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aus der Sicht eines Mediziners

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  1. aus der Sicht eines Mediziners

    Autor nicooo 18.12.09 - 18:28

    Die Qualität der medizinischen Versorgung kann durch die Karten DEUTLICH verbessert werden!
    Die Karte macht schlicht und ergreifend Sinn! Wer im Krankenhaus gearbeitet hat weiß genau wie viele Stunden drauf gehen, nur um die Patientendaten zusammenzukratzen. Wenn man den Hausarzt oder ggf Facharzt nicht erreicht, dann dauert es teilweise 2-3 Tage bis man überhaupt weiß, was der Patient für Medis bekommt(Die meisten Patienten wissen das gar nicht). Ein Assistensarzt investiert durchschnittlich bei vielen Neuaufnahmen bis zu 2 Stunden nur für Telefonate um Vorbefunde etc pp zu bekommen. Diese Vorbefunde sind wichtig um Untersuchungen nicht doppelt und dreifach zu machen. Was wieder mehr Belastung für den Patienten und fürs den Gesundheitssystemgeldbeutels ist. Diese 2 Stunden kann der Arzt seinen Patienten in anderer Art und Weise zurückgeben.
    Dazu kommt noch der Vorteil in der Notfallversorgung und und und.
    Die Karte hat unterm Strich fast nur Vorteile für die Qualität der Behandlung.
    Alle meckern hier so.. komisch irgendwie. Wollt ihr lieber zum Arzt kommen und der Arzt weiß gar nichts über euch? Ist es nicht besser wenn er auf einen Blick alle Probleme der Vergangenheit vor sich hat?
    Achja kleine Anmerkung: Falls ihr es nicht wisst. Nicht jeder Patient hat so einfache Krankheitsverläufe wie die meisten hier. Einmal wegen Kopfschmerzen zum Arzt... Paracetamol und gut ist ;)

    Allerdings sollte die Karte sicher sein :)

  2. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Milber 18.12.09 - 18:30

    Ich arbeite in einem KH und kann Dir nur zustimmen. Aber dann müssen die Daten auch drauf sein auf der Karte. Der jetzige Stand ist nur ein teurer Status Quo.

  3. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor nicooo 18.12.09 - 18:44

    Nachtrag:
    Es wird doch immer von Patienten erster und zweiter Klasse gesprochen. Mit so einer Karte ist man definitiv eher ein Pat. erster Klasse als zweiter! grml

  4. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Fräge 18.12.09 - 18:47

    Wäre es da nicht angebrachter, die 2 Mrd. in eine vernünftige Krankenhazslogistik zu stecken. Airbzs schaffte es ja auch aus tausenden Komponenten aus zug Staaten ein wirtschaftlich tragbares Flugzeug anzubieten. Vielleicht wäre es schon mal ein Anfang, wenn Mediziner auch etwas BWL und Organisationstechniken in ihrem Studium vermittelt bekommen.

    Ich amüsiere mich immer köstlich, wenn Politik und Ärztefunktinäre von "Wirtschaftlichkeit" reden. dabei weiß kein Arzt direkt, welche Kosten eine Maßnahme wirklich auslöst. Die niedergelassenen Ärzte wissen z.T. nach über 11 Monaten (Nord-Württemberg) noch nicht, was sie in Quartal I/2009 verdient haben. Trotzdem klopfen diese Mediziner noch immer Riesensprüche, ohne mitzubekommen, wie sie von Politik und Funktionären veralbert werden.

  5. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Allan Wegan 18.12.09 - 18:53

    Im großen und ganzen stimme ich als Nichtmediziner dir zu.

    Aber: Der Patient muss über seine Daten selbst bestimmen können. Man sollte dem Patienten überlassen, was auf seiner Karte stehen darf und was nicht. Verschiedene Bürger gewichten die Vorteile einer schnelleren und gezielteren Versorgung durch den Artzt und den Datenschutz verschieden.

    Vieleicht kommt eine freiwillige Patientenakte ja noch nachträglich über nen Patch rein. ;)
    Man soll sowas auch nicht überstürzen - da gibts Fehlerquellen ohne Ende und wer am Anfang schnell ist, den fressen am Ende die Bugs.

