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Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

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  1. Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Cheguevarina 26.12.09 - 12:31

    Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA?
    http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/292/498585/text/

    Da kann ich nur lachen! Was ist mit denen, die z. B. ein Postfach angegeben haben und keine echten Arbeitgeber sind? Und wie sicher ist der Abgleich mit den Betriebsnummern? Auch nicht sicher, könnte ich beweisen, will hier aber keine Anleitung für Nicht-Arbeitgeber einstellen.

    Die Bestandsprüfung geht nicht weit genug. Unsere Daten in der
    Jobbörse - und nicht nur dort - sind nicht ausreichend geschützt. Wir "unfreiwillig Betreute" (Jobcenter / Arge) können tätig werden. Z. B. die Jobbörse der Agentur für Arbeit beurteilen unter http://www.crosspro-research.com/umfrage.html# .Und uns überlegen,wie wir unsere Daten besser schützen können.

    Die neue Koalition will einen Datenschutz auf hohem Niveau. Ob sie dabei auch an AlgII-,AlgI- und arbeitssuchende Nichtleistungs-BezieherInnen gedacht haben?

    Und da ist auch noch das Problem, dass die BA Diskriminierung und
    Benachteiligung fördert. Alter und Geschlecht werden in den
    Bewerberprofilen automatisiert angegeben und sind für jeden
    Arbeitgeber einsehbar. Genauer: Arbeitgeber können, wenn sie Bewerber suchen, das Alter von ...bis eingeben und so selektieren. Das Geschlecht ist dann auch sichtbar. Das ist Diskriminierung im Vorfeld einer Bewerbung.

    Und hier ein Artikel vom Stern:
    Informationssicherung Job: BA löscht unseriöse Arbeitgeber aus
    Datenbank

    Die Bundesagentur für Arbeit hat ca 400 unseriöse Arbeitgeber aus
    ihrer Internet-Jobbörse gelöscht. Es seien teilweise gar keine
    Unternehmen, sondern Einzelpersonen, die sich als Arbeitgeber
    ausgegeben hätten, um nach Daten zu fischen. Das sagte ein Sprecher der Nürnberger Behörde. Die Angebote kamen aus allen Branchen und allen Regionen. Nun müsse im Einzelfall geprüft werden, ob dieses Verhalten strafrechtlich relevant sei. Dabei sei die entscheidende Frage, ob es überhaupt Geschädigte gebe.
    http://www.stern.de/wirtschaft/job/ba-loescht-unserioese-arbeitgeber-aus-datenbank-1531546.html

    Absurd: Wie soll geprüft werden können, ob es Geschädigte gibt - und die gibt es sicherlich - Datenklau -, wenn die fingierten Arbeitgeber nicht bekannt gegeben werden und zudem die echte Adresse und Identität der fingierten Arbeitgeber nicht bekannt ist? Wie strafrechtlich die fingierten Arbeitgeber verfolgen? Und nebenbei würde mich mal interessieren, ob die arbeitslose Sozialpädagogin, die alles ins Rollen brachte, recherchiert und aufgedeckt hat, auch noch als fingierte Arbeitgeberin in der Jobbörse der BA zu finden ist?

    Na denn, mal sehen was uns das Neue Jahr so bringt.

  2. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Siga329742974 26.12.09 - 12:59

    Die Leute hier weigern sich ja, automatisierte Abgleichsysteme für Bewerbungen und Stellenausschreibungen zu akzeptieren.
    Und damit sind nicht diese idiotischen Nummern für Berufe gemeint. Tag-Clouds mit Skills.
    Kein Zwang zur Bewerbung. Bei 4 Mio Arbeitslosen gibts genug Interessenten.
    Wieso sollen die Firmen die Kandidaten nicht anschreiben. Elektronisch kostenlos natürlich.
    Die suchen dann z.B. für 3 Sommermonate eine Schuhverkäuferin und die Kandidatinnen kriegen eine Einheits-Email.

    Ab 100 PASSENDEN Bewerbern soll man von mir aus ruhig nach Alter selektieren dürfen.
    Bei Facharbeitern oder wenig Angebot an Bewerbern ("SAP") ist das Alter natürlich voll geheim.

    Und das man die Zahl der Arbeiter und Gehaltsstatistik in Dezilen zu veröffentlichen hat, ist ja wohl klar. Arbeitsamt(1,9%), Rentenkasse(19%), Krankenkassen(15%) können die Zahlen ja bestätigen.
    Ansonsten muss man sich dort nicht bewerben.
    90% der Arbeit mit Arbeitslosen besteht vermutlich darin, sie wie Heuschrecken erfolglos bei Arbeitnehmern bewerben zu lassen nur um Gründe zu finden, die Bezüge zu streichen.

