Laut Pressemitteilung handelt es sich um ein Pharming-Opfer, und nicht um Phishing. Die Frage ist, warum es keine Warnung bzgl. sicherer Verbindung gab (https). Und ob vor oder nach dem Einloggen ist ja vollkommen unerheblich, ich vermute sogar, dass sich das Opfer sogar eingeloggt hat -- und damit diese Daten ebenfalls preis gegeben hat (denn nur mit TANs kann man ja auch nicht abheben, ein paar mehr Informationen werden zusätzlich benötigt).
Ich würde die Bank aber nicht so einfach davon kommen lassen: Die Banken sparen mit Online-Banking viel Geld -- und gehen dabei m.E. relativ unvorsichtig vor (was sich aber vermutlich rechnet). So wird das Design der Online-Banking-Seite ab und an gewechselt und die von mir gewählte URL automatisch redirected (wohl aus Lastgründen). Im Prinzip weiss ich auch nie, ob ich noch bei meiner Bank bin. Hauptsache, in der URL steht https und mein Browser meckert nicht -- aber ist das sicher?
Und ein Warnhinweis auf der Online-Banking-Seite ist ja trefflich platziert. Neben tausend Werbelinks zu Kreditangeboten, Tagesgeldkonten und was weiß ich. Zumal bei einem Pharming-Anfriff das Opfer natürlich nicht die echte Bank-Seite (und damit die Warnung) gesehen hat.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.12 18:13 durch GL.
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