die Dubiosen Recyclingfirmen.
Ich als Konsument kann doch rein gar nichts dafür das mein alter Kühlschrank da endet. Denn ich habe in Ordnungsgemäss in in den Laden oder Recyclinghof zurück gebracht. Auf das was danach passiert habe ich keinen Einfluss - wie auch? Würde ich den Kühlschrank, der evtl. noch FCKW drin hat, selber zerstückeln und die Einzelteile entsorgen, handle ich vermutlich sogar noch illegal.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.12 10:51 durch RheinPirat.
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Da gebe ich dir nur teilweise Recht.
Dem Konsumenten trifft schon auch eine Teilzeit. Nämlich dann wenn man ständig irgendetwas neu kaufen muss.
Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer
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> die Dubiosen Recyclingfirmen.
> Ich als Konsument kann doch rein gar nichts dafür das mein alter
> Kühlschrank da endet. Denn ich habe in Ordnungsgemäss in in den Laden oder
> Recyclinghof zurück gebracht. Auf das was danach passiert habe ich keinen
> Einfluss - wie auch? Würde ich den Kühlschrank, der evtl. noch FCKW drin
> hat, selber zerstückeln und die Einzelteile entsorgen, handle ich
> vermutlich sogar noch illegal.
Ganz so einfach ist das nicht. Primär ist obige Aussage natürlich richtig, es gibt für den Konsumenten auch kaum mehr Beeinflussungsmöglichkeiten, wenn erst einmal die Entsorgung ansteht.
Beim Kauf sieht es anders aus. Selbstverständlich bekommen wir angeboten, was wir haben wollen. Einer der Aspekte ist dann eben immer der Preis. Die beschriebenen Zustände sind ja nichts anderes als das Streben nach Produktion zum geringstmöglichen Preis. Davon wird die Situation nicht besser, es sind nach wie vor die dubiosen Firmen, die die Geschäfte betreiben. Mit unserer Kaufentscheidung treffen wir freilich durchaus eine Vorentscheidung.
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ed_auf_crack schrieb:
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> Da gebe ich dir nur teilweise Recht.
> Dem Konsumenten trifft schon auch eine Teilzeit. Nämlich dann wenn man
> ständig irgendetwas neu kaufen muss.
Das ist nicht das Problem. Das Problem ist die "Geiz ist geil" Mentalität und dass das Geld selbst bei teuren Produkten nicht dort landet wo es hin soll.
Für alle E-Geräte sollte es eine Umweltsteuer geben die ausreichend bemessen ist um die Geräte nach ihrer Lebensdauer entsorgen zu können. Zusätzlich müsste eine Regulierungs- und Kontrollbehörde geschaffen werden.
Damit würde sich das Problem von selbst lösen: Es wäre sehr lukrativ Emüll zu entsorgen. Man könnte pro Gerät die dafür vorgesehenen Entsorgungsgelder einfordern und könnte den Reingewinn den die Metall bringen behalten.
Die Behörden müssten dann nur noch kontrollieren ob auch wirklich entsorgt oder verschifft wird. Auch hierfür müsste der E-Steuer Topf ausreichend bemessen sein.
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Paritz schrieb:
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> Beim Kauf sieht es anders aus. Selbstverständlich bekommen wir angeboten,
> was wir haben wollen.
Was bringt Dich auf den dünnen Zweig?
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grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass zu viel zu oft neu gekauft wird und das nicht sein muss ... der wegwerfwahn und konsumfetischismus unserer zeit ist pervers ... und jeder konsument kann elektroschrott vermeiden in dem er zweimal überlegt, ob er sich ein neues technisches gerät kaufen muss oder nicht. er kann auch überlegen geräte weiterzuverkaufen oder zu verschenken, bevor er sie auf den müll wirft.
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Nicht der Konsument ist schuld, sondern...ALLE
Der Konsument will seine Konsumgeilheit möglichst billig befriedigen und sieht weg, die Hersteller haben kein Interesse was mit ihren Zeug nach dem Verkauf passiert und sehen weg, die Unternehmen die den Schrott dort hin bringen sehen weg, die Leute die die Armen Menschen für einen Hungerlohn unter diesen Bedingungen den Schrott zerlegen lassen sehen weg und die Unternehmen die die gewonnenen Ressourcen wieder nach Europa schiffen sehen genauso weg.
