In vielen länder ist das schon gang und gebe. Da werden die durch das vorhandene Wasser bzw. Gasnetz verlegt. Das ist dann natürlich zu einem Bruchteil der Kosten möglich! Gerade in Ostdeutschland besteht sogar das Problem das das vorhandene Wasserleitungssystem verjüngt werden muss da immer weniger Menschen angeschlossen sind...
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Gasleitung kannst Du wohl vergessen, da es eventuell Probleme mit der Dichtigkeit geben kann. Bei der Wasserleitung hängt es von der Infrastruktur ab. Ein Wasserleitung hat nur eine bestimmte Dicke und kann nur eine begrenze Zahl an Leitungen aufnehmen. Es müssten also viele Unterverteilungen gesetzt werden, das lohnt sich nicht. Da kann man auch gleich Leerrohre bis zum Haus verlegen. Ist insbesondere dann am günstigsten, wenn ein Bereich eh erschlossen wird. Dann sollten das aber auch alle Hausbesitzer nutzen, da ein späterer Anschluss teurer werden wird.
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Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.
Das Problem ist ja nur der Anschluss der Gebäude, denn was nützen 50Mbit zuhause, wenn die Infrastruktur in meiner Stadt diese Bandbreite nicht unterstützt? Konkret heißt das, auch die Uplinks der Zugangsknoten müssten auf eine höhere Bandbreite gebracht werden. Ansonsten hat zwar jeder einzelne 50Mbit, aber im Flaschenhals wird Bandbreite auf alle aufgeteilt.
#sb
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Allnet schrieb:
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> In vielen länder ist das schon gang und gebe. Da werden die durch das
> vorhandene Wasser bzw. Gasnetz verlegt. Das ist dann natürlich zu einem
> Bruchteil der Kosten möglich!
Manchmal hat die deutsche Gründlichkeit auch ihre Vorteile. Aber beim von dir genannten Anwendungswunsch würde es hierzulande wahrscheinlich an "das lässt sich so nicht realisieren" scheitern, wo man es in anderen, weniger auf 120 prozentige Sicherheit bedachten Ländern einfach macht.
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Allnet schrieb:
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> In vielen länder ist das schon gang und gebe.
Von Pilotprojekten in Deutschland habe ich auch schon gelesen. In welchen ("vielen") Ländern wird das denn in großem Stil eingesetzt?
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Das Problem bei dieser wunderschönen Geschichte ist, dass wir in Deutschland Hauptabsperrhähne beim Übergang ins Haus haben. Somit wäre FTTH schonmal nicht möglich. Und FTTH ist doch genau das was alle wollen, denn wenn du vorm Haus einen Umsetzer auf Kuper hast, bist du auch nicht schneller ;) Flaschenhalsprinzip!
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Warum sollte die Umsetzung im Haus -auf Kupfer- ein Flaschenhals sein? Die Daten kommen mit 200 MBit/s an und der Router schafft 1000 MBit. Das Modem vor dem Router wird die 200 MBit schon schaffen, weil das ein Klacks ist. Jeder USB-Hub schafft 480 MBit.
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