    Simpelste Dinge werden hier von Populisten (was die wählen wissen wir wohl) und Nichts-Peilern nicht verstanden.
    Der Loser Lösungen lauten aus folgenden drei Forderungen (meist nur eine davon): Alle Reichen enteignen (Wenn Aldi/Lidl enteignet werden, dann verdoppelt Rewe morgen die Lebensmittelpreise). Noch mehr Schulden machen. Alle Arbeitslosen los werden.

  3. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Cheguevarina 26.12.09 - 13:19

    Bin ganz und garnicht deiner Meinung, wenn ich dich richtig verstanden habe. Ich bin grundsätzlich gegen eine Selektion nach Alter und Geschlecht. Nur in erlaubten Ausnahmen (Pilot z. B.).
    Außerdem: Meine Daten gehören mir! Ich möchte nicht, dass potentiellen Arbeitgebern ohne meine Einwilligung meine Daten übermittelt werden (z. B. Adresse, Telefonnummer, um mich zu kontaktieren). Einfach der Weitergabe der Daten widersprechen, wenn man nicht die Weitergabe wünscht. Das ist möglich! Die AfA bzw. das Jobcenter hat die alternative Möglichkeit, Arbeitsangebote direkt an die betreuten Bewerber zu senden. Damit ist der Mitwirkungspflicht genüge getan. Passive Betreuungswünsche hege ich nicht. Meine Freiheit, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte verteidige ich zur Recht vehement.

  4. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Siga43927497 26.12.09 - 14:26

    Bei meinem System würden die Stellenanzeigen auf Dich zukommen bzw. automatisch gegen Dich gematcht und Dir dann mitgeteilt.
    Du wirst nicht erkannt und benannt. Du bist nicht mal als Datensatz sichtbar sondern nur in ANZAHLEN.
    Umkreis: ca. 50km um Pusemuckel (Hartz4-Bezirke: Obermuckel, Untermuckel, Frankfurt-Hahn, Frankfurt Ost)
    KFZ-Mechaniker: 1234
    KFZ-Mechaniker/LKW: 300
    KFZ-Mechaniker/PKW:1000
    KFZ-Mechaniker/Spezial:20
    (Mehrfachnennungen möglich).
    Dort selektiert man dann, welche Kombinationen die Ausschreibung kriegen sollen. Das kriegen Praktikanten-Studenten in 4 Wochen hin. (Die Menge der Studenten macht es, nicht die Qualität, aber der Preis ist ja kostenlos. Har har har. Und nicht hunderte Accenture-Millionen).

    Du kriegst einen RSS-Feed und siehst, was dort auf Dich zukommt.
    Du DARFST zusätzlich RSS-Feeds z.b. für "KFZ-Mechaniker/LKW" abonnieren.
    Du DARFST dich bewerben. Automatisch. Tokenbasiert. Also Du hast Deine Daten und klickst an, welche Daten die Firma kriegen soll. Die Firma kriegt dann eine Email.
    Du siehst, wie viele und welche Skills sich schon beworben haben. Wenn Du also 3 Jahre SAP kannst, und die anderen 10 Jahre, bewirbst Du Dich natürlich nicht. Es sei denn, Du hast Spezialkenntnisse ("SAP in Fleischverarbeitung") die in der Ausschreibung gefragt sind.

    Aber wer bestimmte Altersgruppen will, darf diese selektieren, wenn z.b. 100 Bewerber in der Umgebung vorhanden sind.
    Du kriegst dann gar nicht mit, das Dein Alter nicht gefragt ist.
    Ich will darüber auch nicht diskutieren. Das ist bei dem Publikum hier unnütz.
    Wenn Du kein Alter willst, Dann MUSST Du eine Reihenfolge anlegen. Und zwar nach Kosten für die Gemeinschaft. Die anderen dürfen keine Jobs kriegen bzw. das Arbeitsamt darf denen dann nicht helfen.
    D.h. die 45jährige Mutter mit 10 Kindern kriegt jeden passenden Job zuerst, weil sie die Gemeinschaft am meisten kostet. Danach bist erst Du dran.
    Das wäre auch möglich. Halte ich aber für blöd.
    Du darfst Dir im Supermarkt ja auch den Joghurt nach AblaufDatum aussuchen. Und es ist wichtiger, das IRGENDWER einen Job hat, als unbedingt jemand, den die Firma nicht haben will.
    Was man gerne machen kann, ist das Firmen belohnt werden, wenn sie bestimmte Gruppen (die am meisten kosten, andere soziologische Faktoren sind hierbei fast immer egal weil willkürlich und somit nicht begründet) einstellen.
    Dann kriegt man die 10 teuersten Arbeitslosen DIE PASSEN vorgestellt und muss einen davon nehmen um die Belohnung zu kriegen.
    Aber das unterstellt, das nur passende Leute vom Arbeitsamt zur Bewerbung geschickt werden. Und das das Arbeitsamt das überhaupt nicht kann, wissen wir beide.

