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Mit Linux...

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  1. Mit Linux...

    Autor catb 04.09.12 - 17:30

    Nein, Spaß beiseite.

    Aber wenn man so sieht, was manch "Erwachsener" mit seinem "IT-Experten-Halbwissen" anzustellen bereit ist, so stellt sich eher nicht die Frage: "Haften Eltern für ihre Kinder?" sondern eher: "Haften 'Eltern' für sich selbst?"

    Mal im Ernst: Wenn in der IT gleiches Recht gesprochen werden würde, wie im echten Leben, so entsünde schlagartig ein Boom in der Errichtung von Justizvollzugsanstalten - oder die "Nutzer" müßten alternativ gänzlich auf ihr digitales Spielzeug verzichten.
    Immerhin stellt bereits der Internetzugang unter Verwendung einer proprietären Software so etwas Ähnliches wie einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar.

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  2. Re: Mit Linux...

    Autor divStar 04.09.12 - 17:48

    Alternativ würde die Industrie dazu gezwungen werden die Inhalte so einfach und durchschaubar zu gestalten, dass Menschen ohne jegliches IT-Wissen damit zurecht kämen OHNE in allerlei Fallen tappen zu müssen.

    Die Hardware-Industrie wäre prompt der Gegner dieser Rechtsverdreher und -verwerter und würde dafür sorgen, dass sie auch weiterhin Tablets, Smartphones und Co. verkaufen könne.

    Früher war das illegale Kopieren jenen vorbehalten, die sich mit Technik bestens auskannten. Heutzutage ist es dank der Unfähigkeit der Medienkonzerne zum Teil einfacher, schneller und vor allem billiger die Lieder "irgendwo" herunter zu laden, statt nach offiziellen Bezugsquellen zu suchen.

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  3. Re: Mit Linux...

    Autor Ampel 04.09.12 - 18:25

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alternativ würde die Industrie dazu gezwungen werden die Inhalte so einfach
    > und durchschaubar zu gestalten, dass Menschen ohne jegliches IT-Wissen
    > damit zurecht kämen OHNE in allerlei Fallen tappen zu müssen.
    >
    Gerade das eben nicht.
    entweder hat jemand das wissen dazu und weis was er tut . Oder er hat es nicht zahlt Lehrgeld und gut iss. Wissen kann man sich nur erarbeiten durch Fehler nicht durch immer gewinnen . Mit Linux wäre vieles zuverindern gewesen da die Schutzvorkehrungen nicht so leicht zu umgehen sind wie unter Windows.

    > Früher war das illegale Kopieren jenen vorbehalten, die sich mit Technik
    > bestens auskannten. Heutzutage ist es dank der Unfähigkeit der
    > Medienkonzerne zum Teil einfacher, schneller und vor allem billiger die
    > Lieder "irgendwo" herunter zu laden, statt nach offiziellen Bezugsquellen
    > zu suchen.

    Dies gilt icht nur für Musik ,auch Videos sind betroffen. Und die entsprechenden Gesellschaften tun sich selbst heute noch schwer den Codec für die Wiedergabe von Blu Ray medien unter open Source freizugeben weil Sie befürchten das dies Mißbraucht wird. Aber unter windows schauen Sie tatenlos zu und genehmigen alles weil ja der Code "Closed Source" ist. Das traurige ist das viele wissen über Windows haben wenig aber über Linux (Einige sogar gar keine) . Das Gesamtkonzept aber ist unter Linux in sachen Sicherheit deutlich besser als unter Windows ,nur das will ja keiner Wahrhaben.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Seattle,Washington (USA) habe ich meinem Tux die Schrotflinte gegeben.

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  4. Re: Mit Linux...

    Autor Tzven 04.09.12 - 23:54

    Jo, aber bei linux wäre direkt transmission mit bei. Und mit linux ne blu ray gucken geht mit lxbd player. Konnte ich selber nie testen, soll aber gut sein.

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  5. Re: Mit Linux...

    Autor lolig 05.09.12 - 10:49

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo, aber bei linux wäre direkt transmission mit bei. Und mit linux ne blu
    > ray gucken geht mit lxbd player. Konnte ich selber nie testen, soll aber
    > gut sein.

    lxbd spielt erst einmal nur "unverschlüsselte" Blu rays ab, die AACS library nachzuinstallieren ist imho noch ein ziemliches gefrickel.

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  6. Re: Mit Linux...

    Autor Himmerlarschundzwirn 05.09.12 - 10:57

    catb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Immerhin stellt bereits der Internetzugang unter Verwendung einer
    > proprietären Software so etwas Ähnliches wie einen gefährlichen Eingriff in
    > den Straßenverkehr dar.

    Wieso? Ist denn die Teilnahme am Straßenverkehr mit Autos mit proprietärer Bordelektronik auch ein gefährlicher Eingriff in eben diesen?

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  7. Re: Mit Linux...

    Autor Bankai 05.09.12 - 13:23

    Ampel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > divStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alternativ würde die Industrie dazu gezwungen werden die Inhalte so
    > einfach
    > > und durchschaubar zu gestalten, dass Menschen ohne jegliches IT-Wissen
    > > damit zurecht kämen OHNE in allerlei Fallen tappen zu müssen.
    > >
    > Gerade das eben nicht.
    > entweder hat jemand das wissen dazu und weis was er tut . Oder er hat es
    > nicht zahlt Lehrgeld und gut iss. Wissen kann man sich nur erarbeiten durch
    > Fehler nicht durch immer gewinnen .

