Die Eltern haben ihrer Sorgfaltspflichit Genüge getan.
Es kann ja nicht sein dass Eltern IT-Experten werden müssen um ein Konsumgut und Gerät der Unterhaltungselektronik in ihren Räumlichkeiten betrieben werden kann. Und von Minderjährigen benutzt werden kann.
Die meisten Eltern haben normale Jobs, oft arbeiten beide um die Familie durchzubringen.
Was sollen die denn noch alles machen?
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Eltern sind aber auch keine Geheimagenten und müssen trotzdem verhindern, dass ihre Kinder im Supermarkt stehlen. Denn dann würden sie ja auch haften, oder? Das Mittel der Wahl sollte aber Erziehung und Aufklärung sein, kein digitales Fort Knox, denn letzteres können tatsächlich sehr wenige Gewährleisten.
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Eltern sind aber auch keine Geheimagenten und müssen trotzdem verhindern,
> dass ihre Kinder im Supermarkt stehlen. Denn dann würden sie ja auch
> haften, oder?
Nein, entgegen eines populären Irrtums haften Eltern _nicht_ für ihre Kinder.
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Das ist definitiv bei diesen Baustellenschildern so, das ist mir schon zu Ohren gekommen. Aber bei Diebstahl auch nicht? Sollte dem wirklich so sein, dann ziehe ich meine Aussage zurück :-) Dann wäre es ja aber umso sinnloser, wenn dann gerade beim "digitalen Diebstahl" die Eltern auf einmal doch haften sollten.
Nichtsdestotrotz bleibe ich bei der Grundaussage, dass Kommunikation mit den Kindern mittlerweile unterbewertet wird.
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Aber bei Diebstahl auch nicht?
Die Eltern haften nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzen. Da 13-jährige auch durchaus mal alleine in einen Laden gehen dürfen, können die Eltern hier wohl in der Regel nicht in Haftung genommen werden.
Theoretisch müsste ja sogar eine private Haftpflichtversicherung für den Schaden aufkommen, da den Eltern hier keine Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz vorgeworfen werden kann, aber keine Ahnung wie das genau geregelt ist.
> Dann wäre es ja aber umso sinnloser, wenn dann gerade beim
> "digitalen Diebstahl" die Eltern auf einmal doch haften sollten.
Genau das ist es, denn man muss ein 13-jähriges Kind sicherlich nicht permanent in seinem Zimmer überwachen.
> Nichtsdestotrotz bleibe ich bei der Grundaussage, dass Kommunikation mit
> den Kindern mittlerweile unterbewertet wird.
Oder Überbewertet. Wie einige Eltern ihre Kinder vollquatschen, als würden die alles begreifen ist mir schleierhaft. Ich erkläre meiner Tochter viel, aber alles versteht sie einfach nicht, ok sie ist auch erst 3. Was viel wichtiger ist, ist Konsequenz und genau da sparen vor allem Eltern mit anti-autoritären Erziehungsmethoden (das sind die wo das Kind die Eltern erzieht).
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Schnarchnase schrieb:
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> Was viel
> wichtiger ist, ist Konsequenz und genau da sparen vor allem Eltern mit
> anti-autoritären Erziehungsmethoden (das sind die wo das Kind die Eltern
> erzieht).
Da stimme ich zu. Das sind übrigens auch die, die schon an nem Hund scheitern. Und der hat nicht mal nen eigenen Willen. :-)
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Das ist definitiv bei diesen Baustellenschildern so, das ist mir schon zu
> Ohren gekommen.
Hi Himmerlarschundzwirn, da muss ich Dir widersprechen. Der Spruch auf diesen Schildern dient hauptsächlich der Abschreckung, guckst Du hier:
"Jeder kennt das Schild an Baustellen „Eltern haften für ihre Kinder“. Dies ist hier nicht immer der Fall. Kinder können trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Eltern schon mal auf eine Baustelle gehen. Dann liegt die Beweislast beim Baustellenbetreiber ob er seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist, z.B. ob ein Zaun aufgestellt ist oder ob die Baustelle in anderer Form abgesichert ist.
Kinder und Jugendliche haften nur unter bestimmten Voraussetzungen:
0-7 Jahre: nicht deliktfähig, d.h. keine eigene Haftung
0-10: keine eigene Haftum im motorisierten / fließenden Straßenverkehr (außer bei Vorsatz)
ab 7/10 bis 18 Jahre: bedingt deliktfähig, d.h. eigene Haftung nur, wenn der Minderjährige aufgrund seines Alters, seiner Reife selbst verantwortlich gemacht werden kann."
(Quelle: http://www.anwaltseiten24.de/rechtsirrtuemer/teil-2.html)
Gruß
“Die Tastatur liegt einsam dort, wenn Vati in der Motherboard”
~ Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur. ~
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Ich hatte mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt. Was ich meinte, war, dass mir durchaus bewusst ist, dass die pauschale Aussage auf Baustellenschildern eben nicht der Wahrheit entspricht. Insofern gibt es ja keinen Grund, zu widersprechen :-)
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Das ist definitiv bei diesen Baustellenschildern so, das ist mir schon zu
> Ohren gekommen. Aber bei Diebstahl auch nicht?
Definitiv nicht. Sippenhaftung gibt es in dieser Form nicht (es heißt nicht "Sippenhaft" und hat auch nie so geheißen!).
> Dann wäre es ja aber umso sinnloser, wenn dann gerade beim "digitalen
> Diebstahl" die Eltern auf einmal doch haften sollten.
Da wird dann eine Kontrollpflicht herbeifabuliert.
> Nichtsdestotrotz bleibe ich bei der Grundaussage, dass Kommunikation mit
> den Kindern mittlerweile unterbewertet wird.
Ja. Allerdings kommt es auch bei nicht-antiautoritär erzogenen Kindern vor, daß ihnen die Anweisungen ihrer Eltern gepflegt am Südpol vorbeigehen. ;-)
Mit anderen Worten: wenn ein Kind Mist baut, sind nicht notwendigerweise die Eltern schuld. Man kann alles richtig gemacht haben und trotzdem passiert was. That's life.
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