme, Fragen zu deren Monopolstellung etc. Dies wird die zweite Hürde für Apple werden mit deren sehr geschlossenen Systemen und gleichzeitiger Marktpräsenz...
Da gebe ich Dir recht. Apple hat sich natürlich ins Rampenlicht gesetzt und spürt nun natürlich auch die Negativ-Auswirkungen des Erfolges in der Öffentlichkeit: Eine teils arg verzerrte Wahrnehmung der Marke. Zumindest in empfindlichen Bereichen wie eben diesem aktuell. Hier werden Erwartungen an eine Firma gestellt, die diese nur in engen Grenzen erfüllen kann. Das ginge anderen Firmen nicht viel anders. Und so wie ich die Situation in eben diesen Ländern beurteile, ist das ein ewiges Tauziehen mit den Autoritäten. Die Veränderungen müssen, wenn sie nachhaltig sein sollen, aus dem Land und von den Menschen selbst kommen. Da kann dann eine Firma wie Apple sicherlich unterstützend wirken, aber eben sicher nicht federführend. Das haben hierzulande ja auch so langsam die Hilfsorganisationen für Dritte Welt-Länder kapuert. 50 Jahre Brot für die Welt und verändert haben sie so lange nichts, bis sie umgedacht haben. Und noch immer sucht man in weiten Teilen Afrikas die Veränderungen mit der Lupe bzw. werden diese schnell wieder durch dritte Mächte zunichte gemacht :( ...
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Spielt das wirklich eine Rolle? Oder ist das eher ein Vorwand dafür, einseitig zu berichten und auch einseitig die Berichterstattung wahrzunehmen? In anderen Branchen wird noch weit mehr verdient. Die Lebensmittelbranche wirft europaweit allein über 60 Milliarden Euro nur für Werbung und Marketing raus, damit sie uns ihre Lügen erzählen können (Quelle: Die Essensfälscher. Von Thielo Bode. Foodwatch). In der Bekleidungsindustrie lassen wir uns auch einlullen. Geht jemand los und nimmt ein Auto auseinander und ermittelt den reinen Wert eines Fahrzeugs? Habe ich noch nicht erlebt. Man muss mit Begriffen wie Wert und Werte vorsichtig sein, da diese nicht fix sind und individuell sehr verschieden wahrgenommen werden. Der Wert einer Marke oder Ware kann daher nicht Bemessungsgrundlage dafür sein, dass über diese vermehrt berichtet wird. Vielmehr ist es das allgemeine Interesse und die Leichtigkeit, damit die Ware Information zu verkaufen. Auch damit wird gehandelt. Zudem sollte man sich, ganz allgemein, einmal Gedanken darüber machen, wie sehr doch unsere eigene Wahrnehmung beeinflussbar ist eben durch die Presse ... :)
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Ich denke Bildung und bessere Ernährung sind Grundlage dafür, dass eine Bevölkerung, eine Nation wachsen kann. Denn aus Bildung entsteht technologischer Fortschritt. Ein Volk, dass mit Macht an Bildung gehindert wird, kann nicht wachsen. Es gibt leider unendlich viele Beispiele dafür auf diesem Planeten.
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ozelot012 schrieb:
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> Ich mein, Apple ist nur das bekannteste Beispiel. Aber das ist halt über
> all so. Nur hat Apple halt besonders viele Zulieferfirmen.
Der Unterschied zu anderen Firmen ist, dass Apple die Produkte zu Preisen verkauft als wären sie in Deutschland gefertigt worden, aber in China fertigen lässt. Die Differenz wandert in die Taschen der Aktionäre. Das ist als würde man Käfigeier zum Preis von Bio Eiern verkaufen und das auch noch toll finden.
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