Niemand von uns würde zu einer Demo zu diesem Thema gehen, niemand möchte auf seinen seinen persönlichen Vorteil verzichten, niemand möchte teure Geräte,...

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Immer will irgendwer alles billig haben. Darum werden teure Sachen auch gar nicht verkauft. Apple gibt es ja nicht mehr weil dessen Produkte so teuer waren.
Einerseits ist es dieses Billig, wobei man nicht vergessen darf, dass einige nur billig können bei bestimmten Produkten da billig da immer noch sehr Teuer ist.
Es ist dieses Alle 4 Jahre ein neuer Fernseher. Erst HD ready dann Full HD und dann 3D. alle 2 Jahre ein neuer HighEnd Rechner damit man die neusten Spiele auf höchster Auflösung Spielen kann. und man ja sehr merkt ob man 100 FPS oder 105 FPS hat. Jedes Jahr neues Smartphone Weil das neue einen Pixel mehr hat oder man Spiele die man eh nicht spielt besser spielen kann etc. (Teilweise aber auch weil die Hersteller keine updates raus bringen).
Dann ist die Industrie natürlich auch Schuld. Stichwort geplante Obsoleszenz, Der iPod mit den Eingebauten Akku der nicht lange hält, Der Epson Drucker mit Zähler und Fehlermeldung wo man den Chip mit dubiosen Programmen Flashen muss damit er wieder läuft, der Canon Drucker mit eingebauten Zähler den man mit einer Tastenkombination Resetten muss etc.
Es ist unsere Konsumgeilheit und die Industrie die und verarscht im zusammen Spiel.
Dazu kommt noch. Unser System ist aufgebaut auf grenzenloses Wachstum. Jedes Jahr muss mehr als im letzten Jahr. Wenn man auf einmal weniger Gewinn macht kann es den Untergang bedeuten.
Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer
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jtsn schrieb:
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> Paritz schrieb:
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> -----
> > Beim Kauf sieht es anders aus. Selbstverständlich bekommen wir
> angeboten,
> > was wir haben wollen.
>
> Was bringt Dich auf den dünnen Zweig?
Wir wollen tolle Technik, wir bekommen tolle Technik. Wir wollen günstige Preise, wir bekommen günstige Preise. Würden wir mehr wert auf die Nachhaltigkeit der Produkte, die Umstände unter welchen diese produziert werden und zu welchem Maße sie wieder aufbereitet werden können, legen, wäre eine Verbesserung diesbezüglich nur eine Frage der Zeit.
Nicht mehr die Megapixel und Megahertz sollten Kunden locken, sondern eine offen liegende Produktionskette, die Garantie auf Ersatzteile und Reparatur, eine gesicherte und saubere Entsorgung und kontrollierte Arbeitsbedingungen. Solange ein Unternehmen damit keinen (Mehr)Gewinn generieren kann ändert sich auch nichts.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.12 12:41 durch Wander.
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+1000000000000000000000000000000000000000000000000000
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, stimme absolut zu!
Das Problem ist halt, dass man selber (ich schliesse mich da nicht aus) Teil dieser Konsumgesellschaft ist und ungern auf all diese Annehmlichkeiten (zum günstigsten Preis natürlich) verzichtet.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.12 13:04 durch bongj.
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nun, ich bin in vergleichsweise ärmliche verhältnisse geboren worden. 90% aller technik die wir in den ersten 15 jahren meines lebens besessen haben, war gebraucht und verschenkt.
nach diesem "wenn wir alle besser aufpassen würden" wäre ich wahrscheinlich völlig ohne jede elektronik aufgewachsen, den überhaupt nur weil irgendjemand einen neuen fernseher gekauft hat, bevor der alte ganz kaputt war und nur, weil jemand von einem 100mhz auf einen 233mhz pc gewechselt hat, hatten wir überhaupt sowas-.
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Wenn der ganze Scheiss ständig kaputt ist und Neukauf billiger ist als Reparatur, was soll man denn da machen?
Ich gebe nicht den Konsumenten die größte Schuld sondern den Herstellern.