    Im Restaurant kriegt man, was man bestellt hat. So müsste das beim Arbeitsamt laufen was es aber vielleicht aber noch nie getan hat. Und offene Statistiken, welche Skills wie oft angeboten werden und welche Skills wie oft nachgefragt werden.
    Und internet-Ausdrucker als Arbeitsamts-Chefs wären auch nicht hilfreich.

    Und an die Foren-Spacken: Diese Leute füttert Ihr durch, wenn die Krank und/oder Rentner und/oder Arbeitslos sind. Kümmert Euch also HEUTE drum.

  5. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor sdfsdfsdf 26.12.09 - 15:09

    sind halt deutsche, was soll man von deutschen auch erwarten, abzocke, amok, komasaufende teenies. und nochmals abzocke. ejooo 2010 bald mega GEZ gebühr für eure verstaubten PC , ard udn zdf wollen gefüttert werden aus deutschen port"moneys" ..suckers.

  6. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Der Kaiser! 26.12.09 - 23:15

    > Was man gerne machen kann, ist das Firmen belohnt werden, wenn sie bestimmte Gruppen (die am meisten kosten, andere soziologische Faktoren sind hierbei fast immer egal weil willkürlich und somit nicht begründet) einstellen.
    Das ist bereits heute der Fall. Firmen die langzeitarbeitslose einstellen oder behinderte, bekommen einen Zuschlag vom Arbeitsamt. Sobald die "Belohnung" wegfällt, fliegt der Arbeitnehmer wieder raus.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  7. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Cheguevarina 27.12.09 - 09:43

    Würde mich gerne in deine Idee vertiefen und dich verstehen. Was mich aber abhält sind deine Selektionsbedürfnisse. Diskriminierung, Benachteiligung, nein auf keinen Fall. Ich bin strikt dagegen! Ich vermute, dass du noch recht jung bist.

  8. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Siga905925750 27.12.09 - 10:49

    Du findest es also besser, das Firmen mit unnützen Bewerbungen vollgemüllt werden ?

    Mir ist sowas von egal, wer einen Job erhält. Hauptsache, er wird nicht mehr vom Arbeitsamt durchgefüttert.

    Und Diskriminierung ist sowas nicht.
    Man selektiert aus dem Angebot. Und man darf nur dann sub-selektieren, wenn man z.b. 100 potentielle Kandidaten in der Liste hat. Nur das die "Liste" nur eine Anzahl enthält und keine Namen, keine IDs usw.
    Aber Datenschutz für IT interessiert Euch ja wohl wie immer wenig. Lieber wird irgendein Arbeitsamts-Boss entlassen oder Honnecker ersetzt Merkel und die Welt wird besser. Wird sie nicht.

    Beim Sport habt ihr wenn ihr wählen durftet, immer nach Alphabet ? Nein. Man wählt den passendsten.
    Poldi oder der dicke Ailton ? Poldi natürlich.
    Zuerst kriegen die "starken" einen Job. Dann läuft der Laden und mittelgute können mitgeschleppt werden.
    Aber sowas interessiert Euch nicht. Lieber eine sozialauswahl für Bewerber einführen.
    Dann such ich mir meine Arbeiter in Polen, Holland, sonstwo, statt von der Partei oder Gewerkschaft irgendwen reingedrückt zu kriegen. Wenn der Kran umkippt oder 50 Schulkinder vom versoffenen Busfahrer über die Brücke in die Wupper in den Tod geschickt werden, dann ist nämlich wieder angeblich der böse Arbeitnehmer schuld.
    Aber ihr wollt nicht mal die geringsten Optimierungen sondern ein Staat, dessen Überfettung sogar Big Mama oder Norbit(?) wie ein Magermodel aussehen lässt.
    Wenns nach Euch geht, sollen wir vermutlich noch mit dem guten Windows 1 arbeiten.

