da drängt sich mir sofort die frage auf, wo ich meinen eigenen elektronik schrott hinbringen soll um halbwegs sicher sein zu können dass er eben nicht in solche entwicklungsländer verschifft wird?
bisher bringe ich meine teile zum lokalen wertstoffhof, aber ich habe natürlich keine ahnung was die dann mit dem zeug machen
eine alternative wäre (falls ich richtig informiert bin) zurück an den Hersteller, aber das geht ja wohl nur per post und jedes teil einzeln (aufwändig & teuer)
was ist der richtige weg?
mfg thomas
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.12 10:40 durch thomas_.
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Die Dinge neu erfinden
Nie wieder Müll
http://youtu.be/O7FGfI8Y-Fw
So als ein teil der Lösung.
Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer
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> da drängt sich mir sofort die frage auf, wo ich meinen eigenen elektronik
> schrott hinbringen soll um halbwegs sicher sein zu können dass er eben
> nicht in solche entwicklungsländer verschifft wird?
>
> bisher bringe ich meine teile zum lokalen wertstoffhof, aber ich habe
> natürlich keine ahnung was die dann mit dem zeug machen
Ich vermute fast, die weitere Entwicklung wird in eine ganz andere Richtung verlaufen. Die Inhalte alter Elektronikgeräte sind viel zu wertvoll, um sie einfach in fremde Hände zu geben. Es ist eine Frage der Rohstoffkosten und eine Frage der Kosten für die Trennung dieser Inhaltsstoffe.
Ich weeß nicht, wie das Verhältnis zwischen diesen beiden Größen aktuell liegt. Auf einer Zeitskala werden sich die beiden Funktionen aber schneiden und dann wird es einen Kampf um Elektronikschrott geben. Bei manchen Schrottarten ist das bereits heute gang und gäbe, Aluminium beispielsweise.
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Paritz schrieb:
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> Ich vermute fast, die weitere Entwicklung wird in eine ganz andere Richtung
> verlaufen. Die Inhalte alter Elektronikgeräte sind viel zu wertvoll, um sie
> einfach in fremde Hände zu geben. Es ist eine Frage der Rohstoffkosten und
> eine Frage der Kosten für die Trennung dieser Inhaltsstoffe.
> Ich weeß nicht, wie das Verhältnis zwischen diesen beiden Größen aktuell
> liegt. Auf einer Zeitskala werden sich die beiden Funktionen aber schneiden
> und dann wird es einen Kampf um Elektronikschrott geben. Bei manchen
> Schrottarten ist das bereits heute gang und gäbe, Aluminium beispielsweise.
Das ändert aber leider nichts am Problem. Viele Elektrogeräte können nicht automatisch zerlegt werden. Einen Teil kann man schreddern und dann die Metalle per Elektromagnet herausfiltern aber das geht nicht mit allen Stoffen. Daher werden die Geräte zum Zerlegen in Billiglohnländer wie Ghana verschifft. Recycled wird aber nur was wertvoll genug ist. Was mit dem restlichen Müll und den Giftstoffen passiert entzieht sich der deutschen Gesetzgebung.
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Auch wenn das jetzt weniger eine Option für den Privatier ist, sondern mehr für den Staat: Elektroschrott komplett in Deutschland sammeln! So wird's ja mit dem Atommüll auch schon gemacht. Da kommt so mindestens mancher ins nachdenken!
Wenn ich genau darüber nachdenke: Wieso eigentlich nicht? Wieso nicht den Elektroschrott auf dem eigenen Grundstück auf einem eigenen Berg sammeln? Das würde wahrscheinlich Tumulte im Wohnviertel auslösen und effektiv vielleicht auch dazu führen, Menschen zu dem Thema hinzuführen....
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.12 18:31 durch fork.
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