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Der aufgeklärte Konsument kann sich durchaus fragen ob das so sein muss. Im Allgemeinen kann man jedoch nicht von einem Konsumenten erwarten, dass er die Tragweite seines Kaufs vollends durchblickt. In einem Land wie Deutschland sollte man sich (eigentlich) darauf verlassen können, dass unser Abfall angemessen entsorgt wird und Geschäfte mit der gesundheit anderer Menschen außen vor bleiben. Aber wie sooft gibt es Schlupflöcher und Graubereiche, und das obwohl wir Bürokratieweltmeister sind.
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Wander schrieb:
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> jtsn schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> Nicht mehr die Megapixel und Megahertz sollten Kunden locken, sondern eine
> offen liegende Produktionskette, die Garantie auf Ersatzteile und
> Reparatur, eine gesicherte und saubere Entsorgung und kontrollierte
> Arbeitsbedingungen. Solange ein Unternehmen damit keinen (Mehr)Gewinn
> generieren kann ändert sich auch nichts.
Gibt es denn Unternehmen die so etwas anbieten? Bei den Lebensmitteln und bei der Kleidung gibt es Bio und FairTrade. Bei Papier und Holz gibt es das FSC-Siegel. Aber bei Elektronik Artikeln?
Man vergisst dabei auch immer, dass selbst Teure Elektronik meistens genauso dreckig ist wie billig Ware.
Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer
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Icahc schrieb:
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> Wenn der ganze Scheiss ständig kaputt ist und Neukauf billiger ist als
> Reparatur, was soll man denn da machen?
> Ich gebe nicht den Konsumenten die größte Schuld sondern den Herstellern.
Genau das ist das Hauptproblem. Geplante obsoleszenz. Weil die Hersteller nichts damit verdienen wenn die Geräte 20Jahre laufen. Viele Tablets und Notebooks würdern von der Leistung her locker für zig Jahre reichen. Nur die Hardware geht oft ziemlich schnell kaputt und auch die Software wird irgendwann nicht mehr supportet und man ist gezwungen aufzurüsten. Damit die neuere Software läuft die für das gleiche Ergebnis mehr Leistung braucht.
Greetz
Poison Nuke
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Wander schrieb:
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> jtsn schrieb:
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> > Paritz schrieb:
> >
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>
> > -----
> > > Beim Kauf sieht es anders aus. Selbstverständlich bekommen wir
> > angeboten,
> > > was wir haben wollen.
> >
> > Was bringt Dich auf den dünnen Zweig?
>
> Wir wollen tolle Technik, wir bekommen tolle Technik. Wir wollen günstige
> Preise, wir bekommen günstige Preise.
Hör mal bitte auf von "wir" zu reden, wenn Du Dich damit selbst meinst. Das ist anmaßend!
Weder ist die angebotene Technik "toll", noch sind die Preise dafür "günstig".
> Würden wir mehr wert auf die
> Nachhaltigkeit der Produkte, die Umstände unter welchen diese produziert
> werden und zu welchem Maße sie wieder aufbereitet werden können, legen,
> wäre eine Verbesserung diesbezüglich nur eine Frage der Zeit.
Du bist einer Illusion aufgesessen. Es wird das produziert, was für die Produzenten vorteilhaft ist und dann mittels penetranter Werbung an den Mann gebracht. Was irgendwer wünscht, interessiert die Konsumgüterindustrie nicht die Bohne.
Oder wie erklärst Du bitte solche Produkte wie die PlayStation 3?
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ed_auf_crack schrieb:
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> Gibt es denn Unternehmen die so etwas anbieten? Bei den Lebensmitteln und
> bei der Kleidung gibt es Bio und FairTrade. Bei Papier und Holz gibt es das
> FSC-Siegel. Aber bei Elektronik Artikeln?
>
> Man vergisst dabei auch immer, dass selbst Teure Elektronik meistens
> genauso dreckig ist wie billig Ware.
Ich kenne leider nichts dergleichen und befürchte auch, dass es so etwas in dieser Form auch (noch) nicht gibt.
Dass teuer nicht unbedingt besser - besser im Hinblick auf Langlebigkeit etc. - heißt, stimmt natürlich. Jedoch gibt es einige einfache Faktoren an denen ich mich z.B. orientiere wenn ich ein Elektronikprodukt kaufe: Wie lange ist die maximale (auch durch Aufpreis) Garantiedauer, lässt sich das Gehäuse einfach öffnen, werden austauschbare Standardkomponenten verbaut (Indizen für Ersatzteilvorrätigkeit und die Möglichkeit selbst zu reparieren), gibt es lokale Servicepartner die Reparaturleistungen übernehmen, wo wird gefertigt und nicht zuletzt wie ist die eigene Erfahrung mit dem jeweiligen Hersteller. All dies garantiert natürlich nicht, ob ein Produkt schlußendlich "besser" ist, aber es sind Anzeichen die dafür sprechen.