  9. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Cheguevarina 27.12.09 - 15:56

    Siga905925750 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du findest es also besser, das Firmen mit unnützen Bewerbungen vollgemüllt
    > werden ?

    Keine Bewerbung ist grundsätzlich unnütz. Die Bedürfnisse der Arbeitgeber allerdings unterschiedlich.
    >
    > Mir ist sowas von egal, wer einen Job erhält. Hauptsache, er wird nicht > mehr vom Arbeitsamt durchgefüttert.

    Allein der Begriff "durchgefüttert" ist mit Vorurteilen behaftet, klingt nach unnützen Fressern. Du wetterst zu Unrecht allgemein. Prüfe lieber, ich z. B. bekomme weder AlgI noch AlgII und trotzdem erlebe ich Benachteiligung. Ich möchte Arbeiten und nicht Armut im Rentenalter.
    >
    > Und Diskriminierung ist sowas nicht.
    > Man selektiert aus dem Angebot. Und man darf nur dann sub-selektieren, wenn man z.b. 100 potentielle Kandidaten in der Liste hat. Nur das die "Liste" > nur eine Anzahl enthält und keine Namen, keine IDs usw.

    Diskriminierung ist es trotzdem, wenn auch verdeckt, und die hat Folgen: Benachteiligung!

    > Aber Datenschutz für IT interessiert Euch ja wohl wie immer wenig.

    Da irrst du dich aber gewaltig. Ich kenne mich auch ganz gut aus. Wieder einfach nur eine ungeprüfte Behauptung. Aber ich denke, dass einige deiner Ideen ganz brauchbar sind, auch was von IT und Programmierung verstehst. Ich finde es auch gut, dass du dir Gedanken machst. Schätze ich, aber deine Vorurteile? Kannst du dein Wissen auch ohne Vorurteile anwenden? Ich denke, das könntest du. Du hast sicherlich einiges auf dem Kasten und denkst aktiv mit.

    Ich wollte dich nicht frusten, deine weiteren Kommentare wirken so, du läßt einfach Dampf ab, leider mit pauschalen Vorurteilen.

  10. Re: Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA

    Autor Siga5298707 27.12.09 - 18:48

    Cheguevarina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    <sarkasmus>Meine Postings sind inhaltlich bei den oberen 20% wenn nicht gerade wieder NickDiebe oder Hooligans hier unterwegs sind. Dazu muss man sich mit den Themen aber jeweils beschäftigen weil ich keine 10 seitigen Einleitungen schreibe. Vermutlich sind das gefrustete Zensoren oder sowas, die die Artikel lesen MÜSSEN. Ansonsten frage ich mich nämlich immer, wieso jemand etwas liest, was er nach zwei Sätzen nicht versteht. Und wieso klickt er drauf ? Im Gegensatz zu MultiFacern schreibe ich ja meinen Nick dran. Und bin so überlegen, das andere meinen Nick imitieren.
    </sarkasmus>

    Durchgefüttert werden die von 7%-19% Umsatz-Steuer die jeder Hartzer bezahlen muss wenn er einkauft.
    Und von 1.9% Arbeitslosengeld das alle Arbeiter/Angestellten bezahlen. Und denen ist vermutlich egal, wer arbeitet, hoffentlich einer weniger auf Gemeinschaftskosten als vorher.

    Weil Du herumgequengelt hast, musste ich mir natürlich wieder eine Lösung (für ein faktisch für mich irrelevantes Problem) ausdenken:
    Wer also unbedingt 30jährige haben will, kriegt auch welche.
    - Nur wenn genug im Angebot sind. Also wer unbedingt einen AluGuschSchweisser braucht, und es gibt nur 2 freie Arbeitslose, weil die von den Windkraftfirmen scharenweise weggekauft werden, dann muss er halt auch einen 55-jährigen nehmen. Wenn er allerdings Packer für Amazon Weihnachtsgeschäft (5000 ! kurzzeitig Beschäftigte laut Meldung hier) sucht, kann er kriegen was er will. Du nimmst ja auch nicht Klinsmann oder Beckenbauer als Stürmer zur WM mit sondern Poldi.

    Aber man muss mindestens 10% der Restlebenszeit bezahlen wenn er die Probezeit übersteht. Ggf. nur Hartz4-Satz wenn man ihn entlässt. Oder eine Woche pro Lebensjahr bis zur Rente. Wer also einen 30jährigen sucht, macht 65-30 also 30 Wochen muss man ihn nach Entlassung weiter bezahlen.
    Das würde Einstellung von älteren Leuten fördern.
    Da in bestimmten Bereichen junge Leute gesucht sind, gleicht das die Benachteiligung dort aus...
    Aber vielleicht möchtest Du ja, das Klinsmann/JogiLöw jede bewerbung eines Rentners bei der Fußballnationalmannschaft persönlich handgeschrieben beantworten müssen.

