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"der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

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  1. "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor Zwangsangemeldet 27.03.13 - 17:07

    Das heißt, die Mitarbeiter müssen ihre Smartphones am Eingang abgeben?

    Ich sehe kein Problem damit, "private Datenverarbeitungsgeräte" zu nutzen, solange diese *nur* privat, d.h. nur in den Pausen und getrennt vom Netzwerk des Arbeitsplatzes genutzt werden, sowie natürlich auch nicht irgendwelche Daten der Arbeit (z.B. in Form von E-Mails) darauf gelangen. Wobei, wenn man die Arbeits-E-Mail-Adresse auch zuhause im Client eingerichtet hat, dann kann es auch nicht stören, sie auf dem mobilen Gerät ebenfalls eingerichtet zu haben (wer das denn unbedingt will, ich kann mir schöneres vorstellen).

    So pauschal ist diese Aussage jedenfalls etwas zu harsch. Wenn die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, darf das Mitbringen und Nutzen (in der Pause, vor und nach der Arbeit etc) eigentlich nicht verboten werden. Wäre ja genauso, als würde man dem Mitarbeiter verbieten, ein Buch mit zur Arbeit zu nehmen um es in der Pause zu lesen...

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  2. Re: "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor RedSign 27.03.13 - 19:37

    Da es thematisch um die Nutzung von technischen Geräten im Rahmen der beruflichen Tätigkeit innerhalb der öffentlichen Verwaltung geht, kann es nur so gemeint sein, wie du es beschreibst. Ansonsten ergäbe das auch keine Sinn, denn was jemand privat tut, ist in diesem Staate netterweise noch jedem selbst überlassen.

    Ich bin selbst in der öffentlichen Verwaltung tätig und halte es, wenn ich so bedenke mit welchen sensiblen Daten hantiert wird, für vollkommen logisch, dass man seine Arbeit nicht einfach mit Geräten erledigen kann, die man von zu Hause mitgebracht hat.

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  3. Re: "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor Zwangsangemeldet 27.03.13 - 20:04

    RedSign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da es thematisch um die Nutzung von technischen Geräten im Rahmen der
    > beruflichen Tätigkeit innerhalb der öffentlichen Verwaltung geht, kann es
    > nur so gemeint sein, wie du es beschreibst. Ansonsten ergäbe das auch keine
    > Sinn, denn was jemand privat tut, ist in diesem Staate netterweise noch
    > jedem selbst überlassen.
    Theoretisch ist das die einzige sinnvolle Erklärung. Praktisch könnte ich mir aber auch vorstellen, dass die Kompetenz in diesen Bereichen zuweilen noch auf einem Level ist, wo ein privates Notebook, wenn es in der Mittagspause auf dem Schreibtisch steht, bereits als Bedrohung für die Sicherheit der IT angesehen werden könnte...

    > Ich bin selbst in der öffentlichen Verwaltung tätig und halte es, wenn ich
    > so bedenke mit welchen sensiblen Daten hantiert wird, für vollkommen
    > logisch, dass man seine Arbeit nicht einfach mit Geräten erledigen kann,
    > die man von zu Hause mitgebracht hat.
    Natürlich. Das ist bei Leuten so, die zumindest halbwegs eine Ahnung haben. Bei allen anderen ist da kaum ein Bewusstsein dafür, weil eben alles so schön einfach und schnell geht.

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  4. Re: "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor ralf.wenzel 27.03.13 - 21:15

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das heißt, die Mitarbeiter müssen ihre Smartphones am Eingang abgeben?

    [ ] Du hast verstanden, was BYOD bedeutet. Dabei geht es um die Integration privater Geräte in den Arbeitsprozess, was mit sich bringt, dass berufliche Daten auf diesen privaten Geräten landen. Das fängt an mit den Telefonnummern der Kollegen bis hi zu sensiblen Daten.

    Ganz ehrlich: Wäre ich Arbeitnehmer, würde ich meinem Arbeitgeber meine private Handynr. nicht einmal SAGEN. Diese Leute versklaven sich ohne es zu merken.

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  5. Re: "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor cry88 27.03.13 - 21:31

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei, wenn man die Arbeits-E-Mail-Adresse auch zuhause im Client
    > eingerichtet hat, dann kann es auch nicht stören, sie auf dem mobilen Gerät
    > ebenfalls eingerichtet zu haben (wer das denn unbedingt will, ich kann mir
    > schöneres vorstellen).

    Bei einen Unternehmen, was BYOD verbietet, sollte das definitiv nicht möglich sein. Das Sicherheitsproblem an BYOD ist ja schließlich: Unternehmensdaten befinden sich auf privaten Geräten und damit auf potentiell ungesicherten Systemen.

    Ob Klausi am Arbeitsplatz, mit seiner Liebsten rumsimst ist der IT vollkommen egal.

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  6. Re: "der Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte bisher prinzipiell untersagt"

    Autor awollenh 28.03.13 - 07:30

    Falsch verstanden. Es geht rein um die Integration privater Geräte in die Netze des Arbeitgeber. Es wird nirgendwo etwas davon geschrieben (und ist auch nicht gemeint), dass keine privaten Geräte (in den Pausen) genutzt werden können.

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