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Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

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  1. Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor ID51248 13.08.12 - 20:35

    Die Kosten für die Recherche und den Serien-Brief beziffere ich mal auf maximal 25¤. So genau braucht man sowieso nicht recherchieren, weil der Abgemahnte eh keine Gegen-Beweise bringen kann. Bei Briefen, die zu Hunderten versendet werden, ein einträgliches Geschäft für die Abmahner.

    Viel sinnvoller wäre es, wenn in solchen Fällen die Gerichte eingeschaltet werden müssten. Als die früher noch beteiligt waren, haben sie nämlich einen Großteil der "Beweise" einfach für ungültig erklärt.

    Grüße
    Sascha

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  2. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor SaSi 13.08.12 - 21:12

    Sollen die doch.

    Der Clou wäre eigentlich, dass die Gerichte so dermaßen mit dem Rotz Lahmgelegt wären, das die andere Arbeit liegen bleibt und aber auch kein einziger Richter mehr Bock hätte, sich mit dem Scheiß zu beschäftigen...

    Böse gesagt, müsste man den Richtern also einen 18Std. Arbeitstag wünschen, sodass diese sich bei den Anwälten bedanken können die Ihnen damit arbeit aufbrummen und sich auf deren Kosten bereichern.

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  3. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor mightyuhu 13.08.12 - 21:58

    das ist leider jetzt schon der fall. die werden im stapelverfahren einfach nur durchgereicht und unterschrieben. weiß ich aus ziehmlich sicherer quelle.

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  4. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor fluppsi 13.08.12 - 22:26

    mightyuhu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist leider jetzt schon der fall. die werden im stapelverfahren einfach
    > nur durchgereicht und unterschrieben. weiß ich aus ziehmlich sicherer
    > quelle.

    Ob du das jetzt nicht mit dem gerichtlichen Mahnverfahren verwechselst?
    Urteile ohne Anhörung sind rechtswidrig.

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  5. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor spiderbit 14.08.12 - 01:34

    eigentlich müsste man doch bei so einer Fantasieabmahnung wo wirklich nix dahinter ist, die Firmen verklagen können wegen übler Nachrede und Rufschädigung, kann man ja sagen das die Frau das gelesen hat und es beinahe zur Scheidung kam, weil man angeblich Schneeflitchen 37 geklaut hätte.

    Wenn ich da irgendwo nen vermeintlichen Hebel sehen würde würde ich da sofort zurück klagen, oder zurück abmahnen oder irgnedwas... es kann doch nicht sein das es völlig folgenlos bleibt wenn man Leute bewusst wissend ab mahnt, greift da nicht Betrug oder sowas... oder Organisierte Kriminalität... wenn mehrere Personen und Organisationen beteiligt sind, müsste das doch hin kommen, also mal 5 Jahre in Knast für den Hauptangeklagten + kleinere Strafen für die anderen...

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  6. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor Linguist 14.08.12 - 03:44

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eigentlich müsste man doch bei so einer Fantasieabmahnung wo wirklich nix
    > dahinter ist, die Firmen verklagen können wegen übler Nachrede und
    > Rufschädigung, kann man ja sagen das die Frau das gelesen hat und es
    > beinahe zur Scheidung kam, weil man angeblich Schneeflitchen 37 geklaut
    > hätte.

    Warum sollte jemand anders Schuld sein, wenn ihr euer Leben nicht auf die Reihe bekommt? (lesen fremder Post, ominösem Rechteinhaber mehr vertrauen als Ehegatten etc).

    Beides von dir ins Spiel gebrachte braucht Öffentlichkeit, die erst mal nicht gegeben ist, wenn du sie nicht selber hervorrufst.

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  7. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor Vradash 14.08.12 - 07:39

    SaSi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollen die doch.
    >
    > Der Clou wäre eigentlich, dass die Gerichte so dermaßen mit dem Rotz
    > Lahmgelegt wären, das die andere Arbeit liegen bleibt und aber auch kein
    > einziger Richter mehr Bock hätte, sich mit dem Scheiß zu beschäftigen...
    >
    > Böse gesagt, müsste man den Richtern also einen 18Std. Arbeitstag wünschen,
    > sodass diese sich bei den Anwälten bedanken können die Ihnen damit arbeit
    > aufbrummen und sich auf deren Kosten bereichern.

    Dies hier. Ist ja bereits in ähnlicher Manier in Kanada geschehen. Die RCMP (Royal Canadian Mounted Police...Mounties. :D) sagt einfach dass sie sich nicht länger damit beschäftigen, Raubmordkopien für den privaten Gebrauch zu verfolgen.

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  8. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor eishern 14.08.12 - 09:07

    Nur die aller aller wenigsten dieser Abmahnungen kommen vor Gericht. Diese Abmahn-Anwälte senden diese Briefe oftmals ohne Beweise oder Grund. Deshalb werden sie auch nicht bis zum Gericht geführt.

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  9. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor tingelchen 14.08.12 - 14:52

    Nun ja... ob seine Beispiele nun vor Gericht ziehen würden oder nicht, sei mal dahin gestellt. Fakt bleibt allerdings das die kriminelle Energie, die hinter den Abmahnungen steckt, ungestraft bleibt, weil es gesetzlich erlaubt ist. Zudem scheuen viele Menschen den Anwalt, weil es sie noch mehr kosten würde und über ein Gerichtsverfahren pleite gehen würden und zahlen daher einfach.

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  10. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor winterkoenig 15.08.12 - 09:55

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem scheuen viele Menschen den Anwalt, weil es sie noch mehr
    > kosten würde und über ein Gerichtsverfahren pleite gehen würden und zahlen
    > daher einfach.

    Und unterschreiben die mitgeschickte Unterlassungserklärung, ohne zu wissen, was sie da tun. Rechtsschutzversicherungen sind bezahlbar, ich kann nur jedem dazu raten.

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  11. Re: Selbst bei 100¤ wäre es noch ein gutes Geschäft.

    Autor spiderbit 15.08.12 - 10:44

    ja aber für einen Alg2 Empfänger z.B. nicht.

    Ne aber nochmal, wenn das wirklich erlaubt ist, mach ich das jetzt auch Mahne 1000 Privatleute oder auch Firmen wegen irgend nem Schmuh ab, irgendwas erfundenes und krieg ja sicht 1% rückläufer das reicht locker für ein hohes Einkommen dann für einen Monat.

    Das war von mir natürlcih nur auf die Schnelle was ausgedachtes... aber es ist ja offensichtlich Kriminell, ich denke vielleicht unter Nötigung könnte es laufen. Es wird versucht jemanden zu entwas zu bringen was er nicht will (zahlen), mit Androung oder Ausübung von einem Übel (höhere Summe zahlen). Das ist glaub so ungefähr der Text der auf Nötigung zutrifft.

    Also das müsste wahrscheinlich gehen.

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