Den Propagandabegriff "Schwarzseher" kann man getrost auf die selbe Stufe wie "Killerspieler" stellen, da auch Menschen unter diese Kategorie fallen, die die ÖR schlichtweg nicht nutzen. Er dient nur zur Abgrenzung und Herabsetzung einer breiten Bevölkerungsgruppe, die die bodenlose Frechheit besitzt sich nicht Tag und Nacht totenstill vor die Mattscheibe zu setzen und sich Berieseln zu lassen.
Genauso gehört "Qualitätsjournalismus" sicher zu den Unwörtern des Jahres 2012, denn alleine die Benutzung dieses Begriffs scheint schon auszureichen um der folgsamen Wählerherde angebliche Qualität in das Auge zu drücken.

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> Den Propagandabegriff "Schwarzseher" kann man getrost auf die selbe Stufe
> wie "Killerspieler" stellen, da auch Menschen unter diese Kategorie fallen,
> die die ÖR schlichtweg nicht nutzen. Er dient nur zur Abgrenzung und
> Herabsetzung einer breiten Bevölkerungsgruppe, die die bodenlose Frechheit
> besitzt sich nicht Tag und Nacht totenstill vor die Mattscheibe zu setzen
> und sich Berieseln zu lassen.
Eigentlich ist „Schwarzseher“ ein legitimer Begriff – er bezeichnet Menschen, die Programme der ÖR geschaut haben, ohne Rundfunkgebühren bezahlt zu haben (und nicht aus legalen Gründen nicht zahlen mussten). Dass der AZBS, früher die GEZ, wahrheitswidrig jedem, der angab, keine empfangsbereiten Rundfunkgeräte zu haben, unterstellte, doch welche zu haben, und dass auch Nichtsehen der ÖR eine Gebührenpflicht auslöste, wenn man Geräte hatte, ist etwas anderes.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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