Heutzutage müssen beide Elternteile arbeiten, damit sie sich überhaupt ein Kind leisten können, müssen dann noch Zeit finden sich über neue Gesetze zu informieren, sich damit beschäftigen wie man sein Kind am Computer einschränkt und das ganze dann auch noch 24/7 überwachen. Freizeit soll ja auch noch irgendwann sein, und wenn sie nur dazu ist Zeit mit dem Kind zu verbringen um es evtl. auch mal zu erziehen.
Alles klar. Aber tolle Lobbyarbeit. Meinen Respekt, wenn man sowas durchdrücken kann.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.09.12 12:03 durch beaver.
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wahrscheinlich wurde deshalb wider den gesunden Menschenverstand das G8 und der Bachelor eingeführt.
Damit die Kids einfach keine Zeit mehr haben irgendetwas anders außer Schule und Uni zu machen.
(naja... sofern die Kids überhaupt schlau genug dafür sind)
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Über den Bachelor rege ich mich zwar auch regelmäßig auf (den Spaß darf ich z.Z. machen), aber die ganze Debatte über G8 habe ich nie verstanden.
In dem Bundesland, in dem ich aufwuchs, habe ich es nie anders kennen gelernt und keiner meiner damaligen Freunde war mit lernen überfordert, die meisten sind ziemlich problemlos durch unser Zentralabi gekommen und hatten auch in der Vorprüfungszeit noch genug Möglichkeiten sich selbst auszutoben.
Wenn ein Kind nur mit maximalem Aufwand durch das Gymnasium kommt, liegt es in der Regel an den Eltern, die es überlasten.
Denn ganz ehrlich, was man heutzutage für das Abitur an Faktenwissen und purem Verstehen aufbringen muss, ist nun wahrlich keine Kunst mehr.
Wenn die geistigen Anforderungen immer weiter gedrückt werden, muss man sich nicht wundern, warum Sendungen wie 'Frauentausch' oder 'GZSZ' so einen großen Andrang finden.
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und warte einfach bis das kind deiner nachbar DEIN auto zerkratzt und dann wiederhole deinen text :)
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Dort sind die Eltern auch nur dann haftbar, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.
Genau darum geht es hier auch: haben sie das getan, ja oder nein?
Von daher:
Was willst Du uns damit sagen? Wolltest Du einfach irgend einen Vergleich bringen, der am eigentlichen Thema vorbei geht?
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Und was soll das jetzt heißen?
1. Ich sehe keinen solchen Schaden den dieses Kind angerichtet hat.
2. Wofür gibt es Versicherungen?
3. Man kann mit Menschen auch vernünftig reden. Solche Reparaturen kosten nunmal nur das was sie kosten und sind nicht auf Fantasiezahlen basiert, wie in diesem Fall.
4. Soll man deswegen das Kind nun immer einsperren wenn man es nicht genau überwachen kann?
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nein ich stelle nur in den raum, dass der TS bei sachen die einen selbst betreffen anders reagieren würde.
es ist nunmal leichter über entfernte sachen zu urteilen als bei eigener "opfer"rolle etwas zu vergeben.
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nein aber einfach kein internet für einen kindercomputer bzw nur richtig eingerichtet.sorry, aber einen kinderpc "dicht" zu machen liegt im bereich des möglichen.
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Und was hat das Internet mit einem Kratzer im Lack zu tun? Vielleicht mal die Vergleiche etwas besser ausdenken, denn so ist es kein Wunder, dass jeder sich über Autovergleiche aufregt...
Kinder die davon Ahnung haben, kommen durch jeden "Schutz". Selbst wenn das bedeutet ein Kabel umzustecken wenn die Eltern schlafen.
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Und ganz ehrlich: Monatliche Kontrollen is sogar schon zuviel. Was bringts? Dann deinstalliert er eben die Software oder hat nen anderen Account und wechselt hinterher wieder zurück. Oder er tarnt sie. Andere Symbole und Namen einzurichten is nun wahrlich keine Kunst mehr.
