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Bezahlstatistik mandatory

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  1. Bezahlstatistik mandatory

    Autor Siga943272497 24.12.09 - 12:20

    Wer kein Tariflohn zahlt, darf zwar schalten, aber kein Hartzer darf zur Bewerbung dort gezwungen werden.

    Weiterhin hat bei allen Stellenausschreibungen (auch in der Zeitung) die Gehaltsverteilung (Dezile, 20%, 33%,Durchschnitt,...) veröffentlich zu werden.

    Die Krankenkassen(15%), Rentenkassen(19%) und Arbeitsamt(1,9%) kennen diese Daten alle ganz genau.

    Andere Arbeitgeber sind in den Stellenanzeigen als "unknown" zu markieren. Diese dürfen zwar Anzeigen schalten, aber sind wie gesagt als "unbekannte Arbeitnehmer-Anzahl" zu taggen.
    Auch sollte man (wie hier im Forum die multi-facing-Anzahl) die Anzahl von Firmen unter dieser Anschrift oder Steuer-ID oder sonstwas angeben.
    Die Einstiegshürden klein zu halten, ist ok. Aber eine Steuernummer hat ja inzwischen jeder und muss man ja auch auf der Webseite im Impressum angeben. D.h. man könnte die Steuernummer verlangen und wer keine angeben will, wird entsprechend markiert.

    Das man den totalen Trace aller Bewerbungen bei den jeweiligen Stellen anzeigt, ist ja wohl klar.
    Und wenn sich schon 10 beworben haben, braucht sich dort keiner mehr bewerben also keiner darf gezwungen werden.
    Aber viele hier finden ja gut, das für unbrauchbare Software hunderte zillionen(bald zilliarden) Euros verplempert werden.

    Durch Checkerlabels kann man klar die Bewerbungen und Kandidaten filtern. Die Ausbildungsberufe und Kennworte sind klar bekannt und davon macht man öffentliche Kataloge. Und ich meine NICHT die idiotischen Nummernbezeichnungen für Berufszuweisungen.
    Man hat die Kataloge "Schweisser" "Schweisser:Inert" "Schweisser:Linksdrehend" "Schweisser:Stahl" "Schweisser:NichtEisenMetalle" oder "Buchführung:Kontenrahmen:Handel1" "Buchführung:Kontenrahmen:Stahlbau2" und die Stellenausschreibung wird entsprechend getagged und die Bewerber taggen sich selber und es wird möglichst automatisch gematcht.
    Fakes werden daran erkenntlich, das man genau sieht, wie viele auf welches Tag passen.

    Man kann sich also aussuchen, ob man 0 Bewerber für M$-CRM5.0 oder 234 Bewerber für M$-CRM3.0 haben will die gleichzeitig Industrie-Kaufleute sind und französisch, indisch und mandarin und kantonesisch vertragssicher sprechen.

    Und die Arbeitsamts-Mitarbeiter können sehen, welche Schulungen und Weiterbildungen (die kosten unser Geld. Wir=Steuerzahler oder 1.9%-Zahler(=Arbeiter/Angestellte). Und wenn ihr Spielzeug kauft, sind das auch 19%. So viel wie ein Finger einer Hand.) sinnvoll sind. Weil man sieht, wo eine Differenz zwischen Nachfrage und Angebot herrscht. "Die können schweissen, aber nicht mit den neuen foobar-0815-AutoInert-Schweissgeräten." "Die sind KFZ-Mechaniker, aber kennen die aktuellen Geräte zur Abgasmessung und die Messgeräte zur Steuergeräte-Prüfung nicht".

    Neulich haben sich hier welche verraten, das sie zur Berufsschule gehen.... Aber auch ihr bezahlt 1.9% die deutlich effizienter(=viel besser) genutzt werden könnten.

  2. Tariflohn? Gewerkschafter kämpfen gegen Arbeitslose.

    Autor RedSucks 24.12.09 - 12:54

    > Wer kein Tariflohn zahlt

    Wieso, die zahlen "Über Tarif" des billigsten Billiglohnlandes. Auf dem globalen liberalen Arbeitsmarkt regieren Angebot und Nachfrage.

    Für Tätigkeiten, die keine lokalen Sprachkenntnisse erforden sehe ich keinen Grund für Vorteile über Nationalität.

