Klar, der, der jetzt 50mbit hat, dem muss geholfen werden. Armer Kerl, könnte er doch mit 100mbit seinen Porn noch schneller ziehen. Darauf konzentrieren wir jetzt alle unsere Anstrengungen und Finanzen.
Achja, da gabs ja noch die 15%, die gar kein Breitband bekommen können und damit vom heutigen Web quasi ausgeschlossen sind. Naja, das ist ja nur ne Minderheit...
Himmel darum gehts doch nicht ...
keine Privatperson braucht ausser zur persönlichen gaudi derzeit 50mbit --- unternehmen schon - und das is halt schon ein aspekt der standortbestimmung für die unternehmensansiedlung.
vorallem brauchbare upstreams (symmetrische netze) wären halt gefragt...
Hirsch2k1 schrieb:
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> Klar, der, der jetzt 50mbit hat, dem muss geholfen werden. Armer Kerl,
> könnte er doch mit 100mbit seinen Porn noch schneller ziehen. Darauf
> konzentrieren wir jetzt alle unsere Anstrengungen und Finanzen.
>
> Achja, da gabs ja noch die 15%, die gar kein Breitband bekommen können und
> damit vom heutigen Web quasi ausgeschlossen sind. Naja, das ist ja nur ne
> Minderheit...
Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ... Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.10 16:11 durch DjNorad.
> keine Privatperson braucht ausser zur persönlichen gaudi derzeit 50mbit
Naja, es ergeben sich aber viele neue Möglichkeiten, wenn Privathaushalte schnelle Anbindungen haben. Ich sehe beides als Standortvorteil (so denn vorhanden), aber unsere "Polit-Profis" fragen sich wahrscheinlich noch wie sie ein 50Mbit auf ihren Akkuschrauber drauf bekommen.
DjNorad schrieb:
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> Hirsch2k1 schrieb:
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> > Klar, der, der jetzt 50mbit hat, dem muss geholfen werden. Armer Kerl,
> > könnte er doch mit 100mbit seinen Porn noch schneller ziehen. Darauf
> > konzentrieren wir jetzt alle unsere Anstrengungen und Finanzen.
> >
> > Achja, da gabs ja noch die 15%, die gar kein Breitband bekommen können
> und
> > damit vom heutigen Web quasi ausgeschlossen sind. Naja, das ist ja nur
> ne
> > Minderheit...
>
> Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ...
> Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
>
> Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt
> zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
Na klar, die Internetanbindung ist natürlich DAS entscheidende Kriterium bei der Bestimmung des lokalen Mietspiegels *kopfschüttel*
Sachen wie allgemeine Infrastruktur, Gewerbeansiedlung, kulturelle Angebote etc. wirken sich natürlich gar nicht aus.
Manche Leute tippen echt schneller als sie denken...
Wenn die als Durchschnitt 50 fordern kommen knappe 20 raus. Also lieber auf 100 aufstocken und dann vielleicht über 50 kommen!
DjNorad schrieb:
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>
>
> Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ...
> Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
>
> Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt
> zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
Ich wusste, dass dieses dämliche Argument kommt.
Trifels schrieb:
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> Himmel darum gehts doch nicht ...
>
> keine Privatperson braucht ausser zur persönlichen gaudi derzeit 50mbit ---
> unternehmen schon - und das is halt schon ein aspekt der standortbestimmung
> für die unternehmensansiedlung.
>
> vorallem brauchbare upstreams (symmetrische netze) wären halt gefragt...
Himmel, dadrum gehts doch. Im Artikel war von VDSL die Rede. Also Consumer.
Für Firmen gibts die symmetrischen 200 mbit und mehr längst zu kaufen. Kostet dann halt auch mal nen 5 stelligen Betrag.
Hirsch2k1 schrieb:
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> DjNorad schrieb:
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> >
> >
> > Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ...
> > Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
> >
> > Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt
> > zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
>
> Ich wusste, dass dieses dämliche Argument kommt.
Würdest Du Dein eigenes Geld wie z.B. Deine zukünftige Rente in so ein Projekt stecken? Warum sollen es dann andere für Dich tun?
> >
> >
> > Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ...
> > Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
> >
> > Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt
> > zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
>
> Ich wusste, dass dieses dämliche Argument kommt.
Was ist daran dämlich? Ist es denn falsch?
Wohnkosten (egal, ob nun Miete, Kauf- oder Grundstückskosten) bemessen sich nun mal nach den Standortfaktoren. Mittlerweile zählt die Qualität einer Internetanbindung dazu. Nicht einmal zu knapp. Grob geschätzt bestimmt die Qualität des Internetanschlusses 10% des Kauf/Mietpreises von Immobilien.
Realist schrieb:
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>
> Würdest Du Dein eigenes Geld wie z.B. Deine zukünftige Rente in so ein
> Projekt stecken? Warum sollen es dann andere für Dich tun?