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beaver schrieb:
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> Und was hat das Internet mit einem Kratzer im Lack zu tun? Vielleicht mal
> die Vergleiche etwas besser ausdenken, denn so ist es kein Wunder, dass
> jeder sich über Autovergleiche aufregt...
>
> Kinder die davon Ahnung haben, kommen durch jeden "Schutz". Selbst wenn das
> bedeutet ein Kabel umzustecken wenn die Eltern schlafen.
Eltern sind nur selten technisch ausgebildet, von daher hat das Alles einfach Grenzen. Sie müssen auf bestimmte Software vertrauen, die das für sie macht.
Wie sich eine "monatliche Durchsuchung" - wie in diesem Fall - auf das Kind auswirkt möchte ich erstmal nicht wissen. In dem Alter sollte man dem Kind auch Geheimnisse lassen können, auch wenn es ein Risiko ist, es sei denn man möchte es schon mal auf die Durchsuchungen des zukünftigen Überwachungsstaates vorbereiten.
Ganz anders verhält es sich bei Eltern die die Tatsache, dass beide arbeiten müssen einfach als Ausrede dafür verwenden, dass sie das Kind in einer Ganztagsschule oder einem elektronischen Gerät parken.

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Es soll auch tatsächlich Eltern geben, die sich nicht so sehr mit Computern auskennen. Muss man als Eltern über alles mehr Bescheid wissen als das Kind, damit das Kind damit keinen Schaden anrichten kann? Und WO ist hier bitte der Schaden zu finden? Der Junge hätte sich diese VIRTUELLEN Güter niemals gekauft (vermutlich reicht sein Taschengeld nicht für 1000 CDs), also ist den Verlagen kein Geld durch die Lappen gegangen. Klar das könnte man auch auf reale Güter im Kaufhaus übertragen, der Unterschied ist nur, dass VIRTUELLE Güter unendlich kopierbar sind und dem Verlag damit kein unmittelbarer Schaden entsteht. Es ist ja nichts WEG, was produziert wurde.
Außerdem ganz ehrlich, er ist 13!!! Das einzig dumme von dem Jungen war, auf Bearshare hängen zu bleiben und nicht auf dem neusten Stand des Filesharings zu sein. Das einzige was die Eltern hätten besser machen können, ist, ihm einen Spotify Account zu holen, bzw. müsste er das vom Taschengeld bezahlen. Wie soll man heutzutage denn die Wertigkeit von Musik-Daten verstehen, wenn dir doch für 5 Euro die komplette Musikbibliothek der Welt offen steht, aber wenn man ein paar Files runterlädt soll man für JEDES LIED 5 Euro bezahlen. Wie soll da ein 13 Jähriger durchblicken? Wir brauche halt komplett neue Ansätze was das Urheberrecht angeht, damit da mal sinnvolle Regeln und Gesetze gefunden werden können. Das ist ja kein Problem, das erst seit gestern besteht, eigentlich hatte Politik und Justiz genug Zeit sich was zu überlegen...
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Die Filtersoftware wurde installiert, damit haben diese Eltern bereits mehr getan als viele andere.
Wie Du sicherlich weisst, kann man jeden Schutz umgehen, sobald man physischen Zugriff auf den Rechner hat.
Du forderst nichts anderes als die perfekte, totale Absicherung, das gelingt nicht einmal Unternehmen.
Um Deinen Vergleich von vorhin aufzunehmen: jedes Kind bräuchte eine Rundum Kamera und einen GPS Empfänger, damit es nichts mehr zerkratzt. Und selbst dann könnte sich das Kind von beidem entledigen, man bräuchte also noch eine schnelle Eingreiftruppe. Das sollte Dir bereits zeigen, wie absurd es werden kann, wenn man solche Forderungen aufstellt.
Das ist eben der Kompromiss, den eine Gesellschaft für Kinder eingehen muss: Kinder können immer zu Schaden kommen und Kinder können auch immer Schäden anrichten, wer das nicht haben will darf keine Kinder mehr zu lassen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.09.12 15:45 durch Freakgs.
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