Man kann dem Prinzip ePa einiges vorwerfen, z.B. dass die AusweisApp Schrott ist. Die wurde aber von OpenLimit zugeliefert, ein Unternehmen, dass ansonsten mit der ePa-Entwicklung recht wenig zu tun hatte. Eine bessere Lösung ist auch schon am Markt, der Governikus Server von Bremen Online Systems BOS. Dass jede Form von Klasse 1 Leser keinerlei Schutz vor Keyloggern leistet ist hinlänglich bekannt, hier hätte eine Nutzungsvorschrift für mindestens Klasse 2 Leser hergemusst, besser noch Klasse 3. Meine Vermutung ist, sie wollten die mit dem ePa verbundenen Kosten damit nicht in die Höhe treiben um die Akzeptanz zu erhöhen.Der ePa selbst ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen bis jetzt sicherheitstechnisch überzeugend.
Auf der anderen Seite ist er dem Deutschen aber nicht nur unheimlich, er sieht aufgrund des mangelnden Angebots auch keinen Grund, die OnlineFunktion aktiv zu lassen. Dass der ePa eigentlich eine Verbesserung seiner Privatsphäre darstellt, ist ihm nicht bekannt, das Modell "Big Brother" scheint zu übermächtig. Die meisten Punkte sind dem Bürger aber nicht klar. Z.B. schicke ich momentan bei einer Bestellung bei Beathe Uhse, dem Einkauf freier Waffen oder ungeschnittener DVDs eine Kopie meines Persos an den Händler. Schön blöd, denn alles was der wissen muss, ist ob der Name mit dem Namen meiner Bestelladresse übereinstimmt, die Bestelladresse stimmt und ein boolscher Wert, ob ich über 18 bin. Alles andere geht ihn nichts an, deshalb stellt der ePa in diesem UseCase auch nur diese Informationen zur Verfügung. Jetzt haben aber alle dieser Firmen eine vollständige Kopie meines Personalausweises inkl. Dem eindeutigen Identifier unten, was zu einer wundervollen Profilbildung führen kann, wenn ich es schaffe, die Daten zusammenzuführen. Der ePa stellt jedem Unternehmen aber einen anderen Identifier da, je nachdem welches Zertifikat dieses vorlegt. Es gibt noch zahlreiche weitere Verbesserungen, der Bürger kennt diese aber mangels ordentlicher Aufklarung nicht, sondern hält die OnlineFunktion bestenfalls für sinnlos mangels sinnvoller Anwendung, meistens eher für Teufelszeug.
Die Industrie sieht bei dieser Haltung aber keinen Markt für ePa Anwendungen und hält sich abwartend zurück. Damit wartet sich das Prinzip ePa selbst zu Tode. Schade, denn auf Dauer könnte der ePa das Alltagsgeschäft durchaus vereinfachen.
vlow schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ...
> Schade, denn auf Dauer könnte der ePa das Alltagsgeschäft durchaus vereinfachen.
Wenn man unbedingt alles online machen *will*, ja ...
NativesAlter schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> vlow schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > ...
> > Schade, denn auf Dauer könnte der ePa das Alltagsgeschäft durchaus
> vereinfachen.
>
> Wenn man unbedingt alles online machen *will*, ja ...
Sitzt Du gerne bei Behörden rum? Also ich nicht.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 163 | letzter Beitrag 11:57 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 10:58 Uhr
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr
Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51
E-Mail an news@golem.de

Immer wieder zeigt Google seine Project Glass genannten Datenbrillen, ohne aber bislang konkrete Ankündigungen zu machen. Neben zahlreichen Fotos, die mit der Brille gemacht wurden, stellte Google nun auch ein erstes Video, das mit der Brille aufgenommen wurde, ins Netz.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.