  6. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor sl0w 18.12.09 - 20:00

    Das gilt jetzt vielleicht weniger für KH als für niedergelassene Ärzte, aber bei denen würde etwas Fortbildung mehr bringen als eine neue Gesundheitskarte.
    Es kann nicht sein, dass man nach Lektüre eines Wikipedia-Artikels näher an der Wahrheit ist als nach einem Arztbesuch, nur weil der Arzt sich nicht weiterbildet.
    Ich könnte mich jedes Mal aufregen wenn ich sehe was die Ärzte meinen Bekannten und Verwandten für sinnlose Medikamente bei kleinen Beschwerden verschreiben. Selber schuld wer den Mist dann noch kauft und schluckt und sich somit sein Immunsystem zerstört wegen ner kleinen Erkältung oder Muskelzerrung...

  7. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Nicooo 18.12.09 - 20:05

    sl0w schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt jetzt vielleicht weniger für KH als für niedergelassene Ärzte,
    > aber bei denen würde etwas Fortbildung mehr bringen als eine neue
    > Gesundheitskarte.
    > Es kann nicht sein, dass man nach Lektüre eines Wikipedia-Artikels näher an
    > der Wahrheit ist als nach einem Arztbesuch, nur weil der Arzt sich nicht
    > weiterbildet.
    > Ich könnte mich jedes Mal aufregen wenn ich sehe was die Ärzte meinen
    > Bekannten und Verwandten für sinnlose Medikamente bei kleinen Beschwerden
    > verschreiben. Selber schuld wer den Mist dann noch kauft und schluckt und
    > sich somit sein Immunsystem zerstört wegen ner kleinen Erkältung oder
    > Muskelzerrung...

    da hast du recht.
    Ist jedoch eine der vielen Baustellen im Gesundheitssystem. Die Gesundheitskarte wäre ja schonmal nen Anfang.

  8. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Der Kaiser! 18.12.09 - 20:53

    > Die Qualität der medizinischen Versorgung kann durch die Karten DEUTLICH verbessert werden!

    > Wer im Krankenhaus gearbeitet hat weiß genau wie viele Stunden drauf gehen, nur um die Patientendaten zusammenzukratzen.

    > Dazu kommt noch der Vorteil in der Notfallversorgung und und und.
    Ich finde die Idee hier besser: [forum.golem.de]

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  9. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Gerundivum 18.12.09 - 21:37

    @nicooo: Was willst Du eigentlich? So ein Hiwi wie Du ist doch allemal billiger als diese Karte! Such' mal schön alte Akten raus, das mussten wir auch mal...

  10. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor sarkom 18.12.09 - 22:44

    nicooo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Allerdings sollte die Karte sicher sein :)
    Trotz aller "datenschutzrechtlicher" Bedenken ist die Karte vermutlich allemal sicherer, als die meisten Papier-Krankenakten in unverschlossenen Schränken in den Arztpraxen...

  11. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Initiative Hirn für Ärzte 18.12.09 - 23:17

    Fräge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es da nicht angebrachter, die 2 Mrd. in eine vernünftige
    > Krankenhazslogistik zu stecken. Airbzs schaffte es ja auch aus tausenden
    > Komponenten aus zug Staaten ein wirtschaftlich tragbares Flugzeug
    > anzubieten. Vielleicht wäre es schon mal ein Anfang, wenn Mediziner auch
    > etwas BWL und Organisationstechniken in ihrem Studium vermittelt bekommen.
    >
    > Ich amüsiere mich immer köstlich, wenn Politik und Ärztefunktinäre von
    > "Wirtschaftlichkeit" reden. dabei weiß kein Arzt direkt, welche Kosten eine
    > Maßnahme wirklich auslöst. Die niedergelassenen Ärzte wissen z.T. nach über
    > 11 Monaten (Nord-Württemberg) noch nicht, was sie in Quartal I/2009
    > verdient haben. Trotzdem klopfen diese Mediziner noch immer Riesensprüche,
    > ohne mitzubekommen, wie sie von Politik und Funktionären veralbert werden.


    Och, dafür dass Ärzte angeblich sowenig Ahnung von Wirtschaftlichkeit haben, weiß mancher Arzt aber ziemlich genau, wie man am besten rumtrickst, um den eigenen Gewinn zu mehren. Auf den Abrechnungen darf gerne schon mal was mehr stehen. Der Patient kann die Rechnung ja eh nicht kontrollieren, wenn diese sofort an die Krankenkasse geht.
    Politik und Ärzte verarschen sich schon gegenseitig. Ist natürlich nicht immer Geldgier, sondern häufig auch einfach nur Dummheit.

