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Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

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  1. Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

    Autor GodsBoss 31.08.11 - 13:07

    „Freude sagte Golem.de, dass die Speicherung aller IP-Adressen seiner Meinung nach keine Vorratsdatenspeicherung bedeute.“

    Was hat das mit Meinungen zu tun? Vorratsdatenspeicherung: „Unter einer Vorratsdatenspeicherung versteht man die Speicherung personenbezogener Daten durch oder für öffentliche Stellen, ohne dass die Daten aktuell benötigt werden. Sie werden also nur für den Fall gespeichert, dass sie einmal benötigt werden sollten. In der rechtspolitischen Debatte bezieht sich der Begriff meist auf die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations-Verbindungsdaten. Diese betrifft die Verpflichtung der Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Registrierung der Verbindungsdaten von elektronischen Kommunikationsvorgängen, ohne dass ein Anfangsverdacht oder eine konkrete Gefahr besteht (Speicherung bestimmter Daten auf Vorrat). Erklärter Zweck der Vorratsdatenspeicherung ist die verbesserte Möglichkeit der Verhütung und Verfolgung von schweren Straftaten.“

    Das ist Vorratsdatenspeicherung, von der ich bisher dachte, dass Herr Freude ein Gegner davon sei. Mich wundert nicht, dass „Fefe“ ihn einen Verräter nennt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  2. Re: Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

    Autor redwolf 31.08.11 - 13:24

    Freude vertritt schon länger seine, diese Position. Aus seiner Sicht ist die Speicherung wer welche IP-Adresse zu welcher Zeit hatte nicht bedenklich und wird auch so in der Praxis von den meisten Providern umgesetzt. Da diese in einem weiten Rahmen bereits nach gut düngen Verbindungsdaten speichern können. Vorratsdatenspeicherung bedeutet nur die Pflicht der Provider zur Speicherung. Keine Vorratsdatenspeicherung bedeutet nicht, dass keine Daten gespeichert werden. Freude glaubt den politischen Konflikt zur Vorratsdatenspeicherung dadurch zu lösen, indem er einen Schritt auf die VDS-Befürworter von der SPD zumacht um einen besseren Kompromiss als konsequente Vorratsdatenspeicherung über Verbindungsdaten auszuhandeln. Ein Fehler wie ich glaube. Durch IPv6 werden vermutlich die Provider die dynamische IP-Adresse aufgeben. Für Kabel Deutschland gilt dies ja bereits (eingeschränkt) für IPv4. Dadruch ist jeder Internetanschluss absolut eindeutig identifizierbar.

  3. Re: Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

    Autor GodsBoss 31.08.11 - 14:10

    > Freude vertritt schon länger seine, diese Position. Aus seiner Sicht ist
    > die Speicherung wer welche IP-Adresse zu welcher Zeit hatte nicht
    > bedenklich und wird auch so in der Praxis von den meisten Providern
    > umgesetzt. Da diese in einem weiten Rahmen bereits nach gut düngen
    > Verbindungsdaten speichern können. Vorratsdatenspeicherung bedeutet nur die
    > Pflicht der Provider zur Speicherung. Keine Vorratsdatenspeicherung
    > bedeutet nicht, dass keine Daten gespeichert werden. Freude glaubt den
    > politischen Konflikt zur Vorratsdatenspeicherung dadurch zu lösen, indem er
    > einen Schritt auf die VDS-Befürworter von der SPD zumacht um einen besseren
    > Kompromiss als konsequente Vorratsdatenspeicherung über Verbindungsdaten
    > auszuhandeln. Ein Fehler wie ich glaube. Durch IPv6 werden vermutlich die
    > Provider die dynamische IP-Adresse aufgeben. Für Kabel Deutschland gilt
    > dies ja bereits (eingeschränkt) für IPv4. Dadruch ist jeder
    > Internetanschluss absolut eindeutig identifizierbar.

    Ist das nun eine Bestätigung meines Beitrags? Wenn für Alva Freude nur die Pflicht eine Vorratsdatenspeicherung darstellt (durchaus im Rahmen der Definition) und er für eine Pflicht von IP-Adressen eintritt (egal aus was für Gründen auch immer), ist er für Vorratsdatenspeicherung.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  4. Re: Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

    Autor lcg 31.08.11 - 14:26

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Freude sagte Golem.de, dass die Speicherung aller IP-Adressen seiner
    > Meinung nach keine Vorratsdatenspeicherung bedeute."

    Ach so, wenn es ihm nicht um Vorratsdatenspeicherung sondern nur um das Speichern von IP Adressen geht, dann kann dem Mann geholfen werden. Die muss er nämlich gar nicht speichern, man fängt einfach mit 000...000 (32bit lang) an und zählt immer um 1 hoch; sobald er bei 111...111 ankommt, kann er aufhören. Voilà, schon hat er alle IP Adressen. Geht auch für IPv6, nur dauert es da etwas länger. ;)
    Und das beste daran ist, der Mann ist beschäftigt und verbreitet nicht mehr seine abstrusen Ideen in irgendwelchen Interviews.

    lcg.

  5. Re: Speicherung der IP-Adressen keine Vorratsdatenspeicherung?

    Autor SoniX 31.08.11 - 16:55

    lcg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach so, wenn es ihm nicht um Vorratsdatenspeicherung sondern nur um das
    > Speichern von IP Adressen geht, dann kann dem Mann geholfen werden. Die
    > muss er nämlich gar nicht speichern, man fängt einfach mit 000...000 (32bit
    > lang) an und zählt immer um 1 hoch; sobald er bei 111...111 ankommt, kann
    > er aufhören. Voilà, schon hat er alle IP Adressen. Geht auch für IPv6, nur
    > dauert es da etwas länger. ;)

    Na wenn er wirklich bei 111.111.111.111 aufhört ist meine ja nicht dabei :-)

    Ja ich weiß, du hast das anders gemeint. ;-)

    > Und das beste daran ist, der Mann ist beschäftigt und verbreitet nicht mehr
    > seine abstrusen Ideen in irgendwelchen Interviews.
    >
    > lcg.

    Hehe

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