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jtsn schrieb:
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> Wander schrieb:
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> > jtsn schrieb:
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> > > Paritz schrieb:
> > >
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> > > -----
> > > > Beim Kauf sieht es anders aus. Selbstverständlich bekommen wir
> > > angeboten,
> > > > was wir haben wollen.
> > >
> > > Was bringt Dich auf den dünnen Zweig?
> >
> > Wir wollen tolle Technik, wir bekommen tolle Technik. Wir wollen
> günstige
> > Preise, wir bekommen günstige Preise.
>
> Hör mal bitte auf von "wir" zu reden, wenn Du Dich damit selbst meinst. Das
> ist anmaßend!
Natürlich schließe ich mich mit ein, ich bin Teil der Gesellschaft und unsere Gesellschaft konsumiert fast ausschließlich Elektonikrartikel die ohne große Rücksichtnahme auf die Umwelt, die Arbeiter und die kommenden Generationen hergestellt wurden.
> Weder ist die angebotene Technik "toll", noch sind die Preise dafür
> "günstig".
Wie man nun "tolle" Technik definiert, ist jedem selbst überlassen, ich bin von dem heute machbaren jedenfalls durchaus beeindruckt. Nicht jeder der in der Herstellung eines Produktes beteiligt war wird angemessen bezahlt und nicht alle zukünftigen Kosten die durch die Umweltbelastung und Entsorgung auf uns zu kommen werden berücksichtigt, also sind die Preise meiner Meinung nach zu niedrig. Ein Unternehmen rückt vom seinem Gewinn nichts raus, dafür sorgt der Kapitalismus, es würde aber Mehreinnahmen sinnvoll(er) investieren wenn es dadurch mehr Gewinn erzielen könnte.
> > Würden wir mehr wert auf die
> > Nachhaltigkeit der Produkte, die Umstände unter welchen diese produziert
> > werden und zu welchem Maße sie wieder aufbereitet werden können, legen,
> > wäre eine Verbesserung diesbezüglich nur eine Frage der Zeit.
>
> Du bist einer Illusion aufgesessen. Es wird das produziert, was für die
> Produzenten vorteilhaft ist und dann mittels penetranter Werbung an den
> Mann gebracht. Was irgendwer wünscht, interessiert die Konsumgüterindustrie
> nicht die Bohne.
>
> Oder wie erklärst Du bitte solche Produkte wie die PlayStation 3?
Was soll mit der PlayStation sein? Die Leute wollten eine billige Konsole, Sony subventionierte diese, die Leute bekamen eine billige Konsole.
Jedes mal wenn ich Geld investiere beeinflusse ich die Sichtweise von Unternehmen. Gebe ich mein Geld Unternehmen X, welches Produkte anbietet die nach der Garantiezeit tot sind und keine Chance auf Reparatur anbietet, oder kaufe ich lieber ein Produkt von Unternehmen Y, welches unzählige Servicewerkstätten betreibt die Produkte auch noch nach Ablauf der Garantie reparieren können, egal wie ich mich entscheide, ich trage dazu bei, dass ein Modell attraktiver für Unternehmen wird und eines uninteressanter -> unrentabler.
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masiminder schrieb:
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> Für alle E-Geräte sollte es eine Umweltsteuer geben die ausreichend
> bemessen ist um die Geräte nach ihrer Lebensdauer entsorgen zu können.
> Zusätzlich müsste eine Regulierungs- und Kontrollbehörde geschaffen
> werden.
Ja sicher. Durch eine zusätzliche Steuer wurde noch nie ein Umweltproblem gelößt. Die Entsorgung wird doch nicht durch die Steuer finanziert sondern von privaten Unternehmen vollzogen. Und die wollen nun mal Gewinne erwirtschaften und schaffen den Müll dorthin, wo er am günstigsten abgegeben werden kann. Solange die Recycler ihren Stempel in Ghana bekommen und die Papiere damit in Ordnung sind bringt dir auch eine Kontrollbehörde nichts.
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