    Die Flugbranche (Du nanntest Airbus) mit der Ärzteschaft zu vergleichen finde ich übrigens auch immer lustig. Da merkt sehr schnell, wie viel im Gesundheitswesen schief läuft.
    In der Flugbranche ist man seit Jahrzehnten auf ständigen Fortschritt ausgerichtet: Fehler werden nicht vertuscht, sondern protokolliert und ausgewertet, Arbeitsabläufe werden optimiert und Kosten gesenkt.
    Ärzte darf man auch ruhig mal mit Piloten vergleichen: Auf beiden lastet eine sehr große Verantwortung, beide führen jedoch nur ein Handwerk aus. Ein Pilot muss ein Flugzeug "nur" bedienen, ähnlich wie ein Chirurg nicht groß denken muss, sondern nur das Skalpell bedient.
    In der Luftfahrt wurde viel Aufwand betrieben, um diese Arbeitsabläufe so sicher und effizient wie möglich zu machen, aber zum Verbessern der Arbeitsabläufe im Krankenhäusern scheint es irgendwie kein Bedarf zu geben. Die Patienten haben ja meist keine wirkliche Wahl und bezahlt werden die ganzen Deppen eh von den Kassen.

  12. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Der Kaiser! 18.12.09 - 23:47

    > Die Flugbranche (Du nanntest Airbus) mit der Ärzteschaft zu vergleichen finde ich übrigens auch immer lustig. Da merkt sehr schnell, wie viel im Gesundheitswesen schief läuft.

    > In der Flugbranche ist man seit Jahrzehnten auf ständigen Fortschritt ausgerichtet: Fehler werden nicht vertuscht, sondern protokolliert und ausgewertet, Arbeitsabläufe werden optimiert und Kosten gesenkt.

    > Ärzte darf man auch ruhig mal mit Piloten vergleichen: Auf beiden lastet eine sehr große Verantwortung, beide führen jedoch nur ein Handwerk aus. Ein Pilot muss ein Flugzeug "nur" bedienen, ähnlich wie ein Chirurg nicht groß denken muss, sondern nur das Skalpell bedient.

    > In der Luftfahrt wurde viel Aufwand betrieben, um diese Arbeitsabläufe so sicher und effizient wie möglich zu machen, aber zum Verbessern der Arbeitsabläufe im Krankenhäusern scheint es irgendwie kein Bedarf zu geben. Die Patienten haben ja meist keine wirkliche Wahl und bezahlt werden die ganzen Deppen eh von den Kassen.
    Und das trotz freier Marktwirtschaft..

    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  13. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Manfred3 19.12.09 - 01:05

    > Diese 2 Stunden kann der Arzt seinen
    > Patienten in anderer Art und Weise zurückgeben.

    Das sollten die Patienten entscheiden und nicht der Arzt.

    Ich zum Beispiel bezahle nötigenfalls gerne dafür das mehr Ärzte (oder Personal allgemein) eingestellt wird, um die Formalien zu erledigen die du hier schilderst, egal ob über höhere Krankenversicherungs-Beiträge oder als Zuzahlung im Bedarfsfall.

    Warum?
    Weil ich mir über das Mißbrauchspotential einer E-Card-Lösung im Klaren bin und es dabei längerfristig nicht nur um Theoretische sondern höchst praktische Risiken geht.
    Ist das ganze nämlich erstmal eingeführt wird man es inhaltlich immer weiter ausbauen und umgekehrt werden damit Begehrlichkeiten wachsen - jeder Einzelne wird, und das NICHT zu seinem Besten, immer mehr kontrollierbar.
    Ich jedenfalls hielte es für absurd annehmen zu wollen das wenn die über die E-Card, mittelbar oder unmittelbar, verfügbaren DAtensätze jedes Patienten einen interessanten umfang haben das niemand daran interessiert werde. Es werden schlicht Arbeitnehmer und Versicherungen Begehrlichkeiten entwickeln und keine Gesetzgebung der WElt wird verhindern können das damit bestimmte Personen ins Abseits geraten.