    Noch einmal: Eine Firma hat das Recht darauf, nur die besten einzustellen. Wenn die Besten ausverkauft sind, bekommen die zweitbesten einen Job. Usw.
    Allerdings müssen die Selektionskriterien nicht wahllos sein ("nur 20-jährige") sondern begründet. Wenn also der ex-Stellen-Inhaber 50 Jahre war, gibts keinen Grund, nach Alter zu selektieren. Ausser man verspricht, ihn lange zu beschäftigen oder 10% der Restlebenszeit sein Harz4-Geld zu bezahlen. Dann sollte man aber besser seine eigenen Lehrlinge übernehmen.
    Wenn die ausverkauft sind, kann man zum Arbeitsamt gehen und muss was auf den Tisch legen, wenn man explizit junge Leute haben will.

    Man könnte auch firmen bestrafen, die soziologisch einseitig sind, wenn das (Frisösen, Automechaniker, Arzthelferinnen...) nicht branchenmößig "normal" ist.

    <sarkasmus>
    Ach übrigens: Beamte werden und müssen nach dem "besten-prinzip" eingestellt werden. Und nicht nach soziologischem Ausgleich zum realen Arbeitsmarkt ("türken kriegen keine Jobs, also muss der öffentliche Dienst zum Ausgleich viele türken einstellen" "frauen kriegen keine vorgesetzten-jobs also müssen beamtische Frauen befördert werden" usw.)
    Da Beamte+Offentlicher Dienst xx% der Arbeits-Bevölkerung darstellen, wäre das sogar sinnvoll und wirksam.
    </sarkasmus>

    > Bewerbungen sind nicht sinnlos
    Und Bewerbungen sind vom Hartz4-Amt häufig erzwungen. Da dies asozial ist und faktisch allgemein bekannt ist, wissen wir im Umkehrschluss: Hartt4-Amt hat keine interne Fehlermeldung/Kontrolle/Verbesserung usw. ISO9000 oder sowas (9001 ?) bekämen die also vielleicht gar nicht. Und beim BSI Grundschutz würden die vermutlich auch durchfallen.

    Wenn Du 200 Bewerbungen da liegen hast, und nebenbei vielleicht Kunden betreuen musst, weil Du sonst morgen keine Kunden mehr hast. Erzähl mir mal, wie Du dann selektierst: Nach Handschrift oder sonstwas. Sehr schnell aber auf jeden Fall.
    Mehr als 20 Bewerbungen dürfen auf keine Stelle eintreffen.
    Bei FußballWM-Team würde man also fordern: Alle Torwarte von Liga1+2+3te Liga dürfen sich bewerben. Und dann Selektionskriterien festlegen. Ansonsten bewirbt sich jeder Spacko wie wir bei DSDS u.ä. sehen dürfen.
    Mehr als 20 (oder 30) Bewerbungen bewirkt man, indem die passendsten sich Bewerben "dürfen" oder sollen.
    Es werden doch eh nur 5-15 eingeladen.
    Also was soll der Unfug mit Bewerbungen streuen wie Streubomben.
    Ich dachte früher auch, 100 mal dasselbe Ausdrucken und "wahllos" versenden. Aber da Firmen sich genau anschauen, wen sie 40 Jahre beschäftigen, darf man Bewerbungen nur dort schreiben, wo man passt (4von5 MustHave-Punkten oder 6 von 10 weil wer 10 Punkte hat, sucht vermutlich eh nicht wirklich).
    Schaut Euch in den Diskussionen um. Spackenbewerber sind eine Plage.

    <sarkasmus>
    Ihr glaubt häufig wohl, das Arbeitgeber so wie Stromberg den ganzen Tag nix zu tun haben und auf dem Golfplatz ablungern und voll das Geld um 5 Leute in der Personalabteilung jeweils die Bewerbungen auf eine Stellenanzeige bearbeiten zu lassen. Was die lieben Kunden und Aktionäre dann bezahlen sollen...
    Das verwechselt ihr mit Bürgermeistern und Ministerien, KrankenkassenVerwaltungen, Hartz4-Ämtern, KFZ-Stellen, Bankenaufsichten, Zentralbanken, ... u.ä. Stellen .
    </sarkasmus>

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