  3. Re: Tariflohn? Gewerkschafter kämpfen gegen Arbeitslose.

    Autor Siga9742947 24.12.09 - 13:03

    Es geht nicht darum, das sie keinen Tarif bezahlen.
    Es geht darum, das man Hartzer dazu nicht zwingen darf, sich dort zu bewerben. Wenn die trotzdem dort arbeiten wollen, ist ja ok.

    Wenn man low-level zahlt, kriegt man low-level Mitarbeiter. Ist ja ok, wenn die Arbeit angemessen einfach ist.
    Und die Boni-Macaroni kriegen Bleibeboni, weil sie wichtig und voll die Leister sind. Das passt zu Deiner Neoliberalismus (ich bin kein Sozialist nur das das klar ist) Einstellung.
    Wenn es wirklich Leister wären, wäre die Bank nicht in Schieflage gefallen.
    Das ist als ob man der halben Nationalmannschaft nach Versagen in der WM-Vor-Runde trotzdem die Boni für das ViertelFinale, HalbFinale und EndSpiel und WM-Sieg bezahlt.

    Aber Logik und Reflektion ob man selber etwas falsch gemacht hat, beherrschen viele hier nicht. Daher sind viele Golem-Forums-Teilnehmer die geborenen Boni-Banker. BWLer kriegen Boni, BMW, BigBusenTussis. ITler kriegen Überstunden und The-ITCrowd wäre das höchste, was sie erreichen können.

  4. Re: Tariflohn? Gewerkschafter kämpfen gegen Arbeitslose.

    Autor Hm... 24.12.09 - 13:57

    Natürlich dürfen die Argen Hartzer zwingen, Arbeit anzunehmen, die sittenwidrig bezahlt wird. Das ist bereits mehrfach geschehen und ist gängige Praxis in diesem Land. (Sie können dann ja klagen)

    So wurde das von kik gezahlte Geld (Gehalt kann man das nicht nennen)von einem Arbeitsgericht als sittenwidrig bewertet, mit der Maßgabe der Nachzahlung auf ein angemessenes Niveau.

    Unerträglich, wenn Unternehmen - und da ist kik kein Einzelfall - so niedrige Löhne zahlen, dass Menschen bei den Argen aufstocken müssen. Hier bedienen sich "Unternehmener" zu Lasten der Allgemeinheit und erhöhen ihre Gewinne. Unertzräglich, menschenverachtend. Ist das denn poltisch und gesellschaftlich gewollt?

  5. Re: Tariflohn? Gewerkschafter kämpfen gegen Arbeitslose.

    Autor Siga927449 24.12.09 - 14:25

    Hängt davon ab. Aber ausser mir gibt ja keiner zu, das Deutschland offensichtlich überbevölkert ist.

    Und Boni-Macaroni das zu ihrem Nutzen nutzen, während Mittelständler das Risiko tragen und die Zinsen an Boni-Macaroni usw. zahlen (Steuern, Pizzo, Abmahnizzo,...).

    Was die Linken halt nicht peilen ist, wenn man die Aldis enteignet, dann verdoppelt Rewe einen Tag später die Preise und Rosinen im Christstollen gibts dann auch nicht mehr und Nachhaltig ist das nicht. Und bei der nächsten Wal kommt dann schwärzer als schwarz an die Macht mit bekannten Konsequenzen.

    Und das man Politiker keine unternehmen leiten lassen darf, sieht man an Landesbanken sehr gut.

    Und Neolibs peilen nicht, das es keine Marktwirtschaft ist, wenn Boni-Banker Verluste machen und übberhaupt bezahlt werden statt enteignet. Oder wenn Intel, TCom, RWE/VEW/... aufbaut. Soziale Marktwirtschaft wäre ja gut. Nur peilen hier viele simpelste Anforderungen daran nicht.

  6. Re: Tariflohn? Gewerkschafter kämpfen gegen Arbeitslose.

    Autor WasErlaubenStrunzDoff 24.12.09 - 15:35

    1 Euro zuzüglich Hartz 4 macht einen Verdienst von Hartz 4 Satz und 1 Euro. Der erste Euro ist also genaugenommen der 355. Euro, wenn ich 354 als Hartz 4 Satz zugrundelege.