    Wohlgemerkt:
    ich bestreite überhaupt nicht das, die E-Card gewisse administrative Dinge vereinfachen kann, aber ich bewerte dagegen die zusätzlichen Risiken und ich will als Patient die WAhl haben. Manch einer wird das Geld was die E-Card an Verwaltungsaufwand spart (und das er dann nicht für seine Krankenversicherung ausgeben muß) lieber in sein Auto oder seinen Urlaub investieren, ich aber hätte gerne die Wahl und wäre gerne bereit mehr Geld in gesundheitliche Dinge investieren, weil mir das wichtiger ist.


    > Trotz aller "datenschutzrechtlicher"
    > Bedenken ist die Karte vermutlich
    > allemal sicherer, als die meisten
    > Papier-Krankenakten in unverschlossenen
    > Schränken in den Arztpraxen...

    Nein, weil der schiere Aufwand der Auswertung von 'Papierakten' sie praktisch sicherer macht und kalkulierbar macht.

    Das heißt nicht das ich Papierakten prinzipiell für sicherer hielte, sondern in praktischer Hinsicht. Kurz gesagt jemand muß diese stehlen oder unberechtigt einsehen, das ist Aufwand und das ist potentiell gefährlich.
    Elektronische Dinge hingegen kann potentiell jeder der mit ihrer Verarbeitung beschäftigt ist einsehen, ohne das man ihm beweisen können wird das er Mißbrauch betreibt, denn er wird Wege wissen darzulegen das sein Zugriff im Sinne einer administratorischen Tätigkeit nötig war.

  14. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Allan Wegan 19.12.09 - 10:09

    > Es kann nicht sein, dass man nach Lektüre eines Wikipedia-Artikels näher an
    > der Wahrheit ist als nach einem Arztbesuch, nur weil der Arzt sich nicht
    > weiterbildet.
    Doch. So lange die Pharmakonzerne die Ärzte brav belohnen, wenn die das "richtige" Medikament verschreiben, wird sich diese Praxis nicht ändern. Gegen die Gier hilft kein Eid und keine Fortbildung.

  15. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor dieter_02 19.12.09 - 11:17

    warum eigentlich elektronische gesundheitsakte? in teilen afrikas hat jeder patient seine eigene akte in papierform, teils mit sehr schön gebastelten hüllen, immer bei sich und kann sie ganz einfach zu jedem arzt mitnehmen und ihm da auch nur die befunde zeigen, die er für richtig hält. vielleicht sollte man in deutschland auch mal etwas an der eigenverantwortlichkeit der patienten schrauben und die medizin nicht nur als mitnahmebetrieb sehen, jeder ist letztendlich für seine gesundheit eigenverantwortlich.

  16. Re: aus der Sicht eines Patienten

    Autor firehorse 19.12.09 - 13:39

    nicooo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Qualität der medizinischen Versorgung kann durch die Karten DEUTLICH
    > verbessert werden!

    "Danke Herr Doktor für die wiederholte Fehldiagnose, welche Ihre Kollegen schon vorab auf meiner Karte eingetragen haben!"

    > Die Karte macht schlicht und ergreifend Sinn! Wer im Krankenhaus gearbeitet

    Wer im Krankenhaus arbeitet, der arbeitet eigentlich fast immer für ein privaten Konzern oder ein Unternehmen!

    > hat weiß genau wie viele Stunden drauf gehen, nur um die Patientendaten
    > zusammenzukratzen. Wenn man den Hausarzt oder ggf Facharzt nicht erreicht,

    Schon einmal den Begriff "Bürokratie" gehört oder gelesen?
    Das ist schlichtweg blödsinn. Der Aufwandt durch eine Karte, deren Daten auch vor Missbrauch nicht sicher sind, wird dadurch nicht verringert, sondern genau das Gegenteil wird der Fall sein. Die Karte würde also bestenfalls als Zusatz dienen und nicht mehr und nicht weniger!

    >
    > dann dauert es teilweise 2-3 Tage bis man überhaupt weiß, was der Patient
    > für Medis bekommt(Die meisten Patienten wissen das gar nicht). Ein
    >

    Wenn ich mich recht entsinne, dann sollten Patienten welche auf spezielle Medikamente angewiesen sind oder gewisse Medikamente nicht vertragen einen speziellen Pass bei sich tragen, für den Fall der Fälle.

    Haste die Karte nicht dabei, weil Unfall beim Sport usw... nutzt diese scheiss Karte auch recht wenig!