    Hier geht es um Fiction. Und somit hat divstar durchaus recht. Man kann Programm auch so gestallten, dass sie von Laien verstanden werden, von der Installation bis hin zur Benutzung...

    > Mit Linux wäre vieles zuverindern
    > gewesen da die Schutzvorkehrungen nicht so leicht zu umgehen sind wie unter
    > Windows.

    Altes Märchen, wie die Hackertreffs immer wieder zeigen.
    Ausserdem setzt das für die Eltern vorraus, dass diese sich mit Linux beschäftigen,
    zum anderen, wollen 13Jähre wohl neben Sufren auch noch aktuelle Games auf ihrer Kiste laufen lassen...

    > tatenlos zu und genehmigen alles weil ja der Code "Closed Source" ist. Das
    > traurige ist das viele wissen über Windows haben wenig aber über Linux
    > (Einige sogar gar keine) .

    So leid es mir tut, aber wenn man deine Kommentare liest, hat man das Gefühl, dass es bei dir genau anderes herum ist.

    > Das Gesamtkonzept aber ist unter Linux in sachen
    > Sicherheit deutlich besser als unter Windows ,nur das will ja keiner
    > Wahrhaben.

    ...weil es unsinn ist? Weil es keinen interessiert?
    Lern es zu akzeptieren, du kannst noch so gegen Windows wettern, trotzdem interessiert sich keiner für dein Linux...

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  8. Re: Mit Linux...

    Autor coldstorm 05.09.12 - 13:39

    OH MEIN GOTT...

    Ob und wie das Kind seine "Netnanny" ausgeschaltet hat, ist uns doch gar nicht bekannt. Natürlich könnte man mit Linux und Kenntnissen so Einiges verhindern, doch das ginge prinzipiell auch mit dem Redmonder Produkt (mir egal für wie schlecht ihr das nicht benannte Betriebssystem / den Virus mit grafischer Nutzeroberfläche oder eben für wie dumm mich haltet). Fakt ist und genau das sollte sich jeder IT-ler / Softwareentwickler und Tester, aber auch jeder Jurist und Rechteinhaber / -verwerter mal hinter die Ohren oder besser noch auf ein Note auf seinem Desktop oder altmodisch analog auf einen Notizzettel an seinem Monitor schreiben: Wir arbeiten mit Menschen, sind selbst nur solche und machen allein weit mehr Fehler, als all unsere Kunden zusammen.

    Die Diskussion an und für sich geht mir sowas von auf den Geist, es ist kaum noch zu beschreiben. Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, weil ein Schaden entstand. Was für ein Schaden denn bitte? Es ist Nichts verschwunden, es wurde niemand verletzt (eigenes Ego zählt nicht). Einzig ein bisschen Umsatz und somit eventueller Gewinn ist entgangen. FAKT! Setzt man den Fall, dass auf einer popeligen Single-CD 4 - 5 oder auf einem Album 10 - 12 Titel sind, die derzeit bei Amazon im Stück für .99 ¤Cent angeboten werden. Als Download beträgt der Schaden also 1135,53 ¤. Nicht mehr, nicht weniger. Als Single-CD (8 ¤ etwa) und bei nur vier Titeln je Single, sind es 2294 ¤ (bei fünf 1835 ¤) als Album mti zehn Titeln sind es rund 1950 Euro und nimmt man 12 Titel, dann wären es 1624 Euro. Das wird, in normalen Prozessen zum Thema "Vernachlässigung der Aufsichtspflicht" nicht einmal verhandelt, da alles unter 2.5k schlicht Bagatellschäden sind.
    Das die Musikindustrie natürlich die Verteilung unterstellt, ist klar und welche horrenden Zahlen sie ansetzen, ist uns allen bekannt. Das dies unbewiesener Schwachsinn ist, wissen wir ebenso.

    Das heißt nicht, dass ich gegen Urheberrechte bin, dass heißt nicht, dass ich nicht der Meinung wäre, dass die 1147 Titel mit dem günstigsten Preis an die entsprechenden Einrichtungen zu entlohnen wäre, wogegen ich aber bin, ist, sich hinzustellen und hier Eltern strafrechtlich belangen zu wollen, die weder das Wissen haben können und müssen (niemand braucht in Deutschland einen Führerschein zu Kindererziehung und niemand einen zur Bedienung des Internets oder eines Computers). Das Mancher denkt, dass so ein Schwachsinn notwendig wäre, ist seine Sache, auf diese Art und Weise ließe sich jedoch auch Zensur betreiben und es wäre wiederum möglich völlig willkürlich Menschen vom Zugang zu Medien, oder schlimmer noch unbegründet oder z.B. aufgrund oberflächlicher Betrachtung das Elternglück zu vermiesen. Es gibt schon so genug "Problemfälle" um welche sich Jugendämter sinnloser Weise kümmern, die Eltern beweisen, dass sie alles richtig machen und über die keine Presse berichtet. So, wie es genügend Fälle in den letzten Jahren gab, wo unbescholtene Mütter, Väter oder Großeltern ihrer Enkel vernachlässigten, gar deren Leben nahmen.

    Nur weil hier Richter und evtl. Geschworene ihre E-Mails lesen können, sind sie nicht besser, als der Mann, der sich auf die "Netnanny" verließ und sorry, so mancher Poster hier ist es auch nicht (schließt mich mit ein), denn: wir können gar nicht alles wissen, da unser Berufsalltag, selbst in der IT-Branche, teilweise so spezialisiert ist, dass es unmöglich wird sich mit allen Wägbarkeiten zu beschäftigen.

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