    Im übrigen finanzieren die Argen den Vermietern ja auch noch die Immobilien über Wohngeld.

  7. IT: Nachrichtendienst/Medien/Presse - Kommunikation

    Autor TheAgency 24.12.09 - 15:43

    Ihr wisst ja wie das mit Moses und seinen "gottgegebenen" Karnevalsvorschriften war.

    Regel #1: Wurden Wahlen nicht manipuliert, dann gibt man dem Richter das Gesetzbuch (in Zukunft brav drann halten) und nicht der Richter dem legitimierten Gesetzgeber.

  8. Pauschal ist nicht gut

    Autor tachauch 27.12.09 - 13:52

    Bankerschelte scheint ja sehr Publikumswirksam zu sein, aber es ist einfach nur dumm. Lass es mich mal etwas vereinfachen: Die Banker haben mit uns (Privatkunden, Firmenkunden) unter Tolerierung der Politik mehrere, komplexe Finanzkonstrukte aufgebaut. Die meisten davon haben in der Vergangenheit so gut und nachhaltig funktioniert, dass "wir" immer wieder wie jeck auf neue Finanzprodukte eingestiegen sind.
    Es gibt in diesem Schlammassel keine Berufsgruppe, weder Banker noch Politiker die "Schuld" an der Finanzkrise haben, einfach weil alle nur einen für sich genommen kleinen Teil in einem für Sie nicht erkennbar akuten grossen Puzzel spielten.
    Ich verstehe ja, dass es emotional schwer zu akzeptieren ist, dass für eine schlimme Sache nur etwas abstraktes, nämlich ein spezielles Finanzsystem verantwortlich ist, aber das ist bei einer gewissen Komplexität einfach so. Gerade ITler sollten für soetwas ein Gespür haben.
    Lernt es zu akzeptieren anstatt von Neid oder Wut getrieben irgend einen Sündenbock zu suchen. Das ist mittelalterlich und der Sache abträglich.

  9. Re: Pauschal ist nicht gut

    Autor Siga32974 27.12.09 - 18:49

    In der Vorlesung IT-Security lernt man, das man volle Kanne verpflichtet ist, alle Firmenrisiken abzuwehren.

    Dazu zählen auch suspekte Finanzprodukte oder Geschäfte mit suspekten Banken oder Firmen.

    Und als ITler hat man im Gewerbe-Bereich (wenn man für Gewerbe programmiert) voll die Dokumentationspflichten, die freiberufliches Arbeiten faktisch nur noch für Vereins-Webseiten möglich machen.
    Zumindest sonst für keine Dinge, wo das Finanzamt beteiligt ist. Also keine Gehälter, Einnahmen oder Ausgaben.
    Es sei denn, man will pro Zeile Code 10 Seiten Dokumentation abliefern oder seinem Rechtsanwalt 99% seiner Einnahmen geben.

    Einzelne zu hängen macht keinen Sinn. Aber die Top-Banker die Kosten (Zinsen für Deutschlands Staatskassen) persönlich bezahlen zu lassen, ist eigentlich controlling-technisch genau korrekt.

    Und das es sich um einen Logik-Ketten-Aufbau mit Widersprüchen handelte, damit die Leute lernen, das die Voraussetzungen nicht stimmen, hast Du nicht mitbekommen.

    Und sogar Amerikaner berichte, das "Greed" (Gier) der Antrieb dort war und die wie Flugzeuge im Nebel fliegen und es denen egal ist, so lange sie die Boni kriegen.
    Hättest Du mal Phönix geschaut. Aber vielleicht wiederholen sie die drei(oder mehr) Berichte zu den Börsen-Crashes.

  10. Re: Pauschal ist nicht gut

    Autor Ehrlicher Bankster 28.12.09 - 08:42

    > Bankerschelte scheint ja sehr Publikumswirksam zu sein,
    > aber es ist einfach nur dumm.

    [restlicher Blafasel gelöscht]

    Entweder glaubt da noch einer an den Weihnachtsmann UND den Osterhasen oder es ist mal wieder "bezahlte Werbung".

    Keine Angst, Kollega, uns tapferen Helden der Marktwirtschaft wird schon nichts passieren. Schuld sind ja sowieso alle bzw. alle anderen. Und notfalls haben wir ja genug Geld, um noch aus dem Land rauszukommen.

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