    >
    > Assistensarzt investiert durchschnittlich bei vielen Neuaufnahmen bis zu 2
    > Stunden nur für Telefonate um Vorbefunde etc pp zu bekommen. Diese
    >

    och gottchen... Und deshalb willste die Freiheit und Demokratie auch gleich abschaffen?

    Am Besten die Steuer-ID mit allen anderen Informationen als Chip gleich nach der Geburt unter die Kopfhaut einpflanzen. Und zur Sicherheit gleich noch als Barcode auf den Unterarm und die linke Arschbacke tätowiert...:(

    >
    > Vorbefunde sind wichtig um Untersuchungen nicht doppelt und dreifach zu
    > machen. Was wieder mehr Belastung für den Patienten und fürs den

    Das wiederholen einer bereits abgegebenen möglichen Fehldiagnose kann auch das Gegenteil bewirken. Schon einmal dadrüber nachgedacht?

    >
    > Gesundheitssystemgeldbeutels ist. Diese 2 Stunden kann der Arzt seinen
    > Patienten in anderer Art und Weise zurückgeben.
    >

    Ach... und Du glaubst dass die ersparten Gewinne dann in Deine Tasche, also die der Ärzte, fließen? ...:DDDDD

    >
    > Dazu kommt noch der Vorteil in der Notfallversorgung und und und.
    > Die Karte hat unterm Strich fast nur Vorteile für die Qualität der
    > Behandlung.
    >

    und und und was?

    Patient liegt am Boden und fast sich krampfhaft an die linke Brust mit zerschmerzverzertem Geischt und Todesängst, wobei er kaum noch Luft bekommt.

    Karte rein und "Oh, der hatte schon einmal einen Herzinfakt...". Im Notfall kann dies für den Patienten auch das Todesurteil sein. Es kann nämlich auch eine Muskelverspannung/krampf sein, welche im ersten Anschein genau die gleichen Symptome aufweisst!


    >
    > Alle meckern hier so.. komisch irgendwie. Wollt ihr lieber zum Arzt kommen
    > und der Arzt weiß gar nichts über euch? Ist es nicht besser wenn er auf
    > einen Blick alle Probleme der Vergangenheit vor sich hat?
    >

    Definitiv JA. Ärzte sind dazu da um zu untersuchen. Wenn diese, wie am Anfang dargestellt, nur eine Fehldiagnose vom anderen Arzt wiederholen, dann braucht man keinen Arzt mehr und kann sich ebensogut auch selbst informieren und behandeln!!!

    >
    > Achja kleine Anmerkung: Falls ihr es nicht wisst. Nicht jeder Patient hat
    > so einfache Krankheitsverläufe wie die meisten hier. Einmal wegen
    > Kopfschmerzen zum Arzt... Paracetamol und gut ist ;)
    >

    Genau deshalb haben jene mit problematischen Krankheitbildern auch einen Pass dabei. So wie Hunde und Katzen auch.

    >
    > Allerdings sollte die Karte sicher sein :)
    >

    Nicht wenn der Patient in der Notaufnahme liegt und keine dabei hat, du Trödel :P

  17. Re: Das wäre akzeptable

    Autor firehorse 19.12.09 - 13:44

    nur leider wissen die meisten "Mediziner" hier nicht wie man den mitgelieferten Link aktiviert :)

  18. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor 65i 19.12.09 - 17:08

    Unsinn. Viele Mediziner kennen nichtmal die Befunde die auf ihrem Tisch liegen, die sie selbst erstellt haben. So meine Erfahrung.

  19. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor moroon 19.12.09 - 18:15

    nicooo schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > ...
    >
    > Allerdings sollte die Karte sicher sein :)

    _Das_ Sicherstellen und alles andere ist dann Nebensache!

  20. Re: aus der Sicht eines Mediziners

    Autor Demokratix 19.12.09 - 20:31

    Sicher ist es sinnvoll, wenn der Arzt die Krankenakte hat - nur so wie die Karte jetzt starten soll, ist diese eben nicht dabei.

    So wie geplant war die Karte sinnvoll, unsicher und teuer - so wie sie jetzt kommen soll, macht sie keinen sinn, ist sicher (weil nichts drin ist) und ist einfach nur teuer.

    Also warum verschiebt man nicht den Start soweit, bis ein sicheres System vorhanden ist?

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