Schicken wir doch auch einfach mal nicht mehr die Post aufs Land... und Strom und Gas dahin zu liefern ist doch eigentlich auch viel zu teuer... In sowas darf man kein Geld stecken! Sollen sie doch da leben wie im Mittelalter.
Also ich suche gerade eine Wohnung und ohne VDSL kommt gar nicht in Frage - das ist sogar eines der Hauptkriterien!
Soll doch jeder für sich entscheiden... der eine braucht eben was anderes als der andere... so isses eben... und die meisten, die mit dem Internet leben benötigen es auch... und zwar so schnell wie möglich... ;-)
Hirsch2k1 schrieb:
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> Klar, der, der jetzt 50mbit hat, dem muss geholfen werden. Armer Kerl,
> könnte er doch mit 100mbit seinen Porn noch schneller ziehen. Darauf
> konzentrieren wir jetzt alle unsere Anstrengungen und Finanzen.
>
> Achja, da gabs ja noch die 15%, die gar kein Breitband bekommen können und
> damit vom heutigen
Porn
>quasi ausgeschlossen sind.
Ganz ehrlich, mir ist es völlig wurscht das Du keinen Porn ziehen kannst. Wenn es nur um Porn geht dann zahl das gefälligst selber.
Landbewohner schrieb:
> Na klar, die Internetanbindung ist natürlich DAS entscheidende Kriterium
> bei der Bestimmung des lokalen Mietspiegels *kopfschüttel*
Ja, ist es. Für mich ist die Verfügbarkeit eines schnellen Internetanschlusses Bedingung! Du würdest wohl kaum auch wo leben wollen, wenn man Dir sagt: "Fliessend Wasser gibt es hier zwar nicht, Strom auch nicht, aber das ist ja egal. Dafür haben Sie eine schöne Landschaft, viele kulturelle Angebote etc."
> Sachen wie allgemeine Infrastruktur, Gewerbeansiedlung, kulturelle Angebote
> etc. wirken sich natürlich gar nicht aus.
Internetanbindung ist ein Aspekt der Infrastruktur. Gewerbeansiedlung wird durch die Abwesenheit von schnellen Datenverbindungen auch erschwert.
Rainer Haessner schrieb:
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> > >
> > >
> > > Dafür haben die "Landbewohner" andere signifikante Vorteile ...
> > > Insbesondere was die Kosten für Wohnraum und Grundstücke, etc angeht.
> > >
> > > Wenn ich nur noch die Mieten die auf dem Land üblich sind in der Stadt
> > > zahlen muß, dann fange ich an Mitleid mit "euch" zu haben.
> >
> > Ich wusste, dass dieses dämliche Argument kommt.
>
> Was ist daran dämlich? Ist es denn falsch?
>
> Wohnkosten (egal, ob nun Miete, Kauf- oder Grundstückskosten) bemessen sich
> nun mal nach den Standortfaktoren. Mittlerweile zählt die Qualität einer
> Internetanbindung dazu. Nicht einmal zu knapp. Grob geschätzt bestimmt die
> Qualität des Internetanschlusses 10% des Kauf/Mietpreises von Immobilien.
Kann mir mal einer die Definition von "Landbewohner" zeigen? Sind das die Bauerhöfe die irgendwo in Meck-Pom 15km von jeder größeren Ansiedlung sitzen, Klein kleckersdorf im Harz zwischen 33 Gebirgen eingekesselt oder was?
Oder ist alles was nicht als Großstadt bezeichnet wird "Land"?
Was ist mir Kreisstädten, Städten allgemein?
Also ist dieses "Argument" wirklich dämlich. Denn Landbewohner wie in Teilen der USA, wo man eventuell zwischen 2 Häusern 100 Meilen hat gibt es hier nicht.
Außerdem, und das scheinen die meisten zu vergessen, leben die Städte und Gemeinden von der Gewerbesteuer, die UmST bleibt im Staatssäckel. So kann keine vorhandene DSL Leitung für die ansässigen Firmen zum Standortnachteil werden und diese entweder in die Insovenz und Pleite treiben oder die siedeln um. Beides ist für die bisherige Gemeinde mit Einnahmenverlusten verbunden. Außerdem kann es dann zu Mehrausgaben im Sozialnetz kommen (Hartz4). Alles in allem sind die Gemeinden mit Gewerbe sehr daran interessiert, das es eine vernünftige Internetanbindung geben sollte.
Das alles sollte man sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen, bevor man sagt "auf dem Land ist das Wohnen ja billiger"
Krockett
Die aber auch nur große Firmen haben oder ein ganzes Bürogebäude versorgt. Kleine- und Mittelständische Firmen nutzen die normalen Tarife, weil sie sich nicht mehr leisten können. Asymetrisch ist jedoch auch OK, wenn das Verhältnis stimmt, was aber auch nicht gegeben ist.
Ich frage mich wann wir endlich auf IPv6 umstellen.
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